Lissabon – Stadt der Seefahrer und Entdecker

Liebe AIDA Weblounge Leser,

auf unserer Route mit AIDAbella laufen wir die unterschiedlichsten Häfen an. Ein ganz besonderes Erlebnis dabei ist das Ein- und Auslaufen in Lissabon.
Die "weiße Stadt auf sieben Hügeln" lockt schon bei der Einfahrt über den Fluss Tejo mit vielen Sehenswürdigkeiten. Ca. 13 km fahren wir stromaufwärts bis zu unserm Liegeplatz, unweit des Stadtkern Lissabons. In den Morgenstunden, wenn der Tag erwacht und die Sonne langsam aufgeht, bietet sich ein grandioser Blick auf die Metropole.

Blick auf Lissabon

Zu Beginn der Hafeneinfahrt ist der Turm von Belém eines der ersten Wahrzeichen das ankommende Schiffe von Lissabon sehen. Das ist übrigens auch der Grund, aus dem der Turm von Belém gebaut wurde: ankommende Schiffe zu begrüßen. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Entdecker Denkmal: Es stellt einen hiesigen Schiffsbug dar und würdigt den 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer. Ganz an der Spitze schaut Heinrich selbst in die Ferne.
Unweit dieser ersten Sehenswürdigkeiten nähern wir uns nun Europas gewaltigster Hängebrücke, der "Brücke des 25. April". Um dem Wind nicht zu viel Widerstand zu bieten und die Brückenkonstruktion möglichst schwingungsfrei zu halten, wurden die mittleren Fahrspuren dieser Brücke nur mit Gittern belegt. Wenn wir unter der Brücke durchfahren, summt die Konstruktion wegen der vielen Autos, die die Brücke überqueren.

Brücke des 25. April

Gleich hinter diesem imposanten Bauwerk sieht man die riesige Christusstatue, die insgesamt 110 m misst. Die Statue selbst ist 28 m hoch. Die Spannweite der Arme beträgt 18m. Die Christusstatue wurde 1959 eingeweiht zum Dank an Portugal, das während des 2. Weltkriegs neutral bleiben konnte. Es gibt zwei weitere Statuen dieser Art: die bekannteste von ihnen ist die wesentlich größere in Rio de Janeiro. Eine kleinere Christusstatue ist auf der Insel Madeira zu finden.

Christusstatue Lissabon

Es lohnt sich wirklich zu jeder Zeit das Ein- oder Auslaufen in Lissabon von der Reling aus zu beobachten. Man gerät ganz von alleine ins Schwärmen und fühlt sich in solchen Momenten ganz und gar als "Seefahrer" und "Entdecker".

Viele Grüße von Bord,
Ihre Svenja

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