Reisebericht AIDAcara 15. - 22.04. 2011

Erfahrungen über die Reise mit der AIDAcara vom 15. - 22.04. 2011 von Hamburg nach Le Havre, Dover, Antwerpen und Amsterdam

Am 15.04. 2011 begab ich mich morgens um 8.30Uhr mit dem Bus zum bahnhof um von dort zunächst mit dem Zug nach Duisburg von dort weiter zum Hamburger Hbf zu fahren. Dort angekommen suchten wir den in den Reiseunterlagen genannten Ausgang wo die AIDA Scouts stehen sollen um unsere Koffer abzugeben.
Die Scouts waren schnell gefunden und die mit Kofferanhängern versehenen Koffer schnell abgegeben. Diese wurden dann separat zum Schiff transportiert und bis vor die Kabine gestellt.
Danach gings 3Minuten zu Fuß zum ZOB wo die Shuttlebusse zum Hafen bereitstanden.
Nach einer kurzen aber anschaulichen Stadtrundfahrt kamen wir am Grasbrookkai an. Reiseunterlagen gezückt, auf den nächsten freien Schalter gewartet und ruck - zuck eingecheckt. Danach direkt durch die Sicherheitskontrolle aufs Schiff - die AIDAcara. Der erste Eindruck ähnelte denen von meiner Reise mit der AIDAvita im September 2010.

Blick über das Pooldeck der AIDAcara

Da es sonnig war und die Restaurants geschlossen waren konnte man es sich auf dem Pooldeck gemütlich machen und die AIDAheute lesen.
Aus dieser ging hervor, das schon am Abend vor dem Auslaufen die Seenotrettungsübung anstünde.

Gegen 15.00Uhr ging es in das Calypso - Restaurant zu Kaffee und Kuchen, unserer ersten Mahlzeit der Reise. Danach war schon die Kabinenfreigabe, sodass man sein Handgepäck in diese bringen konnte.
Unsere Kabine war eine Innenkabinme auf Deck 6. Nicht zu groß, aber genügend Platz vorhanden, nur leider v.a. beim Anlegen recht laut.
Da nun vor dem Welcome - Dinner noch genügend Zeit war, verließen wir nochmal die AIDAcara und gingen am im Aufbau befindlichen Riesenrad an die Elbe um ein wenig das Treiben auf der Elbe zu beobachten.
Danach zum Welcome - Dinner in das Martkrestaurant und danach pünktlich zur Seenotrettungsübung.
Das anschließende Auslaufen aus Hamburg war einfach nur traumhaft schön. Langsam an den Landungsbrücken gen Westen zu fahren...

St. Pauli Landungsbrücken
Sonnenuntergang und die im Bau befindliche Elbphilarmonie

Später dann noch den Welcome Sekt und die Welcome Show auf dem Pooldeck genossen, ein stimmungsvoller erster Abend an Deck.
Am folgenden Tag war Seetag bei traumhaften Wetter. Ein perfekter Tag zum entspannen und faulenzen.
Abends gab es im Theater die Offiziersvorstellung von Kapitän Cramer und seinen Offizieren und die Welcome Show "Leinen los".

Kapitän Cramer und seine Offiziere

Am 17.04. erreichten wir Le Havre. Erst eine Kleinigkeit frühstücken, dann das Anlegemannöver beobachten und danach richtig frühstücken.
Kreuzfahrtterminal Le Havre

Da es für uns nicht nach Paris ging, hatten wir genügend Zeit.
Nach dem Frühstück ging es dann von Bord und mit dem kostenlosen Shuttlebus in die City von Le Havre. Immerhin Weltkulturerbe. Nach einem Bummel durch die moderne Stadt am Rathaus vorbei ging es zum Strand. Von hier aus konnte man hervorragend die großen Frachtschiffe in der Ferne beobachten.


Rathaus von Le Havre

Nach einer Pause am Strand ging es zur Kirche St. Josef, einer Betonkirche mit einem sehr hohen Turm der innen offen ist und mit tausenden buten Glassteinen je nach Sonnenstand ein beeindruckendes Farbenspiel bietet.

Turm St. Joesf

Danach wieder in Richtung Schiff, diesmal zu Fuß. Auf dem Schiff sofort auf das Pooldeck und die Aussicht auf die stadt genossen. Nach dem Abendessen hieß es um 20.00Uhr wieder Sail away. Es ging wieder gen Westen einem traumhaften Sonnenuntergang entgegen auf dem Weg nach Dover.

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Am 18.04. erreichten wir pünktlich um 08.00Uhr Ortszeit den Hafen von Dover. Für uns ging es heute per AIDA - Ausflug nach Canterbury, wo ein geführter Stadtrundgang und der individuelle Besuch der weltberühmten Kathedrale auf dem Programm stand. Der Ausflug war bestens organisiert und auch die Reiseleiterin sehr kompetent. In Canterbury beeindruckten die vielen Fachjwerkhäuser und die immensen Ausmaße und die Baukunst der Kahtedrale:

Kathedrale von Canterbury
Innenaufnahme der Kathedrale
Chor der Kathedrale
Altstadt

Nach 4h sehenswerten Stunden waren wir zurück in Dover. Dort stärkten wir uns mit einem Mittagessen und nahmen dann den dieses mal kostenpflichtigen Shuttlebus zum Dover Castle. Da uns der Eintritt dort zu teuer war schlenderten wir von dort hinunter in den Ort, zum Fährterminal und schließlich wieder zur Bushaltestelle, von wo es wieder zurück um Schiff ging. Von dort konnte man den ganzen Tag, sofern man an Bord war, die Kreidefelsen und den regen Fährbetrieb beobachten.

Kreidefelsen und Fähre

Kreidefelsen und Dover Castle

Fährhafen und Kreidefelsen

Am nächsten Morgen legten wir nach nächtlicher Fahrt über die Schelde um 09.00Uhr im belgischen Antwerpen an. Nach dem Frühstücken unternahmen wir zunächst eine Stadtrundfahrt, die direkt am Kreuzfahrtterminal begann.
Danach ging es durch den Fußgängertunnel an das andere Scheldeufer, einem hervorragenden Platz um Gesamtaufnahmen der AIDAcara zu machen:

Rolltreppe im Fußgängertunnel
AIDAcara vor der Kulisse von Antwerpen

Bei wunderschönen Wetter ging es danach wieder auf die andere Seite und in die Innenstadt mit dem großen Platz, samt Rathaus, Kathedrale und vielen schönen Häusern:

Antwerpen
In Antwerpen
Kathedrale
Rathaus

Am Nachmittag stand dann das Offiziersshaen auf dem Pooldeck auf dem Programm.Leckere und günstige Cocktails für alle.
Das Auslaufen aus Antwerpen fand schon um 18.00Uhr statt, sodass wir vor dem Abendessen noch einige Zeit die Fahrt auf der Schelde durch den zweitgrößen Seehafen Europas genißen konnten:

Mast der AIDAcara
Offiziersshaken
Blick auf Antwerpen
Beim Auslaufen

Hafen von Antwerpen

Die nächte Station war am am 20.04. Amsterdam. Da der Lotse bei uns seine letzte Fahrt hatte wurde wir in Ijmuiden an der Schleuse zum Kanal von Schleppern begrüßt, die zur Feier des Tages Wasserfontänen sprühten. Die Schleusung in den Kanal verlief problemlos, ebenso die Fahrt über den Kanal durch die Hafenanlangen von Amsteram. Dort angekommen begrüße uns ein ganzer Kindergarten und Kapitän Cramer grüßte mit dem Schiffshorn zurück. Ein irrer Spass!
Amsterdam selber entdecketen wir bei einem über AIDA gebuchten Spaziergang inklusive Grachtenfahrt und abends allein auf eingene Faust, da wir bis zum nächsten Morgen um 07.00Uhr in Amsterdam blieben.

Schleuse
Hafen von Amsterdam
Amsterdam
Amsterdam
Hauptbahnhof
Sonnenuntergang spiegelt sich in den Häusern
AIDAcara in Amsterdam

Der letzte Tag war ein Seetag auf dem Weg zurück nach Hamburg, wo wir am Freitag pünktlich morgens anlegten. Diesen zweiten Seetag konnte man zum Sport, zum entspannen, lesen und shoppen nutzen. Das Farewelldinner und die Farewellshow rundeten die Reise ab.
Den Abschluss bildete für uns ein Cocktail in der Lambada - Basr, wo uns Kapitän Cramer mit seinen Gesamgskünsten überraschte.
Auch das Ausschiffen am Freitag in Hamburg verlief problemlos. Wieder den Shuttlebus zum Hbf genommen, Koffer eingeschlossen und die letzten Stunden in der Speicherstadt im Miniaturwunderland verbracht.

Alles in allem eine wunderbare zweite Reise mit AIDA. Die Liegezeiten in den Häfen waren so abgestimmt, das man immer etwas unternehmen konnte, sei es direkt über AIDA oder auf eigene Faust.
Die nächste Reise soll mich dann Silvester mit AIDAsol Silvester zu den Kanarischen Inseln führen.

Zu diesem Bericht habe ich auch ein Fotoalbum mit mehr Bildern erstellt.

Zielgebiet
Nordeuropa
Schiff
AIDAcara
  • 4 Kommentare
  • 3813 Aufrufe
  • 5x positiv bewertet