César Manrique - überall auf der Insel findet man seine Spuren: Baustil, gemäßigter Massentourismus, Bewahrung der landschaftlichen und kulturellen Identität der Insel. Und: Nirgendwo in Spanien sieht man weniger Reklametafeln …
6. Dezember 2011 - Nikolaus- und Seetag
Vor vielen, vielen Jahren geriet ein Schiff in Seenot. Es gab kaum noch Hoffnung, da erschien Nikolaus von Myra, übernahm das Ruder und brachte das Schiff über höchste Wellen und Wogen sicher in den nächsten Hafen. Seitdem ist der heilige Nikolaus von Myra der Schutzpatron der Seeleute.
So, wie es aussah, benötigten wir an diesem Tag nicht die Hilfe des heiligen Nikolaus. Vielleicht lag es auch daran, dass - wie Kapitän Husmann berichtete - er einen direkten Draht von der AIDAluna zum heiligen Nikolaus hatte …
Der Tag begann mit Atlantik-Walking, das jäh unterbrochen wurde, als sich die Sonne ankündigte. Schnell nach unten (Walking-Kleidung machte eben schnell …) und es gelang mir noch, die Sonnenscheibe vor glutrotem Hintergrund aufzunehmen.

so, jetzt geht´s zum Frühstücken - irgendwo auf dem Atlantik zwischen Tanger und Lanzarote
Ein guter Tagesbeginn, der sich später fortsetzte mit Frühstück, Sonnenbaden, Mittagessen, Sonnenbaden,

Seetag, wie er schöner nicht sein kann - irgendwo zwischen Tanger und Lanzarote; irgendwann vor Mittag ...
Kaffee und Kuchen, Sonnenbaden, Verabschiedung der Sonne,

irgendwo zwischen Tanger und Lanzarote
Sushi, …. Ein wohltuender Stress … Ein wenig störte, dass wir am späten Nachmittag an der Informationsveranstaltung über die Abreise teilnehmen mussten …
7. Dezember 2012 - Lanzarote
7 Uhr war wieder Deckzeit - die Lichter von Arrecife kamen immer näher. Auffallend war, dass die Gebäude der Hauptstadt recht niedrig und hell waren. Später hörten wir, dass auf Lanzarote maximal 2-stöckig gebaut werden darf und dass die Häuser nur in weiß oder ocker gestrichen werden dürfen. Diese Bestimmungen wurden von César Manrique, dem wohl größten Sohn Lanzarotes und als Maler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer tätig, initiiert und durchgesetzt.
Die Sonnenscheibe hatte am 7. Dezember Urlaub - dafür färbte sie den Himmel richtig schön ein:

Symphonie in Sonne - sie geht über Lanzarote auf ...

Lanzarote: der Sonnenaufgang begleitete uns ein wenig länger
Die AIDAbella legte pünktlich um 8 Uhr an; 30 Minuten später trafen sich die Ausflügler "Vulkane im Timanfaya-Nationalpark" im Theatrium und kurz darauf ging es los. Zunächst durch die Außenbezirke Arrecifes, dann durch das Landesinnere. Weiße Häuser begleiteten uns,

Lanzarote: unterwegs Richtung Feuerberge

Lanzarote: unterwegs Richtung Feuerberge - Ortschaften ohne Hochhäuser
ab und zu Palmen und für die Aussaat vorbereitete Äcker.
Das Problem Lanzarotes besteht im Wassermangel; unser Reiseführer informierte, dass es acht Monate nicht mehr geregnet hätte. Der Hausgebrauch wird über Meerwasserentsalzungsanlagen gedeckt. In Gärten und in der Landwirtschaft wird nach dem Prinzip der Hydrokultur vorgegangen: Der für die Pflanzen notwendige Mutterboden wird mit einer Schicht aus Lapilli bedeckt. Lapilli sind erbsen- bis nussgroße Lava- und Schlackensteine. Lapilli speichert den Tau der Nacht und geben die Feuchtigkeit an die Pflanzen ab.
Die vorherrschende Farbe der durchquerten Landschaft war nun entsprechend schwarz; entweder wurde der Garten-/Feldboden mit Lapilli bedeckt

unterwegs auf Lanzarote
oder es war das Ergebnis der Vulkanausbrüche von 1730 bis 1736.

unterwegs auf Lanzarote
Damals entstanden 30 Vulkankegel, austretende Lava bedeckte 167 qkm der Gesamtfläche von Lanzarote (846 qm); damit ist es das größte Lavafeld der Welt. Dieses - speziell der Nationalpark Timanfaya - war unser Hauptziel.

Lanzarote: am Eingang zum Nationalpark Timanfaya
Der Nationalpark unterscheidet sich extrem von den drei anderen auf den Kanarischen Inseln, denn statt auf üppige Vegetation trafen wir auf eine von Asche und Lava bedeckte Wüstenlandschaft mit äußerst spärlicher Pflanzenwelt. Dazwischen immer wieder Vulkankegel oder eingebrochene Kraterlöcher in allen Größen.

Lanzarote: Krater
Die Lava zeigte sich in allen Formen: Teilweise konnte man sich den geglätteten Lavastrom vorstellen,

Lanzaote: erstarrte Lavaströme
oftmals zeigten sich scharfkantige Felsen,

Lanzarote: Lava in sämtlichen Formen
auch Lavablasen und -tunnel waren zu beobachten.

Lanzarote: Einstieg zur Reise zum Mittelpunkt der Erde?
So, nun zurück zum Ausflugsprogramm. Unseren ersten Stopp machten wir beim von César Manrique 1970 eröffneten Restaurant El Diabolo

Lanzarote: César Manriques Restaurant und Kulturzentrum "El Diabolo" im Nationalpark Timanfaya

El Diabolo von Lanzarote
Das Lokal entsprach voll Manriques Intentionen: Mit seiner schwarzen "Haut", unterbrochen von großen Panoramafenstern, fügt es sich übergangslos in die Landschaft ein. Vor dem Lokal wohnten wir den Beweisen der immer noch existierenden Vulkantätigkeit bei. Jeder Besucher erhielt einige von der Erdoberfläche aufgehobene Lapilli in die Hand. Wir konnten sie nicht auf der Handfläche behalten - so heiß waren die Lapilli! An einer anderen Stelle entzündete sich in einem Erdloch trockenes Gestrüpp - allein von der Erdwärme.

Lanzarote: Gestrüpp für die Touris ...

Vorsicht! Lanzarote ist feuergefährlich ...
Und an einer dritten Station schüttete ein Parkmitarbeiter einen Eimer Wasser in eine in die Erde eingelassene Röhre - nach kurzer Zeit schoss es nach dem Geysirprinzip in die Höhe.

man musste nachhelfen - aber es klappte: Geysir auf Lanzarote!
Logisch, dass diese extreme Erdhitze nur an nicht allzu vielen Stellen auf Lanzarote anzutreffen ist …
Nach der Vorführung war noch etwas Zeit, das Restaurant zu besichtigen; insbes. den Naturgrill: auf einer runden Steinmauer lag ein riesiger Grillrost. Aus dem von der Mauer umfassten Loch stieg Erdwärme hoch, die z.B. Fleisch ohne schädliche Rückstände grillmäßig gart. Für uns gab es keine Kostprobe - entweder waren wir zu früh oder der Koch wusste, dass gut genährte AIDA-Passagiere anwesend waren.
Nun kam der Höhepunkt des Ausflugs: Der Bus fuhr uns auf engen, kurvenreichen Straßen mit recht beachtlichen Höhenunterschieden durch die Mondlandschaft. Ja, so stellt man sich die Mondlandschaft nicht nur vor - in dieser Gegend wurden die für die Apollo-Mondlandung vorgesehenen Fahrzeuge getestet.

Lanzarote: auch die Straße macht den Unterschied zum Mond aus

die Mondlandschaft von Lanzarote
Faszinierend war die Farbenpracht: Je nach Zusammensetzung des Ausbruchsmaterials schimmerten die Feuerberge von rostrot über ocker bis tiefschwarz in unterschiedlichen Schattierungen.

Lanzarote: die farbige Öde

Lanzarote: Faszination der Einsamkeit
Die Fahrt durch den Nationalpark dauerte ca. eine Stunde; der Bus fuhr - auch angepasst an die Straßenführung - sehr langsam, so dass wir die für uns nicht alltägliche Umgebung sehr gut genießen konnten. An exponierten Stellen hielt er kurz, so dass die Fotografen zu ihrem Recht kamen.
Ein weiterer Programmpunkt war der Kamelritt.

Lanzarote: alles für die Touristen ...
Klar, nur für die Touristen, aber es machte Spaß. Und es wird darauf geachtet, dass die Kamele nicht überfordert werden und genügend Zeit zum Ausruhen haben. Wir setzten uns in die links und rechts vom Höcker befindlichen Tragesitze. Anschnallen und Festhalten war notwendig … das Wüstenschiff - unseres hieß Hassan - schaukelte mehr als die AIDAbella während der gesamten Tour … Und nach der Rückkehr hieß es für die Kamele: Die Karawane zieht weiter … aber mit neuer "Besatzung" …
Auch bei uns ging es weiter - mit unserem Bus zum Weingut La Geria, ein 15 km langes und 2 bis 3 km breites Landschaftsschutzgebiet. Das Weingut kündigte sich frühzeitig an: zigtausende Reben waren links und rechts der Straße zu sehen; jeder Rebstock umgeben von einer niedrigen Mauer, die vor immerwährenden Winden schützen soll.

im Weinbaugebiet La Geria
Gepflanzt wurden die Reben in dieser Form nach den Vulkanausbrüchen im 18. Jahrhundert. Die trotz der Widrigkeiten gebliebenen Bewohner gruben - teilweise mit bloßen Händen, da Werkzeuge und Geräte vielfach verbrannt waren - so lange in der Asche, bis sie zum Mutterboden kamen. Sie erkannten im Laufe der Zeit, dass die Lapilli den Tau speicherten und pflanzten dann die Weinstöcke, deren lange (Fuß-)Wurzeln schnell zum Mutterboden stießen. Ein unwahrscheinlicher Erfolg für diese wasserarme Gegend - aber die dort vorherrschenden Weinsorten wie Malvasier und Muskateller weisen eine hervorragende Qualität auf, wie wir in der Bodega von La Geria testen konnten.

in der Bodega von La Geria
Zurück fuhren wir durch den Ort Yaiza, der bereits zweimal zum schönsten Ort Spaniens gewählt wurde. Vorwiegend weiße Häuser und gepflegte Gärten mit Palmen und verschiedenen in Blüte stehenden Pflanzen unterbrachen wohltuend das Schwarz und Rostrot der Vulkanlandschaft.

Yaiza auf Lanzarote
Nach einer kurzen Fahrt entlang der felsigen Atlantikküste

Lanzarote: an der Felsküste
konnten wir aus dem Bus heraus Blicke auf die Salzverdunstungsanlage Salinas de Janubio werfen, die zu den größten Spaniens zählte. Im 19. Jahrhundert war die Salzgewinnung einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Insel. Auf Lanzarote gab es zahlreiche Salinen, bei denen Hochseefischer das zur Konservierung notwendige Salz bunkerten. Mit der Einführung von Kühlaggregaten auf den Schiffen ging die Bedeutung der Salinen eminent zurück, in letzter Zeit noch mehr, da Salz als Nebenprodukt bei der Meersalzentwässerung zur Genüge zur Verfügung steht. Salinas de Janubio ist die letzte Saline auf Lanzarote. Sie steht unter Denkmalschutz und kann nur aufgrund EU-Unterstützung weiter arbeiten. Wie der Reiseführer berichtete, steckt sie trotzdem in finanziellen Schwierigkeiten und verweigert die öffentliche Hand weitere Unterstützung, so dass eventuell ihre letzten Tage gezählt sind.

Lanzarote: Salinas de Janubio
Viel zu schnell erreichten wir dann die AIDAbella, aßen zu Mittag packten die Koffer und los ging es mit dem Sonnenbaden. Den eigentlich geplanten Besuch Arrecifes verschoben wir auf das nächste Mal. Aber: ein Abschiedsfoto von der AIDAbella fehlte noch:

die AIDAbellissima im Hafen von Arrecife
Bei Sonnenuntergang waren wir natürlich wieder auf Deck.

Sonnenuntergang über Lanzarote
Ein letztes wehmütiges sail-away auf dieser Kreuzfahrt und dann wieder ein ausgedehntes Abendessen, zu dem sich die Köche und Konditoren wieder übertrafen …

... der Abschied droht ...
Wir stellten fest, dass die Künstler auf der AIDAbella das Fruchtschnitzen vielseitiger beherrschten als auf den anderen bisher besuchten AIDA-Schiffen.
Der Abschiedssekt schmeckte; es kam die Verabschiedung durch Kapitän und Besatzung, dann die Abschiedsshows und viel zu schnell die Koje, denn der Wecker drohte aufgrund unseres frühen Abflugtermins schon kurz nach vier zu klingeln …
Ausblick
Es war eine phantastische Kreuzfahrt, die vor allen Dingen vom Wetter lebte: zwei Tage bewölkter Himmel, wobei immer wieder die Sonne durchkam; in Lissabon 15 bis 20 Minuten Regen mit anschließenden lauten Lockrufen der Sonnenmilch; ansonsten Sonne satt. Das Meer war nahezu wie ein Ententeich; ab und zu seitliche Dünung bis 4 m, aber insgesamt (für uns) sehr gut zu ertragen.
Dass man sich auf der AIDAbella wie zu Hause fühlen kann, muss nicht weiter ausgeführt werden.
Das Essen war wie bisher abwechslungsreich und schmackhaft.
Wir führten viele angenehme Gespräche mit den Mitreisenden. Über das Benehmen der Passagiere können wir uns nicht beklagen. Klar, "Ausreißer" in allen Altersstufen gab es - wie bei jeder Kreuzfahrt -, aber sie fielen nicht ins Gewicht.
Liegenreservierer waren zur Genüge zu beobachten (ein Kreuzfahrtschiffssport?) und es wird sie immer wieder geben, so lange AC nicht rigoros einschreitet (das wäre nicht das Schlechteste …). Unverständlich ist auch, dass vermehrt Mitreisende (auch in allen Altersstufen) die an Sonnentagen insgesamt spärlichen Deckstühle als Fußablagen nutzten (natürlich mit Schuhen …). Wie zu Hause? Aber an den letzten Punkten sollten die erwachsenen Mitreisenden selbst "arbeiten" … es ist und bleibt ein Gesellschaftsproblem.
Die Anlaufziele waren attraktiv und boten mehr als genügend Ausflugs- und Besichtigungsmöglichkeiten.
Die Veranstaltungen und Shows waren wie immer abwechslungsreich und professionell.
Die Besatzung war weitestgehend höflich und zuvorkommend - aber auch wir haben nicht immer einen guten Tag - oder???
Wir danken Kapitän Husmann und seiner Besatzung, dass es uns an diesem eigentlich (und damit schließt sich der Kreis) nicht eingeplanten AIDA-Urlaub an nichts fehlte.
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Hessenandi am 18.01.2012 um 10:37 Uhr
Hallo Achim,
toller, empfehlenswerter Ausflug.
In Lanzarote sollte man nicht an Board bleiben. Ist eine super Insel, die man mehrmals mit dem Schiff ansteuern kann, und man immer etwas zu sehen bekommt...
Danke für deine informativen Berichte mit den super Fotos. Sie helfen sehr einen Eindruck von der Route zu bekommen und vor allem bei der Planung.
Gruß
Andreas
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Schmidti am 17.01.2012 um 17:35 Uhr
Wieder ein wunderschöner Reisebericht,danke Joachim
GLG Elke
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Elinor am 16.01.2012 um 11:18 Uhr
I want write college papers about taking such photos. It's very difficult to do.
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Bonnie97 am 15.01.2012 um 13:55 Uhr
wunderschöne Bilder und wunderschöner Bericht
LG, Bonnie
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Ankerreiniger am 14.01.2012 um 12:05 Uhr
. . nirgendwo ist man so Nahe an der Geschichte eines Landes drann wie in Spanien, im besonderen auf deren Inseln. Neben den Naturdenkmalen hat die Zeit auch viel Neues Schönes und weniger Schönes zu bieten. Der Reiz sind ist die Vielfalt und auch die Menschen, nicht nur die Insulaner, Touris, Gastarbeiter. Für einen einzigen Tag, pro Insel leider viel zu kurz, aber besser wie garnichts.
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Perlenfee am 13.01.2012 um 22:20 Uhr
Toller Reisebericht. Lanzarote ist auch ohne AIDA eine schöne Urlaubsadresse. War 1 Woche dort und jeden Tag unterwegs. Die Landschaft ist beeindruckend und je nach Wetter sehen die Vulkane immer wieder anders aus.
LG
Perlenfee
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PBluszcz am 13.01.2012 um 18:05 Uhr
Hallo Joachim.
Informativer Bericht mit sehr schönen Fotos. Wir wurden direkt an unsere Tour mit der Blu im Januar 2011 erinnert. Da hat es auf Lanzarote dann wohl das letzte Mal geregnet. Als wir auf dem Weg zum Kakteenpark von Cesar Manrique waren, schüttete es wie aus Kübeln. Unser spanischer Reiseleiter meinte, wir könnten öfter kommen, wenn wir immer diesen für den Boden wichtigen Niederschlag mitbringen. Als wir den Park erreichten, hörte es schlagartig auf zu schütten und wir konnten den Ausflug noch geniessen.
Viele Grüße
Peter
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Meerelfe am 12.01.2012 um 22:21 Uhr
Hallo Achim!
Ihr musstet an einer Info-Veranstaltung zum leidigen Thema "Abreise" teilnehmen?! Da hätte es mich auch nur mit Haaren hingezogen. Ich dachte bisher immer, die Seenotrettungsübung sei die einzige Pflichtveranstaltung?! Jetzt weiß ich auch endlich, was es mit dem vielen Gestrüpp auf sich hat und warum es für euch keine Steaks oder Thüringer Roster gab ... Ein erneut wunderschöner Reisebericht, Achim. Vulkane begeistern mich sowieso. Ich sehe schon, ich muss mich auch mal zum Feuerteufelchen nach Lanzarote begeben. Vielleicht schaukelt mich ja dann auch "Hassan" durch die Mondlandschaft?! Wenn man sich überlegt, dass das nur ein Halbtagesausflug war, dann war der wirklich mit ganz vielen Highlights gespickt.
Schade, dass Lanzarote auch gleichzeitig das Ende eurer Kreuzfahrt bedeutete. Denn jetzt kommt erst mal kein Bericht mehr von Dir ... Aber dass es eine erneute unvergessliche Reise war, das liest man aus jeder Zeile heraus. Und die tollen Fotos sprechen sowieso für sich.
Liebe Grüße von der Meerelfe
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Hyde1_de am 12.01.2012 um 22:02 Uhr
Hallo Achim,
wir fahren im April, dann mit der AIDALuna die Nordeuropatour (Le Havre etc.). Ich nehme gerne Deinen letzten Satz mit ..." ein noch besseres Wetter (auch wenn´s schwer ist …) und eine ruhige See".. ich werde berichten, wobei besseres Wetter wird schwer
Gruß
Kai
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joachimmeertal am 12.01.2012 um 21:11 Uhr
ich könnte Ähnliches unter der Rubrik "es war einmal" berichten ...
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kono am 12.01.2012 um 21:09 Uhr
Hallo Achim,
du hast Recht auf den Kanaren und Madeira brauch man keine "rosarote-Brille"
Es sind einfach schöne Inseln und deine Bilder geben die täglichen Sonnenuntergänge wieder.
Und heute ist es immer noch ein Traum als Stammgast in unserem Restaurant zu gehen.
Rückblick, es war einmal 1969:
Wer beim Skat verloren hat musste eine Runde geben.
Diese Runde bestand aus:
1 Cola 0,3 L / 1 Wasserglas voll mit Osborn / 1 Würstchen mit Brötchen und das für 50 Pfennig.
Ich weiß heute noch nicht wie unser Hotel ausgesehen hat, habe nur am Strand geschlafen.
Es war einmal.
VG Jürgen
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C-- am 12.01.2012 um 20:02 Uhr
Das war mal wieder ein Top Reisebericht, der so gar nicht polarisiert: Alle sind sich einig, dass Lanzarote ein Top-Ziel ist. Mach weiter so!!!
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joachimmeertal am 12.01.2012 um 19:49 Uhr
Herzlichen Dank für Eure positiven Kommentare - ich bedanke mich erst jetzt, da mit Lanzarote der letzte Reisebericht nunmehr online ist.
Ich freue mich, dass Euch die Berichte und die Fotos gefallen haben. Mir hat es auch großen Spaß gemacht, das zusammenzufassen, was wir auf dieser Kreuzfahrt erlebt haben. Und wir hatten großes Glück: ein Traumwetter - das beste auf unseren bisherigen fünf Kreuzfahrten.
Einige Bemerkungen zu Euren Kommentaren:
@ C--/Madeira: Du fragst Dich, warum Du noch nicht auf Madeira warst? Ich Dich auch - hinfahren und genießen. Madeira war für uns die schönste von allen besuchten Inseln.
@ Gudrun/Madeira: In diesem Jahr werden wir wahrscheinlich wieder kurzfristig buchen. Wenn es klappt, geht es in den Norden. Und 2013 geht es ganz, ganz hoch - wir warten auf den neuen Katalog …
@ Snowflake/Malaga: Wir waren leider nur kurz in Malaga. Gerne hätten wir uns noch mehr angesehen, aber wir mussten Prioritäten setzen. Beim nächsten Mal werde ich auf Deine Anregungen zurückkommen! Und Dir wünsche ich einen baldigen Aufenthalt auf einer AIDA. Übrigens, was macht eigentlich eine Schneeflocke in Malaga? Vorbote eines für diese Gegend harten Winters?
@ C--/kono/Malaga: Wenn man sich vom Meer aus Malaga nähert, sieht es aufgrund der unzähligen Hochhäuser nicht so toll aus - aber Alcazaba und Gibralfaro incl. Weg nach oben und Ausblicke waren phantastisch. Ebenso die von uns besuchten Gassen der Altstadt.
@ Tinka/Malaga: Die Besichtigung von Alcazaba und Gibralfaro erfordern keine Wanderschuhe; Turnschuhe reichen vollkommen aus.
@ C--/cyclerps/Schöppi/Tanger: Mir ist klar, dass wir nur in Gegenden und Gassen geführt wurden, die für Mitteleuropäer akzeptabel waren. Wenn wir auf eigene Faust unterwegs gewesen wären, hätten wir sicher auch Ecken gefunden, die uns nicht gefallen hätten. Aber ich fand Tanger hochinteressant. Ach ja, das muss noch betont werden: die Gassen der Medina waren sauberer und geruchsärmer als manche in der Lissabonner Alfama.
@ Schöppi/Tanger: Die Apotheke habe ich nicht vergessen. Such´ sie einfach ´mal in meinem Bericht!
Und noch einige Anmerkungen in eigener Sache. Meine Berichte sind Reiseberichte und keine Befindlichkeitsberichte. Im Vordergrund stehen nicht das Schiff und das Miteinander mit den Mitreisenden sondern die besuchten Etappen. Die hinterlegten Informationen bilden die Grundlage für ein Fotobuch, das in den nächsten Tagen erstellt wird. So profitieren wir alle: Ihr habt Anregungen für Eure Pläne und auch bereits gebuchten Reisen; ich benötige nicht mehr so viel Zeit für die Bearbeitung des Fotobuches. Das Gerüst steht und wird nur noch mit persönlichen Erlebnissen und Fotos erweitert.
Wenn die Berichte einen fast nur positiven Touch haben, liegt es auch am Wetter während der Kreuzfahrt. Man hat einfach eine Hochstimmung, wenn man bei bestem Wetter in den Hafen einläuft und auch während der Besichtigungen mehr Sonne als Wolken sieht. Man kann es auch als durch "die-rosarote-Brille-Betrachten" werten - wir aber nicht, denn Ziele und Schiff haben uns äußerst gut gefallen. Und das ist auch gut so …
Ich wünschen den Lesern, die eine ähnliche Kreuzfahrt vor der Brust haben und sich Anregungen in meinen Berichten holen/geholt haben, einen wunderschönen Urlaub, ein noch besseres Wetter (auch wenn´s schwer ist …) und eine ruhige See. Die Handbreit Wasser unter dem Kiel sowieso!
LG Achim
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kono am 12.01.2012 um 13:58 Uhr
Hallo Achim,
wie immer ein klasse Bericht und Fotos.
Seit 1969 besuche ich die Kanaren und Lanzarote hat bis heute Ihren Charme behalten.
Und dieses ist "César Manrique" ein kanarischer Künstler und Visionär zu verdanken.
Ihm ist es zu verdanken, dass die natürliche Schönheit Lanzarotes nicht im Massentourismus versank, sondern durch die harmonische Kombination aus Kunst und Natur hervorgehoben wurde.
LG Jürgen
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antje.kane am 12.01.2012 um 13:45 Uhr
hallo achim...wie immer gut geschrieben und unglaublich schöne fotos...da kann die nächste tour doch wieder kommen...
gruß antje
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Molax am 12.01.2012 um 10:27 Uhr
Hallo Achim
Wieder einmal ein Reisebericht den man gerne liest,und super Bilder.
Liebe Grüße Mo
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Renate2 am 12.01.2012 um 09:21 Uhr
Vielen vielen Dank für den tollen Reisebericht. Für uns geht es Samstag in 3 Wochen los und wir freuen uns schon riesig auf Lanzarote und die restlichen Kanaren. Durch deinen tollen Bericht steigt die Vorfreude natürlich noch.
Ganz liebe Grüße,
Renate
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Bella2 am 12.01.2012 um 00:51 Uhr
Hallo Achim,
es macht mir großen Spaß, deine Reiseberichte zu lesen. Wieder präsentierst du einen informativen, gut geschriebenen, tollen Reisebericht mit schönen Bildern. Noch einmal erlebte ich mit deinem Bericht den Ausflug in den Nationalpark von Lanzarote, den du wunderbar beschrieben hast.
Das war eine interessante und schöne Route mit der AIDA, die wir auch noch vorhaben.
Viele Grüße
Bella2
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chin am 11.01.2012 um 23:23 Uhr
Ja wie Hammer ist das denn? Diese Bilder "irgendwo zwischen Tanger und Lanzarote" sind ja unglaublich! Vielen Dank für diese wunderschönen Eindrücke und die Mühe, die Du Dir gemacht hast!
Lieben Gruß,
Petra
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Utchen am 11.01.2012 um 22:41 Uhr
Jetzt sind es nur noch wenige Tage und ich kann anhand der tollen Reiseberichte den Urlaub schön genießen und schauen, ob alles noch so ist, wie Du es vorgefunden hast.
Die Berichte haben inspiriert und neugierig auf Neues gemacht. Ich hatte viel Spaß beim lesen und werde die Informationen auf jeden Fall im Handgepäck mitnehmen.
Naja die Bilder waren wieder erste Sahne. Ich weiß nicht ob ich das auch so schön hinbekomme.
Nun hast mich schön neugierig gemacht.
Lieben Dank für dei tollen Erfahrungen.
LG Utchen
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hola am 11.01.2012 um 21:21 Uhr
Achim, wieder ein Volltreffer! Auch uns hat Lanzarote beeindruckt. LG Horst
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Gudrun am 11.01.2012 um 19:55 Uhr
Meine Lieblingsinsel!!
Danke für den schönen Bericht.
Ich zähle die Tage bis zu unserer Reise auf der Diva und habe schon Angst vor dem "Liegenkriegen" wie wir dieses beliebte Spiel auf den Schiffen nennen.
Aber die Vorfreude siegt. Vielleicht helfen ja mal all die Reiseberichte.
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rhönschaf am 11.01.2012 um 19:41 Uhr
Danke für den schönen und informativen Reisebericht mit den Superfotos.wie immer sehr gute
Berichterstattung.Besonders hat mir aber auch gefallen das du ein paar Anmerkungen gemacht hast welche verbesserungswürdig sind.Diese Anmerkungen sind nicht wie bei anderen Fans 0/8/15 Niveau sondern sachlich ohne zu verletzen.
Lieber Achim,ich wünsche mir noch viele schöne reiseberichte und Fotos,das hilft mir die Routen zu wählen lg
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Sanschi am 11.01.2012 um 19:13 Uhr
Schöner Bericht, tolle Bilder. Ich war schön öfter auf Lanzarote und muss sagen, dass Ihr an einem Tag
wirklich viel gesehen habt. Muss ein toller Ausflug gewesen sein.Freue mich auf kommende Reiseberichte von Dir und evtl. Videos? Sind auch immer toll anzusehen, Gruß Sanschi
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Wiesel am 11.01.2012 um 18:50 Uhr
Danke
Super Reisebericht, tolle Bilder.
Werden im März gleiche Route und gleichen Ausflug machen.
LG Wiesel
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Gaby-05 am 11.01.2012 um 18:31 Uhr
schade das das schon der letzte Reisebericht eurer Kreuzfahrt war Achim, ich hätte auch noch viele andere Berichte von dir lesen und deine tollen Fotos betrachten können. Aber du wirst ja dieses Jahr sicherlich auch verreisen und dann kann man sich schon auf deine kommenden Reiseberichte mit Fotos freuen.
LG Gaby
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Kreuzfahrergerd am 11.01.2012 um 18:07 Uhr
Wieder ein, wie von Joachim gewohnt, schöner Reisebericht. Da wir selbst im Feb. die Kanatentour machen werden, mit Ausflug LAN01,ist dies ein interessanter Ausblick, was uns erwartet.
LG Gerd