Nä, wat wor dat schön!

Zurück in meiner rheinischen Heimat (mitten im Karneval), blicke heute ein bisschen wehmütig auf die vergangenen 5 Wochen zurück. Alles fing Anfang Januar im Schneegestöber in Papenburg an und endete am 9. Februar im Schneegestöber in Hamburg (ich hoffe für alle Gäste an Bord, dass AIDAblu nicht im Schneegestöber in Palma de Mallorca ankommt). Aber sowohl beim Ausdocken als auch bei der Taufe wurde mir so richtig warm ums Herz und da vergisst man mal kurz den kalten Winter. Nä, wat wor dat schön!

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3, 2, 1 … Taufe!

Mit dieser Überschrift lassen sich die letzten beiden Tage am Besten beschreiben. Es wurde nochmal richtig Gas gegeben um AIDAblu für die Taufe fertigzustellen und für einen Indienststellungslaien wie mich war der Fortschritt in den letzten Tagen am deutlichsten zu sehen. Abdeckfolien wurden weggeräumt, überall wurde geputzt, die Kabinen wurden hergerichtet und wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätten wir glatt in den Süden aufbrechen können. Dafür fehlte aber ein entscheidender Schritt: der Flaggenwechsel.

 

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Wer hat an der Uhr gedreht …?

Ein Blick heute Morgen auf die Datumsanzeige versetzte mich ein wenig in Erstaunen:  Nur noch 9 Tage bis zur Taufe! Wo bitteschön ist die Zeit geblieben? Für die meisten (vor allem für die Gäste der Jungfernfahrt) kann die Zeit bis zum 9. Februar gar nicht schnell genug vergehen. Ich sehe das allerdings ein bisschen anders. Seit 4 Wochen begleiten wir nun die letzte Indienststellungsphase von AIDAblu. Die Zeit verging wie im Flug und von Langeweile war keine Spur. Und jetzt soll in 9 Tagen schon alles vorbei sein?

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Das bisschen Haushalt …

Es geht auch mal völlig unspektakulär. Inspiriert von den riesigen Wäschebergen auf Deck 1, habe ich mich gestern mal an meinen eigenen Wäscheberg gewagt. Immerhin sind mittlerweile auf den Tag genau 3 Wochen vergangen, seit ich das Abenteuer Indienststellung von AIDAblu begonnen habe. Aber irgendwann muss auch mal das größte Abenteuer dem alltäglichen Haushalt weichen - in Form von Wäsche waschen.

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Ein Tag auf See

Sonnen baden, Cocktails trinken, Poolspot genießen, Volleyball spielen und abends in der Anytime Bar feiern - ein Tag auf See kann so schön entspannend sein ... wenn man nicht gerade im Winter auf Testfahrt vor der norwegischen Küste unterwegs wäre. Das Tagesprogramm sieht hier etwas anders aus. Eines bleibt aber gleich: Sicherheit steht auch bei einer Testfahrt an erster Stelle! Und so ertönte um 10:20 Uhr das bekannte Signal über die Lautsprecher: sieben kurze und ein langer Ton. Zeit für die Seenotrettungsübung.

 

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