AIDAaura Schwarzes Meer zwischen Asien und Europa

Ist das Schwarze Meer schwarz? Das Schwarze Meer ist ein Fast-Binnenmeer, allein erreichbar über den schmalen Bosporus zum Marmarameer und dann durch die Dardanellen zum Mittelmeer. Diese Verbindung besteht seit über 7000 Jahren. Das Klima reicht von heißen Temperaturen an der Ägaeis bis zu tropischen und subtropitschen Klimazonen entlang der Krimküste. Auch Meerestiere wie Sardinen, Makrelen über Thunfisch und sogar Delphine bis hin zum Seeteufel soll es im Schwaren Meer geben.

Durch den Schmelztiegel der Kulturen zwischen Asien und Europa, führt unsere Reise über einen uralten Handelsweg zu den Kornkammern im Schwarzen Meer!

Unsere Aura erwartet uns im Hafen von Antalya im östlichen Mittelmeer, gern auch die "Türkische Riviera" genannt.

Der Flieger landet pünktlich am späten Abend in Antalya. Bei immer noch über 34 C, wie das Thermometer am Flughafen zeigt. Heiß, die Luft steht und wir wollen nur noch aufs Schiff. Schnell noch die Koffer holen und ab zum klimatisierten Bus!

Auf unserem Weg vom Flughafen zum Schiff, sehen wir die Stadt mit vielen Hotels, Bars, Restaurants, Discos bunt beleuchtet, alles was das Touristenherz mag. Auch den langen Strand können wir sehen. Nach einer 3/4 stündigen Busfahrt sind wir im Hafen angekommen. Endlich ab in den Urlaub! Das Highlight des Abends ist klar~~~~Sailaway ~~~~~ bei toller Stimmung, heißen Temperaturen Disco & Dancemusik.

1. Seetag

Nach kurzer Nacht, aber reichlich gutem Frühstück gehts am Vormittag zur Seenotrettungsübung, da die Sicherheit an Bord immer vor geht.

Danach schwelgen wir in Urlaubsstimmung gemütlich auf dem Pooldeck, im Liegestuhl, bei mediterranem Poolbrunch, Sommer, Sonne, Urlaub und holen uns unbemerkt und ganz selbstverständlich den obligatorischen Sonnenbrand. Aber um es gleich zu sagen, auf der ganzen Reise war es nur heiß und nicht einmal der von uns erhoffte Fahrtwind auf dem Schiff brachte Kühlung. So blieben ganz unbemerkt unsere wärmeren Kleidungsstücke im Koffer, alles umsonst mitgeschleppt aber Hauptsache dabei gehabt.

Wir haben die Reise noch vor uns und freuen uns auf wunderschöne Reiseziele, Land, Leute und viel Kultur. Auch haben wir auf der Aura eine gemütliche Kabine und freuen uns auf die kulinarischen Köstlichkeiten, die gute Unterhaltung und wir haben jede Menge Spaß dabei!

Izmir

Heute Izmir, ehemals Smyrna, nach Istanbul und Ankara die drittgrößte Stadt der Türkei. Izmir zählt zu den ältesten Städten der Welt.

Da wir Ephesos und den Trubel schon kennen, besuchen wir die Antike Stätte Pergamon & Asklepion, das heutige Bergama, das nicht weniger an Geschichte zu bieten hat. Nach etwa 2 stündiger Busfahrt, erreichen wir Pergamon und fahren mit der Seilbahn hinauf zur Akropolis, wo sich noch immer zahlreiche Überbleibsel der antiken Zeit befinden.

Das steile Theater, die Bibliothek die, die größte ihrer Zeit war. Das Fundament des Trajan- sowie der Dionysostempel ist zu sehen. Die Stadt war ein bekanntes Kulturzentrum des oströmischen Reiches. Von hier oben haben wir einen atemberaubenden Blick vom steilen Berghang über das hügelige Land, mit seinen weiten Olivenhainen und Weinreben, die diese antike Landschaft prägen, soweit das Auge reicht und der frische Duft von unzähligen Zypressenbäumen liegt in der Luft. Es ist einfach nur schön.

Pergamon

Einen Satz möchte ich zu unserem Ausflug nach Pergamon noch anmerken. Viele der wertvollen Fundstücke, wie der Zeus-Altar und vieles mehr, sind auf der Museeumsinsel in Berlin ausgestellt. Aber so viel Mühe sich die Architekten in Berlin auch gegeben haben, die antike Landschaft in Pergamon läßt sich nicht in einem Museeum einfangangen. Das Original zu sehen ist bei weitem um vieles schöner.

Mit der Seilbahn fahren wir wieder ins Tal hinunter. Nach kurzer Busfahrt sind wir auch schon in Asklepion, dem Überbleibsel des römischen, medizinischen Zentrums angekommen. Zu Fuß erkunden wir die antike Stätte des großen Arztes Galen, der neben Hippokrates einer der wichtigsten Ärzte der Antike war. So wandern wir durch das medizinische Zentrum, das Äskulap dem Gott der Gesundheit geweiht war. Auch heute noch, wie vor vielen tausend Jahren, gibt es noch den uralten Brunnen, aus dem wir zur Erfrischung einen Schluck Wasser nehem. Dieser Brunnen wird, wie einst vor ewigen Zeiten, noch mit der gleichen Quelle bewässert. So erleben wir auf den Spuren der Götter einen erlebnisreichen Tag.

Asklepion

Zurück auf dem Schiff, lassen wir die Seele baumelm und freuen uns bei funkelndem Sternenhimmel auf heiße Latino-Rhythmen bei der Poolparty.

Istanbul

Schon früh am Morgen ist alles auf den Beinen auf dem Schiff, denn Istanbul kommt in Sicht und allein das Einlaufen ist ein Erlebnis. Die Stadt auf zwei Kontinenten zwischen Europa und Asien. Die alten Griechen nannten die Stadt Konstantinopel und noch früher Byzanz. Von weitem schon sehen wir die Metropole am Goldenen Horn. Mit ihren geheimnisvollen Moscheen, Kuppeln und Minarettren, die in der Sonne aufblitzen.

Spontan fällt mir ein, was ich in unserem Reiseführer gelesen habe.

Zitat: Zwischen zwei Welten, das Schwarze Meer wird wärmer - das Mittelmeer kälter.

Schon kommt das Goldene Horn (Halic) eine Meeresbucht des Bosporus in Sicht. Auch hier bietet sich ein Anblick und eine Atmosphäre die nur schwer zu beschreiben ist. Und schon kommt die Ayasofia-Moschee und die Sultan-Ahmed-Camii (Blaue Moschee genannt) in Sicht. Auch der Topkapi-Palast, der über 400 Jahre lang der Sitz der Sultane war, kommt in Sicht. Die Stadt nimmt uns gefangen und wir genießen das Einlaufen. Viele Fähren, große und kleine Boote und jede Menge Kreuzfahrtschiffe sind kreuz und quer auf dem Bosporus unterwegs. Kompliment an unseren Kapitän , der in die winzige Parklücke bei der Galatbrücke, die Aura sicher in en Hafen geschaukelt hat.

Wenn wir einen Rundgang über das Schiff machen, fällt unser Blick immer wieder zur Sülemaniye Moschee, zum Beyazitturm, die Galatabrücke, die Bosporusbrücken oder den Galataturm. Geheimnisvoll wie ein Märchen aus 1001 Nacht ragen die riesen Kuppeln und Minarette in den Himmel. Auch am Abend zaubern die bunt beleuchteten Brücken, die sich über den Bosporus spannen, eine tolle Atmosphäre über die hell erleuchtete Stadt, die niemals schläft und heute auch viele moderne Paläste und Gebäude hat. Istanbul ist voller Kontraste und so fällt es uns die Wahl schwer, was wir von den vielen Sehenswürdigkeiten alles anschauen. Unser Schiff liegt über Nacht im Hafen und so haben wir jede Menge Zeit, die aber in dieser Stadt viel zu schnell vergeht. Die beiden Tage sind voll bepackt mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Im Hafen von Istanbul

Fortsetzung folgt

Zielgebiet
Schwarzes Meer
Schiff
AIDAaura
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