
Zunächst einmal vorab: unsere Reise ist bereits viiiel zu lange her, nämlich 20.November-4.Dezember 2010.
Nichtsdestotrotz schaue ich regelmäßig ins Forum, um das tolle Gefühl der Aida-Reise in den tristen Büroalltag zu holen.
Und habe ob der tollen Reiseberichte, die hier zu Hauf zufinden sind, ein ganz schlechtes Gewissen, warum ich es bisher nicht geschafft habe einen Bericht zu verfassen.
Da schon so unendlich viele Bericht über das Schiff an sich existieren und jeder seine eigenen Interessen auf dem Schiff verfolgt, möchte ich hauptsächlich über unsere Ausflüge und die Destinationen berichten.
Wir sind auf unserer Reise quer durch die West- und Ostkaribik geschippert (La Romana, Jamaica, Cozumel, Belize, Caymans, Dom. Rep., Antigua, St. Martin, Tortola und wieder La Romana).
Da es unsere Reise so derzeit nicht mehr gibt, könnt Ihr Euch für die derzeitigen Ziele der AIDA, die Berichte zu einzelnen Häfen ja rauspicken.
Ich fange jetzt noch an zu lächeln, wenn ich an diese Reise zurückdenke, obwohl wir in der Zwischenzeit wirklich tolle andere Destinationen besucht haben. Die Aida ist und bleibt halt etwas Besonderes…
Hier also der Bericht:
1. Tag: Anreise: Frankfurt - La Romana
Unsere Reise begann eigentlich mit einem Warte-Fiasko in Frankfurt. Nach diversen Gatewechseln, nicht auffindbaren Fliegern und einer Crew, die über Ihre Arbeitszeitgrenze kam, starteten wir endlich mit 9(!) Verspätung in Richtung Karibik und AIDA.
Die Befürchtung, dass die AIDA nicht auf uns wartet, wurde glücklicherweise durch das Anreisepaket zerstreut….
Als wir über La Romana zum Landeanflug ansetzten, konnten wir das Schiff bereits hell erleuchtet liegen sehen!
Endlich angekommen wurden wir in La Romana quer über das Rollfeld direkt zu den AIDA-Bussen geleitet und nach 15-minütiger Fahrt lag SIE - die AIDAluna - endlich vor uns. Nur noch der Check-In trennte uns von diesem großartigen Dampfer.
Der Check-In lief völlig reibungslos ab, obwohl ein ganzer Flieger abgefertigt wurde und so konnten wir bereits nach 20 Minuten aufs Schiff. Wir beobachteten noch wie unser Gepäck an Bord kam und kaum war alles an Bord verstaut wurde abgelegt…
Auslaufmusik, eine sanfte Brise und ein Sekt in der Hand ließ schnell das Chaos am Flughafen vergessen - hey- wir waren endlich im Urlaub!
2. Seetag
Der Seetag begann für uns erst einmal mit der Qual der Wahl ;-)
In welchem Resteaurant gehen wir essen? Wir haben uns dann für das ruhigste von allen , das "Bella Vista" entschieden. Nach einen ausgiebigen Frühstück mit Blick auf das blaue karibische Meer waren wir dann gestärkt für die Seenotrettungsübung.
Auch hier gab es natürlich den einen oder anderen, der lieber am Pooldeck die Liege reservierte als sich auf Deck 5 zu begeben, aber auch die wurden dann durch einen persönlichen Ausruf noch an Deck gelockt…
Danach war es dann tatsächlich etwas schwierig eine Liege zu bekommen, aber man ist ja im Urlaub und somit regt man sich nicht über die "deutschen Tugenden am Pool" auf. Irgendwo gibt es immer ein kleines Plätzchen in der Sonne und somit hatte ich abends bereits den ersten karibischen Sonnenbrand….
3. Tag: Jamaika, Montego Bay
Zu Jamaika sei vorab gesagt: Sicherlich ist es unproblematisch an der Küstenstraße Bus zu fahren oder ein Taxi zu nehmen, ABER wenn man auf eigene Faust das Hinterland unsicher machen möchte… würde ich doch davon absehen!
Jamaika ist zwar landschaftlich wunderschön: grüne Zuckerrohrfelder, grüner undurchdringlicher Wald und bunte Blumen, ABER bitterarm.
Auf Jamaika hatten wir einen Ausflug zu den YS-Fällen mit anschließender Besichtigung der Appleton-Rumfabrik gebucht.
Auf unserem Trip zu den weniger bekannten (und beliebten) YS-Fällen sind wir komplett durch das Hinterland gefahren und haben gesehen wie die Jamaikaner dort leben und wohnen. Teilweise in windschiefen Bretterverschlägen, in denen in Deutschland wahrscheinlich nicht mal ein Pferd eingestellt wird… man wird doch sehr demütig angesichts unseres und dem jamaikanischen Lebensstils. Erschütternd ist dann aber, dass in nahezu allen Vorgärten, Gräber aufgeschüttet sind - da die Landbevölkerung schlichtweg kein Geld hat, um Ihre Toten in den Städten und Orten auf Friedhöfen zu begraben…
Trotz der anfangs doch erschreckenden Armut würden wir sagen, dass sich dieser Ausflug wirklich am meisten gelohnt hat.
Nach der Fahrt durchs Hinterland sind wir dann am Areal der Wasserfälle angekommen und von unseren Bussen in Treckeranhänger gestiegen um dann noch eine viertel Stunde direkt zu den Fällen gefahren zu werden.
Welch Kontrast - nicht nur, dass die Wasserfälle wirklich schön waren, da eben nicht so überlaufen wie die Dunn River Falls, nein - uns überraschten absolut neue Sanitäranlagen mit Umkleiden, ein wunderschöner Naturpool und sogar die Möglichkeit an den Wasserfällen Tarzan zu spielen… Gegen ein kleines Trinkgeld halfen einem Einheimische auf Seile von denen man sich dann im hohen Bogen in die einzelnen Becken des Wasserfalls schmeißen konnte.
Nach dem wir eine gute Stunde bis anderthalb dort Aufenthalt hatten, sind wir anschließend zur Appleton-Rumfabrik gefahren, habe diese besichtigt und nach einer Rumprobe dann noch kräftig eingekauft ;-)
Ein wirklich schöner Ausflug neigte sich damit dem Ende und wir kamen im Dunklen wieder "nach Hause" zur Aida.
Da wir mit einigen gesprochen hatten, die die Dunn River Falls besichtigt hatten, können wir nur immer wieder sagen, wenn Ihr sehen möchtet, wie die Landbevölkerung lebt, dann geht zu den YS-Fällen. Andernfalls sieht man wirklich nur die Küstenstraße mit den ganzen Resorts und Shopping Malls und läuft letztendlich mit 1000 anderen Kreuzfahrern die Dunn River Falls hoch - romantisch ist das sicher nicht… Unsere Gruppe (ca. 40. Personen) war hingegen mit einer einheimischen Schulklasse alleine an den YS-Falls ;-)
4. Tag: Seetag
Tja, hier gibt es nicht wirklich viel zu erzählen, man kann den Seetag eigentlich nur folgendermaßen umschreiben: Frühstücken, Liege in der Sonne suchen, Mittagessen, wieder Sonne, Kuchen, wieder Sonne und abends noch mal aufraffen aufs Laufband zu gehen… und dann - Ihr ahnt es kaum: Abendessen ;-)
Der Sundowner an der Ocean Bar viel zu Gunsten des Sports diesmal aus…
5. Tag: Cozumel
Auf Cozumel hatten wir keinen Ausflug gebucht sondern haben mit einem befreundeten Pärchen auf eigene Faust einen Strand gesucht. Hier sind wir dann das einzige Mal auf ein schlechtes Angebot reingefallen, aber man lernt ja dazu:
Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir ziemlich als Letzte vom Schiff runter und sind dann auf kein Taxi mehr gestoßen sondern nur noch auf einen Shuttleanbieter zum nächsten Strand.
Wir haben dann pro Person 25 $ gezahlt und sind in einen Strandclub gefahren worden (5 Minuten Fahrt!), der aus einer Hotelruine und einem kleinen Sandstrand mit Sandflöhen bestand… Immerhin gab es Schatten in Form von kleinen Bastschirmchen und das Wasser war auch türkisblau, aber schön war das Ambiente wirklich nicht… Lustigerweise sehen unsere Fotos von dem Club toll aus - so kann man die Realität verzerren….
Nach 2 Stunden haben wir dann das Weite gesucht und sind wieder zurück zum Schiff gefahren. Nach einer Mittagspizza sind wir dann noch die Einkaufsstraße hoch und runter gelaufen und haben die warme Abendsonne genossen.
Bei einem Sundowner an Bord ist die Sonne dann wunderschön untergegangen und auf ging es nach Belize.
Fazit für Cozumel: Viel kann ich hier nicht beitragen, würde aber das nächste Mal versuchen ein richtiges Taxi zubekommen oder vielleicht einen Ausflug buchen - vielleicht Tulum auf dem Festland.
Generell hat uns Cozumel nichts so viel gegeben, haben wir aber bei anderen Paaren auch ganz anders gehört… wie so vieles: Ansichtssache ;-)
6. Tag: Belize
In Belize haben wir uns wieder vorab für einen Ausflug der AIDA entschieden. Für uns war klar, dass wir auf dieser Reise unbedingt eine Maya-Stätte besuchen wollten. Da uns aber der 12h-Ausflug nach Chichen Itza abgeschreckt hat, haben wir uns für die (Boots-)Tour nach LAMANAI entschieden - perfekt - können wir nur empfehlen!
Zunächst sind wir mit Reisebussen an den Ausgangspunkt für die Bootsfahrt über den New River zur New River Lagoon gebracht worden. Nach einem kurzen Mittagessen sind wir dann alle in die Boote verfrachtet worden und zunächst langsam über den Fluß geschippert… Wir haben Affen, seltene Vögel, Termiten, Leguane und ein Krokodil gesehen.
Bis dahin hatten wir die 2 großen Außenbord-Motoren übersehen, die nun angeworfen wurden… Für empfindliche Personen sein hier die Empfehlungen einer Fleecejache o.ä. gegeben… bei dem Affenzahn zieht es doch ein wenig. Und: möglichst nach vorne setzen im Boot, die Motoren machen wirklich einen Höllenlärm und stinken natürlich ziemlich nach Diesel.
Nach ca. 1h kamen wir dann aus dem Flußgewirr heraus auf eine Lagune mitten im Urwald. Hier stiegen wir dann aus und nach weiteren 10 Minuten standen wir vor den ersten Pyramiden der Maya. Unvergleichlich: die Nachmittagssonne tauchte alles in ein warmes Licht, die Brüllaffen schreien über Dir in den Bäumen und Du stehst auf der Hauptpyramide und guckst über Dschungel und die Lagune… unvergleichlich! Unser Guide erklärte uns viele Dinge zur Kultur der Maya und wir schauten uns noch die weiteren Attraktionen auf dem Gelände an, bevor es dann wieder in die Boote ging und wir pünktlich zum Sonnenuntergang wieder in den Bussen saßen.
Fazit: Ein wirklich schöner Ausflug bei dem alles dabei ist: Kultur, Bootfahren, Tierbeobachtungen und unglaubliche Momente für Schwindelfreie auf den Pyramiden - lohnt sich!
7. Seetag
Wie immer: Frühstücken, Liege suchen und Sonnen, Mittag, Sonnen, Kuchen, Sonnen, Sport oder Sundowner?!?! Ach, was soll's: Sundowner! Und Abendessen…
Vielleicht hier mal eine Anmerkung zum Abendessen:
In jedem der Restaurants hat es uns richtig gut geschmeckt. Wir können tatsächlich nicht verstehen wie man da noch meckern kann…
Zugegeben: wir haben nicht den Vergleich zu anderen Schiffen oder anderen (vergangenen) Zeiten bei AIDA - aber das Niveau der Speisen ist wirklich top und ich für meinen Teil - koche gaaanz selten in meinem Alltag so feine Sachen wie sie dort wirklich jeden Tag angeboten werden.
Und ja, natürlich gibt es immer ein paar raffgierige Personen, die sich die Teller volladen, sich am Wein festhalten und sich ansonsten daneben benehmen, (bei 3000 Seelen an Bord auch kein Wunder), aber hey, dann dreht man sich einfach um, isst etwas anderes und geht 10 Minuten später noch mal an die Station und… alles wieder da ;-) Wir sind doch im Urlaub!!!
8. Tag Grand Cayman
Auf Grand Cayman hatten wir leider nur einen halben Tag und hatten aus diesem Grund vorab einen Ausflug zum "Seven Miles Beach" gebucht, um sicherzugehen wieder rechtzeitig an Bord zu sein.
Wir wurden mit einem Boot zum Strand geschippert - leider nicht das schönste Stück, direkt vor unserer Anlegestelle war ein kleines Korallenriff, das "ins Wasser rennen" unmöglich machte.
Hierzu sei gesagt:
Die Buchung des Ausflugs hätte überhaupt nicht sein müssen, da 1. der Strand nahezu am Anleger (max. halbe Stunde Fußweg!) beginnt und man 2. für 5$ mit dem Taxi an den Strand gebracht und wieder eingesammelt wird.
Also, meine Empfehlung: Keinen Ausflug zum Strand buchen, sondern selbst mit dem Taxi fahren und sich die schönste Stelle aussuchen.
Der Strand ist wirklich traumhaft, wenn auch sehr schmal…
Über andere Ausflüge kann ich hier leider nichts sagen, aber Schnorcheln und mit Rochen schwimmen soll auch sehr toll sein!
9. Tag Seetag
Ihr wisst schon….. Frühstücken, Sonne, Mittag, Sonne………
10. Tag: Dom Rep. Santo Domingo
Die Dominikanische Republik hat uns wieder - glücklicherweise aber noch nicht zur Abreise.
Auch hier haben wir keinen Ausflug gebucht, sondern haben uns vormittags zu viert ein Taxi zum Strand Bocca Chica genommen.
Der Strand ist eigentlich ganz schön, da Palmen (Achtung Kokosnüsse!) Schatten spenden, aber es gibt Null Brandung, da der Strand in einer Art Lagune liegt. Außerdem kommen ungelogen alle 2 Minuten Strandverkäufer, die einem Ihre Waren anbieten.
Hm, richtig wohl gefühlt haben wir uns nicht, und somit entschlossen wir uns kurzfristig dafür, nach 2 Stunden zurück zum Schiff zu fahren und ein kurzes Mittagessen einzunehmen.
Danach reichte die Zeit noch per Taxi in die Altstadt zu fahren und sich dort noch auf eigene Faust umzuschauen!
Es ist schon beeindruckend: Santo Domingo als erste Stadt der neuen Welt zu erkunden.
Ich glaube die AIDA bietet auch Ausflüge in die Altstadt an: meine Empfehlung: macht das auf eigene Faust. Die Stadt ist wirklich schön und man kann sich völlig frei bewegen und halt nicht im AIDA-Pulk herumrennen. Die Taxen kosten bei vier Personen max. 5-8 $ hin und zurück und fahren direkt vom Cruiseterminal ab!
11. Tag: Antigua
Jetzt kommen wir so richtig in die Karibik - jedenfalls war das unser ganz subjektives Gefühl!
Auf Antigua haben wir wieder alles auf eigene Faust gemacht und sind so zu sechst für 25$ pro Person quer über die Insel gefahren worden und unser Taxifahrer hat uns viel Hintergrundinfos gegeben. Wir waren am English Harbour, am Yachthafen (unglaublich, diese Millionen auf dem Wasser…) und sind über den Fig tree Drive zu einem Strand gefahren, an dem wir auch noch 3 Stunden Aufenthalt hatten!
Dieser Strand war eine Empfehlung unseres Taxifahrers… und was soll ich sagen… WOW!
Soweit ich mich erinnere war es der "Jolly Beach". Wir sind einfach von der Strandbar ca. 100-200m weiter nach rechts den Strand runter gegangen, und somit waren wir innerhalb von 5 Minuten völlig alleine auf unserem Strandabschnitt!
Türkisblaues Meer, weißer Strand, bunte Segel der Katamarane auf dem Wasser und in der Ferne die Insel Montserrat… DAS ist Karibik!
Es gab einen ähnlichen AIDA-Ausflug -allerdings für mind. 50 EUR pro Person!
Also auch hier meine ganz persönliche Empfehlung, wenn Ihr was von der Insel sehen wollt und Euch danach ein Strand lockt - macht es auf eigene Faust- das geht völlig problemlos!
Antigua hat uns wirklich super gefallen und wir haben uns fest vorgenommen irgendwann noch einmal wieder zu kommen!
12. Tag: Sint Marteen bzw. St. Martin
Die geteilte Insel. Ein Teil französisch (lustig, die Autos haben ganz normale EU-Kennzeichen) und der andere Teil niederländisch!
Die Insel muss wunderschön sein, aber wir haben uns für unseren Aufenthalt den kleinsten, vollsten und lautesten Strand ausgesucht… - und waren so happy damit ;-)
Per Taxi ging es zum Maho Beach…. Kennern wird dieser Strand als der "Place to be" fürs Plainspotting" etwas sagen.
Der Strand ist direkt vor dem internationalen Flughafen und bei Landung der diversen Maschinen hat man das unglaubliche Gefühl, die Maschine streicheln zu können. Unter anderem landet dort auch eine 747 und ein entsprechender Airbus von KLM und Air France…
Beim Start blasen einen die Turbinen der Maschinen buchstäblich über den Strand.
Als Tipp sei gesagt, setzt Euch mit Euren Sachen und Handtüchern an den Rand - ansonsten (haben wir auch gesehen!) kann es sein, dass Ihr alles aus dem Meer fischen dürft - inkl. Rucksäcke!! Und wenn Ihr Euch in den Jetblast stellt: Haltet Eure Kinder fest - auch diese werden weggewirbelt!
Ist aber ein riesen Spaß für Groß und Klein - habe noch nie so viele ausgewachsene Männer verzückt und aufgeregt wie kleine Jungs über den Strand springen sehen! (Könnt Ihr Euch bei Youtube mal ansehen - einfach "St Martin Airport" eingeben!
Auch hier: wer den Maho Beach besuchen will, einfach ein Taxi am Cruise Terminal nehmen und losfahren. Der entsprechende Taxistand am Beach ist immer gut gefüllt und bringt alle wieder zu den Schiffen!
13. Tag: Tortola
Allein die Zu- und Abfahrt nach/von Tortola ist sehenswert und erinnert (mal abgesehen von der Temperatur) ganz entfernt an die Fjordlandschaft in Norwegen.
Auf Tortola hatten wir unseren letzten AIDA-Ausflug gebucht:
Eine Katamaranfahrt durch die BVIs, die eines der schönsten Segelreviere der Welt sein sollen!
Die Fahrt ging zunächst zur kleinen Insel Sandy Spit. Hier konnte man vom Katamaran springen und zur Insel rüberschwimmen. Man fühlte sich doch etwas wie Robinson Crusoe: 2 Palmen, maximal 3-5 Minuten und man hatte die Insel umrundet!
Der nächste Stopp war dann an der White Bay, die ihrem Namen wirklich alle Ehre machte. Auch hier, entweder kurz rüberschwimmen oder sich mit dem Beiboot rübersetzen lassen.
An Bord gab es dann anschließend noch etwas Leckeres zu essen und Getränke, so dass wir gut versorgt wieder in Richtung AIDA schipperten.
Auf diesem Ausflug hatten wir das erste und einzige Mal einen bewölkten Himmel, der nur kurz vor Schluss einmal aufriss. Letztendlich muss man aber sagen: zum Glück, denn trotz Sonnencreme und Wolken waren wir abends gut "eingebrannt". Nicht auszudenken wie wir ausgehen hätten, wenn wir den ganzen Tag Sonne auf dem Wasser gehabt hätten ;-)
Sollten wir noch mal nach Tortola kommen, so würden wir uns dann wahrsch. die Insel anschauen oder zur Nachbarinsel Virgin Gorda fahren und uns da "The Baths" anschauen.
Der letzte Abend brach also an: Ein letztes Mal Auslaufmusik, Sundowner und Abendessen. Diesmal im Marktrestaurant zu Wein und Hummer.
Das es sich etwas schwierig gestaltete zu viert dort einen Platz zu bekommen, sind wir aufs windige freie Deck gegangen und haben uns dort an einen achter Tisch gequetscht. War aber ein sehr schöner Abend bei Wein, gutem Essen und dem Sternenhimmel über uns.
Ein letzter Drink in der Ocean Bar, schnell noch die Koffer packen und vor die Tür stellen und dann einrollen und bloß nicht daran denken, dass es am nächsten Tag nach Hause gehen sollte…
14. Tag: Dom Rep. La Romana
Viel zu schnell kam der Morgen und das letzte ausgiebige Frühstück an Bord. Da unser Flieger bereits mittags starten sollte, sind wir bereits vormittags zum Flughafen geshuttelt worden und - man glaubt es kaum - nahezu pünktlich ging es wieder ins kalte und sehr schneeige Deutschland!
Auch wenn die Reise nun schon 1,25 Jahre zurückliegt, so denken wir immer wieder mit Freunde an die AIDA zurück!
Für 2013 habe ich meinen Holden nun überzeugt ein weiteres Mal die Karibik unsicher zu machen!
Allerdings würde ich mich dann eher auf Touren stürzen, die die kleinen Antillen abfahren. Diese Inseln sind für mich der Inbegriff der Karibik - auch wenn bspw. Jamaika wirklich schön war.
Die Ausflüge hatten wir alle bereits von zu Hause gebucht - sobald dies möglich war. Die Voucher lagen dann bei Ankuft auf unserer Kabine.
Gäste, die sich erst an Bord für einen Ausflug entschieden hatten, gingen mitunter auch mal leer aus - zu groß ist die Nacfrage nach speziellen Ausflügen.
Insofern: alles Ausflüge, die Ihr unbedingt sehen wollt, vorab von zu Hause buchen! Strandtransfer würde ich nicht mehr buchen, da es eigentlich immer günstiger per Taxi geht.
So, allen die sich dieses Jahr noch auf die AIDA freuen dürfen - ich wünsche Euch eine tolle Zeit und denkt immer daran: Ihr seid im Urlaub - legt mal die Hektik ab!