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Autor - _Tanja_
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Traumhafte Karibikkreuzfahrt

Wir entschieden uns für die Karibikkreuzfahrt 3 mit der AIDAvita vom 28.11. – 12.12.09. Es war traumhaft schön - ein unvergessliches Erlebnis!

Zum Schiff: Wir hatten eine Innenkabine auf Deck 4 und fanden diese völlig ausreichend, da man ja wirklich nur zum Schlafen auf der Kabine ist.
Zum Essen, was will man groß sagen, wir fanden es sehr gut, egal ob im Calypso- oder Markrestaurant. Man findet sich immer etwas und das den ganzen Tag über. Wasser gibt’s kostenlos in den Gängen – ein großer Vorteil der kleinen AIDA-Flotte. Sportliche Betätigung wird immer wichtiger und dass stellten die Leute spätestens nach dem 3. Tage (fr)essen auch fest. So waren die Geräte ab 17 Uhr immer voll belegt. Die angebotenen Kurse waren ebenfalls sehr gut besucht und wurden gut gehalten!
Was ich nervig fand, waren die Bordfotographen- und Filmer. Sie verfolgten einen auf Schritt und Tritt. Egal ob man wollte, oder nicht, ob man lachte, blöd drein schaute oder gar weg sah, ALLE Bilder wurden ausgedruckt und ausgehangen! Ein Bild kostete stolze 7,95€, nach dem Video haben wir gleich gar nicht gefragt!
Nun zu den Landauflügen, dass die Preise der AIDA-Ausflüge überteuert sind, muss ich nicht sagen. Ich kann jedem empfehlen die Reisen auf eigene Faust zu zu organisieren, dies ist wirklich überall und ohne Probleme möglich, mit der kleinen Ausnahme von Belize.

Das Wetter war diese zwei Wochen sehr gütig mit uns,  wir hatten außer einem Regentag NUR Sonne

JAMIAKA, Montego Bay, Montag, 30.11.2009 von 08:00 – 18:00Uhr Einer der Must-See-Trips, auf Jamaika ist der zu den Dunns River Wasserfällen bei Ocho Rios. Die YS-Falls gewinnen auch immer mehr an touristischer Bedeutung erlangen. Diese sind im Vergleich zu den Dunns River Fällen auch (noch!) nicht so überlaufen. Allerdings waren diese montags geschlossen, so unser Ziel: Die Wasserfälle von Ochos Rios und anschließen zum Dr.’s Cave Beach. Gleich um 8:00 Uhr verließen wir das Schiff und gingen durch die Ankunfts- und Abreisehalle zu den vielen Taxen. Hier kam uns auch gleich eine nette Jamaikanerin entgegen. Wir wollten als erstes zu den Dunns River Falls, nach ein wenig verhandeln und weiteren Bekanntschaften organisierte sie uns ein Taxi für 6 Personen für einen Preis von 25US$ p.P. hin- und zurück. Inkl. kurzem Stopp an Columbus erster Anlegestelle auf Jamaika. Muss man nicht gesehen haben, aber ist ganz nett um sich die Beine zu vertreten. ;-) Nach 1,5h Fahrt mit nem wirklich netten Jamaikaner, Bob-Marley-Musik und vielen Infos über Land und Leute, sind wir bei den Dunns River Falls angekommen. Der Eintritt kostete hier 15US$ p.P. Man benötigt zum erklimmen der Wasserfälle nur: feste Wasserschuhe (welche vor Ort gekauft oder geliehen werden können), Bikini/Badehose und für die Kamera, wenn man diese mitnehmen möchte, eine wasserdichte Umhängetasche --> es wird einfach alles nass. Persönliche Gegenstände lassen sich entweder in Schließfächern am Strand deponieren, hierzu einfach ein Schloss von Zuhause mitbringen. Oder man lässt diese im Taxi, was bei uns wunderbar funktioniert hat. Unser Taxifahrer hätte uns einen Guid empfohlen, doch wir gingen OHNE GUID und waren später sehr glücklich darüber! Man ist so zeitlich ungebunden und muss nicht mit 100 Anderen, Hand in Hand den Wasserfall hoch laufen. Um die Wasserfälle erklimmen zu können, muss man aber erst einmal den Weg runter bis zur Mündung ins Meer laufen, überall sind hier Aussichtspunkte auf die Wasserfälle. Unten angekommen geht man dann den ganzen Weg direkt über die Wasserfälle wieder nach oben. Eine lustige Erklimmerei. Ganz ungefährlich ist das ganze allerdings nicht, aber hier macht es keinen Unterschied ob man die Wasserfälle mit oder ohne Führer erklimmt. Man sieht einfach nicht genau wo man hin steigt, so sind blaue Flecken und evtl. auch Schürfwunden inklusive! Uns hat es jedenfalls super gut gefallen, so dass wir gleich noch ein zweites Mal runter und wieder hochgeklettert sind. Die organisierten Kreuzfahrt-Ausflügler machten diesen Ausflug übrigens mit ca. 200 Leuten auf einmal. --> Menschenschlagen, Hand in Hand und die Kamera immer dabei.Unser Taxifahrer wartete ohne Zeitlimit auf uns und so fuhren wir wieder Richtung Montego Bay. Da der berühmte Dr. Caves Beach auf dem Weg lag, stiegen wir hier aus. Der Eintritt kostete 2US$ p.P. und ehrlich gesagt, wir waren enttäuscht. Ein kleiner Strand, ohne Palmen und überfüllt mit gelb-weiß gestreiften Handtüchern. Dieser Strand muss also meiner Meinung nach nicht sein! Für 2US$ wurden wir anschließend nach MoBay gebracht. insg. ein sehr schöner Tag, mit tollen Eindrücken für wenig Geld und alles NO PROBLEM! Ein paar Souviniers haben wir uns natürlich auch noch gefunden, 6 Postkarten für insg. 3US$ und einen 10Jahre alten Appelton (Jamaika Rum) für 15US$. Von einer Fahrt nach Kingston würde ich abraten – viel zu gefährlich.--> Fazit: diesen Ausflug kann man ruhig auf eigene Faust und ohne Guid unternehmen. Nicht vergessen: Wasserschuhe, Badeklamotten, wasserdichte Kamera und evtl. ein (Zahlen-)Schloss.

Mexico, Cozumel, Mittwoch, 02.12.2009 von 06:00 – 20:00Uhr Unser Ziel heute: Tulum. So waren wir wieder unter den ersten Passagieren, die das Schiff verließen. Aus dem Schiff, ging es die Anlegestrecke vor und dann ca. 400m Fußmarsch nach links, am Ufer entlang zu den Fähren. Die Fahrt mit der Fähre Cozumel – Playa del Carmen kostete 11US$ p.P. hin- und zurück.Abfahrtszeiten: 06:00, 07:00, 08:00, 09:00, 10:00Uhr,… Zurück: 12:00, 16:00 und 18:00UhrWir nahmen die Fähre um 07:00, die Überfahrt dauerte ca. 45min. In Playa del Carmen angekommen, gings mit dem Taxi weiter nach Tulum. Verhandlungsgeschick ist hier gefragt. Wir (4 Personen) fuhren so für 7,50 p.P. nach Tulum (einfach), wo wir nach 45 min dort ankamen. Wir sind nicht mit dem „Bähnle“ gefahren, sondern die ca. 400m auf dem mit Bäumen gesäumten Gehsteig gegangen. Der Eintritt in Tulum kostete 5US$ p.P. Da wir so unter den ersten Besuchern waren, konnten wir noch viele Bilder OHNE Menschenmassen schießen. Tulum beeindruckte uns durch seine einmalige Lage direkt am türkisfarbenen Meer. Ruinen, Land und Wasser - alles verbindet sich zu harmonischer Schönheit. Eine über 4m hohe und insgesamt 600m lange massive Mauer umschließt das Areal, in dem über 50 (kleinere) Tempel, Häuser- und Palastreste liegen. Betreten ist leider nicht erlaubt - schade. Dafür fanden wir das nächste Highlight Tulums: die Bucht vor dem El Palacio! Türkisblaues Wasser, weißer Sandstrand und kaum andere Touristen. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt!  Leider war der Strand aufgrund des Windes und der hohen Wellen gesperrt. Weiter gingen wir an den Klippen am Meer entlang – eine wunderschöne Aussicht. Mit der Zeit füllte sich Tulum mit anderen Touristen und vielen Reisegruppen und es war nicht mehr ganz so idyllisch. Nach 3h, vielen Fotos und nem gemütlichen Schritt gings wieder zurück zum Ausgang und vor zu den Taxiständen. So sind wir von Tulum aus für weitere 3,75US$ p.P. weiter nach Xpuha gefahren. Ein echter GEHEIMTIPP! Der Kiesweg zum Strand kommt einem zwar nicht ganz geheuer vor, da hier auch keine Leute unterwegs sind, doch es lohnt sich auf jeden Fall! Weißer Sandstrand – wie Puderzucker, kristallklares Wasser und Palmen! Der eindeutig weißeste und feinste Sand unserer ganzen Karibikrundreise! Und, hier ist es noch ruhig, keine Menschenmassen und vor allem keine weiteren Kreuzfahrt-Gäste weit und breit. Nach 3h Stunden wurden wir von unserem Taxifahrer wieder wie vereinbart abgeholt. (dringend vereinbaren, da hier kein Taxistand in der Nähe ist) Für weitere 3,75 US$ p.P. fuhr er uns nach PdC zurück, wo wir um 18:00 Uhr die Fähre nach Cozumel nahmen. Hier sollte man zeitig dran sein, da diese Fähre ziemlich überfüllt ist.Den Marathon-Ausflug zu den alten Maja-Stätten in Chichén Itzá würde ich nicht empfehlen, obwohl alle Aida-Ausflüger recht begeistert waren, sahen sie doch ziemlich fertig aus und enttäuschend fanden sie auch, dass man nicht mehr auf die Pyramiden klettern darf, dies ist seit 2006 verboten. Wenn man eine Maya-Städte besichten will, würde ich den Ausflug nach Lamania in Belize empfehlen.--> Fazit: diesen Ausflug kann man ruhig auf eigene Faust unternehmen, so ist man in Tulum unter den ersten Besuchern und kann noch am Strand von Xpuha relaxen.

Belize, Donnerstag, 03.12.2009 von 10:30 – 19:00Uhr Ohne weiteren Seetag lagen wir nach Mexico heute in Belize. Hier buchten wir den AIDA-Ausflug nach Lamanai –  ein unvergessliches Erlebnis! Sehr empfehlenswert, vor allem für Naturliebhaber und Urwaldfans. Man sollte hier jedoch früh buchen, da dieser Ausflug ziemlich schnell ausgebucht ist.Nach einem gemütlichen Frühstück ging es um 10 Uhr 45 auf nach Lamanai. Nach ca. einer Stunde Busfahrt nach Tower Hill ging es auf die Boote nach Lamanai. Zunächst dachte ich dass es eine gemütliche Fahrt durch den Regenwald werden sollte. Was ich nicht gesehen hatte, waren die 2 jeweils 200 PS Motoren am Heck des Bootes die dann plötzlich zum Einsatz kamen. Jedes Mal wenn es irgendwas am Ufer zu sehen gab, bremste unser Captain das Boot rasant ab und es gab reichliche Erklärungen zu den hier lebenden Tieren. So sahen wir Affen, Krokodile, Leguane, Fledermäuse, Termitenhügel auf Bäumen, Kakteen und Mangroven. Dann ging es wieder mit ungefähr 40 Meilen Geschwindigkeit los. Hier ist eine Windjacke von Vorteil. Nach gut einer Stunde, in Lamanai angekommen, gab es erst einmal ein Mittagessen und Getränke. Die Luftfeuchtigkeit war umwerfend! Anschließend ging es weiter in den Urwald. Sehr empfehlenswert sind hier LANGE Hosen, festes Schuhwerk und Insektenmittel! Als erstes erreichten wir die Maskenpyramide von Lamanai, naja, weiter gings zur zweiten und 34m hohen Pyramide der Mayas. Im Gegensatz zu Chichen Itza kann man hier noch hochklettern. Nach der Kletterpartie über 227 Stufen – ein traumhafter Ausblick! Urwald, soweit das Auge reicht, sattes grün und im Hintergrund hörte man das Gebrüll der Gorillas. WOW. Einfach unbeschreiblich! Hier oben könnte man länger verweilen.Anschließend ging es weiter zur 3. Pyramide. Man konnte sich alles ungestört ansehen und die Erklärungen des Reiseleiters in wirrem Englisch verfolgen.Die Rückfahrt wurde genauso interessant wie die Hinfahrt nur das es fast Nonstop in einem Höllentempo den New Belize River Richtung Heimat ging. Also ich kann Belize nur empfehlen!--> Fazit: diesen Ausflug würde ich über Aida buchen. Nicht vergessen, lange Hose, festes Schuhwerk, Insektenschutzmittel und Windjacke für die Boots- bzw. für die Busfahrt.

Grand Cayman, George Town, Samstag, 05.12.2009 von 08:00 – 15:00Uhr Gut erholt vom Vortag erreichten wir heute gegen 8 Uhr früh Grand Cayman. Die Ausflugstour zu StingrayCity wird auf Grand Cayman von diversen örtlichen Anbietern angeboten. Vor Ort wird ein Preis von ca. $ 40,- verlangt, welcher es auf jeden Fall wert ist! Dieser Ausflug, war der schönste unserer 14-tägigen Karibikkreuzfahrt und ich würde ihn NUR auf eigene Faust, also über die örtliche Anbieter buchen. Noch dazu ist es so um mehr als die Hälfte billiger! Mit einem kleinen Bus für 15 Personen sind wir ca. 15-20 Minuten an die Nordküste gefahren. Hier stiegen wir in unser Boot um. An Bord sind Schwimmwesten bei Bedarf, Wasser und Saft inkl. sowie Schnorchelausrüstung kostenlos vorhanden. 2 Guides waren ebenfalls an Bord. Mit dem Boot ging es ca 25 Minuten raus aufs Meer bis zu der Sandbank, die StingrayCity genannt wird. Mann befindet sich nicht in einem abgesperrten Bereich, sondern auf freier See, d.h. die Stachelrochen sind keine gezähmten Tiere. Man sah die Rochen schon vom Schiff aus, Wahnsinn! 30 oder gar 40 St.!!!!Auf der Sandbank steht man bis zum Bauch im Wasser. Ich hatte wirklich große Angst, da die Tiere einem ständig um die Füße wuseln. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen. Unser Guide hat die Rochen mit Fischstücken angelockt, wer mochte, konnte sich an der Fütterung auch beteiligen. Er erklärte uns den Umgang mit den Tieren. Das Schwimmen mit diesen Majestätischen Tieren ist einfach ein Wahnsinns Gefühl und sie fühlten sich samtig weich an. Dann waren auch schon die organisierten Kreuzfahrt-Ausflügler da, auf der Sandbank neben uns mit ca. 300 Leuten, alle mit Rettungsweste – idiotisch! Ein riesen Kreis bildete sich so um eine Führer --> so bekam gerade mal ¼ was mit, der Rest stand einfach nur im Wasser rum…. Ich würde diesen Ausflug nur auf eigene Faust buchen, wir hatten gerade mal zu 15. eine Sandbank für uns. Anschließend sind wir mit dem Boot noch ein Stück weiter raus gefahren zu einem kleinen Riff, wo wir noch die Möglichkeit hatten zu schnorcheln. Hier konnten kleine bunte Fische, Muränen und Rochen bestaunt werden. Nach ca. 45 min. traten wir die Heimfahrt an. Auf dem Weg sprang unserer Guid einfach mal schnell ins Meer…. und holte einen Seestern heraus. Schnell ein paar Fotos und wieder rein mit ihm. Ein prächtiges Tierchen.Auf dem Rückweg mit dem Minibus ließen wir uns am 7-Mile-Beach absetzen, ein traumhaft schöner Strand, mit hunderten geld-weiß gestreiften Handtüchern… Der Seven Mile Beach zählt zu den schönsten Stränden der Welt, schade nur, dass er so überlaufen war.Für 3US$ gings dann mit nem Sammeltaxi wieder zurück  zum Hafen, einfach an die Straße stellen und Hand raushalten. So tenderten wir leider schon wieder um 14 Uhr zum Boot, damit die Reise weitergehen konnte.--> Fazit: diesen Ausflug würde ich NUR auf eigene Faust buchen und die Unterwasserkamera nicht vergessen!

DOM.REP, Santo Domingo, Montag, 07.12.2009 von 08:00 – 13:00Uhr 5 Stunden Liegezeit, die Vita bunkert Lebensmittel und entsorgt Altöl. Wir wollten in die Altstadt. Auf das Taxi verzichteten wir, da die Altstadt nur ca. 1500m entfernt ist. Auf unserem Fußmarsch sammelten wir bereits die ersten Eindrücke: Schrottautos, Müll und Gestank. Ich würde diese Stadt nicht nochmals besichtigen, überall liegen Plastikflaschen und leere Speiskartons rum. Bewaffnete Polizisten und Soldaten patrouillierten an den Straßen.  Beim nächsten Mal würde ich lieber an einen schönen Strand fahren und relaxen.--> Fazit: eine Stadtbesichtigung ist nicht empfehlenswert

Tortola, Road Town, Dienstag, 08.12.2009 von 09:00 – 18:00Uhr Die Einfahrt in den Hafen sollte man nicht verpassen, wunderschöne Strände, Villen, das satte Grün der Berge, schön. Unser heutiges Ziel: The Bath. Natürlich wieder auf eigene Faust, um Geld zu sparen und vor allem um den Massenauflauf ein wenig zu vermeiden. Aus dem Schiff raus, gingen wir ca. 500m vom Hafen zur Fähre. Für 30US$ p.P. brachte uns diese nach Virgin Gordola und zurück, die Fahrt dauerte einfach ca. 20min. Das Taxi to The Bath (5min. Fahrt) ist inklusive. Unsere Fähre ging um 09:30. So waren wir um 10 Uhr am Strand von The Bath. Hier mussten wir noch 1US$ Eintritt entrichten. Beim nächsten Mal würde ich entweder früher oder später zu The Bath fahren, da dieses Gelände von 10 bis 13:30 Uhr total überlaufen ist! Bei uns lagen aber auch mehrer Kreuzfahrtschiffe am Hafen, darunter die Disney und die Hamilton… Um zum Strand zu gelangen muss man noch einen Weg von 5 min. Fußmarsch nehmen. Tipp: Laufen sie von Bucht 1 zu Bucht 2 - es lohnt sich. Sie laufen durch Felsformationen und natürliche Höhlen bis sie den zweiten Strandabschnitt, welcher nichts ganz so überlaufen ist, erreicht haben. So verweilten wir hier mehrer Stunden, beim Sonnen, Schnorcheln und Kletterten auf den Felsen. Organisierte Kreuzfahrt-Ausflügler haben hier nur 1h Aufenthalt!!!-> Fazit: auf eigene Faust to The Bath – problemlos, aber am besten erst nachmittags

St. Maarten, Phillipsburg, Mittwoch, 09.12.2009 von 08:00 – 18:00Uhr Beim Anlegen sehen wir sie schon. Die OASIS of the seas!! Gigantisch! Die Vita sieht im Vergleich wie das Tenderboot der Amis aus. Ein großes Schiff bedeutet gleichzeitig viele Gäste! Da auch noch die Disney und die Hamilton am Hafen lagen, waren wir wieder unter den ersten die das Schiff verließen. Wir sind an den kleinen Geschäften vorbei zu dem zentralen Taxistand. Die Leute da sind einheitlich gekleidet und sehr nett und höflich. So buchten wir eine 3h Inselrundfahrten mit dem Taxi für 25 US$ p.P. Man fährt hier einmal komplett um die Insel. Mit dem Mietauto hätte man wesentlich mehr gesehen…Wer vor hat zum Orient-Beach zu fahren, den kann ich leider nur enttäuschen. Der Strand ist zu überfüllt und von Traumstrand kann man hier wirklich nicht reden, ich würden diesen Abschnitt eher mit Playa del Ingles auf GranCanaria vergleichen. Noch dazu ist es hier meist sehr windig.Maho-Beach war für uns der schönste Strand auf dieser Insel. Da wir auf unserer Rundfahrt hier nur kurz halt machten, ließen wir uns nachmittags nochmals für 5US$ p.P. dort absetzen. Der Maho Beach ist in einer Bucht direkt vor der Landebahn des Princess Juliana Airports, im Niederländischen Teil der Insel. Der Strand liegt ungefähr 10km westlich von Philipsburg. Täglich ab 12 Uhr landen hier die großen Jets aus den USA, Frankreich und den Niederlanden. Man kann hier unter den landenden Flugzeugen baden. Ein besonderes Erlebnis ist auch, sich direkt hinter den startetenden Flugzeugen an den Zaun zu stellen und sich "wegblasen" zu lassen. Aber Achtung, es wird hier jeden Menge Sand aufgewirbelt, der wie ein Peeling wirkt!!! Wer sein Schiff erreichen möchte sollte am Abend aber genug Zeit für die Rückfahrt einplanen!! Spätnachmittags kommt es hier schon mal zu einem Verkehrschaos, dann braucht man mind. 45min. nach Philipsburg! Wir waren rechtzeitig dran und konnten die restliche Stunde noch mit Shoppen verbringen. Die Stadt ist sehr sauber und lädt gerade zu zum Einkaufen ein. Durch den Duty-Free-Status der Insel sind Elektronikartikel, Schmuck und Alkohol um ca. 50% günstiger als in Deutschland. Vom Shoppingparadis zum Schiff sind is ca. nochmals 15min Fußmarsch.--> Fazit: ein Ausflug auf eigene Faust ist hier gar kein Problem. Auf St. Maarten ist man auf sehr viele Touristen eingestellt.

Dominica, Rouseau, Donnerstag, 10.12.2009 von 08:00 – 18:00Uhr Es geht langsam dem Ende entgegen. Heute sollte es bei der Tour auf jeden Fall Wasserfälle zu bewundern geben. So verließen wir das Schiff und gingen durch die Informationshalle zu den dort wartenden Taxen. Wir entschieden uns für eine sehr nette Frau, die uns für 20US$ p.P. (wir waren zu 6) den ganzen Tag rumgefahren hat. 1. Ziel waren die Trafalgar Falls. Der Eintritt kostete hier 5US$ p.P. Die Trafalgar Falls: bestehen aus zwei Wasserfällen. Es sind die größten Wasserfälle auf Dominica aber dadurch, daß sie zum Sightseeingprogramm der Kreuzfahrtschiffe gehören, nicht die Schönsten, da zu diesen Wasserfällen ein schöner breiter für Pumps geeigneter Fußweg zu einer Aussichtsplattform führt. Schön wird es erst wenn man nach der Aussichtsplattform weiter geht. (was die meisten Kreuzfahrt-Ausflügler nicht machen) Dazu braucht man aber vernünftige Schuhe. Hat man die kann man direkt bis zu den Wasserfällen gehen oder besser kraxeln und dort auch baden. Wir hielten uns hier ca. 1,5h. lang auf. Bis man zum Wasserfall gekraxelt is, dauert schließlich seine Zeit…Unser zweites Zeil waren die Middleham Falls. Die Straße hierher war sehr schlecht! Dort angekommen wurde wieder ein Eintrittspreis von 5 US$ p.P. fällig. Angeschrieben standen hier 45min Fußmarsch. Da es bei uns wie aus Eimern goss, der Boden bereits aus reinem Schlamm bestand, brauchten wir zu den Falls eine ganze Stunde und wir waren sehr gut unterwegs. Zudem war der Weg nicht ungefährlich – für Kinder nicht empfehlenswert. Wir mussten uns einige Male gegenseitig helfen um auf den glitschigen Felsen nicht auszurutschen… Festes Schuhwert ist dringend erforderlich! Endlich angekommen wurden wir mit dem herrlichen Wasserfall und der Idylle des Regenwaldes belohnt. Fotos hier, Fotos dort und dann gings auch schon wieder zurück. Der Weg wurde durch den Regen noch beschwerlicher und wir brauchen 1h und 15min für den Rückweg. Völlig durchnässt und teils auch angepisst wegen des Regens und der Strapazen stiegen wir wieder ins Taxi. Zur Belohnung für diese anstrengende Tour wollten wir noch ein bisschen an einem Strand relaxen. So fuhr uns unsere Taxifahrerin an einen schwarzen Sandrand. Klein, aber nett, doch da es hier wieder anfing zu regnen wollten wir nur noch aufs Schiff, wo wir 20min später auch ankamen.--> Fazit: Ausflüge auf eigene Faust sind hier kein Problem.

Dom.Rep, La Romana, Samstag, 12.12.2009 von 08:00 – 15:00 Um 7.30 Uhr standen wir auf, ein letztes Mal frühstücken. Um 9 Uhr die Reisepässe in der Aida Bar abholen, dies kann sich hinziehen, da bereits um halb 9 eine ganze Schlange vorm Fotoshop ansteht. Das einchecken ging dann schnell und reibungslos über die Bühne. Bezüglich der Kofferabgabe. Wir haben unsere nicht vor die Tür gestellt, so konnten wir morgens noch die restlichen Sachen gemütlich einpacken und die 100m zum Check-in konnten wir unsere Koffer selber ziehen. So mussten wir auch nicht, wie einige Gäste, erst nach unseren Koffern suchen.Für unseren Flug nach München wurden wir erst um 16 Uhr abgeholt, so konnten wir noch etwas unternehmen. Wir suchten uns ein Taxi, welches uns zu 8 für 20US$ p.P. nach Bayahibe brachte und nach 4 Stunden Aufenthalt wieder abholte und zurück fuhr. Hier konnte man wirklich relaxen. Ein schöner, mit Palmen gesäumter Strand. Das Wasser sehr klar und warm. Karibikfeeling pur. SCHÖN. So verbringt man gerne die letzten Stunden einer tollen und unvergesslichen Reise.Um 15 Uhr waren wir wieder am Schiff. Die Duschen im Saunabereich waren hoffnungslos überfüllt!!! Eine Ausweichmöglichkeit ist noch die Dusche hinterm Whirlpool im Fitnessbereich. Anschließend genehmigten wir uns noch ein Stück Pizza und dann gings auch schon nach Hause. Pünktlich kommt der Bus der uns zum Flughafen fährt. Die Sicherheitskontrolle haben wir schnell hinter uns, der Flughafen füllt sich schnell. Da die Flieger nach Düsseldorf, Frankfurt und München ziemlich schnell hintereinander abfliegen, treffen wir noch viele nette Leute von denen wir uns nun verabschieden.

Bild von landratte

danke

danke tanja ,kurz präzise, sehr informativ  ich bin ab 6.2. auf tour  und werde viele deiner  "erfahrungen" nutzen:X

 

weiterhin habe ih in der aida netbar  deinen artikel empfohlen:o?

gut finde ich auch  die nennung der "ausgehandelten preise" so das man(n) eine benchmark hat  

Bild von joachimmeertal

Tolle Kreuzfahrt, Tanja, klasse Bericht mit wertvollen Tipps für Eure "Nachfolger" ...

... und ein Tipp für Jamaica: schaut Euch beim nächsten Mal den km-langen Strand von Negril an - traumhaft!

Beste Grüße

Achim

Bild von Simon W.

Klasse Bericht!

Dein Bericht ist sehr informativ und interessant, hat mir gut gefallen   Smiling

 

VLG Simon!

Bild von Ruebennase

Hier sind die Infos, die jedem nutzen!

Dafür kriegst Du 5 Sterne - auch ohne Fotos. Kommt da denn noch was nach?

Bild von 0pfeffer

Super Reisebericht..

der durch die Infos und Tipps enorm an Wert gewinnt und für andere Reisende eine grosse Hilfe sein wird. Lg. Mike

Bild von westerfrau

Schöner Bericht.

Man liest das Euch die Tour gefallen hat. Ein paar Fotos wären nicht schlecht. Gruß Tanja 

Bild von Dirgis

Super zu lesen.

Wir haben diese Reise im letzten Jahr Febr./März gemacht und zehren heute noch davon.

Auch wir waren von Belize ganz begeistert. Es war die einzige Tour die wir gebucht hatten. Wir waren in Altun Ha. Diese Maya-Stätte hat was.! Ein ganz besonderers Licht und ich habe traumhafte Fotos gemacht. Die Fahrt auf dem Old Belize River war informativ und hat Spass gemacht. Kann ich nur empfehlen. Alle anderen Touren machten wir auf eigene Faust was immer sehr gut klappte und wesentlich günstiger war. Bilder haben wir auch keine gekauft !! Zu teuer und nicht gut. Gruß Sigrid

Bild von bodo12

kreutzfahrt

Bild von Katharina79

Einfach ein toller und informativer Bericht

Super Bericht. Beim Lesen habe ich das Gefühl bekommen, als ob ich dabei gewesen wäre.Eye

Bild von Ankerreiniger

guter informativer Reisebericht

der Wasserfall hat wohl Deiner Fotocam das Leben ausgehaucht ?

Bild von dani78

Guter Bericht,

leider kann ich nicht alles so bestätigen.

Ich habe auf Jamaika den Aida Ausflug "Dunns River Falls und Delfin" gemacht und wir waren keine 200 Leute die gleichzeitig den Wasserfall hochgelaufen sind, geschweige denn mussten wir uns auch nicht wie im Kindergarten an den Händen fassen.

In Grand Cayman waren wir auch über Aida bei den Rochen und mussten keine Schwimmwesten tragen. 300 Leute waren auch nicht auf dem Boot. Und doppelt so teuer wie auf eigene Faust war er auch nicht.

Tortola: Ausflug zu The Bath - 1h Aufenthalt stimmt auch nicht! Wir hatten an die 4h Aufenthalt.

Es ist eine schöne Route und wir haben auch einige Touren auf eigene Faust  gemacht.