Südostasienroute Penang

von  Jutta Simml 07. Februar 2011 12:27
Südostasienroute Penang

Guten Tag liebe AIDA Weblounge Fans,

die Zeit vergeht wie im Fluge, und schon sind fast wieder drei Wochen vergangen. Geht Ihnen das auch immer so?

Wenn es einem gut geht und man sich mit schönen Dingen beschäftigt, zudem einen zeitlich geregelten Tag hat, dann fliegen die Tage und Wochen wahnsinnig schnell dahin. Die letzte Reise war wieder sehr schön, wir hatten einige AIDA Fans an Bord, die auch ein Treffen an der Ocean Bar organisiert hatten. Ich durfte auch dabei sein und habe die netten Gespräche sehr genossen.

Im Januar sind wieder sehr viele Crew-Mitgleider in den wohlverdienten Urlaub gegangen, und neue sowie bereits bekannte Kollegen sind an Bord gekommen. Es ist immer schön, wenn man Kollegen wieder trifft, die man länger nicht gesehen hat. Natürlich wollen alle gleich wissen: "Wie sind die Häfen?" und "Was sind die Highlights?". Das ist hier in Asien ganz schnell beantwortet: Die ganze Route ist herrlich!

Zum Beispiel Penang. Viele kannten es nicht, bevor sie sich auf den Weg in diese Region machten. Kuala Lumpur ist natürlich ein Begriff. Aber sonst? Ich hätte aus dem Stehgreif auch keinen weiteren bekannten Ort in Malaysia nennen können, wenn ich ehrlich bin. Aber Reisen bildet ja bekanntlich, und nun kenne ich mich viiiiiiel besser aus. Zudem war ich echt überrascht, wie vielfältig und interessant diese kleine Insel in der Straße von Malakka ist, die durch die längste Brücke Südostasiens mit dem Festland verbunden ist. Sie ist 13,5 Kilometer lang, soll 400 Jahre lang stehen und Erdbeben  bis zur Stärke von 7,5 aushalten können.

Beeinflusst wurde die Insel von den Engländern. Im Jahre 1786 wurde das Eiland vom Sultan von Kedah der English East India Company als Zwischenstation für den lukrativen Chinahandel übergeben. Schnell wuchs die Handelsstation und zog viele Händler und Arbeiter aus Europa, China, Indien und vom Festland Malaysias an. Pulau Pinang (Insel der Betelnüsse) wurde 1957 unabhängig und gliederte sich 1963 an Malaysia an. Ein ehrgeiziger Ministerpräsident förderte die Industralisierung der Insel, die sich zur "Silicon Island" Asiens entwickelte. Sie hat nur eine Fläche von 286 Quadratkilometer und ist doch drittwichtigstes Handelszentrum von Malaysia. Zudem ist es ein beliebter Urlaubsort und bietet viele schöne Hotelanlagen, Strände und herrliche Natur.

Aber Penang hat noch mehr zu bieten: Die größte und schönste Tempelanlage von ganz Malaysia sollte ein Muss auf der Besichtigungsliste von jedem Besucher der Insel sein. Der Kek Lok Si Tempel wurde bereits 1890 gebaut und beherbergt auf mehreren Terrassen 10.000 Buddhafiguren. Die 152 Stufen lohnen sich auf jeden Fall. Unzählige atemberaubende Fotomotive erwarten Sie. Nicht verpassen sollte man auch den herrlichen Blick vom Penang Hill - mit 830 Metern die höchste Erhebung der grünen Insel - oder den Besuch der Schmetterlingsfarm, in der sich Schmetterlinge aller Farben, Formen und Entwicklungsstufen tummeln. Diese lassen sich gerne auch mal auf den Besuchern zur
Rast nieder. Anbei ein Bild meiner Kollegin Anne mit ihrem treuen Begleiter.

 

Mich haben auch sehr die beiden einander gegenüber stehenden Tempel in der Hauptstadt Georgetown beeindruckt. Im Thai Buddhist Tempel befindet sich eine der größten liegenden Buddhastatuen der Welt, und im burmesischen Tempel steht eine haushohe Buddhastatue und schaut einen freundlich an. Beide Anlagen sind farbenfroh und interessant gestaltet.

Penang beherbergt auch tropische Regenwälder und zeigt im Botanischen Garten oder im Gewürzgarten die große Vielfalt der Planzen. Pfeffer, Vanille, Zimt und viele weiter Gewürze, Gemüse und Obstpflanzen sind hier zu entdecken. Hmmm... das bringt mich auch gleich zur ausgezeichneten Küche des Landes. Nirgendwo sonst habe ich so gute Satéspieße mit dieser grandiosen Erdnuss-Sauce gegessen. Scharf, fruchtig und sooo lecker. ;o)

Ich schicke Ihnen viele sonnige Grüße von AIDAaura
Jutta

An Penang erinneren wir uns gerne zurück. Wir sind die Transasienroute im November 2010 gefahren. Wegen der Satéspieße musste ich jetzt schmunzeln, als wir ein Dorf besuchten saß unter einer alten Holzhütte eine alte Frau und fertigte dort Spieße für die Restaurants an.... Lg. Mike

von 0pfeffer am 07. Februar 2011 um 16:09 Uhr

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