Indien - meine Erlebnisse zwischen Mythos, Magie und Moderne

von  Heidi Rothe 29. April 2011 15:57
Indien - meine Erlebnisse zwischen Mythos, Magie und Moderne
Liebe AIDA Weblounge Fans,

auf kaum ein Ziel unserer Transasien Reise habe ich mich mehr gefreut, als auf Indien. Indien ist zwar auf dem Weg in ein modernes Zeitalter, jedoch haben hier Tradition, Religion und Gastfreundschaft noch eine ganz besondere Bedeutung.

Auf unserer Reise haben wir die Häfen Cochin, New Mangalore, Mormugao und Mumbai angelaufen und dort konnte ich ganz unterschiedliche Eindrücke gewinnen. Da Indien vor allem ein Erlebnis für alle Sinne ist, habe ich auch ein paar schöne Bilder herausgesucht, die Ihnen einen kleinen Eindruck über ein Land geben sollen, dass gerade eben durch seine Gegensätze fasziniert.

Natürlich darf auch in Indien die Kultur nicht zu kurz kommen, farbenprächtige Tempelanlagen, aber auch monumentale Säulenarchitektur und Buddhas spiegeln die Vielfalt des Landes und die Offenheit gegenüber anderen Glaubensrichtungen wider. Auch wenn der Hinduismus Hauptreligion in Indien ist (fast 82% der Einwohner sind hinduistisch) so finden wir hier viele Tempel anderer Weltreligionen.


Besonders beeindruckend ist die Ursprünglichkeit des Landes; die faszinierende, beinahe unberührte Natur an vielen Orten und natürlich das leckere, manchmal etwas scharfe, indische Essen. Je nachdem, wo man speist, wird der Reis mit verschiedenen Gewürzen, Hühnchen oder Fisch direkt auf einem Bananenblatt angerichtet. Während wir Europäer mit Besteck essen, benutzen Inder hierfür lediglich ihre rechte Hand. Das erfordert einiges an Geschick, aber ausprobieren war auch hier natürlich Pflicht.

Außer mit Gewürzen und Pflanzen kam ich auch in Indien mit verschiedenen Tieren in Berührung: die Fütterung eines Elefanten war aber nicht ganz so spannend, verglichen mit dem Gefühl eine Python um den Hals zu haben. Diese mächtige Schlange fühlte sich aber nach dem ersten Kontakt recht wohl und war ganz angenehm zu "tragen".

Neben tropischen Gewürzplantagen, einer Bootsfahrt durch die Backwaters und Besichtigung heiliger Tempel hat mich besonders Mumbai beeindruckt. Diese Stadt ist Gegensatz pur und hier findet man neben vielen Sehenswürdigkeiten auch das ursprüngliche Leben – allein die Freiluftwäscherei Dhobi Ghat mitten in der Stadt ist ein Erlebnis für sich. Wo sonst auf der Welt findet man ein Wäscheviertel unter freiem Himmel, wo ausschließlich Männer jeden Tag bergeweise Wäsche waschen, trocknen und bügeln?!

Bis zu den nächsten Geschichten sende ich herzliche Grüße aus dem östlichen Mittelmeer
Ihre Heidi

Hallo Heidi,
war schön, dass wir uns wieder einmal gtroffen haben.
Ich glaube, dass das auch unsere Ausflüge gewesen sind. Jedenfalls die Bananenblätter und der Schlagenmann.
Schöne Grüße
Wolfgang

von wolfgang am 01. Mai 2011 um 18:47 Uhr

Schöne vielfältige Bilder.
Danke für den Eindruck aus Indien.

von Tinka088 am 30. April 2011 um 13:34 Uhr

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