Eine Reise nach Norden - Version DE

Eine Reise nach Norden - Version DE

http://2011aida.czos.eu/

Start, Seetage, Bergen, Geiranger Fjord, Dalsnibba, Neptuns Besuch, Lofoten, NORDKAP, Unterwegs nach Island, Akureyri, Jólasveinar / Die 13 isländischen Weihnachtsmänner, Dimmuborgir, Pseudokrater, Die Brodelnde Schlammpfuhle b

 

 

http://2011aida.czos.eu/

 

19.06.2011 Start

Das Wetter ist miserabel. Es weht ein kalter Wind und  von Zeit zu Zeit nieselt es. Wir haben einen schönen diesen Sommer.

Nach dreistündiger Fahrt mit dem Zug sind wir in Hamburg angekommen. Zum ersten Mal in meinem Leben kam ich mit der Bahn rechtzeitig an.

Wir hatten nicht einmal eine kleine Verspätung, über die man meckern könnte. Bravo Deutsche Bahn!

Am Bahnhof  warteten schon auf uns die AIDA – Reisegepäckdienste und ein Transferbus. Wir haben unser Gepäck abgegeben und sind nur mit den Reisedokumenten zum Schiff gefahren. Erst in der Kabine haben wir unser Gepäck wiedergesehen. Luxus pur.

Die Abfertigung dauerte auch nicht sehr lange. In 15 Minuten waren wir schon in unserer Kabine. Die AIDA – Logistik war super.

Die erste Schiffsbesichtigung, danach Abendessen und um  21.00 Uhr verlassen wir Hamburg. Wir fahren auf der  Elbe in Richtung der Nordsee. Es regnet und ist stockdunkel, so dass es keine Aussichten zum bewundern gibt. Wir gehen schlafen.

 

 

 

20.06.2011 Seetag.

Das Wetter ist ein bisschen besser. Ab und zu scheint die Sonne. Es weht aber ein kalter Wind, so dass das Sonnendeck mit allen seinen Einrichtungen wie Schwimmbecken, Liegestühlen oder/und Sportplätzen nicht der Renner des Tages ist. Wir nutzen lieber das Programm vom „Theatrium“.  Dort werden Theaterstücke, Konzerte, Comedys, Kabaretts und Vorlesungen angeboten.  Wir genießen Vorlesungen über die Geologie, Geographie und Geschichte von den Ländern, die wir noch besuchen sollen. Die Vorlesungen waren auf sehr hohem Niveau und sehr interessant. Man sollte das AIDA-Team für das gut vorbereitete Programm loben.
Norwegische, isländische und schottische Märchen haben das angebotene Bildungsprogramm vollkommen gemacht. Trotz der knappen Zeit, haben wir ab und an ein Theaterstück angeschaut. Jede Vorstellung ließ sich auch im Fernseher in der Kabine verfolgen.
Abends haben wir angefangen die  Bars zu erkunden, das nimmt Zeit und Geld in Anspruch. 
Unser finanzieller Ruin ist vorprogrammiert, denn hier gibt es so viele Bars…

 

 

21.02.2011 Bergen

Schon ab 5:30 Uhr sind wir auf den Beinen. Aida hat gerade den Bergen – Fjord erreicht. Unsere beide Fotoapparate sind in Aktion.  Später haben wir noch einen Ausflug auf einem kleinen Motorboot geplant, aber das Wetter ist nicht besonders gut. Mal sehen. Vielleicht klappt es doch noch.

Um 9:00 Uhr legt AIDA wie geplant an. Wir steigen in das Ausflugsboot um und es geht los. Es ist zwar kalt, aber so langsam kommt die Sonne raus. Die Buchten, Felsen und Inseln sind wunderschön, besonders im Sonnenschein.  Nach zwei Stunden legen wir an und fahren mit dem Bus zurück nach Bergen. Die Aussicht und die Serpentinen unterwegs sind prächtig.   In der Stadt besichtigen wir noch den alten hanseatischen Stadtteil Bryggen. Die einzigartige alte Holzarchitektur der Hafenstadt wurde erhalten und seit Jahrhunderten nicht verändert. Heute steht Bryggen als Welterbe der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO.  

Nachmittags machen wir noch einen Spaziergang durch die Stadt. Auf dem Weltberühmten Fischmarkt fange ich eine lange Diskussion mit einer Dame vom Stock- und Räucherfischstand an.  Wir diskutieren über Philosophie und Weltanschauung, über Evolution und Entwicklung der Homo Sapiens… Henia wird ungeduldig, da andere Käufer schon warten. Einige Passanten hören zu und wir reden, reden und reden…

Nebenbei  haben wir zum ersten Mal im Leben ein Stück Wal gegessen.Die Zeit reicht jetzt nur noch für eine Fahrt mit der Bergbahn auf den Aussichtsberg  Fløyen, der 320 m über dem Stadtzentrum liegt. Dort trinken wir eine Tasse Kaffee, fotografieren und  genießen den wunderschönen Blick auf die  Stadt und AIDA aus der “Vogelperspektive”. Danach eilen wir zum  Schiff.  Um 18:00 Uhr fahren wir weiter…  Auf uns wartet schon der Geiranrer Fjord.

 

 

22.06.2011 Geiranger Fjord

Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km (Luftlinie) nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km (Luftlinie) nordwestlich von Oslo. Er ist ca. 15 km lang, und zwischen 0,6 und 1,3 km breit. Der Geiranger stellt eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords dar, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist. Am Ende des Geirangerfjords, ca. 100 km von der Küstenlinie entfernt, liegt der Ort Geiranger.
In Fachkreisen gelten der Nærøy- und Geirangerfjord als "naturhistorisches Laboratorium" da sie ständig neue Erkenntnisse zur Landschaftsbildung und zu Effekten von Klimaänderungen liefern.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geirangerfjord

Heute werden Sie aus dem Staunen so schnell nicht wieder herauskommen. Denn der Geiranger Fjord ist aus jeder Perspektive betrachtet einfach atemberaubend. Eingerahmt von steil aufragenden Felswänden, umgeben von majestätischen schneebedeckten Gipfeln fühlt man sich selbst an Bord von AIDA beim Blick hinauf klitzeklein. Gewaltige Wasserfälle wie die berühmten „Sieben Schwestern“ vollenden die einzigartige Kulisse. Ebenso imponierend wie der Blick von Bord in schwindelerregende Höhen hinauf ist die Aussicht hinab. Vom Adlerweg mit seinen zahlreichen Haarnadelkurven und auch auf dem 1.500 m hohen Aussichtsberg Dalsnibba eröffnet sich Ihnen ein einzigartiger Panoramablick auf die grandiose Bergwelt und den tief unten liegenden Geiranger Fjord.
Quelle: http://www.aida.de

„Wer diesen Teil der Erde gestaltet hat, war ein Dichter. Oder ein Maler. Oder ein Philosoph. Oder alles zusammen. Die Landschaft gebietet Ehrfurcht. Ihr Anblick macht uns klitzeklein. Und doch geht von diesem Ort unbeschreiblicher Schönheit ein Zauber aus. Urtümliche Gewalt senkrecht aufragender Felswände. Tausende Wasserfälle in allen Regenbogenfarben. Steile Berge mit eiskalten Gletschern. Dichtes, sattes Grün, das man anfassen möchte. Dies ist die Komposition eines der mächtigsten Naturschauspiele Norwegens. Und der Titel dieses Stücks in zwei Akten lautet: „Nervenkitzel am Geiranger Fjord“.
Quelle: AIDA Luna Broschüre "Tolle Ausflüge voraus"“ S.16

 

 

Die Dalsnibba.

Die Dalsnibba ist ein Gipfel südlich des norwegischen Touristenzentrums Geiranger. Der Berg ist mit einer Straße erschlossen und wegen der Aussicht auf den 7 Kilometer entfernten Geirangerfjord beliebt. Mit 1.495 moh. ist er auch im Sommer oft noch schneebedeckt. Die Dalsnibba liegt östlich des 1.038 moh. hohen Dalsnibba-Passes, der von der Reichsstraße 63 zwischen Geiranger und Lom überquert wird. Dort steht die Berghütte Djupvasshytta. Gleich daneben schimmert blaugrün, oft aber auch schnee- und eisbedeckt, der See Djupvatnet (1016 m). Eine private Mautstraße, Nibbevei genannt, führt von der Djupvasshytta auf den Gipfel.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dalsnibba

 

 

23.06.2011 13.23 Neptun - Wir überqueren den Polarkreis

„Wir sitzen auf dem Balkon und bewundern die Aussicht. Die Sonne scheint. Überall Wasser, Wasser, Wasser…
Plötzlich springt das Schiff und fällt zurück ins Wasser. Was war das? Wir laufen auf unseren Balkon. Auf dem Wasser sehen wir einen langen, bis ans Ende der Sicht gehenden/verlaufenden Strich. Alles klar. Es  war der Polarkreis, den wir gerade überschritten haben.
Selbstverständlich ist das ein Scherz. Natürlich gab es keinen Strich auf dem Wasser, aber nichts desto trotz, wir haben den Polarkreis überschritten. Soweit, der Unterricht  meiner Geografie - Lehrer vor fast 50 Jahren nicht sinnlos war, verläuft der nördliche Polarkreis an dem 60. Grad der nördlichsten Breite. Hinter dieser virtuellen Linie liegt das Gebiet der weißen Nächte. Im Sommer geht die Sonne hier mehrere Wochen nicht unter und je mehr man sich dem Nordpol nähert, desto länger dauert dort ein Polartag. Direkt auf dem Nordpol dauert er ein halbes Jahr. Zwar dauert ein Tag, in der Gegend in der wir uns befinden, nur ein paar Wochen aber trotzdem haben wir in Schwarze getroffen: Die ganze Zeit, die wir noch auf den Polargewässern verbringen werden, wird nie dunkel werden. Der Körper spielt dennoch verrückt und kann sich dem Tagesablauf nicht anpassen. (Erst spielt der Kreislauf verrückt und kann nach ein paar Tagen nicht mehr zwischen Tag und Nacht unterscheiden.)

SMS von Jadzia zur Überquerung des Polarkreises:
„Also solltet ihr jetzt eine nasse „Neptun-Taufe“ bekommen. Falls sie Euch vergessen sollten, kann ich gerne auch helfen. PS. Bei uns gab es nachts ein Gewitter. Der Blitz hat irgendwo  eingeschlagen und ich habe jetzt kein Internet mehr.“

Meine Antwort auf SMS von Jadzia:
„Neptun war zwar auf dem Schiff, aber die Taufe war unter aller Sau. Es war keine Taufe, wie wir sie aus den alten/verschiedenen Matrosengeschichten kennen. Neptun kam, bot jedem, der etwas wollte (versalzenes Brot und weitere Spezialitäten)was beklopptes zum Essen an und taufte dann alle mit einem See-Namen. Das war‘s. Das entsprechende Zertifikat konnte man dann im Photoshop (ein Laden auf Deck 10) kaufen. Also, habe ich mich entschlossen Henia selber zu taufen (die Berechtigung dazu habe ich - 1966 wurde ich zum Paddler der Binnengewässer vom Süßwasser-Neptun getauft). Ich habe sie unter dem Namen "Zywiecka Szprotka" getauft. Das Zertifikat werde ich ihr, statt es in dem hiesigen Laden zu kaufen,  später selbst Photoshop  (Programm auf meinem PC) entwerfen.
Zum Thema Internet: Wir haben auch keinen Zugang. Unser wurde zwar nicht vom Blitz getroffen, dafür aber  vom Preis. Fast 25 € pro Stunde ist doch etwas übertrieben. Und schließlich sind wir nicht hier um mit Internet herumzuspielen…“

 

Polarkreise nennt man die auf 66° 34′ (= 66,56°) nördlicher sowie südlicher Breite gelegenen Breitenkreise, auf denen die Sonne an den Tagen der Sonnenwende gerade nicht mehr auf- bzw. untergeht. Sie haben vom Nord- beziehungsweise Südpol denselben Abstand wie die Wendekreise vom Äquator. Am Polarkreis geht die Sonne am Tag der Sommersonnenwende nicht unter. Diese Erscheinung, die Mitternachtssonne genannt wird, fällt auf der Nordhalbkugel meist auf den 21. Juni und auf der Südhalbkugel auf den 21. oder 22. Dezember. Der Johannistag am 24. Juni ist auch mit Festen zur Sommersonnenwende verbunden. Gebiete innerhalb des Polarkreises überschreiten nicht jeden Tag die Tag-Nacht-Grenze. In Gebieten, die innerhalb der Polarkreise liegen, kommt es daher zur Polarnacht und ein halbes Jahr später zum Polartag: Im Winter geht dort für mindestens einen Tag (mit zunehmender Breite mehr) die Sonne nicht auf, im Sommer dagegen scheint für die gleiche Anzahl von Tagen die Mitternachtssonne, das heißt, die Sonne sinkt nicht unter den Horizont.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Polarkreis


23.06.2011 nachmittags: am Insel-Archipel der Lofoten vorbei.

Wir sitzen auf dem Sonnendeck und bewundern die Aussicht. Die Sonne scheint. Überall Wasser, Wasser, Wasser...  Wir fahren gerade an den Lofoten vorbei.  Diesmal fahren wir die Inselgruppe nicht an. Stattdessen haben wir uns für Island entschieden.  Trotzdem ist die Inselgruppe wunderschön und wir haben viel fotografiert.
Die Lofoten sind eine Inselgruppe vor der Küste Norwegens, bestehend aus etwa 80 Inseln. Die Lofoten liegen etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Die Inselgruppe liegt zwischen dem 67. und 68. Breitengrad und grenzt sich nordöstlich durch den Raftsund vom benachbarten Vesterålen ab. Die wichtigsten Inseln sind durch Brücken oder Tunnel miteinander verbunden. Die Lofoten haben zirka 24.000 Einwohner und eine Fläche von 1227 km².  Seit zirka 6000 Jahren leben Menschen auf den Lofoten. Damals lebten die Menschen vom Fischfang und von der Jagd. Während der Wikingerzeit bildeten sich mehrere Siedlungen mit Häuptlingshöfen. Eine Nachbildung ist in Borg wieder aufgebaut worden. 
Ab dem 14. Jahrhundert beherrschten Kaufleute aus Bergen den Fischhandel. Die Lofoten gehörten auch steuerlich zu Bergen. Je nach der Größe des Fischfangs ging es den Einwohnern der Lofoten gut oder schlecht. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es große Heringsvorkommen, die zu den heutigen Besiedlungen führten.
Die Landschaft war viele Jahrhunderte karg und kahl, es gab nur noch wenige Bäume, weil der Mensch die meisten Wälder für den Häuser-, Schiffs- und Trockengestellbau abgeholzt hatte. Mittlerweile ist der Baumbestand in weiten Teilen der Lofoten wieder erheblich angewachsen. Hauptsächlich die Ostseiten der Inseln sind besiedelt, weil dort Wind und Seegang weniger stark angreifen - die stellenweise über 1200 Meter hohen Berge der Lofoten haben alpinen Charakter und halten allzu starke Wettereinflüsse ab. Die Gezeiten pressen das Wasser mit heftiger Gewalt zwischen den einzelnen Inseln hindurch, so dass zum Teil gefährliche Strudel entstehen. Am bekanntesten ist der so genannte Mahlstrom oder Moskenstraumen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lofoten

 

24.06.2011 16.22  -  Nordkap

Wir nutzen die nördliche Sonne für ein Sonnenbad auf dem Balkon. Auf ein Mal spüren wir, dass das Schiff sich gefährlich nach rechts neigt. Was ist los? Wir rennen auf das Sonnendeck. Zum Glück war das falscher Alarm. Nur die 2000 Passagiere stehen auf der rechten Seite des Schiffes und fotografieren das Nordkap, an dem wir gerade vorbeifahren. Jeder will das sehen und jeder will den nördlichsten Teil Europas fotografieren. Umso mehr, da die Sonne mitspielt. Die beleuchtet den Nordkapfelsen herrlich, besonders zum Fotografieren. Man muss die Gunst der Weile unbedingt nutzen, da das Wetter in dieser Region in ein paar Minuten radikal umschlagen kann. Das haben wir schon ein paar Stunden später erfahren, als wir zum Nordkap auf dem Lande kamen. Innerhalb von Minuten setzte Nebel ein. So dicker Nebel, dass man überhaupt nicht an ein halbwegs vernünftiges Foto denken konnte.
Was konnten wir tun. Wir haben versucht, wie alle anderen auch, das Nordkap zu fotografieren.

Außerdem: Nicht das Nordkap, wie das meistens angenommen wird, ist das richtige Nordkap Europas. Der ECHTE nördlichste Teil Europas liegt auf der Halbinsel  Knivskjellodden. ( Knivskjellodden ist der Name einer Landzunge auf der norwegischen Insel Magerøya. Sie liegt wenige Kilometer westlich neben dem Nordkap und reicht mit 71° 11' 8" nördlicher Breite exakt 1380 m weiter nördlich als dieses, womit Knivskjellodden der nördlichste Punkt dieser Insel ist. Er ist allerdings weniger spektakulär als das Nordkap, weil er im Gegensatz zu diesem nur flach zum Meer hinausragt. Weniger nahe am Nordpol ist die Landzunge Kinnaroden auf der Festlands-Halbinsel Nordkinn, die – weniger bekannt und touristisch nicht erschlossen – als nördlichster Punkt des europäischen Festlands geführt wird.
Im Gegensatz zum bekannteren Nordkap ist Knivskjellodden nicht mit dem Auto erreichbar; man erreicht diese Landzunge über einen 8 Kilometer langen, gut bezeichneten Fußweg von einem ausgeschilderten Parkplatz an der Straße einige Kilometer südlich des Nordkap.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Knivskjellodden)

 

24.06.2011 23.55 - Nordkap

Nordkap. Wenn das noch nicht das Ende der Welt ist, dann ist es bestimmt das Ende Europas. Vor uns die See, hinter uns Europa und der Rest der Welt. Wir sind an nördlichsten Punkt Europas angekommen. Um weiterzukommen, kann man hier nur noch den Felsen (307 m) herunterspringen und zum Nordpol schwimmen…
„Mitternacht. Die Sonne scheint. Der Tag endet hier erst in ein paar Wochen. Aber man soll nicht neidisch werden. Die Polarnacht dauert hier genau so lange wie der Polartag…“ Das sollte der Anfang dieses Textes sein. Aber, wie so oft, ist was dazwischen gekommen. Ein paar hundert Meter vor dem Nordkap haben wir gesehen, wie Nebel aufzieht. So dicker Nebel, dass man kaum was sehen konnte. Vergessen sind die Fotos und die Ansicht mit der Mitternachtssonne, die wir uns vorgestellt haben. Also: das Nordkap haben wir von der Seeseite gesehen. Wir haben das Nordkap zwar besucht, aber dort nichts außer Nebel gesehen. 

Außerdem: Nicht das Nordkap, wie das meistens angenommen wird, ist das richtige Nordkap Europas. Der ECHTE nördlichste Teil Europas liegt auf der Halbinsel  Knivskjellodden. Wie es dazu gekommen ist? Ganz einfach. Der Navigator der Expedition, die 1513 den nördlichen Weg nach China und Indien suchte, hat sich geirrt. Das von der Expedition entdeckte Nordkap, wie spätere Berechnungen bewiesen haben, ist nicht das Richtige.

 Knivskjellodden ist der Name einer Landzunge auf der norwegischen Insel Magerøya. Sie liegt wenige Kilometer westlich neben dem Nordkap und reicht mit 71° 11' 8" nördlicher Breite exakt 1380 m weiter nördlich als dieses, womit Knivskjellodden der nördlichste Punkt dieser Insel ist. Er ist allerdings weniger spektakulär als das Nordkap, weil er im Gegensatz zu diesem nur flach zum Meer hinausragt.
Weniger nahe am Nordpol ist die Landzunge Kinnaroden auf der Festlands-Halbinsel Nordkinn, die – weniger bekannt und touristisch nicht erschlossen – als nördlichster Punkt des europäischen Festlands geführt wird.
Im Gegensatz zum bekannteren Nordkap ist Knivskjellodden nicht mit dem Auto erreichbar; man erreicht diese Landzunge über einen 8 Kilometer langen, gut bezeichneten Fußweg von einem ausgeschilderten Parkplatz an der Straße einige Kilometer südlich des Nordkap.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Knivskjellodden)

 

Schluss. Ende. Das war‘s. Das Nordkap ist der nördlichste per Straße zu erreichende Punkt des europäischen Festlands! Auf dem 307 Meter hohen Schieferfelsen, der fast senkrecht aus dem Meer ragt, steht auch das wohl beliebteste Fotomotiv des Nordens: die eiserne Weltkugel. In der mächtigen Nordkap-Halle gibt es Souvenirläden, Restaurants und ein Informationszentrum mit einer sehenswerten Multivisionsshow. Im Postamt können Sie ein Nordkap-Diplom erwerben, als Beweis dafür, dass Sie wirklich hier waren. Und wenn Sie eine Postkarte verschicken, trägt diese den begehrten Nordkap-Stempel. Ein himmlisches Naturschauspiel stellt alles in den Schatten – und zwar rund um die Uhr. Die Mitternachtssonne geht nördlich des Polarkreises im Sommer nie unter. Sie taucht Landschaft und Meer in ein magisches Licht. Vergessen Sie also auf keinen Fall Sonnenbrille und Fotokamera!
Quelle: http://www.aida.de

 

 

Das Städtchen Honningsvåg ist ein Teil der Gemeinde Nordkapp im Fylke (Bezirk) Finnmark im Norden Norwegens. In der bedeutenden Fischereisiedlung auf der Insel Magerøya leben 2367 Einwohner (Stand 2009). Honningsvåg wird nicht nur täglich von den Schiffen der Hurtigruten angelaufen, sondern ist aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage zum nur etwa 40 Kilometer entfernten Nordkap in den Sommermonaten Anlaufhafen zahlreicher Kreuzfahrtschiffe. Gleichzeitig wird der Flughafen Valan im Liniendienst der Fluggesellschaft Widerøe bedient. Somit kann man die Insel des Nordkaps mit dem Flugzeug erreichen. Das nahegelegene Nordkap und der damit verbundene Tourismus sind neben dem Fischfang die Haupteinnahmequelle der Gemeinde.  Honningsvåg gilt seit den 1990ern fälschlicherweise als die nördlichste Stadt der Welt, obwohl es einige Städte gibt, die sich noch weiter nördlich befinden wie z. B. Barrow (Alaska). Honningsvåg hat seit 1998 Stadtrecht. Aufgrund einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Hammerfest und Honningsvåg darf die Stadt Hammerfest weiterhin mit dem Slogan „nördlichste Stadt Europas“ werben. Honningsvåg wirbt mit dem Nordkap.
 Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Honningsvag

 

25 i 26 Juni – der 3. und 4. Seetag. Unterwegs nach Island.

Nach ein paar anstrengenden Tagen ein bisschen Ruhe. Das haben wir auch verdient. Ich habe endlich Zeit, die mehr als tausend geknipsten Fotos zu durchzusehen und zu sortieren. Und natürlich wollen wir die Zeit nutzen um das Schiff besser kennenzulernen. Aber das ist nicht so einfach. 14 Decks und fast auf jedem ist eine Bar oder ein Restaurant.  Außerdem sind die Kellner überall und sorgen dafür, dass die Gäste keine Langeweile haben. Sie bedienen überall, sogar auf dem Chaiselongue  (Relax-Insel genannt)  im Theatrium. Das Chaiselongue und das Theatrium haben eine eigene Reportage verdient. Vielleicht schreibe ich die irgendwann.  Die Chaiselongues (Relax-Insel genannt)   wurde für die halbfaulen Gäste, die an Theatrium - Angebot interessiert sind,  gebaut. Die fleißigen sind immer rechtzeitig gekommen und haben einen Sitzplatz erwischt. Die ganz faulen haben sich die Vorstellungen per Bordfernsehen in der Kabine angeschaut. Die halbfaulen haben sich die Liegeplätze auf den Chaiselongues gesichert.  Die Chaiselongues wurden hinter der letzten Reihe im Theatrium aufgestellt. Man konnte dort die Bühne nicht sehen, aber gut hören, was dort passiert. Um das Bühnenbild zu übermitteln, wurden an die Chaiselongues Bildschirme installiert. Den Ton konnte man im Original hören oder einen Kopfhörer anschließen.
Die Vorstellungen oder Vorlesungen haben wir im Theatrium angesehen, aber die nachmittags Jazz - Konzerte lieber auf dem Chaiselongue. Stell dir vor: Du liegst mit der Frau Deines Lebens (um Missverständnisse zu vermeiden – mit der Ehefrau) auf dem Chaiselongue… wunderschöne Musik… Die Kellner servieren Getränke (vor allen die starken) und das Schiff fährt Richtung Island… Entschuldigung, hat hier jemand Paradies erwähnt…?

 

Akureyri
Akureyri liegt am Ufer des weit ins Land hineinreichenden Fjords Eyjafjörður und des Flusses Glerá. Die Stadt liegt nur rund 50 Kilometer südlich des Nördlichen Polarkreises, der über die von dort aus mit Bus und Fähre erreichbare Insel Grímsey verläuft. Die Stadt eignet sich gut als Ausgangspunkt zu anderen Sehenswürdigkeiten im Norden Islands, etwa zu den Wasserfällen Aldeyjarfoss und Goðafoss sowie zum See Mývatn mit seinen vulkanischen Erscheinungen und nach Húsavík zur Walbeobachtung.
Die Stadt wurde 1602 als Handelsposten der Dänen gegründet. Diese hatten festgestellt, dass der Ort wegen des steil abfallenden Meeresbodens günstig für die Anlage eines Hochseehafens war.  Akureyri blühte nach und nach auf und erhielt 1786 das Stadtrecht. Der Ort blieb noch weitere hundert Jahre recht klein und bestand nur aus wenigen Häusern.Dies änderte sich mit dem Ende des 19. Jahrhunderts und der damit verbundenen Aufhebung der Handelsrestriktionen  Schon nach 1840 war die Stadt durch den Zuzug von Handwerkern und Lohnarbeitern merklich angewachsen. Während die Kaufleute im südlichen Teil des Ortes lebten, ließen sich die Handwerker im Norden  nieder. Zwischen den beiden Stadtteilen gab es lange ständige Zwistigkeiten. Sogar das Gymnasium (menntaskóli) wurde genau auf der Grenzlinie angesiedelt, die noch extra ausgemessen wurde.Schließlich erlebte die Stadt ab 1900 einen stürmischen Aufschwung, da eine Handelsgesellschaft gegründet werde konnte und mit ihren Geschäften, Lagerhäusern und angeschlossenen Unternehmen für Prosperität sorgte. Der Ausbau der Trawlerfischerei bekam Akureyri gut.

Heute lebt man von den schon oben genannten Industrien, zu denen noch die Hightech-Industrie hinzukam. Außerdem gilt der Tourismus als Wachstumsfaktor. Im September 1987 wurde die Universität Akureyri gegründet.
Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Akureyri

Akureyri
Beim Gedanken an Island kommen Ihnen sicherlich die mächtigen Geysire in den Sinn: Sie schießen Wasser mit unglaublicher Kraft bis zu 35 Meter hoch in den Himmel! Weniger bekannt, aber mindestens genauso schön ist es aber auch, wenn im Norden das Wasser von oben nach unten fällt. In der Nähe von Akureyri donnert der Goðafoss-Wasserfall zwölf Meter in die Tiefe – durch seine gigantische Breite von 30 Metern wirkt er wie ein glitzernder Vorhang. Bei diesem Anblick wird klar, warum er übersetzt „Götterfall“ heißt.

Myvatn (Mückensee) ist der viertgrößte See Islands. Er liegt 288 Meter ü.d.M. und ist 37 Quadratkilometer groß, an der tiefsten Stelle aber nur knapp fünf Meter tief. Im Gebiet rund um den See ist die Vielfalt vulkanischer Bildungen besonders stark ausgeprägt, da die Grenze zwischen der Eurasischen und der Amerikanischen Kontinentalplatte genau hier verläuft. Brodelnde Schlammpfuhle bei Námaskard erinnern daran, welch schiere Kräfte da unter der Erde schlummern. Und der verwirrende Lava-Irrgarten von Dimmuborgir lädt zum Verlaufen ein, deshalb besser dicht beim Guide bleiben. Die faszinierenden Pseudokrater bei Skútustadir sind jedoch keine Vulkane an sich, sondern entstanden vielmehr, als heiße Lavabrocken von den Vulkanen rings um den Myvatn in das seichte Wasser gespuckt wurden. Dabei verdampfte das Wasser schlagartig und es bildeten sich Sekundärkrater. Der Mückensee macht seinem Namen besonders im Sommer alle Ehre, wenn die Insekten als schwarze Wolken über dem See tanzen.
Zweifellos eine der größten Attraktionen der Gegend sind die Naturbäder von Myvatn. Die einzigartige Mischung aus Mineralien, Silikaten und geothermalen Mikroorganismen macht ein Bad zu einem wohltuenden Erlebnis für Haut und Geist.
Quelle: http://www.aida.de
http://2011aida.czos.eu/Akureyri/Godafoss/Godafoss_0.html

 

 

Eyjafjörður

Eyjafjörður ma okolo 60 km dlugosci i do 24 km szerokosci i zanjduje sie na pólnocy Islandii kolo pólwyspu Tröllaskagi. od wschodu otoczony jest pólwyspem Tröllaskagi a od zachodu pólwyspem  Flateyjarskagi.   Ponad Fjordem  wznosza sie góry o wysokoscipomad 1000m, np. Kaldbakur (1167 m). Fjord jestt bardzo gleboki, jednak ma dwie niebezpieczne mielizny na które musza uwazac przeplywajace tu czesto statki wycieczkowe: Hörgár- i Laufásgrunn przed Pfarrhofmuzeum Laufás. Z zewnetrzego Fjordu wychodza dwa mniejsze Fiordy:  Héðinsfjörður und Ólafsfjörður. Na poludniowym jego koncu lezy miasto Akureyri a na zachodnim brzegu wioski rybackie Dalvík und Ólafsfjörður. Na wschdnim wybrzezzu znajduje sie skansen Laufás i miejscowosc Grenivík. Na Fiordzie znajduje sie wyspa Hrísey. Prawdopodobnie od niej pochodzi nazwa Fjordu, który w wolnym tlumaczeniu brzmi "fiord z wyspa".W roku 1997 odkryto okolo 1800 m przed przelecza Vikurskarð w Eyjafjörður gorace zródla, które wytworzyly tam trzy kolumny, które osiagaja wysokosc do 45 m. Geotermalne zródla znajduja sie w lawach bazaltowych, których wiek oktrzla sie na 6 do 12 milionów lat. Zródla te zbadano i ustalono, ze wyplywajaca tam woda ma temperature 72 st. C a wspomniane juz kolumny to Smektit, rodzaj skaly, która powstaje, kiedy bogate w dwutlenek krzemu SiO(2) plyny trafia na zimna, zawierajaca magnes wode.  Od  2001 roku miejsce to jest prawnie chronione i jednoczesnie stalo sie ulubionym celem wypraw nurkowych. Niedawno odkryto w pólnocnej czesci Fjordu podobne twory geologiczne, ale te nie sa jeszcze zbadane.

Jak to w Islandii  jest w zwyczaju, 60. kilomenrowa dolna w której zanjduje sie Fjord, nasi ta sama co i no nazwe.
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Eyjafj%C3%B6r%C3%B0ur

 

 

Jólasveinar / Die 13 isländischen Weihnachtsmänner

Jólasveinar sind die isländischen Weihnachtsmänner, 13 grobe, raue Gesellen. Heutzutage bringen sie aber auch Geschenke und tragen die werbewirksameren roten Mäntel. Sie kommen ab dem 12. Dezember aus den Bergen zu den Menschen. Jeden Tag kommt einer hinzu, bis am Aðfangadagskvöld (Anfangsabend, Heiliger Abend) alle zusammen sind. Danach geht täglich wieder einer zurück, bis am þrettándan (dem 13. Weihnachtstag/Heilige Drei Könige, 6. Januar) alle wieder verschwunden sind. Ihre Mutter ist das Trollweib Grýla und Leppalúði ihr Vater. Ursprünglich brachten sie keine Geschenke, sondern stahlen hier und dort etwas Essbares und ärgerten die Menschen. Grýla ist eine Schreckgestalt, der nachgesagt wird, dass sie am liebsten unartige Kinder fresse. Zu ihren Hausgenossen gehört auch Jólaköttur (die Weihnachtskatze). Sie frisst faule Leute, die nicht alle Wolle vom Herbst verarbeitet hatten. Die Fleißigen bekommen zu Weihnachten Jólaföt (Weihnachtskleidung), etwas zum Anziehen.

Am 12.12 kommt und  am 25.12  geht  der Stekkjastaur,  deutsch Pferchpfosten genannt. Er liebt es, Milch von den Schafen zu saugen, aber seine steifen Beine machen ihm das sehr schwierig..

Am 13.12 kommt und  am 26.12  geht  der Giljagaur,  deutsch Schluchtenkobold genannt. Er  nascht vom Milchschaum im Kuhstall.

Am 14.12 kommt und  am 27.12  geht  der  Stúfur,  deutsch Knirps genannt.  Der Kleine liebt die angebrannten Reste in der Pfanne.

Am 15.12 kommt und  am 28.12  geht  der Þvörusleikir,  deutsch Kochlöffellecker genannt,  der sich gern vergreift am Kochgeschirr.

 Am 16.12 kommt und  am 29.12  geht  der Pottaskefill,  deutsch Topfschaber  genannt,  der gern die Kochtöpfe leer leckt.

Am 17.12 kommt und am 30.12 geht der Askasleikir,  deutsch Essnapflecker  genannt,  der versucht die stehen gelassene Essnäpfe zu mopsen.

Am 18.12 kommt und am 31.12 geht der Hurðaskellir,  deutsch Türzuschläger  genannt,  der die Leute durch Lärm ärgert.

Am 19.12 kommt und am 01.01 geht der Skyrgámur,  deutsch Quark-Gierschlund  genannt,  der sich gern am isländischen Magermilchquark Skyr labt.

Am 20.12 kommt und am 02.01 geht der Bjúgnakrækir,  deutsch Wurststibitzer genannt,  der gern die geräucherten Würste aus dem Rauchfang angelt.

Am 21.12 kommt und am 03.01 geht der Gluggagægir,  deutsch Fensterglotzer genannt,  der gern mit großen Augen in die warmen Stuben späht.

Am 22.12 kommt und am 04.01 geht der Gáttaþefur,  deutsch Türschlitzschnüffler genannt,  der man an seiner langen Nase erkennt.

Am 24.12 kommt und am 05.01 geht der Ketkrókur,  deutsch Fleischkraller genannt,  der sich immer seinen Teil vom Weihnachtsbraten holt.

Am 25.12 kommt und am 05.01 geht der Kertasníkir,  deutsch Kerzenschnorrer genannt,  der besonders  die Talgkerzen abgesehen mag.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3lasveinar

 

Islands 13 Weihnachtsmänner

Ja, richtig gelesen, Island hat nicht nur 1 Weihnachtsmann sondern gleich 13. Sie alle kommen vom 12. bis zum 24. Dezember aus den Bergen herab zu den Menschen, jeweils einer pro Tag. Sie alle sind eigentlich Trolle und die Söhne der Trollmutter Gryla - eine eher unangenehme und vor allem hässliche Gesellin, die am liebsten unartige Kinder verspeist. Diese werden von ihrer schwarzen Katze Jólaköttur eingefangen.

So kurz vor Weihnachten, wenn die Menschen zu Hause und ihre Vorratskammern gefüllt sind, kommen die Weihnachtsgesellen, um sie zu ärgern und ihr Essen zu stehlen. So schlägt Hurðaskellir zum Beispiel ständig Türen zu, nascht Stekkjastaur von der Schafsmilch, leckt Pottaskefill die Essenreste aus den Töpfen und klaut Kertasníkir die Kerzen.

Früher waren die Trolle wirklich gemein und die Kinder hatten Angst vor ihnen, aber heute ist das anders. Da sind die ihre Scherze nicht wirklich böse gemeint und weil sie so ein schlechtes Gewissen haben, hinterlassen sie kleine Geschenke für die Kinder. Diese werden in Schuhe gesteckt und für die bösen Kinder gibt es nur eine Kartoffel – erinnert doch etwas an den Nikolaus.

Übrigens kommt nicht nur ein Weihnachtstroll pro Tag, sondern vom 25.12. bis 06.01. gehen sie auch alle wieder nacheinander. Am letzten Tag gibt es eine große Parade. Dann machen sich alle 13 Trolle fein und ziehen ein rotes Kostüm an (was dann doch sehr an ein Weihnachtsmannkostüm erinnert). Das große fest markiert das Ende der Weihnachtszeit in Island.
http://www.landlive.de/blogs/entries/1784/

 

 

Dimmuborgir

Dimmuborgir  (isl. dunkle Städte oder dunkle Burgen) ist ein Lavafeld östlich des Sees Mývatn in Island. Die bizarr geformten Steinformationen erinnern an verfallene Ruinen von Burgen und Türmen. In der isländischen Mythologie wird Dimmuborgir als Unterkunftsort von Elfen und Trollen gesehen. Das Lavafeld befindet sich in der vulkanisch aktiven Region des Mývatn, direkt östlich des Sees. Nordöstlich angrenzend liegt der Aschekrater des Vulkans Hverfjall.
 Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Dimmuborgir

 

Pseudokrater.

Bei den Pseudokratern handelt es sich um ein dem Vulkanismus zuzurechnendes Phänomen. Wenn heiße Lava über ein Feuchtgebiet strömt, wobei es sich um Sümpfe, aber auch um Seen oder Teiche handeln kann, entstehen explosive Gase. Die Dampfblasen durchbrechen die Lavadecke und in einer phreatischen Explosion werden Pyroklastika sowie Formen gebildet, die einem echten Vulkankrater oft sehr ähnlich sehen können. Diese Gebilde tragen nicht umsonst im Englischen auch die Bezeichnung rootless cone. Die wörtliche Übersetzung aus dem Englischen wäre wurzelloser Kegel Sie haben sozusagen keine Wurzel, d. h. keine Magmazuleitung aus dem Erdinneren. Bekannte Beispiele für Pseudokrater findet man etwa auf Island am See Mývatn, in Form der Skútustaðagígar in der Gemeinde Skútustaðir, aber auch in der Nähe der Hauptstadt Reykjavík in den Kratern Rauðhólarund im Südosten Islands als Landbrotshólar.

Ein weiteres Beispiel ist die Höhle Tintron, im Gjábakkalavafeld in Nordostisland. In dem Fall handelt es sich um einen Hornito. Hornitos werden von manchen Wissenschaftlern ebenfalls zu den Pseudokratern gerechnet.

Auch im Massif Central in Frankreich wurden Pseudokrater entdeckt, so etwa unterhalb des zum Massif de Sancy gehörenden Schlackenkegels Puy Montchal. Pseudokrater wurden auch auf dem Mars gefunden, was zu beweisen scheint, dass auf dem Planeten einst Wasser zu finden war.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudokrater

 

 

Die Brodelnde Schlammpfuhle bei Námaskard.
Der Pass Námaskarð (isl. náma „Mine“) befindet sich im Norden von Island am See Mývatn. Er schneidet in den Berg Námafjall ein und ist 410 m hoch. Der Námaskarð ist ausgebaut und geteert. Die Ringstraße Nr. 1 führt über ihn hinweg, denn er liegt auf dem Weg zwischen dem Mývatn und Egilsstaðir, etwa 5 km von Reykjahlíð entfernt. Von den von Reykjahlíð n auf die Passhöhe führenden Serpentinen (etwa 100 m) kann man den Mývatn überblicken und erkennt die vulkanisch noch aktiven und dampfenden Kraterreihen der „Jarðbaðshólar“. Dahinter dampft die Lagune „Jarðböðin“. Auf der Ostseite die Passstraße passiert man auf dem Weg nach Egilsstaðir zuerst durch das Lavafeld Búrfellshraun und danach die Einöde Mývatnsöræfi. Rechts unterhalb des Berges Námafjall jedoch befindet sich ein aktives und sich ständig veränderndes Feld heißer Quellen namens „Hverarönd“ (auch „Hverir“), manchmal auch ebenfalls wie die Passhöhe „Námaskarð“ genannt. Es ist wie der Berg und die anderen Erscheinungen aktiven Vulkanismus' der Gegend Teil des Krafla-Vulkansystems.

Das Gebiet zeichnet sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Thermalquellen, kochender Schlammtümpel und Schlammtöpfe, sowie Fumarolen und Solfataren aus. Etwa acht Kilometer nördlich befindet sich der Zentralvulkan Krafla.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Námaskarð

 

Vom Neptun in gefangenschafft genommen.
28.06.2011. Reykjavik oder ein nicht erfüllte Wunsch...

Wie ich schon erwähnt habe, sind wir aus Akurineyri direkt in den Sturm gefahren. Schon während unseres Ausfluges hat der Wind uns ziemlich zu schaffen gemacht. Am Godafoss haben wir sogar festgestellt, das es hier waagerecht regnet. Der Regen hat bei diesem Wind keine andere Möglichkeit. Also direkt nach dem Ablegen haben wir gespürt, dass Neptun es diesmal ernst meint. Der Wellengang war ziemlich stark, die Windböen erreichten bis zu 100 km/h.

Aida ist mit Stabilisatoren, die das  seitliches Schaukeln des Schiffes verhindern, ausgerüstet. Das hoch und runter, das von vorne des Schiffes kommt, ist jedoch zum großen Teil geblieben. Das war ein einigermaßen angenehmes Schaukeln, welches keine Seemannskrankheit ausgelöst hat (Spuckbeutel waren für alle Fälle da). Das Schiff kam ganz langsam hoch und fiel langsam zurück aufs Wasser. Die einzige Wirkung der Schaukelei kann man in folgende Worten fassen: Ein gehender Gast im Restaurant hat ausgesehen, als ob er das Bier, was er sich gerade holen wollte, schon vorher ausgetrunken hatte. Vormittag sollten wir den Hafen von Reykjavik anfahren. Der Neptun hat gut aufgepasst und das verhindert. Höchst wahrscheinlich hat er der Schiffsmannschaft noch Die Polarkreistaufe, die so peinlich organisiert war, nicht verziehen und die bestaffen wollte. Nebenbei haben auch wir, die Gäste der Aida betroffen. Der Wellengang und der Wind waren so stark, dass die das Anlegen des Schiffes unmöglich machten. Reykjavik liegt am offenen See und ist nicht so wie Akurineyri im Fjord durch die Berge vom Wind geschätzt. Der Neptun war verärgert und der Kapitän hat die einzigmögliche Entscheidung getroffen. Wir laufen in Reykjavik nicht ein. Aber das Reisebüro hat uns in diesem Fall in stich gelassen. Nicht genug, das die uns nicht vorgewarnt haben, das Aida –Schiffe sind nicht vorbereitet am größeren Wellengang und Wind die meisten Häfen anzufahren, das die Meisten Häfen auf dieser Strecke haben keine richtige Infrastruktur, um die riesigen Schiffe bei Unwetter anliegen lassen, bisher hat sich das Reisebüro nicht entschuldigt für diesen Vorfall. Man hat uns auch kein Ersatz, z.B. verlängerten Landgang in andrem Hafen angeboten. Ist nicht drin. Wir können uns nur freuen auf die Runden die das Schiff seit ein paar Stunden vor der Bucht von Reykjavik dreht, um zu schnell das nächste Hafen nicht anzusteuern.

 

 

 

Die Rettungsaktion in der Reykjavik Bucht

Anderes und nicht unbedingt angenehmes für die Beteiligten Ereignis, war die Rückkehr auf den Schiff der Gäste, die noch in Akurineyri für ein zweitägiges Ausflug ausgestiegen sind. Das Schiff konnte nicht anlegen, bei einer überfahrt mit den eigenen Aida – Tenderbooten war bei diesem Wetter eine Katastrophe vorprogrammiert. Auf der Insel könnten die Gäste nicht bleiben und das Schiff musste weiter fahren. Es gab keinen Ausweg: Die Ausflügler müssten an Bord.

Nach mehreren Besprechungen zwischen dem Kapitän und dem Rederei - Beauftragten in Reykjavik (Aida hat in der Zeit runden vor dem Hafen gedreht.), kamen die Ausflügler mit einem Boot an.  Das war ein Boot, der normalerweise die Touristen zu den Wallen und den Delfinen Fährt.  Deshalb ist das Boot sehr robust und liegt gut im Wasser, auch wie der Wellengang sehr stark ist. Die Aktion dauerte ein paar stunden. Zuerst musste dass bot an AIDA anlegen. Dar war nicht einfach bei diesem Wellengang.  Erst nach mehreren misslungenen proben gelang es. Danach kam der schwerste Teil der Rettungsaktion: Das umsteigt von dem Rettungsboot auf AIDA.  Die Wellen schaukelten die beiden Schiffe. Ging AIDA gerade auf einer Wella hoch, gong gleichzeitig das Rettungsboot auf der voriger Welle nach unten.  Nur wie sich die Schiffdecks von Aida und dem Rettungsboot für ein paar Sekunden in de Mitte trafen, dürfte man umsteigen. Das bedeutet,  in diesen paar Sekunden dürften die Matrosen vom Rettungsboot ein Gepäckstück oder einen Passagieren  in die Hände der AIDA-Matrosen befördern (lese: werfen).

Da der Neptun war sauer auf die Mannschaft nicht auf die Passagiere, nach ein paar Unterbrechungen wegen zu großen Wellen ist die Aktion zu glücklichem Ende gekommen.

29-30.06.2011 Vom Neptun in gefangenschafft genommen – Teil 2.

Langsam vergehen 2 weitere Tage. Wir sind unterwegs nach Invergordon in Schottland und nach wie vor Neptuns –Geiseln.  Für diese Strecke  braucht AIDA im Normallfall 2 Tage. Diesmal fahren wir schon den dritten Tag.  Aber das Schiff ist nicht langsamer geworden.  Ich denke, das um zu schnell nach Invergordon nicht anzukommen, das Schiff steht nachts oder dreht Runden.  Die Rederei hat uns einfach, auf gut Deutsch gesagt, verarscht. Nicht genug, das vor der Reise hat uns niemand gewarnt, das Aida Luna unfähig ist bei schlechtem Wetter in den kleineren Hafen anzulegen und das die meisten Hafen die wir anfahren sollten, keine Infrastruktur haben, um die große Schiffe aufzunehmen, bis heute hat sich die Rederei für diesen Fall nicht entschuldigt. Man hat uns auch kein Ersatz z. B. Verlängerten Aufenthalt in Schottland angeboten.  Die Rederei hat sich keine sorgen um die Geste gemacht. Wie fahren einfach ganz langsam, um nicht zu schnell in Invergordon anzukommen. Verlängerter Aufenthalt in einem Hafen kostet zusätzlich…

 

 

Fortsetzung folgt

 

 

 

Gaby-05
Gaby-05 am 16. März 2012 um 22:36 Uhr

ein sehr interessanter Reisebericht für den ich etwas länger gebraucht habe, da er sehr umfangreich ist, aber mit tollen und vielen Fotos. Ich kann mir aus dem schönen Nordland gar nicht genug Fotos und Berichte anschauen, da uns unsere erste Krezfahrt mit der Luna auch auf diese Route vom 4.7.-18.7.2010 führte und wir total begeistert waren. Wir hatten das Glück überall anlegen zu können und unsere Ausflüge zu erleben. Ich habe leider keine Fotos zu Invergordon gefunden, da der Bericht auf einmal aufhört mit Fortsetzung foglt!
LG Gaby

C--
C-- am 26. Februar 2012 um 11:34 Uhr

Sehr schöner Bericht und viel besser lesbar als die polnische Variante. Unglaubwürdig ist lediglich, dass dies die erste Bahnfahrt Deines Lebens war, die pünktlich war - hahaha.

joachimmeertal
joachimmeertal am 20. Februar 2012 um 21:58 Uhr

sehr gut lesbar! Wer einmal dort oben war, will immer wieder hin ... und wer das Nordkap nur im Nebel gesehen hat, sollte meine Bilder anschauen! Danke für den guten Bericht über eine sehr schöne Reise, bei der leider ein Traum nicht erfüllt wurde - also: wiederholen!
LG Achim

Gast am 19. Februar 2012 um 23:05 Uhr

Unlesbar...

kono
kono am 19. Februar 2012 um 19:35 Uhr

Hallo,
der Fjord, Alt-Bryggen und der Fischmarkt ist einfach schön. Wir haben im Juli 2011 eine ähnliche Nord-Tour gemacht und es war sonnig, bis auf Kopenhagen. Beim Lesen werden Erinnerungen wach...Danke
VG

20753145
20753145 am 19. Februar 2012 um 14:59 Uhr

Mehr infomationen (Fotos): http://2011aida.czos.eu/

Kreuzfahrergerd
Kreuzfahrergerd am 19. Februar 2012 um 14:51 Uhr

Ein schöner, informativer Bericht. Nun habe ich aber noch schwerer, mich für diese Tour oder doch für die Jungfernfahrt der AIDAstella (17.3.13)zu entscheiden.
Gerd

hajote am 18. Februar 2012 um 23:40 Uhr

Ja so sieht das Ganze schon besser aus. Damit kann ich was anfangen. Sehr informativ. Danke! Es gibt auch Touren, da muss man auf alles gefasst sein. ich habe auch schon von anderer Seite gehört, dass solche "ausgelassenen Ziele" in dieser Region vorkommen. Nicht nur bei AIDA.

Nochmals Danke!

VG hajote