so schnell vergeht eine Woche

von  Serena 20. Dezember 2010 21:31
so schnell vergeht eine Woche

Unglaublich, wie die Zeit rennt. Mein letzter Tag an Bord ist angebrochen und Lanzarote heißt uns mit schönstem Sonnenschein willkommen. Natürlich zieht es mich raus ans Pooldeck um meine Nase etwas in die Sonne zu halten. Hier treffe ich auf Gerrit und Annika. Eigentlich sind sie in einer großen Familiengruppe an Bord, aber jeder genießt gerade seinen individuellen Tag und die Beiden haben noch jemanden dabei, Leo, der gerade sein persönliches Highligt an Bord genießt, nämlich den Kidsclub. Da war ich noch nie, und ich möchte sehr gerne mal hin, also nehmen sie mich kurzerhand mit und ich bin irgendwie ganz aufgeregt, wie es da wohl aussieht. Das es dort so groß ist und die Kids so viele Möglichkeiten haben, zu spielen, was zu erleben, den Tag zu genießen und neue Freunde kennenzulernen hätte ich gar nicht gedacht. Hier hätte ich mich als Kind auch super wohl gefühlt. Und wo finden wir Leo wieder? Im Pool! Voller Spaß rutscht er die Rutsche runter, läuft wieder hoch, rutscht wieder runter und möchte eigentlich gar nicht raus. Kann ich gut verstehen. Ich muss jetzt mal petzen. Er ist so gut erzogen, dass er mich natürlich niemals einfach so nass gespritzt hätte, aber als unser Regiesseur anfing, im Pool das Wasser zu verspritzen und mich dann auch mal nass machte, hätte er wohl gerne gewollt, es aber nicht gemacht. Als Fabian dann drei mal sagte, Du darfst auch, Ihr könnt ruhig mit dem Wasser spielen, und sein Vater bestätigte, ja, Du darfst auch, hat er angefangen und wir haben uns eine kleine Wasserschlacht geliefert. Danach kam dann nur "na toll, die ganze Erziehung ist dahin", aber natürlich mit einem Zwinkern und einem breiten Grinsen im Gesicht. Wir hatten wirklich unseren Spaß, und dass ich mich umziehen musste und die Haare wieder föhnen musste, hat dem keinen Abbruch getan. Nächstes Jahr möchte ich mit meiner Freundin und ihren zwei kleinen Töchtern an Bord gehen, und ich bin mir sicher, sie werden den Kidsclub lieben. Und wir die freie Zeit für die Wellness Oase :-)


Dann stand auch schon mein letzter Ausflug auf dieser Reise an, Vulkane im Timanfaya-Nationalpark. Auch hier war ich nicht allein, sondern durfte Klaus und Regina begleiten. Es war so schön, die Beiden zu beobachten. Verliebt wie am ersten Tag genossen sie den Tag, dabei sind sie schon ewig ein Paar.

Unser erstes Ziel war der Timanfaya Nationalpark. Mit dem Bus fuhren wir bis zum Besucherzenturm. Dort wurde uns die starke Hitze unter der Erde demonstriert. In einem großen Kreis, mit genügend Sicherheitsabstand, beobachteten wir, wie schnell trockenes Gras Feuer fing oder eine riesige Wasserfontäne aus dem Boden schoß. Anschließend ging es im Parkeigenen Bus durch die bizarre Landschaft. Die Fahrer sind sehr geübt und bewältigen auch die engsten Kurven mit einer Hand. Natürlich gibt es an vielen Punkten interessante Informationen und Möglichkeiten, Fotos zu machen. Es gibt auf den Kanaren zwei Orte, an denen ich mich fühle, als wäre ich auf dem Mond. Den Nationalpark am Teide auf Teneriffa und den Timanfaya Nationalpark hier auf Lanzarote. Es sieht toll aus, einfach unglaublich.

 

bizarre Landschaft im Timanfaya Nationalpark auf Lanzarote ein Teil der Tour führte uns durch den Timanfaya Nationalpark das Herz des Nationalparks in dem Park gibt es unzählige Gesteins und Lava Bildungen, hier wie ein Herz  

Natürlich ist die Entstehungsgeschichte des Nationalparks auf Lanzarote nicht so schön, mit den ewig andauernden Vulkanausbrüchen, die somit fast ein Viertel der Insel mit Lava überdeckt haben. Aber die Menschen haben sich mit der schwarzen Lavaerde gut arrangiert und bauen darauf u.a. sogar unglaublich leckeren Wein an. Bevor wir allerdings im Weinanbaugebiet La Geria fuhren, haben wir noch bei den Kamelen angehalten und einen kleinen Ausflug gemacht. Es ist schon ein spannender Moment, wenn sich diese großen Tiere erheben und man erst nach vorne rutscht und anschließend etwas wackelt, bevor man dann gemütlich durch die Landschaft marschiert. Das Absetzen ist natürlich wieder sehr spannend, aber die Tiere sind ja mit menschlicher Fracht geübt und haben alles artig gemacht.

 

mit Regina und Klaus bei den Kamelen kurz noch ein Foto vor den Tieren bevor es hieß, bitte aufsteigen  

Nun ging es aber direkt ins Weinanbaugebiet. Man glaubt es kaum, dass auf dieser Erde eine so hohe Ernte erzielt werden kann. Manchmal dachte ich, da ist ja kaum etwas von Pflanze zu erkennen, doch wie wir erfuhren, tragen selbst die kleinsten Pflanzen eine gute Ernte. Hier hatte man natürlich auch die Möglichkeit, Wein zu kaufen, was auch viele taten, weil er wirklich sehr lecker war.


Nach einem kurzen Fotostopp an der Küste ging es zurück zum Schiff, was diesmal schon etwas sehr wehmütiges hatte. Immerhin haben wir heute das Schiff verlassen und wussten, wir kommen wieder, morgen allerdings wird dies für die Meisten nicht so sein, da die Abreise stattfindet.


Natürlich habe ich mich sehr gefreut, Kapitän Wieprecht, auch bekannt als Captain Out, noch mal zu treffen. Wir sind nun schon öfter mit ihm gereist und mit seinen lockeren und lustigen Ansagen versüßt er vielen Gästen den Tag. Viele warten auch schon sehnsüchtig auf die erste Ansage des Tages, da Lachen immer garantiert ist. Lieber Kapitän, ich freue mich auf die nächste Reise mit Ihnen als Kapitän an Bord.

 

ein Abschiedsbild mit Kapitän Wieprecht immer zu einem netten Gespräch bereit, unser Captain Out  

Tja, und wie könnte man den letzten Abend gebührender verabschieden als im Rossini. Hier war ich mit Sylvia und Peter verabredet. Wir drei genossen die angenehme Atmosphäre im Restaurant und natürlich die Gourmet Küche. Der Küchenchef Daniel zauberte einen traumhaften Gang nach dem nächsten, es war zum dahinschmelzen. Wer eine ausgezeichnete Küche liebt, etwas ganz besonderes genießen möchte und dafür an Land nicht gerne so viel Geld ausgibt, der sollte es an Bord tun. Für einen wirklich kleinen Aufpreis kann man hier wahre Gourmet Küche genießen.  Während des Essens ließen wir die Woche noch mal revue passieren und anschließend trafen wir uns mit allen Gästen, die wir diese Woche begleiten durften, zu einem Abschiedscocktail. Natürlich haben wir es nicht versäumt, ein Gruppenfoto zu machen. Es war wirklich eine wunderschöne Woche und ich freue mich über all die tollen Menschen, die ich in dieser Zeit kennengelernt habe.


Ihr Lieben, ich hatte so viel Spaß und eine wunderschöne Zeit mit Euch, vielen Dank, dass ich Euch begleiten durfte. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder an Bord von AIDA?

 

ein Großteil unserer Gruppe beim Abschiedscocktail ein kleiner Haufen unglaublich netter Menschen, ich danke Euch für die schöne Zeit mit Euch  

Hiermit endet nun die Podcast Staffel und ich hoffe sehr, dass alle etwas finden konnten, was ihnen gefällt, vielleicht auch für die nächste Reise ein paar Tipps und Sehenswürdigkeiten. Euch allen wünsche ich frohe Weihnachtstage, einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes und vor allem AIDAlastiges neues Jahr!


bis bald, auf AIDAsehen und sail away, sail away, sail away, Eure Serena

P.S. Während hier nun tatsächlich meine Woche an Bord für die Podcast Dreharbeiten zu Ende ging, begann mein privater Urlaub. Denn am nächsten Tag flog meine jüngste Schwester Sina nach Teneriffa und wir beide genossen die nächste Woche an Bord von AIDAblu. Und es war, wie immer, einfach traumhaft!

 

auf gehts zur zweiten Wochen AIDA blu, diesmal mit meiner Schwester Sina nach dem Dreh habe ich noch eine Woche Urlaub drangehängt, wir haben sie wirklich genossen  

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