AIDA Luna - Karibikkreuzfahrt

27. Januar bis 10. Februar 2012
(das Datum lässt sich nicht richtig einstellen)

Ein Traumurlaub! Die bequemste Art, durch die Karibik zu schippern.

Wir sind ein junges Paar (28 und 36) auf unserer ersten Kreuzfahrt. Die Fotos wurden mit einer Nikon Coolpix S9100 sowie mit einer Canon EOS 400D gemacht.

Ich werde in meinem Reisebericht detaillierte Beschreibungen zur AIDALuna auslassen. Ich bin selber nicht begeistert, wenn ich bei anderen Reiseberichten ellenlange Texte über das Schiff lesen muss, bis ich zu den Ausflügen komme. Wir wissen ja alle, dass das Schiff, die Crew und das Essen ganz toll sind (+3 kg). So viel Eiscreme à discretion war der reinste Luxus :-) Auch das Design des Schiffes hat uns super gefallen. Da wir es lieber ruhig mögen, war die Lounge hinter der AIDA-Bar unser Lieblingsplatz zum Lesen und "zocken".

Nur das Unterhaltungsprogramm war etwas lahm, die Betten viel zu hart (mein armer Rücken) und die Innenkabine mit 13.5m2 lässt kaum Platz für die Koffer. Ausserdem hat es im Bordshop viel zu wenig Alltagsgegenstände und nur teueres Markenzeugs. Und es gibt keinen Kaugummi zu kaufen *sniff*. Schade war auch, dass die Wellness Oase, Internet und das 4D Kino zusätzlich kostete und man keine TV-Sender auf dem Schiff hatte (Finale vom Dschungelcamp verpasst :).

Wir dachten übrigens, "Aktiv"-Bingo heisst schnelles, schnörkelloses Bingo....:-) hihi...
Aber alles nicht schlimm, wir sind ja wegen den Inseln in die Karibik geflogen und die waren traumhaft.

Ausflüge:
Wir haben die meisten Ausflüge im Vorab entweder über AIDA oder durch einheimische Guides übers Internet gebucht. Spontan an Bord haben wir nur den Ausflug auf Aruba "Segelkatamaran" gebucht. Bei begehrten, schnell ausgebuchten AIDA-Ausflugen ist es meist immer noch an Bord möglich, einen Platz zu ergattern. Die Crew stellt dann z.B. eine zweite Gruppe für den gleichen Ausflug zusammen oder erhöht die Gruppengrösse (was nicht immer positiv ist :). Unser Credo für die Ausflüge: keine Museen, Rumdestillerien, Muskatnussfabriken, Plantagen (hatten wir zu Genüge in Indonesien) oder ähnliches. Einfach Natur, Meer und Strand und ein bisschen Action!

****TOBAGO****
Wir haben die grosse Inselrundfahrt mit Bakadi / Katharina Dumas gemacht und es war super! Kosten 70 Euro pro Person, Anzahlung im Voraus. Qualitativ war dies die beste Tour unserer ganzen Reise. Frau Dumas ist eine Deutsche, die wegen ihres Mannes nach Tobago ausgewandert ist. Sie kennt wirklich alles und hat mit den Einheimsichen einen tollen Draht. Wo sie auftauchte, war gleich gute Stimmung bei den Einheimischen. So viele und gute Erklärungen bekamen wir jedenfalls auf keiner AIDA Tour. Per Kleinbus gings kreuz und quer über die Insel mit vielen Fotostopps. An Strände, zu zwei Forts, zu einem Wasserfall, durch kleine Dörfer und an schöne Aussichtspunkte. Wir lernten sogar die Familie des Fahrers kennen und haben gesehen wie er lebt. Zu Mittag gab es ein typisches karibisches Essen. Die Insel ist erstaunlich sauber und gut gepflegt. Sehr ruhig, wenig Verkehr, kein Stress. Die Menschen nehmen es total easy und die Insel ist wunderschön!! Ein Tropentraum. Wir können uns vorstellen, hier mal 1-2 Wochen Ferien zu verbringen. Das Bucco Reef, Pigeon Point, Argyle Wasserfälle und Bird Island haben wir ja noch nicht gesehen!

Englishman`s Bay
Tobago - Sicht auf die Luna vom Fort aus.
Aussicht Tobago
Wasserfall Tobago (Top River Falls)
Aussicht Tobago

****GRENADA****

wir haben den AIDA Ausflug "Lobster-Essern auf Hog Island" gemacht. Kosten etwas über 100 Euro pro Person.
Der moderne Katamaran und die Crew waren super toll, ein richtiger Genuss so rumzuschippern. Es gab leckeren Fruchtsaft, Früchte und sonstige Getränke. Auch etwas (trockenes) Brot. Rumpunsch ist für mich bei dieser Hitze nur sehr spärlich drin. Mir wird nach 1 Becher Punsch dizzelig. Schon faszinierend, wie viel einige Leute trinken können.

Die Gruppe war angenehm überschaubar und jeder hatte sein Plätzchen auf dem Schiff. Der Schnorchelstopp bei den versenkten Figuren (Steinstatuen auf dem Meeresgrund) fand ich interessant. Ein Crewmitglied schwimmt voraus und zeigt die Figuren. Man hat ein paar Fische gesehen, jedoch keine Korallen.

Die Lobster

Hog Island ist eigentlich nichts spezielles. Ein kleiner Strand, ein klappriges Hüttchen und Bänke, Bäume, Gras....hat zwar etwas von Robinson :) Vor dem Essen sind wir ein bisschen rumgelaufen und haben ein "Muschelversteck" gefunden mit vielen Venusmuscheln. Leider interessiert es die Einheimischen/Betreiber der Insel nicht, dass hinter dem Picknickplatz der Touristen auch Müll rumliegt.
Es gab einen halben Lobster für jeden, dazu Salat und leckeres Knoblauchbrot. Sekt und Getränke waren ebenfalls vorhanden. Das bei der Auschreibung angekündigte alternative Hühnchen gabs nicht.

Bei schönstem Wetter gings wieder mit dem Katamaran zurück zum Hafen. Ein schöner, entspannter Tag.


****Isla Margarita****

wir haben den Ausflug "Jeeptour auf die Halbinsel Macanao" über AIDA gemacht. Der Ausflug war ganz gut und kostete um die 70 Euro. Das Wetter war an dem Tag recht wechselhaft und öfters bewölkt.

Die Jeepfahrer waren sehr nett und gut gelaunt. Am Schluss gabs sogar eine kleine Showeinlage von allen Fahrern. Ein Fahrer hat uns gesagt, dies wäre ihr einziger Job, den sie haben (alle 2 Wochen wenn die AIDA kommt). Er würde den Job mit den Touristen sehr gerne machen. Am Schluss bekam er von uns 10 USD. Ich frage mich, wie viel Lohn die Fahrer eigentlich von der AIDA/Tourorganisation erhalten?
Die Fahrt mit den Jeeps machte Spass mit fetziger südamerikanischer Musik (die Geschwindikeitsanzeige funktionierte übrigens nicht, dafür hatte der Fahrer einen CD-Player). Unterwegs sah man allerhand zusammengeflickter Autos.
Die Bootsfahrt durch die Mangroven ist wunderschön. Der Bootsführer hat einen roten Seestern rausgefischt, von denen es massenhaft an den Mangrovenwurzeln hat. Leider nur 30 min Aufenthalt. Ich hätte noch stundenlang durch die Mangrovenkanäle schippern können.

Mangroven

Das Mittagessen fand bei einem Strandhäuschen statt. Der Strand war nicht der Rede wert. Zum Essen: das Fleisch war gut, die Beilagen nicht (wie eigentlich überall während unserer Reise). Alle Reisenden, welche im gleichen Jeep sassen, mussten auch am gleichen Tisch sitzen. Bedient wurde man vom jeweiligen Fahrer. Der Aufenthalt am Mittag war mir zu lange, da es zu kalt war zum baden und der Strand auch nicht sehr einladend wirkte.

Die Halbinsel Macanao ist eigentlich nicht wirklich sehr sehenswert (ausser die Mangroven). Einige Landstrecken wurden auch als Müllhalden missbraucht. Trotzdem war das Rumkurven mit den Jeeps lustig.

Beim Rückweg habe ich noch den kleinen Strand bei Schiffsnähe gesehen. Wer also nur an den Strand liegen möchte und sich nicht zu weit vom Schiff entfernen will, ist dort sicher gut aufgehoben. Positiv war auch, dass die Verkäufer bei der Strandpromenade/Hafengeläne angenehm unaufdringlich waren.

Strand beim Hafen Isla Margarita

****Aruba****

wir haben mit der AIDA Die Schnorchelsafari mit dem Segelkatamaran gebucht.

Der Ausflug war toll, man segelte gemütlich entlang des Eagle Beach und Palm Beach. Ca. auf der Höhe Arashi Beach/Malmok Beach (Leuchtturm in Sichtweite) wurden dann Schnorchelstopps eingelegt: beim Wrack der Antilla. Leider war die Sicht sehr schlecht und man sah das Schiff kaum. Nur ein paar Fische schwirrten rum, die ein Gast mit Brot angefüttert hat.

Dann zurück zum Palm Beach und Mittagessen im Pelican-Nest (gehörte zu den Betreibern des Katamarans). Das ist wirklich ein tolles "Piraten"-Restaurant. Es gab gegrilltes Fleisch mit Marinade und ein paar Beilagen (ein Maiskolben, Salat...)

Dann war noch Zeit um ca. 1 Stunde am Palm Beach zu verbringen. Uns war das aber zu kurz und wir haben dem AIDA Scout mitgeteilt, dass wir länger bleiben und dann auf eigene Faust zurückgehen. Wir konnten die ganze Zeit die Liegen vor dem Pelican Nest benutzten. Super. Das Wasser war türkisblau und der Strand weiss. Wir haben das Baden total genossen und wollten eigentlich gar nicht mehr weg. Die ganzen Hotelbunker waren zwar nicht so schön anzuschauen. Ca. um 15.30 kehrten wir per "Bus" zurück zum Schiff. Der Bus sah aus wie ein Sammeltaxi. Eine Nummer hatte er nicht. Es kostete ca. 2.50 USD für 2 Personen. Die Fahrt dauerte ca. 15 min. In der Stadt haben wir bei den schönen Fassaden noch ein paar Runden gedreht und Fotos geschossen. Und natürlich nach dem Duschen an Bord noch ein paar Minuten zum Kaffee und Kuchen...
Also wer auf Aruba nicht entweder am Eagle oder am Palm Beach war ist selber schuld. Das ist Karibik!!!

Palm Beach
Palm Beach
Aruba Pelicans Nest
Oranjestad

****Curacao****

unser Tag auf Curacao sah folgendermassen aus:

Um 9.00 wurden wir von Eric abgeholt. Ich hatte im Voraus übers Internet eine Quad/ATV Tour gebucht mit"Eric`s ATV". Die Tour dauerte 3 Stunden und war nicht ganz billig (ca. 105 USD pro Person mit Transfer). Ich und meine Begleitung waren alleine auf der Tour, mit dabei ein erfahrener Guide (kaum Englisch, er war fürs technische zuständig) und ein Holländer, der anscheindend zum Tourguide ausgebildet wurde. Er hat uns alles auf Englisch erklärt.

Die Tour war sehr spassig, es ging über Stock und Stein, es gab diverse Fotostopps und Trinkpausen in einem schönen Restaurant. Man braucht durchaus etwas Kraft für die Fahrt und man sollte lange Hosen tragen, da der Motor sehr heiss wird. Vorbei an Küstenstrecken, Höhlen und Kaktuswüsten gings zurück zum Ausgangspunkt (nahe des Sea Aquariums).

Curacao Aussichten während der ATV Tour

Am Nachmittag sind wir dann mit anderen AIDA Gästen zum Porto Mari Strand (Eintritt) und zum Sea Aquarium Strand (kein Eintritt) gefahren. Das für 25 USD pro Person, hin und zurück. Der Taxifahrer liess aber überhaupt nicht mit sich handeln, auch als er noch ein weiteres Päärchen für die Mitfahrt angeworben hatte. Alle mussten 25 USD bezahlen. Ursprünglich wollte ich zum Cas Abao oder zum Knip Strand, aber die beiden Taxifahrer, die wir gefragt hatten, wollten nicht hinfahren, da es zu weit sei. Schade. Porto Mari ist ganz toll, man kann auch gut ein Panoramafoto des Strandes schiessen von einer Anhöhe aus. Das Wasser scheint türkisblau und der Strand ist sauber und schön....wenn da nur nicht das Toilettenhäuschen oberhalb wäre...:/

Porto Mari
Sea Aquarium Strand

***Bonaire****
Schnorcheln mit Woodwind vor Klein Bonaire! Die Damen sprechen nur Englisch und erzählen wirklich sehr ausführlich über die Korallen, die Schnorcheltechik usw. Für mich ein bissel zu lange, ich wollte sofort ins Wasser rein. Aber man merkt, dass ihnen die Unterwasserwelt sehr am Herzen liegt.
Die Damen geben sich Mühe, alles sehr deutlich und langsam zu artikulieren. Es gab genügen Getränke und auch kleine Snacks.

Die Unterwasserwelt ist traumhaft!!! Genial! Für mich war der Schnorchelgang aber etwas zu kurz. Oder vielleicht hab ich einfach dei Zeit vergessen? Keine Ahnung! Aber sicher mein schönster Schnorcheltrip auf der Karibik. Das Highlight: Wir haben 2 Schildkroten gesehen (oder war es 2x die gleiche? :)

Es hat lauter kleiner Quallen, die stechen (ungefährlich, geht wieder weg, juckt aber). Daher wäre es sinnvoll, bei der AIDA das Schnorchelshirt-und Höschen auszuleihen. Die CD für 25 USD haben wir natürlich gekauft.

Sorobon Beach

Ich weiss nicht, wie die AIDA Schnorchelausflüge auf Bonaire aussehen. Die könnten aber sicher auch eine Alternative sein.

Wasser Bonaire

In Bonaire sind die Tourenausflüge sehr gut geregelt. Beim Schiffsausgang stehen mehrere Tresen mit Anbietern, was sehr übersichtlich ist. Warum kann es nicht überall so sein?
Am Nachmittag gings mit einem Strandtaxi zum Sorobon Beach (Taxi hin und zurück 10$ und Eintritt Strand ca. 5$). Für die Rückfahrt bekamen wir ein blaues Ticket. Ein ganz schöner Strand, zwar etwas voll von AIDA Gästen. Das Wasser ist in Zonen eingeteilt, man kann nicht überall schwimmen. Nach 2 Stunden sonnen und baden wieder zurück: nur in welches Taxi steigen? Es waren viele Sammeltaxis da und wir hatten keine Ahnung, welches unseres war. Wir haben dann unser blaues Ticket rumgewedelt und die Security (?) des Strandes wies uns ins richtige Taxi.

****Dominikanische Rep.****

wir haben die Saona VIP Crusoe gemacht. Die Tour war schön, auch richtig lang. Der Strand am Schluss war einfach traumhaft schön! Keine Liegen, einfach Strand pur mit vielen Palmen und türkisblauem Wasser. Der allerschönste Strand auf der gesamten Kreuzfahrt.
Marion und ihr Mann von Seavis machen Eco-Touren und unsterstützen das Dorf, wo die Gruppe das Mittagessen serviert bekam. Als erstes ging es mit dem Speedboot zur Piscina Natural, wo Marion uns einen Seestern nach oben holte (sie erwähnte jeweils, dass der Stern nur 3 Sekunden oberhalb des Wassers sein sollte). Die Piscina Natural ist eine Sandbank im Meer, wo man stehen kann. Weiter gings dann zu einem Dorf von Einheimischen, inkl. längerem Rundgang (Kirche, Spital, Hahnenkampfarena, Haus des "Bürgermeisters", Schildkrötenaufzucht usw). Danach gab es Mittagessen: Barbecue mit Salaten.
Mir war der Aufenthalt im Dorf zu lang, ich wollte unbedingt zum Strand und baden ;). Uns ist es etwas sauer aufgestossen, dass Marion bei jeder Gelegenheit erwähnt hatte, dass man den Dorfbewohnern etwas spenden könnte (sollte): den singenden Kids, dem Krankenpfleger, der Schildkrötenbetreuerin...und nicht zu vergessen, von den Verkäuferinnen irgendwelchen Krimskrams kaufen. Aber man wurde zu nix gezwungen und wir haben unser Geld schön bei uns behalten ;) Die Tour an sich war ja auch kein Schnäppchen (ca. 110 USD pro Person, inkl. Transfer

Strand auf der Isla Saona
Isla Saona

Nach dem Essen gings mit dem Speedboot weiter zu einem wunderschönen Strandabschnitt, wo man ca. 2 h baden und sonnen konnte. Ganz ganz toll, ohne weitere AIDA Gäste.

Es ist noch anzumerken, dass die Speedboote in einem Affenzahn übers Wasser brausen. Einigen Damen wurde es teilweise schlecht. Für uns jedoch ein Riesenspass.

****Antigua****

hatten über AIDA den Kajakausflug gebucht. Durchgeführt wurde der Trip von Antigua "Paddles" Kayak and Snorkel Eco Adventure, einer Agentur, welche auch auf Tripadvisor nur die besten Bewertungen erhalten hat.
Leider bescherte uns der Himmel an diesem Tag graue Wolken.

Von der AIDA aus wars ca. 40 min Busfahrt zur Paddelstation. Wir waren eine grosse Gruppe, die dann zweigeteilt wurde. Anscheinend war der Kajakausflug ausgebucht. Nach kurzer Einweisung durch den Guide gings los. Der Guide spricht sehr gut verständliches Englisch (der Scout übersetzt nur das Nötigste). Die Gruppe stieg in 2er Kayaks, die schwerere Person hinten. Leider fings nach kurzer Zeit kräftig an zu regnen, alle ware komplett durchnässt. Glücklicherweise wars nicht kalt. Das Paddeln durch die Mangroven dauerte ca. 45 min. Der Guide erklärte einiges zu Flora und Fauna, auch Schildkröten soll es dort geben. Die Landschaft/Gegend war aber nichts weltbewegendes. Das Paddeln machte richtig viel Spass, auch wenns irgendwann in die Arme ging. Wir hatten am nächsten Tag aber keinen Muskelkater. Am Schluss gabs noch ein kleines Wettrennen.

Per Schnellboot gings dann noch zur Bird Island mit kurzem Aufstieg zu einem Aussichtspunkt. Man konnte auch schnorcheln vom Boot aus. Das Riff war recht schön und nicht tief. Die Sicht war tipp topp, ein paar Fische und grosse Korallen waren vorhanden. Eine Dame will sogar einen Rochen gesehen haben.

Dann gings wieder per Boot zurück zur Ausgangspunkt, wo noch Fruchtpunsch und andere Getränke serviert wurden. Ein süsser schwarzer Hund und ein grüner Pappagei leisteten uns Gesellschaft.

Alles war sehr professionell organisiert und ist auch für blutige Anfänger problemlos machbar. Bei schönerem Wetter sicher noch besser

Da wie gesagt das Wetter schlecht war, gings dann auch um 14.00 Uhr zurück aufs Schiff. Eigentlich war der Plan, noch an einen schönen Strand zu fahren (Jolly Beach), aber das haben wir dann sein lassen. Stattdessen sind wir zum Kaffee und Kuchen und haben es uns schmecken lassen.

Kuchen

****Tortola****

Ausflug "Ein Tag im Paradies" über AIDA

Die Tour war schön, keine Frage. ABER mit 150 Teilnehmenden! Die "Reiseleiterin" war übrigens auch total überflüssig, sie hat überhaupt nix zu Insel und Leute erklärt. Ausserdem stinkte es ihr, alles 3-4 anzusagen, was aber natürlich normal ist bei einer so grossen Gruppe. Also das Mutti war nicht grad bester Laune und hat auch nicht viel gemacht.

Zu Beginn sind wir mit dem Boot zur Leverick Bay gefahren und es gab schon Mittagessen! Dabei hatten wir grad vor 1 Stunde gefrühstückt und haben halt nur was getrunken. Dann gings weiter mit den Safaribussen --> Panoramafahrt über die Insel mit ein paar wunderschönen Panoramaausblicken zu The Baths.

Virgin Gorda

Wir hatten ca. 1.45 min Zeit, um die Felsen zu erkunden. Wir kletterten bis zur Devils Bay und haben unterwegs in den verschiedenen Pools gebadet und ein paar Fotos geschossen. Das Baden am Strand war an diesem Tag untersagt wegen der starken Unterströmung. Wir sind zwar trotzdem rein, haben aber schnell gemerkt, warum die rote Flagge gehisst war....Nach einiger Zeit gings zurück durch die Felsen. Komischerweise waren die AIDA Leute schon sehr früh wieder oben am Versammlungspunkt. Wir hatten uns schon gewundert, als wir von der Felskletterei zurückkamen, waren keine gelbweissen Tücher mehr da...also schnell hochgesprintet... .

The baths

Dann wieder kurze Fahrt mit den Safaribussen zur Anlegestelle (wo die LAOLA Welle fürs AIDA Video gedreht wurde) und per Boot zurück. Am Schluss gabs noch den doppelten Regenbogen bei der AIDA. The Baths ist wunderschön und unbedingt eine Reise wert.

****Guadeloupe****
Auf Guadeloupe war das Wetter relativ verhangen. Wir waren auf der Insel Basse-Terre, da wir auf jeden Fall etwas vom Regenwald sehen wollten. Die Vegetation ist tatsächlich wunderschön. Ein Aufenthalt an den Krebswasserfällen haben wir ebenfalls gemacht. Der Steg dorthin ist sehr gut ausgebaut (europäischer Standard). Ich turnte auf den glitschigen Steinen am Wasserfall rum und viel promt ins Wasser (autsch).
Lustig war für mich der Besuch des Parks des Mamelles mit den vielen Hängebrücken. Der Park liegt im Regenwald und hat einige Zootiere beheimatet. Die Hängebrücken sind sehr wackelig und nichts für unsichere Leute. Daher gabs auch desöfteren Stau, weil gewisse Leute sich nicht trauten. (dabei hiess es auf der Ausschreibung, dass man keine Höhenangst haben darf). Die Ausflüge waren aber nichts weltbewegendes. Leider bietet AIDA keine umfassende, ganztätige Tour nach Basse-Terre an, was sehr schade ist. Das nächste Mal würde ich auf die Insel Caret gehen oder zum Carbet-Wasserfall.

****St. Lucia****

auf St. Lucia waren wir mit Spencer Ambrose Tours unterwegs, vorab haben wir im Internet die "Jalousie Beach Break" Tour gebucht. Etwas überteuert, ca. 80 USD pro Person.

Mit Spencer Tours fahren meist auch Amerikaner mit (die Carnival Victory war im Hafen) und die sind wirklich nicht leicht zu ertragen und saufen was das Zeug hält. Die Tour wird natürlich auf Englisch geführt.

Die Guides waren wirklich sehr nett und bemüht und haben auch ein bisschen was erklärt. Zuerst gings mit dem Schnellboot Richtung Pitons. Mit dem Auto dann zu den Toraille Wasserfällen und den Sulphur Springs. Nach dem Aufenthalt wieder ins Boot zur Jalousie Beach zwischen den 2 Pitons. Diese ist wirklich wunderschön. Jedoch bekommt Spencer Ambrose nur die schäbigen Liegen ganz am Rand des Strandes. Dort ist der Strand schon etwas kieselig und nicht mehr strahlend weiss. Der Guide wollte uns Liegen vorreservieren, hat aber einfach alle Tücher auf eine Liege geworfen. Die Amis haben sich natürlich dann die besten Plätze geschnappt. Ausserdem waren die Angestellten und "Freunde" von Spencer Tours auch dort und haben sich ebenfalls Liegen geschnappt, welche doch eigentlich für die Touris gedacht wären!!?

St. Lucia Jalousie Beach
Aussicht auf einer der Pitons St. Lucia
Ladys Slipper St. Lucia
St. Lucia Jalousie Beach

Die schönen Sessel am weissen Strand gehören der Hotelanlage und müssten für 20 USD gemietet werden. Wenn man bereit ist, diesen Betrag zu bezahlen, hat man einen perfekten Tag. Wir sind zwar in der Anlage rumgelaufen und haben schöne Fotos geschossen, aber als wir ganz anden Rand kamen, verscheuchte uns eine "Dame" mit der Frage, ob wir zum Hotel gehörten. Ich glaube, die Hotelbetreiber sehen es nicht gerne, wenn "Fremde" sich einfach auf den Sand legen...Aber sicher bin ich nicht, wir habens nicht ausprobiert. Spencer Tours hat uns gesagt, alle Strände auf St. Lucia wären öffentlich. Also darf man theoretisch überall hin.

Toraille Waterfall St. Lucia

Schnorcheln konnte man ebenfalls am Jalousie Beach: man sieht einige Fische und ein schönes Riff, wenn man genug weit rausschwimmt (abgesteckte Zone). Mein Freund sah sogar eine Würfelqualle (meinte er)....
Auf dem Rückweg per Boot gab es noch eine Tour durch die Marigot Bay und einen Halt beim "Ladys Slipper", ein Felsen der wie ein Frauenschuh aussieht.

Keine Frage, landschaftlich war die Tour wunderschön. Auch der Strand "Jalousie Beach" ist sicher einer der schönsten der Insel. Einfach einige Details haben uns gestört. Es gibt sicher noch bessere Touren auf der Insel.

Abreise Barbados

Der Urlaub ist entgültig vorbei. Langwierige Eincheckprozeduren, sehr unfreundliches Bodenpersonal am Flughafen...und leider 2 h Verspätung. Das Flughafenpersonal Barbados checkt die Passagiere von HAND ein! Daher gab es ein riesiges Chaos. Die Damen sind leider total unfähig. Ich hoffe, das bessert sich irgendwann. Air Berlin hatte an diesem Tag ja nicht das erste Mal 3 Flugzeuge am Start.

Ein Kompliment an die AIDA-Crew: sie waren zu jedem Zeitpunkt zuvorkommend und hilfsbereit. Bei der Anreise, während der Kreuzfahrt und natürlich ebenfalls bei der Abreise.

Fazit: die Kreuzfahrt war traumhaft schön. Ich kann es nur jedem empfehlen. Jedoch ist eine gute Vorbereitung vor der Reise unerlässlich.

Ich hoffe, wieder einmal diese Route machen zu können.


Zielgebiet
Karibik & Mittelamerika
Schiff
AIDAluna
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