Eine Reise nach Norden - Version DE

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19.06.2011 Start

Das Wetter ist miserabel. Es weht ein kalter Wind und von Zeit zu Zeit nieselt es. Wir haben einen
schönen diesen Sommer.

Nach dreistündiger Fahrt mit dem Zug sind wir in Hamburg angekommen.
Zum ersten Mal in meinem Leben kam ich mit der Bahn rechtzeitig an.

Wir hatten nicht einmal eine kleine Verspätung, über die man meckern
könnte. Bravo Deutsche Bahn!

Am Bahnhof warteten schon auf
uns die AIDA - Reisegepäckdienste und ein Transferbus. Wir haben unser Gepäck
abgegeben und sind nur mit den Reisedokumenten zum Schiff gefahren. Erst in der
Kabine haben wir unser Gepäck wiedergesehen. Luxus pur.

Die Abfertigung dauerte auch nicht sehr lange. In 15 Minuten waren wir
schon in unserer Kabine. Die AIDA - Logistik war super.

Die erste Schiffsbesichtigung, danach Abendessen und um 21.00 Uhr verlassen wir Hamburg. Wir fahren
auf der Elbe in Richtung der Nordsee. Es
regnet und ist stockdunkel, so dass es keine Aussichten zum bewundern gibt. Wir
gehen schlafen.

20.06.2011 Seetag.

Das Wetter ist ein bisschen besser. Ab und zu scheint die Sonne. Es
weht aber ein kalter Wind, so dass das Sonnendeck mit allen seinen
Einrichtungen wie Schwimmbecken, Liegestühlen oder/und Sportplätzen nicht der
Renner des Tages ist. Wir nutzen lieber das Programm vom "Theatrium". Dort werden Theaterstücke, Konzerte, Comedys,
Kabaretts und Vorlesungen angeboten. Wir
genießen Vorlesungen über die Geologie, Geographie und Geschichte von den
Ländern, die wir noch besuchen sollen. Die Vorlesungen waren auf sehr hohem
Niveau und sehr interessant. Man sollte das AIDA-Team für das gut vorbereitete
Programm loben.

Norwegische, isländische und schottische Märchen haben das angebotene
Bildungsprogramm vollkommen gemacht. Trotz der knappen Zeit, haben wir ab und
an ein Theaterstück angeschaut. Jede Vorstellung ließ sich auch im Fernseher in
der Kabine verfolgen.

Abends haben wir angefangen die Bars zu
erkunden, das nimmt Zeit und Geld in Anspruch.

Unser finanzieller Ruin ist vorprogrammiert, denn hier gibt es so viele Bars…

21.02.2011 Bergen

Schon ab 5:30 Uhr sind wir auf den Beinen. Aida hat gerade den Bergen
- Fjord erreicht. Unsere beide Fotoapparate sind in Aktion. Später haben wir noch einen Ausflug auf einem
kleinen Motorboot geplant, aber das Wetter ist nicht besonders gut. Mal sehen.
Vielleicht klappt es doch noch.

Um 9:00 Uhr legt AIDA wie geplant an. Wir steigen in das Ausflugsboot
um und es geht los. Es ist zwar kalt, aber so langsam kommt die Sonne raus. Die
Buchten, Felsen und Inseln sind wunderschön, besonders im Sonnenschein. Nach zwei Stunden legen wir an und fahren mit
dem Bus zurück nach Bergen. Die Aussicht und die Serpentinen unterwegs sind
prächtig. In der Stadt besichtigen wir
noch den alten hanseatischen Stadtteil Bryggen. Die einzigartige alte
Holzarchitektur der Hafenstadt wurde erhalten und seit Jahrhunderten nicht
verändert. Heute steht Bryggen als Welterbe der Menschheit unter dem Schutz der
UNESCO.

Nachmittags machen wir noch einen Spaziergang durch die Stadt. Auf dem
Weltberühmten Fischmarkt fange ich eine lange Diskussion mit einer Dame vom
Stock- und Räucherfischstand an. Wir
diskutieren über Philosophie und Weltanschauung, über Evolution und Entwicklung
der Homo Sapiens… Henia wird ungeduldig, da andere Käufer schon warten. Einige
Passanten hören zu und wir reden, reden und reden…

Nebenbei haben wir zum ersten
Mal im Leben ein Stück Wal gegessen.Die Zeit reicht jetzt nur noch für eine
Fahrt mit der Bergbahn auf den Aussichtsberg
Fløyen, der 320 m über dem Stadtzentrum liegt. Dort trinken wir eine
Tasse Kaffee, fotografieren und genießen
den wunderschönen Blick auf die Stadt
und AIDA aus der "Vogelperspektive". Danach eilen wir zum Schiff.
Um 18:00 Uhr fahren wir weiter…
Auf uns wartet schon der Geiranrer Fjord.

22.06.2011 Geiranger Fjord

Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört
seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km
(Luftlinie) nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km (Luftlinie) nordwestlich
von Oslo. Er ist ca. 15 km lang, und zwischen 0,6 und 1,3 km breit. Der
Geiranger stellt eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords dar, der wiederum ein
Seitenarm des Storfjords ist. Am Ende des Geirangerfjords, ca. 100 km von der
Küstenlinie entfernt, liegt der Ort Geiranger.

In Fachkreisen gelten der Nærøy- und Geirangerfjord als "naturhistorisches
Laboratorium" da sie ständig neue Erkenntnisse zur Landschaftsbildung und
zu Effekten von Klimaänderungen liefern.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geirangerfjord

Heute werden Sie aus dem Staunen so schnell nicht wieder herauskommen.
Denn der Geiranger Fjord ist aus jeder Perspektive betrachtet einfach
atemberaubend. Eingerahmt von steil aufragenden Felswänden, umgeben von
majestätischen schneebedeckten Gipfeln fühlt man sich selbst an Bord von AIDA
beim Blick hinauf klitzeklein. Gewaltige Wasserfälle wie die berühmten "Sieben
Schwestern" vollenden die einzigartige Kulisse. Ebenso imponierend wie der
Blick von Bord in schwindelerregende Höhen hinauf ist die Aussicht hinab. Vom
Adlerweg mit seinen zahlreichen Haarnadelkurven und auch auf dem 1.500 m hohen
Aussichtsberg Dalsnibba eröffnet sich Ihnen ein einzigartiger Panoramablick auf
die grandiose Bergwelt und den tief unten liegenden Geiranger Fjord.

Quelle: http://www.aida.de

"Wer diesen Teil der Erde gestaltet hat, war ein Dichter. Oder ein
Maler. Oder ein Philosoph. Oder alles zusammen. Die Landschaft gebietet
Ehrfurcht. Ihr Anblick macht uns klitzeklein. Und doch geht von diesem Ort
unbeschreiblicher Schönheit ein Zauber aus. Urtümliche Gewalt senkrecht
aufragender Felswände. Tausende Wasserfälle in allen Regenbogenfarben. Steile
Berge mit eiskalten Gletschern. Dichtes, sattes Grün, das man anfassen möchte.
Dies ist die Komposition eines der mächtigsten Naturschauspiele Norwegens. Und
der Titel dieses Stücks in zwei Akten lautet: "Nervenkitzel am Geiranger
Fjord".

Quelle: AIDA Luna Broschüre "Tolle Ausflüge voraus""
S.16

Die Dalsnibba.

Die Dalsnibba ist ein Gipfel südlich des norwegischen
Touristenzentrums Geiranger. Der Berg ist mit einer Straße erschlossen und
wegen der Aussicht auf den 7 Kilometer entfernten Geirangerfjord beliebt. Mit
1.495 moh. ist er auch im Sommer oft noch schneebedeckt. Die Dalsnibba liegt
östlich des 1.038 moh. hohen Dalsnibba-Passes, der von der Reichsstraße 63
zwischen Geiranger und Lom überquert wird. Dort steht die Berghütte
Djupvasshytta. Gleich daneben schimmert blaugrün, oft aber auch schnee- und
eisbedeckt, der See Djupvatnet (1016 m). Eine private Mautstraße, Nibbevei
genannt, führt von der Djupvasshytta auf den Gipfel.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dalsnibba

23.06.2011 13.23 Neptun - Wir überqueren den Polarkreis

"Wir sitzen auf dem Balkon und bewundern die Aussicht. Die Sonne
scheint. Überall Wasser, Wasser, Wasser…

Plötzlich springt das Schiff und fällt zurück ins Wasser. Was war das? Wir
laufen auf unseren Balkon. Auf dem Wasser sehen wir einen langen, bis ans Ende
der Sicht gehenden/verlaufenden Strich. Alles klar. Es war der Polarkreis, den wir gerade
überschritten haben.

Selbstverständlich ist das ein Scherz. Natürlich gab es keinen Strich auf dem
Wasser, aber nichts desto trotz, wir haben den Polarkreis überschritten.
Soweit, der Unterricht meiner Geografie
- Lehrer vor fast 50 Jahren nicht sinnlos war, verläuft der nördliche
Polarkreis an dem 60. Grad der nördlichsten Breite. Hinter dieser virtuellen
Linie liegt das Gebiet der weißen Nächte. Im Sommer geht die Sonne hier mehrere
Wochen nicht unter und je mehr man sich dem Nordpol nähert, desto länger dauert
dort ein Polartag. Direkt auf dem Nordpol dauert er ein halbes Jahr. Zwar
dauert ein Tag, in der Gegend in der wir uns befinden, nur ein paar Wochen aber
trotzdem haben wir in Schwarze getroffen: Die ganze Zeit, die wir noch auf den
Polargewässern verbringen werden, wird nie dunkel werden. Der Körper spielt
dennoch verrückt und kann sich dem Tagesablauf nicht anpassen. (Erst spielt der
Kreislauf verrückt und kann nach ein paar Tagen nicht mehr zwischen Tag und
Nacht unterscheiden.)

SMS von Jadzia zur Überquerung des Polarkreises:

"Also solltet ihr jetzt eine nasse "Neptun-Taufe" bekommen. Falls sie
Euch vergessen sollten, kann ich gerne auch helfen. PS. Bei uns gab es nachts
ein Gewitter. Der Blitz hat irgendwo
eingeschlagen und ich habe jetzt kein Internet mehr."

Meine Antwort auf SMS von Jadzia:

"Neptun war zwar auf dem Schiff, aber die Taufe war unter aller Sau.
Es war keine Taufe, wie wir sie aus den alten/verschiedenen Matrosengeschichten
kennen. Neptun kam, bot jedem, der etwas wollte (versalzenes Brot und weitere
Spezialitäten)was beklopptes zum Essen an und taufte dann alle mit einem
See-Namen. Das war's. Das entsprechende Zertifikat konnte man dann im Photoshop
(ein Laden auf Deck 10) kaufen. Also, habe ich mich entschlossen Henia selber
zu taufen (die Berechtigung dazu habe ich - 1966 wurde ich zum Paddler der
Binnengewässer vom Süßwasser-Neptun getauft). Ich habe sie unter dem Namen
"Zywiecka Szprotka" getauft. Das Zertifikat werde ich ihr, statt es
in dem hiesigen Laden zu kaufen, später
selbst Photoshop (Programm auf meinem
PC) entwerfen.

Zum Thema Internet: Wir haben auch keinen Zugang. Unser wurde zwar nicht vom
Blitz getroffen, dafür aber vom Preis.
Fast 25 € pro Stunde ist doch etwas übertrieben. Und schließlich sind wir nicht
hier um mit Internet herumzuspielen…"

Polarkreise nennt man die auf 66° 34′ (= 66,56°) nördlicher sowie
südlicher Breite gelegenen Breitenkreise, auf denen die Sonne an den Tagen der
Sonnenwende gerade nicht mehr auf- bzw. untergeht. Sie haben vom Nord-
beziehungsweise Südpol denselben Abstand wie die Wendekreise vom Äquator. Am
Polarkreis geht die Sonne am Tag der Sommersonnenwende nicht unter. Diese
Erscheinung, die Mitternachtssonne genannt wird, fällt auf der Nordhalbkugel
meist auf den 21. Juni und auf der Südhalbkugel auf den 21. oder 22. Dezember.
Der Johannistag am 24. Juni ist auch mit Festen zur Sommersonnenwende
verbunden. Gebiete innerhalb des Polarkreises überschreiten nicht jeden Tag die
Tag-Nacht-Grenze. In Gebieten, die innerhalb der Polarkreise liegen, kommt es
daher zur Polarnacht und ein halbes Jahr später zum Polartag: Im Winter geht
dort für mindestens einen Tag (mit zunehmender Breite mehr) die Sonne nicht
auf, im Sommer dagegen scheint für die gleiche Anzahl von Tagen die
Mitternachtssonne, das heißt, die Sonne sinkt nicht unter den Horizont.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Polarkreis

23.06.2011
nachmittags: am Insel-Archipel der Lofoten vorbei.

Wir sitzen auf dem Sonnendeck und bewundern die Aussicht. Die Sonne
scheint. Überall Wasser, Wasser, Wasser...
Wir fahren gerade an den Lofoten vorbei.
Diesmal fahren wir die Inselgruppe nicht an. Stattdessen haben wir uns
für Island entschieden. Trotzdem ist die
Inselgruppe wunderschön und wir haben viel fotografiert.

Die Lofoten sind eine Inselgruppe vor der Küste Norwegens, bestehend aus etwa
80 Inseln. Die Lofoten liegen etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im
Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Die Inselgruppe liegt
zwischen dem 67. und 68. Breitengrad und grenzt sich nordöstlich durch den
Raftsund vom benachbarten Vesterålen ab. Die wichtigsten Inseln sind durch
Brücken oder Tunnel miteinander verbunden. Die Lofoten haben zirka 24.000
Einwohner und eine Fläche von 1227 km².
Seit zirka 6000 Jahren leben Menschen auf den Lofoten. Damals lebten die
Menschen vom Fischfang und von der Jagd. Während der Wikingerzeit bildeten sich
mehrere Siedlungen mit Häuptlingshöfen. Eine Nachbildung ist in Borg wieder
aufgebaut worden.

Ab dem 14. Jahrhundert beherrschten Kaufleute aus Bergen den Fischhandel. Die
Lofoten gehörten auch steuerlich zu Bergen. Je nach der Größe des Fischfangs
ging es den Einwohnern der Lofoten gut oder schlecht. Mitte des 19.
Jahrhunderts gab es große Heringsvorkommen, die zu den heutigen Besiedlungen
führten.

Die Landschaft war viele Jahrhunderte karg und kahl, es gab nur noch wenige
Bäume, weil der Mensch die meisten Wälder für den Häuser-, Schiffs- und
Trockengestellbau abgeholzt hatte. Mittlerweile ist der Baumbestand in weiten
Teilen der Lofoten wieder erheblich angewachsen. Hauptsächlich die Ostseiten
der Inseln sind besiedelt, weil dort Wind und Seegang weniger stark angreifen -
die stellenweise über 1200 Meter hohen Berge der Lofoten haben alpinen
Charakter und halten allzu starke Wettereinflüsse ab. Die Gezeiten pressen das
Wasser mit heftiger Gewalt zwischen den einzelnen Inseln hindurch, so dass zum
Teil gefährliche Strudel entstehen. Am bekanntesten ist der so genannte
Mahlstrom oder Moskenstraumen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lofoten

24.06.2011 16.22 - Nordkap

Wir nutzen die nördliche Sonne für ein Sonnenbad auf dem Balkon. Auf
ein Mal spüren wir, dass das Schiff sich gefährlich nach rechts neigt. Was ist
los? Wir rennen auf das Sonnendeck. Zum Glück war das falscher Alarm. Nur die
2000 Passagiere stehen auf der rechten Seite des Schiffes und fotografieren das
Nordkap, an dem wir gerade vorbeifahren. Jeder will das sehen und jeder will
den nördlichsten Teil Europas fotografieren. Umso mehr, da die Sonne mitspielt.
Die beleuchtet den Nordkapfelsen herrlich, besonders zum Fotografieren. Man
muss die Gunst der Weile unbedingt nutzen, da das Wetter in dieser Region in
ein paar Minuten radikal umschlagen kann. Das haben wir schon ein paar Stunden
später erfahren, als wir zum Nordkap auf dem Lande kamen. Innerhalb von Minuten
setzte Nebel ein. So dicker Nebel, dass man überhaupt nicht an ein halbwegs
vernünftiges Foto denken konnte.

Was konnten wir tun. Wir haben versucht, wie alle anderen auch, das Nordkap zu
fotografieren.

Außerdem: Nicht das Nordkap, wie das meistens angenommen wird, ist das
richtige Nordkap Europas. Der ECHTE nördlichste Teil Europas liegt auf der
Halbinsel Knivskjellodden. (
Knivskjellodden ist der Name einer Landzunge auf der norwegischen Insel
Magerøya. Sie liegt wenige Kilometer westlich neben dem Nordkap und reicht mit
71° 11' 8" nördlicher Breite exakt 1380 m weiter nördlich als dieses,
womit Knivskjellodden der nördlichste Punkt dieser Insel ist. Er ist allerdings
weniger spektakulär als das Nordkap, weil er im Gegensatz zu diesem nur flach
zum Meer hinausragt. Weniger nahe am Nordpol ist die Landzunge Kinnaroden auf
der Festlands-Halbinsel Nordkinn, die - weniger bekannt und touristisch nicht
erschlossen - als nördlichster Punkt des europäischen Festlands geführt wird.

Im Gegensatz zum bekannteren Nordkap ist Knivskjellodden nicht mit dem Auto
erreichbar; man erreicht diese Landzunge über einen 8 Kilometer langen, gut
bezeichneten Fußweg von einem ausgeschilderten Parkplatz an der Straße einige
Kilometer südlich des Nordkap.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Knivskjellodden)

24.06.2011 23.55 - Nordkap

Nordkap. Wenn das noch nicht das Ende der Welt ist, dann ist es
bestimmt das Ende Europas. Vor uns die See, hinter uns Europa und der Rest der
Welt. Wir sind an nördlichsten Punkt Europas angekommen. Um weiterzukommen,
kann man hier nur noch den Felsen (307 m) herunterspringen und zum Nordpol
schwimmen…

"Mitternacht. Die Sonne scheint. Der Tag endet hier erst in ein paar Wochen.
Aber man soll nicht neidisch werden. Die Polarnacht dauert hier genau so lange
wie der Polartag…" Das sollte der Anfang dieses Textes sein. Aber, wie so oft,
ist was dazwischen gekommen. Ein paar hundert Meter vor dem Nordkap haben wir
gesehen, wie Nebel aufzieht. So dicker Nebel, dass man kaum was sehen konnte.
Vergessen sind die Fotos und die Ansicht mit der Mitternachtssonne, die wir uns
vorgestellt haben. Also: das Nordkap haben wir von der Seeseite gesehen. Wir
haben das Nordkap zwar besucht, aber dort nichts außer Nebel gesehen.

Außerdem: Nicht das Nordkap, wie das meistens angenommen wird, ist das
richtige Nordkap Europas. Der ECHTE nördlichste Teil Europas liegt auf der
Halbinsel Knivskjellodden. Wie es dazu
gekommen ist? Ganz einfach. Der Navigator der Expedition, die 1513 den
nördlichen Weg nach China und Indien suchte, hat sich geirrt. Das von der
Expedition entdeckte Nordkap, wie spätere Berechnungen bewiesen haben, ist
nicht das Richtige.

Knivskjellodden ist der Name
einer Landzunge auf der norwegischen Insel Magerøya. Sie liegt wenige Kilometer
westlich neben dem Nordkap und reicht mit 71° 11' 8" nördlicher Breite
exakt 1380 m weiter nördlich als dieses, womit Knivskjellodden der nördlichste
Punkt dieser Insel ist. Er ist allerdings weniger spektakulär als das Nordkap,
weil er im Gegensatz zu diesem nur flach zum Meer hinausragt.

Weniger nahe am Nordpol ist die Landzunge Kinnaroden auf der
Festlands-Halbinsel Nordkinn, die - weniger bekannt und touristisch nicht
erschlossen - als nördlichster Punkt des europäischen Festlands geführt wird.

Im Gegensatz zum bekannteren Nordkap ist Knivskjellodden nicht mit dem Auto
erreichbar; man erreicht diese Landzunge über einen 8 Kilometer langen, gut
bezeichneten Fußweg von einem ausgeschilderten Parkplatz an der Straße einige
Kilometer südlich des Nordkap.

(Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Knivskjellodden)

Schluss. Ende. Das war's. Das Nordkap ist der nördlichste per Straße
zu erreichende Punkt des europäischen Festlands! Auf dem 307 Meter hohen
Schieferfelsen, der fast senkrecht aus dem Meer ragt, steht auch das wohl
beliebteste Fotomotiv des Nordens: die eiserne Weltkugel. In der mächtigen
Nordkap-Halle gibt es Souvenirläden, Restaurants und ein Informationszentrum
mit einer sehenswerten Multivisionsshow. Im Postamt können Sie ein
Nordkap-Diplom erwerben, als Beweis dafür, dass Sie wirklich hier waren. Und
wenn Sie eine Postkarte verschicken, trägt diese den begehrten Nordkap-Stempel.
Ein himmlisches Naturschauspiel stellt alles in den Schatten - und zwar rund um
die Uhr. Die Mitternachtssonne geht nördlich des Polarkreises im Sommer nie
unter. Sie taucht Landschaft und Meer in ein magisches Licht. Vergessen Sie
also auf keinen Fall Sonnenbrille und Fotokamera!

Quelle:
http://www.aida.de

Das Städtchen Honningsvåg ist ein Teil der Gemeinde Nordkapp im Fylke
(Bezirk) Finnmark im Norden Norwegens. In der bedeutenden Fischereisiedlung auf
der Insel Magerøya leben 2367 Einwohner (Stand 2009). Honningsvåg wird nicht
nur täglich von den Schiffen der Hurtigruten angelaufen, sondern ist aufgrund
seiner verkehrsgünstigen Lage zum nur etwa 40 Kilometer entfernten Nordkap in
den Sommermonaten Anlaufhafen zahlreicher Kreuzfahrtschiffe. Gleichzeitig wird
der Flughafen Valan im Liniendienst der Fluggesellschaft Widerøe bedient. Somit
kann man die Insel des Nordkaps mit dem Flugzeug erreichen. Das nahegelegene
Nordkap und der damit verbundene Tourismus sind neben dem Fischfang die
Haupteinnahmequelle der Gemeinde.
Honningsvåg gilt seit den 1990ern fälschlicherweise als die nördlichste
Stadt der Welt, obwohl es einige Städte gibt, die sich noch weiter nördlich
befinden wie z. B. Barrow (Alaska). Honningsvåg hat seit 1998 Stadtrecht.
Aufgrund einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Hammerfest und Honningsvåg darf
die Stadt Hammerfest weiterhin mit dem Slogan "nördlichste Stadt Europas"
werben. Honningsvåg wirbt mit dem Nordkap.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Honningsvag

25 i 26 Juni - der 3. und 4. Seetag. Unterwegs nach Island.

Nach ein paar anstrengenden Tagen ein bisschen Ruhe. Das haben wir
auch verdient. Ich habe endlich Zeit, die mehr als tausend geknipsten Fotos zu
durchzusehen und zu sortieren. Und natürlich wollen wir die Zeit nutzen um das
Schiff besser kennenzulernen. Aber das ist nicht so einfach. 14 Decks und fast
auf jedem ist eine Bar oder ein Restaurant.
Außerdem sind die Kellner überall und sorgen dafür, dass die Gäste keine
Langeweile haben. Sie bedienen überall, sogar auf dem Chaiselongue (Relax-Insel genannt) im Theatrium. Das Chaiselongue und das
Theatrium haben eine eigene Reportage verdient. Vielleicht schreibe ich die
irgendwann. Die Chaiselongues
(Relax-Insel genannt) wurde für die
halbfaulen Gäste, die an Theatrium - Angebot interessiert sind, gebaut. Die fleißigen sind immer rechtzeitig
gekommen und haben einen Sitzplatz erwischt. Die ganz faulen haben sich die
Vorstellungen per Bordfernsehen in der Kabine angeschaut. Die halbfaulen haben
sich die Liegeplätze auf den Chaiselongues gesichert. Die Chaiselongues wurden hinter der letzten
Reihe im Theatrium aufgestellt. Man konnte dort die Bühne nicht sehen, aber gut
hören, was dort passiert. Um das Bühnenbild zu übermitteln, wurden an die Chaiselongues
Bildschirme installiert. Den Ton konnte man im Original hören oder einen
Kopfhörer anschließen.

Die Vorstellungen oder Vorlesungen haben wir im Theatrium angesehen, aber die
nachmittags Jazz - Konzerte lieber auf dem Chaiselongue. Stell dir vor: Du
liegst mit der Frau Deines Lebens (um Missverständnisse zu vermeiden - mit der
Ehefrau) auf dem Chaiselongue… wunderschöne Musik… Die Kellner servieren
Getränke (vor allen die starken) und das Schiff fährt Richtung Island…
Entschuldigung, hat hier jemand Paradies erwähnt…?

Akureyri

Akureyri liegt am Ufer des weit ins Land hineinreichenden Fjords
Eyjafjörður und des Flusses Glerá. Die Stadt liegt nur rund 50 Kilometer
südlich des Nördlichen Polarkreises, der über die von dort aus mit Bus und
Fähre erreichbare Insel Grímsey verläuft. Die Stadt eignet sich gut als
Ausgangspunkt zu anderen Sehenswürdigkeiten im Norden Islands, etwa zu den
Wasserfällen Aldeyjarfoss und Goðafoss sowie zum See Mývatn mit seinen
vulkanischen Erscheinungen und nach Húsavík zur Walbeobachtung.

Die Stadt wurde 1602 als Handelsposten der Dänen gegründet. Diese hatten
festgestellt, dass der Ort wegen des steil abfallenden Meeresbodens günstig für
die Anlage eines Hochseehafens war.
Akureyri blühte nach und nach auf und erhielt 1786 das Stadtrecht. Der
Ort blieb noch weitere hundert Jahre recht klein und bestand nur aus wenigen
Häusern.Dies änderte sich mit dem Ende des 19. Jahrhunderts und der damit
verbundenen Aufhebung der Handelsrestriktionen
Schon nach 1840 war die Stadt durch den Zuzug von Handwerkern und Lohnarbeitern
merklich angewachsen. Während die Kaufleute im südlichen Teil des Ortes lebten,
ließen sich die Handwerker im Norden
nieder. Zwischen den beiden Stadtteilen gab es lange ständige
Zwistigkeiten. Sogar das Gymnasium (menntaskóli) wurde genau auf der Grenzlinie
angesiedelt, die noch extra ausgemessen wurde.Schließlich erlebte die Stadt ab
1900 einen stürmischen Aufschwung, da eine Handelsgesellschaft gegründet werde
konnte und mit ihren Geschäften, Lagerhäusern und angeschlossenen Unternehmen
für Prosperität sorgte. Der Ausbau der Trawlerfischerei bekam Akureyri gut.

Heute lebt man von den schon oben genannten Industrien, zu denen noch
die Hightech-Industrie hinzukam. Außerdem gilt der Tourismus als
Wachstumsfaktor. Im September 1987 wurde die Universität Akureyri gegründet.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Akureyri

Akureyri

Beim Gedanken an Island kommen Ihnen sicherlich die mächtigen Geysire
in den Sinn: Sie schießen Wasser mit unglaublicher Kraft bis zu 35 Meter hoch
in den Himmel! Weniger bekannt, aber mindestens genauso schön ist es aber auch,
wenn im Norden das Wasser von oben nach unten fällt. In der Nähe von Akureyri
donnert der Goðafoss-Wasserfall zwölf Meter in die Tiefe - durch seine
gigantische Breite von 30 Metern wirkt er wie ein glitzernder Vorhang. Bei
diesem Anblick wird klar, warum er übersetzt "Götterfall" heißt.

Myvatn (Mückensee) ist der viertgrößte See Islands. Er liegt 288 Meter
ü.d.M. und ist 37 Quadratkilometer groß, an der tiefsten Stelle aber nur knapp
fünf Meter tief. Im Gebiet rund um den See ist die Vielfalt vulkanischer
Bildungen besonders stark ausgeprägt, da die Grenze zwischen der Eurasischen
und der Amerikanischen Kontinentalplatte genau hier verläuft. Brodelnde
Schlammpfuhle bei Námaskard erinnern daran, welch schiere Kräfte da unter der
Erde schlummern. Und der verwirrende Lava-Irrgarten von Dimmuborgir lädt zum
Verlaufen ein, deshalb besser dicht beim Guide bleiben. Die faszinierenden
Pseudokrater bei Skútustadir sind jedoch keine Vulkane an sich, sondern entstanden
vielmehr, als heiße Lavabrocken von den Vulkanen rings um den Myvatn in das
seichte Wasser gespuckt wurden. Dabei verdampfte das Wasser schlagartig und es
bildeten sich Sekundärkrater. Der Mückensee macht seinem Namen besonders im
Sommer alle Ehre, wenn die Insekten als schwarze Wolken über dem See tanzen.

Zweifellos eine der größten Attraktionen der Gegend sind die Naturbäder von
Myvatn. Die einzigartige Mischung aus Mineralien, Silikaten und geothermalen
Mikroorganismen macht ein Bad zu einem wohltuenden Erlebnis für Haut und Geist.

Quelle: http://www.aida.de

http://2011aida.czos.eu/Akureyri/Godafoss/Godafoss_0.html

Eyjafjörður

Eyjafjörður ma okolo 60 km
dlugosci i do 24 km szerokosci i zanjduje sie na pólnocy Islandii kolo pólwyspu
Tröllaskagi. od wschodu otoczony jest pólwyspem Tröllaskagi a od zachodu
pólwyspem Flateyjarskagi. Ponad Fjordem wznosza sie góry o wysokoscipomad 1000m, np.
Kaldbakur (1167 m). Fjord jestt bardzo gleboki, jednak ma dwie niebezpieczne
mielizny na które musza uwazac przeplywajace tu czesto statki wycieczkowe:
Hörgár- i Laufásgrunn przed Pfarrhofmuzeum Laufás. Z zewnetrzego Fjordu
wychodza dwa mniejsze Fiordy:
Héðinsfjörður und Ólafsfjörður. Na poludniowym jego koncu lezy miasto
Akureyri a na zachodnim brzegu wioski rybackie Dalvík und Ólafsfjörður. Na
wschdnim wybrzezzu znajduje sie skansen Laufás i miejscowosc Grenivík. Na
Fiordzie znajduje sie wyspa Hrísey. Prawdopodobnie od niej pochodzi nazwa
Fjordu, który w wolnym tlumaczeniu brzmi "fiord z wyspa".W roku 1997
odkryto okolo 1800 m przed przelecza Vikurskarð w Eyjafjörður gorace zródla,
które wytworzyly tam trzy kolumny, które osiagaja wysokosc do 45 m. Geotermalne
zródla znajduja sie w lawach bazaltowych, których wiek oktrzla sie na 6 do 12
milionów lat. Zródla te zbadano i ustalono, ze wyplywajaca tam woda ma
temperature 72 st. C a wspomniane juz kolumny to Smektit, rodzaj skaly, która
powstaje, kiedy bogate w dwutlenek krzemu SiO(2) plyny trafia na zimna,
zawierajaca magnes wode. Od 2001 roku miejsce to jest prawnie chronione i
jednoczesnie stalo sie ulubionym celem wypraw nurkowych. Niedawno odkryto w
pólnocnej czesci Fjordu podobne twory geologiczne, ale te nie sa jeszcze
zbadane.

Jak to w Islandii jest w zwyczaju, 60. kilomenrowa dolna w
której zanjduje sie Fjord, nasi ta sama co i no nazwe.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Eyjafj%C3%B6r%C3%B0ur

Jólasveinar / Die 13 isländischen Weihnachtsmänner

Jólasveinar sind die isländischen Weihnachtsmänner, 13 grobe, raue
Gesellen. Heutzutage bringen sie aber auch Geschenke und tragen die
werbewirksameren roten Mäntel. Sie kommen ab dem 12. Dezember aus den Bergen zu
den Menschen. Jeden Tag kommt einer hinzu, bis am Aðfangadagskvöld
(Anfangsabend, Heiliger Abend) alle zusammen sind. Danach geht täglich wieder einer
zurück, bis am þrettándan (dem 13. Weihnachtstag/Heilige Drei Könige, 6.
Januar) alle wieder verschwunden sind. Ihre Mutter ist das Trollweib Grýla und
Leppalúði ihr Vater. Ursprünglich brachten sie keine Geschenke, sondern stahlen
hier und dort etwas Essbares und ärgerten die Menschen. Grýla ist eine
Schreckgestalt, der nachgesagt wird, dass sie am liebsten unartige Kinder
fresse. Zu ihren Hausgenossen gehört auch Jólaköttur (die Weihnachtskatze). Sie
frisst faule Leute, die nicht alle Wolle vom Herbst verarbeitet hatten. Die
Fleißigen bekommen zu Weihnachten Jólaföt (Weihnachtskleidung), etwas zum
Anziehen.

Am 12.12 kommt und am
25.12 geht der Stekkjastaur, deutsch Pferchpfosten genannt. Er liebt es,
Milch von den Schafen zu saugen, aber seine steifen Beine machen ihm das sehr
schwierig..

Am 13.12 kommt und am
26.12 geht der Giljagaur, deutsch Schluchtenkobold genannt. Er nascht vom Milchschaum im Kuhstall.

Am 14.12 kommt und am
27.12 geht der
Stúfur, deutsch Knirps
genannt. Der Kleine liebt die
angebrannten Reste in der Pfanne.

Am 15.12 kommt und am
28.12 geht der Þvörusleikir, deutsch Kochlöffellecker genannt, der sich gern vergreift am Kochgeschirr.

Am 16.12 kommt und am 29.12
geht der Pottaskefill, deutsch Topfschaber genannt,
der gern die Kochtöpfe leer leckt.

Am 17.12 kommt und am 30.12 geht der Askasleikir, deutsch Essnapflecker genannt,
der versucht die stehen gelassene Essnäpfe zu mopsen.

Am 18.12 kommt und am 31.12 geht der Hurðaskellir, deutsch Türzuschläger genannt,
der die Leute durch Lärm ärgert.

Am 19.12 kommt und am 01.01 geht der Skyrgámur, deutsch Quark-Gierschlund genannt,
der sich gern am isländischen Magermilchquark Skyr labt.

Am 20.12 kommt und am 02.01 geht der Bjúgnakrækir, deutsch Wurststibitzer genannt, der gern die geräucherten Würste aus dem
Rauchfang angelt.

Am 21.12 kommt und am 03.01 geht der Gluggagægir, deutsch Fensterglotzer genannt, der gern mit großen Augen in die warmen
Stuben späht.

Am 22.12 kommt und am 04.01 geht der Gáttaþefur, deutsch Türschlitzschnüffler genannt, der man an seiner langen Nase erkennt.

Am 24.12 kommt und am 05.01 geht der Ketkrókur, deutsch Fleischkraller genannt, der sich immer seinen Teil vom
Weihnachtsbraten holt.

Am 25.12 kommt und am 05.01 geht der Kertasníkir, deutsch Kerzenschnorrer genannt, der besonders
die Talgkerzen abgesehen mag.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3lasveinar

Islands 13 Weihnachtsmänner

Ja, richtig gelesen, Island hat nicht nur 1 Weihnachtsmann sondern
gleich 13. Sie alle kommen vom 12. bis zum 24. Dezember aus den Bergen herab zu
den Menschen, jeweils einer pro Tag. Sie alle sind eigentlich Trolle und die
Söhne der Trollmutter Gryla - eine eher unangenehme und vor allem hässliche
Gesellin, die am liebsten unartige Kinder verspeist. Diese werden von ihrer
schwarzen Katze Jólaköttur eingefangen.

So kurz vor Weihnachten, wenn die Menschen zu Hause und ihre
Vorratskammern gefüllt sind, kommen die Weihnachtsgesellen, um sie zu ärgern
und ihr Essen zu stehlen. So schlägt Hurðaskellir zum Beispiel ständig Türen
zu, nascht Stekkjastaur von der Schafsmilch, leckt Pottaskefill die Essenreste
aus den Töpfen und klaut Kertasníkir die Kerzen.

Früher waren die Trolle wirklich gemein und die Kinder hatten Angst
vor ihnen, aber heute ist das anders. Da sind die ihre Scherze nicht wirklich
böse gemeint und weil sie so ein schlechtes Gewissen haben, hinterlassen sie
kleine Geschenke für die Kinder. Diese werden in Schuhe gesteckt und für die
bösen Kinder gibt es nur eine Kartoffel - erinnert doch etwas an den Nikolaus.

Übrigens kommt nicht nur ein Weihnachtstroll pro Tag, sondern vom
25.12. bis 06.01. gehen sie auch alle wieder nacheinander. Am letzten Tag gibt
es eine große Parade. Dann machen sich alle 13 Trolle fein und ziehen ein rotes
Kostüm an (was dann doch sehr an ein Weihnachtsmannkostüm erinnert). Das große
fest markiert das Ende der Weihnachtszeit in Island.

http://www.landlive.de/blogs/entries/1784/

Dimmuborgir

Dimmuborgir (isl. dunkle Städte
oder dunkle Burgen) ist ein Lavafeld östlich des Sees Mývatn in Island. Die
bizarr geformten Steinformationen erinnern an verfallene Ruinen von Burgen und
Türmen. In der isländischen Mythologie wird Dimmuborgir als Unterkunftsort von
Elfen und Trollen gesehen. Das Lavafeld befindet sich in der vulkanisch aktiven
Region des Mývatn, direkt östlich des Sees. Nordöstlich angrenzend liegt der
Aschekrater des Vulkans Hverfjall.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Dimmuborgir

Pseudokrater.

Bei den Pseudokratern handelt es sich um ein dem Vulkanismus
zuzurechnendes Phänomen. Wenn heiße Lava über ein Feuchtgebiet strömt, wobei es
sich um Sümpfe, aber auch um Seen oder Teiche handeln kann, entstehen explosive
Gase. Die Dampfblasen durchbrechen die Lavadecke und in einer phreatischen
Explosion werden Pyroklastika sowie Formen gebildet, die einem echten
Vulkankrater oft sehr ähnlich sehen können. Diese Gebilde tragen nicht umsonst
im Englischen auch die Bezeichnung rootless cone. Die wörtliche Übersetzung aus
dem Englischen wäre wurzelloser Kegel Sie haben sozusagen keine Wurzel, d. h.
keine Magmazuleitung aus dem Erdinneren. Bekannte Beispiele für Pseudokrater
findet man etwa auf Island am See Mývatn, in Form der Skútustaðagígar in der
Gemeinde Skútustaðir, aber auch in der Nähe der Hauptstadt Reykjavík in den
Kratern Rauðhólarund im Südosten Islands als Landbrotshólar.

Ein weiteres Beispiel ist die Höhle Tintron, im Gjábakkalavafeld in
Nordostisland. In dem Fall handelt es sich um einen Hornito. Hornitos werden
von manchen Wissenschaftlern ebenfalls zu den Pseudokratern gerechnet.

Auch im Massif Central in Frankreich wurden Pseudokrater entdeckt, so
etwa unterhalb des zum Massif de Sancy gehörenden Schlackenkegels Puy Montchal.
Pseudokrater wurden auch auf dem Mars gefunden, was zu beweisen scheint, dass
auf dem Planeten einst Wasser zu finden war.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudokrater

Die Brodelnde Schlammpfuhle bei Námaskard.

Der Pass Námaskarð (isl. náma "Mine") befindet sich im Norden von Island am See
Mývatn. Er schneidet in den Berg Námafjall ein und ist 410 m hoch. Der
Námaskarð ist ausgebaut und geteert. Die Ringstraße Nr. 1 führt über ihn
hinweg, denn er liegt auf dem Weg zwischen dem Mývatn und Egilsstaðir, etwa 5
km von Reykjahlíð entfernt. Von den von Reykjahlíð n auf die Passhöhe führenden
Serpentinen (etwa 100 m) kann man den Mývatn überblicken und erkennt die
vulkanisch noch aktiven und dampfenden Kraterreihen der "Jarðbaðshólar".
Dahinter dampft die Lagune "Jarðböðin". Auf der Ostseite die Passstraße
passiert man auf dem Weg nach Egilsstaðir zuerst durch das Lavafeld
Búrfellshraun und danach die Einöde Mývatnsöræfi. Rechts unterhalb des Berges
Námafjall jedoch befindet sich ein aktives und sich ständig veränderndes Feld
heißer Quellen namens "Hverarönd" (auch "Hverir"), manchmal auch ebenfalls wie
die Passhöhe "Námaskarð" genannt. Es ist wie der Berg und die anderen
Erscheinungen aktiven Vulkanismus' der Gegend Teil des Krafla-Vulkansystems.

Das Gebiet zeichnet sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher
Thermalquellen, kochender Schlammtümpel und Schlammtöpfe, sowie Fumarolen und
Solfataren aus. Etwa acht Kilometer nördlich befindet sich der Zentralvulkan
Krafla.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Námaskarð

Vom Neptun in gefangenschafft genommen.

28.06.2011. Reykjavik oder ein nicht erfüllte Wunsch...

Wie ich schon erwähnt habe, sind wir aus Akurineyri direkt in den
Sturm gefahren. Schon während unseres Ausfluges hat der Wind uns ziemlich zu
schaffen gemacht. Am Godafoss haben wir sogar festgestellt, das es hier
waagerecht regnet. Der Regen hat bei diesem Wind keine andere Möglichkeit. Also
direkt nach dem Ablegen haben wir gespürt, dass Neptun es diesmal ernst meint.
Der Wellengang war ziemlich stark, die Windböen erreichten bis zu 100 km/h.

Aida ist mit Stabilisatoren, die das
seitliches Schaukeln des Schiffes verhindern, ausgerüstet. Das hoch und
runter, das von vorne des Schiffes kommt, ist jedoch zum großen Teil geblieben.
Das war ein einigermaßen angenehmes Schaukeln, welches keine Seemannskrankheit
ausgelöst hat (Spuckbeutel waren für alle Fälle da). Das Schiff kam ganz
langsam hoch und fiel langsam zurück aufs Wasser. Die einzige Wirkung der
Schaukelei kann man in folgende Worten fassen: Ein gehender Gast im Restaurant
hat ausgesehen, als ob er das Bier, was er sich gerade holen wollte, schon
vorher ausgetrunken hatte. Vormittag sollten wir den Hafen von Reykjavik
anfahren. Der Neptun hat gut aufgepasst und das verhindert. Höchst
wahrscheinlich hat er der Schiffsmannschaft noch Die Polarkreistaufe, die so
peinlich organisiert war, nicht verziehen und die bestaffen wollte. Nebenbei
haben auch wir, die Gäste der Aida betroffen. Der Wellengang und der Wind waren
so stark, dass die das Anlegen des Schiffes unmöglich machten. Reykjavik liegt
am offenen See und ist nicht so wie Akurineyri im Fjord durch die Berge vom
Wind geschätzt. Der Neptun war verärgert und der Kapitän hat die einzigmögliche
Entscheidung getroffen. Wir laufen in Reykjavik nicht ein. Aber das Reisebüro
hat uns in diesem Fall in stich gelassen. Nicht genug, das die uns nicht
vorgewarnt haben, das Aida -Schiffe sind nicht vorbereitet am größeren
Wellengang und Wind die meisten Häfen anzufahren, das die Meisten Häfen auf
dieser Strecke haben keine richtige Infrastruktur, um die riesigen Schiffe bei
Unwetter anliegen lassen, bisher hat sich das Reisebüro nicht entschuldigt für
diesen Vorfall. Man hat uns auch kein Ersatz, z.B. verlängerten Landgang in
andrem Hafen angeboten. Ist nicht drin. Wir können uns nur freuen auf die
Runden die das Schiff seit ein paar Stunden vor der Bucht von Reykjavik dreht,
um zu schnell das nächste Hafen nicht anzusteuern.

Die Rettungsaktion in der Reykjavik Bucht

Anderes und nicht unbedingt angenehmes für die Beteiligten Ereignis,
war die Rückkehr auf den Schiff der Gäste, die noch in Akurineyri für ein
zweitägiges Ausflug ausgestiegen sind. Das Schiff konnte nicht anlegen, bei
einer überfahrt mit den eigenen Aida - Tenderbooten war bei diesem Wetter eine
Katastrophe vorprogrammiert. Auf der Insel könnten die Gäste nicht bleiben und
das Schiff musste weiter fahren. Es gab keinen Ausweg: Die Ausflügler müssten
an Bord.

Nach mehreren Besprechungen zwischen dem Kapitän und dem Rederei -
Beauftragten in Reykjavik (Aida hat in der Zeit runden vor dem Hafen gedreht.),
kamen die Ausflügler mit einem Boot an.
Das war ein Boot, der normalerweise die Touristen zu den Wallen und den
Delfinen Fährt. Deshalb ist das Boot
sehr robust und liegt gut im Wasser, auch wie der Wellengang sehr stark ist.
Die Aktion dauerte ein paar stunden. Zuerst musste dass bot an AIDA anlegen.
Dar war nicht einfach bei diesem Wellengang.
Erst nach mehreren misslungenen proben gelang es. Danach kam der
schwerste Teil der Rettungsaktion: Das umsteigt von dem Rettungsboot auf
AIDA. Die Wellen schaukelten die beiden
Schiffe. Ging AIDA gerade auf einer Wella hoch, gong gleichzeitig das
Rettungsboot auf der voriger Welle nach unten.
Nur wie sich die Schiffdecks von Aida und dem Rettungsboot für ein paar
Sekunden in de Mitte trafen, dürfte man umsteigen. Das bedeutet, in diesen paar Sekunden dürften die Matrosen
vom Rettungsboot ein Gepäckstück oder einen Passagieren in die Hände der AIDA-Matrosen befördern
(lese: werfen).

Da der Neptun war sauer auf die Mannschaft nicht auf die Passagiere,
nach ein paar Unterbrechungen wegen zu großen Wellen ist die Aktion zu
glücklichem Ende gekommen.

29-30.06.2011 Vom Neptun in gefangenschafft genommen - Teil 2.

Langsam vergehen 2 weitere Tage. Wir sind unterwegs nach Invergordon
in Schottland und nach wie vor Neptuns -Geiseln. Für diese Strecke braucht AIDA im Normallfall 2 Tage. Diesmal
fahren wir schon den dritten Tag. Aber
das Schiff ist nicht langsamer geworden.
Ich denke, das um zu schnell nach Invergordon nicht anzukommen, das
Schiff steht nachts oder dreht Runden.
Die Rederei hat uns einfach, auf gut Deutsch gesagt, verarscht. Nicht
genug, das vor der Reise hat uns niemand gewarnt, das Aida Luna unfähig ist bei
schlechtem Wetter in den kleineren Hafen anzulegen und das die meisten Hafen
die wir anfahren sollten, keine Infrastruktur haben, um die große Schiffe
aufzunehmen, bis heute hat sich die Rederei für diesen Fall nicht entschuldigt.
Man hat uns auch kein Ersatz z. B. Verlängerten Aufenthalt in Schottland
angeboten. Die Rederei hat sich keine
sorgen um die Geste gemacht. Wie fahren einfach ganz langsam, um nicht zu
schnell in Invergordon anzukommen. Verlängerter Aufenthalt in einem Hafen
kostet zusätzlich…

Fortsetzung
folgt

Zielgebiet
Nordeuropa
Schiff
AIDAluna
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