Rinderfilet à la Kontiki... mmh lecker!

von  Günther Kroack 19. März 2010 09:51
Rinderfilet à la Kontiki... mmh lecker!

Liebe AIDA Freunde,

derzeit sind wir mit AIDAluna rund um die Kanarischen Inseln unterwegs und jedes Mal wenn wir im Hafen von Funchal auf Madeira festmachen, unternehmen einige unserer Crewmitglieder einen Ausflug in ein landestypisches Restaurant, um eine ganz bestimmte Fleischspezialität zu schlemmen: Rinderfilet à la Kontiki mit Batatas portugues. Mmmhhh einfach lecker, sage ich Ihnen.

Der Besuch im Restaurant hat inzwischen wirklich Tradition – so sehr, dass wir dieses tolle Rezept auch in unserem neuen Kochbuch „In 80 Rezepten um die Welt“ veröffentlicht haben.

Ich verrate Ihnen, wie Sie diese Steakspezialität daheim ganz einfach nachkochen können:

Sie benötigen:

Für das Fleisch:
4 Rinderfiletsteaks, je etwa 200 Gramm
4 Zweige Zitronenthymian
4 EL Olivenöl, 1 TL Currypulver
½ TL grob gemahlener Pfeffer
30 ml roter Portwein
Salz, Pfeffer

Für die Knoblauchbutter:
2 Knoblauchzehen
125 Gramm weiche Butter
Je 1 Msp. Salz und Pfeffer
1 EL fein geschnittene Petersilie

Für die Batatas portugues
800 Gramm festkochende Kartoffeln
Salz, 80 Gramm Zwiebeln
80 Gramm durchwachsener Räucherspeck
3 EL Olivenöl
Frisch gemahlener Pfeffer
2 EL fein geschnittene Petersilie oder Koriandergrün

Außerdem
1 Lavasteinplatte
4 Datteltomaten nach Belieben
Thymianzweige zur Garnitur

Und so funktioniert’s

1)    Die Rinderfiletsteaks mit Küchenpapier trocken tupfen und beiseite stellen. Die Thymianblättchen von den Stängeln zupfen und einer flachen Form mit dem Öl, Currypulver, grobem Pfeffer und Portwein gut verrühren. Die Steaks einlegen, in der Marinade wenden und zugedeckt 30 Minuten durchziehen lassen.

2)    In der Zwischenzeit die Knoblauchbutter herstellen und im Kühlschrank fest werden lassen

3)    Für die Batatas portugues die Kartoffeln waschen und in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten garen, dann abgießen und abkühlen lassen. Die Zwiebeln schälen und fein hacken, den Speck in feine Würfel schneiden. Die Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden.

4)    In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Kartoffelscheiben darin ringsum anbraten. Die Zwiebel- und Speckwürfel zufügen und kurz mitbraten. Zum Schluss die Kartoffeln mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen

5)    Den heißen Stein im vorgeheizten Backofen auf 220 Grad erhitzen. Die Steaks aus der Marinade nehmen, kurz abtropfen lassen, auf den heißen Stein legen und je nach Geschmack  auf jeder Seite 3 bis 4 Minuten braten. Nach Belieben die Datteltomaten halbieren, den Stielansatz entfernen und die Tomatenhälften kurz mit auf den heißen Stein legen. Die Rinderfiletsteaks mit Salz und Pfeffer würzen, mit den Datteltomaten, der Knoblauchbutter und die Kartoffeln auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Thymian garniert servieren.

Übrigens: In dem Restaurant in Funchal bringt der Ober eine heiße Basaltsteinplatte, sodass sich jeder Gast sein Steak braten kann.

Falls Sie keine Lavasteinplatte im Hause haben, können Sie alternativ auch das Steak in der Pfanne braten.

Ihr Günther Kroack

Corporate Chef

 

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von teramak am 24. August 2012 um 14:21 Uhr

Kontiki

Hallo Günther,


da läuft mir wirklich das Wasser im Mund zusammen. Ein schönes Rezept, ich habe auch gleich das Kochbuch aus dem Regal gezogen und auf Seite 40 nach der Restaurantadresse gesucht, aber leider steht auch dort kein Tipp.


Im November sind wir mit der blu auch wieder in Funchal, da wäre ein Besuch in dem Lavasteinlokal doch recht nett. Mal sehen von wem ich die Adresse erfahre.


Die Kontiki steht jetzt Ostern auf dem Besuchsprogramm in Oslo. Soweit ich weiß, soll das Floß (oder eine Kopie) dort im Museum liegen. Mal sehen, ob wir es finden.


Weiterhin gute Fahrt mit der luna und viele Grüße vom Küchenbullen


Michael Gast

von Kormoranskipper am 20. März 2010 um 15:20 Uhr

der Tradition auf den Grund gehen . . .

 Namen sind eigentlich Schall und Rauch aber hier ist es anders, Mann wird sehr hungrig beim lesen. Wenn ich gedanklich den Tellergund erreicht habe kommt dann die Frage auf, was Kontiki ist oder woher stamt dieser Name.


Ehe ich riesige Lavasteine in meine Küche schleppe, werde ich doch lieber in Funchal das beagte Restaurant suchen.


 


 


 


 

von Ankerreiniger am 19. März 2010 um 14:55 Uhr

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