Winterabenteuer mit Buddha - „Eine Traumreise“ - Teil 2

Wir haben viel erlebt und noch mehr gesehen, unseren Horizont erweitert, Kontakte zu verschiedensten Menschen geknüpft, hinter die Kulissen anderer Kulturen geschaut, die Natur genossen.

Teil 2 - Koh Samui - Ein Inseltraum mit privaten deutschsprachigen Tour-Leader

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Da wir
keine großen Freunde von 08/15-Massentouren sind, aber in der kurzen Zeit doch
viel von der kleinen "Kokosinsel" sehen und erfahren möchten, haben wir schon
zuhause ein wenig gegoogelt. Dabei hatten wir das Glück auf Veit und seiner
Firma Vena Tours Thailand zu stoßen. Vena
Tour's bietet individuelle privat geführte deutschsprachige Touren an. Dabei
konnten wir selbst entscheiden, was wir uns auf Koh Samui ansehen möchten. Für einen
Gesamtpreis von 3.700,- Baht (ca. € 90,-) waren wir mit Veit zu Dritt den
gesamten Tag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in einem 4
türiger Pick-Up Mitsubishi-Grandis unterwegs.

Die Buchung war unkompliziert und Vorauszahlung wurde keine verlangt. Im Anhang zu unserer Buchungsbestätigung erhielten wir zur unserer Information ein Bild von Veit.

Mit dem zweiten Tenderboot landen wir pünktlich um 10.05 Uhr am Pier Nathon, wo Veit, unser Exberliner, der mit seiner Frau schon viele Jahre in Thailand lebt und arbeitet, wie vereinbart auf uns wartet.

Nach einer kurzen Absprache, wie der Tag für uns verlaufen soll, konnten wir auch schon um 10.15 mit unserer individuellen Tour kreuz und quer über die Insel starten.

Unser erstes Ziel war wunschgemäß in eine fast unberührte Ecke zu einer kleiner paradiesischen Bucht mit einem kleinen weißen Sandstrand, Bambushütte und kleinen Tischchen unter Palmen inklusive, damit auch der Durst keine Chance hat. Endlich konnten wir das erste Mal im kristallklaren, türkisfarbenen Wasser eintauchen.... Einfach herrlich!

Strand mit "Relax-Feeling"

Bei einem gemütlichen Singha erzählt uns Veit in spannender Art viel Interessantes und Lustiges aus dem Leben der Thais, während wir uns eine tropische Brise durchs Haar wehen lassen und gespannt seinen Worten lauschen. Er konnte auch auf jede neugierige Frage eines "Farangs" (Ausländer, Langnase) Antwort geben.

auch die Dusche ist voll in die Landschaft integriert ...

Unsere Erkundungstourn führt uns weiter abseits der 55 km langen Ringstraße auf kleinen und wenig befahrenen Wege in einen herrlich grünen Abschnitt durch Palmengärten, im westlichen Teil (Taling Ngam) der Insel gelegen.

Abseits der Ringstrasse führen schmale Wege durch üppig bewachsene Palmengärten ...

Unser nächster Stopp war eine Hahnenkampfarena! Hahnenkämpfe sind hier auf Kho Samui sehr beliebt und werden regelmäßig abgehalten, jedoch führen die Kämpfe nicht zum Tod eines der Tiere, sondern nur bis zur Aufgabe. Obwohl Veit schon so lange hier wohnt, hatte er bis jetzt noch nie eine Karte ergattern können.... Neben der Arena besuchten wir einen Kampfhahnzüchter mit vielen kleinen und großen Kampfhähnen, die die Thais dann ganz stolz im Arm spazieren tragen.

Nur Wenige wissen, dass es auf Koh Samui einen zweiten, (noch) sehr wenig frequentierten mumifizierten Mönch gibt. So besuchten wir das hübsche, versteckt liegende und fast menschenleere buddhistische Kloster Wat Kiri Wong Karam, wo übrigens die männlichen und weiblichen Mönche gemeinsamm leben.

Steinelephanten vor dem Tor ...

Hinter einem von zwei Steinelephanten flankierte Tor ruht der mumifiziert Körper des Mönchs Luang Pho Poo Rerm, der im Alter von 87 Jahren im Jahre 1976 in sitzender Meditationshaltung verstarb. Fest steht, der Leichnam wurde nicht einbalsamiert und nicht durch Umwelteinflüsse konserviert. Die Mumie ist noch in einem bemerkenswerten Zustand, auf dem Kopf kann man sogar noch die Haare erkennen.

Der mumifizierte Mönch ohne Sonnenbrille & ohne Menschenmassen in bemerkenswerten Zustand!

Für die gläubigen Thais ist dies ein Pilgerort und wird als heilig angesehen, da die angebliche Tatsache, dass es der Körper "ablehnt" zu verfallen, einen Beweis darstellt, das man durch Meditation die Erleuchtung erreichen kann und somit das Gesetz der körperlichen Welt besiegt. Dieser Mönch konnte aus dem konstanten Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt ausbrechen und hat damit den Weg ins Nirwana gefunden und ist nun ein Teil des Buddha.

Das jedoch dieser Mönch derart willens- und glaubensstark war um die (aus Japan kommenden) schmerzvolle und 3.000Tage dauernde Praxis der Selbstmumifizierung (sog. Sokushinbutsu) zu verfolgen, ist für uns wohl nicht nachvollziehbar.

Veit erklärte uns dieses Ritual der Selbstmumifizierung, er erzählte uns auch Geschichten über die sogenannten Geisterhäuser, wie die Thais zu einem neuen Grundstück kommen ohne ein Vermögen dafür zu zahlen und vieles mehr!

Da ich noch nie in meinem Leben auf einen Elephanten sitzen konnte, war es mein Wunsch eine Elefanten-Trekkingtour zu machen. Auch diesen Wunsch konnte uns Veit ohne einer riesigen Menschenansammlung erfüllen.

Einmal im Leben auf einem so süssen Dickhäuter durch den Urwald ...

Im Inneren der Insel entdeckt man wundervolle Kokossplantagen. So dauert es nicht lange bis wir auch über Kokosnusspflückende Affen stolpern.... wir besuchen einen Kokosnussbauern.

Da es für einen Menschen sehr schwierig ist ohne spezielle Ausrüstung auf die meterhohen Palmen zu klettern, werden die kleinen Affen in einer richtigen "Affenschule" darauf abgerichtet. Sie kraxeln blitzschnell auf eine Palme, krallen sich eine Nuss und drehen diese so lange bis sie zu Boden fällt.

Aber VORSICHT: Die flingen Bewegungen der Affen setzen sich auch am Boden fort... Beim Posieren für die Erinnerungsfotos greifen sie gerne nach den Sonnenbrillen und Kameras.... in unserem Fall ... so schnell konnte ich gar nicht schauen, hat sich das kleine Kerlchen in meinen Unterarm verbissen.... Aber außer einen riesengroßen blauen Fleck mit Zahnabdruck ist gott-sei-dank nicht mehr passiert.

... flink, diebisch & bissig ...

Abseits vom Touristenstrom haben wir
einen sehr interessanten und entspannten Tag erleben dürfen, der uns suuuuuuuuper
in Erinnerung bleiben wird.

An dieser Stelle ein großes Lob an
Veit - mit seiner angenehmen Art konnte er uns einen guten Einblick in das
Leben, die Mentalität und die Arbeit der Thai´s vermitteln. Neben
Informationen, die auch in jedem Reiseführer nachzulesen sind, hat uns Veit mit
seinem großen Wissen viele Hintergrundinformationen mitgegeben. Er hat uns auch nicht alltägliche und nicht so
bekannte landestypische Sehenswürdigkeiten nahezu ohne Touristen gezeigt.

Ein alter Sandstein-Tempel auf Koh Samui

Ein
voll gelungener Tag und somit können wir die Tour mit Veit wärmstens
empfehlen!!!

(www.venatours.com)

Wir haben kein Geld für diese
Werbung bekommen, wir haben nur wiedergegeben wie wir begeistert diesen
Tag genossen haben - musste an dieser Stelle einfach mal gesagt
werden!!!!

Pünktlich
um 17.00 warten wir am Pier auf die Tender zur AIDADiva!!!

4. &
5. Tag. - Seetage - RELAXEN ist angesagt jipiiiiii -

- Fortsetzung folgt! -

Zielgebiet
Asien
Schiff
AIDAdiva
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