Au revoir Atlantik und bienvenue à Paris!

von  Wolfgang Pichler 09. Mai 2011 13:37
Au revoir Atlantik und bienvenue à Paris!
Liebe AIDA Fans

Auch eine Transatlantik Route neigt sich einmal dem Ende zu. Kurz bevor wir aber nach Hamburg kommen, haben wir noch einen Stopp in Le Havre gemacht. In diesem Hafen war natürlich die französische Hauptstadt Paris das Highlight des Tages.

Und wie kann man diese Stadt am besten entdecken, wenn man sie das erste Mal besucht? Mit einer Kombination aus Panoramafahrt und Freizeit, die dazu einlädt die Highlights mit einer individuellen Erkundungstour zu verbinden.

Bei herrlichem Sonnenschein, leichtem Nebel aber noch recht kalten Temperaturen machten wir uns gegen 9:30 Uhr auf den Weg nach Paris.

Außerhalb von Le Havre erwarteten uns hochgewachsene Zypressen, unendliche gelbe Rapsfelder, Traktoren, die die Felder bestellen, blühende Kiefernbäume, Wiesenblumen, die die nötige Farbe bringen und ein Frühlingsduft. Denn auf diese Weise kommt einem eine 3-stündige Busfahrt gar nicht mehr so lange vor. Die Fahrzeit verging unglaublich schnell, weil man die ganze Zeit damit beschäftigt war durch das Busfenster zu schauen, um die wunderschöne Landschaft der Normandie zu bewundern und unserer Reiseleiterin zuzuhören, die mit französischen Charme und Witz alle um den Finger gewickelt hat.  

Damit wir auch bei einer Panoramafahrt den Überblick behielten, teilte unsere Reiseleiterin jedem einen Stadtplan aus. Dieser half uns nachzuvollziehen, wo wir uns befanden und war auch für unsere Freizeit eine große Hilfe.
 
Als wir dann um die Mittagszeit Paris erreichten, begannen wir sofort mit der Fahrt durch die Stadt. An der Stadtgrenze konnte man schon aus der Ferne die Spitze des Eiffelturms, das Wahrzeichen der Stadt, erkennen. Wir fuhren Richtung Seine, um einen besseren Blick auf den Eiffelturm zu haben.

Viele Menschen tummelten sich auf dem Platz, um den Turm zu besteigen. Wir waren froh, dass wir in einem klimatisierten Bus saßen, denn die Temperaturen sind auf sommerliche 26 Grad Celcius gestiegen. (Den geplanten Fotostopp hatten wir auf Nachmittags verschoben, denn am Vormittag hat man, wenn man ein Foto vom Trocadero macht, Gegenlicht.) Somit fuhren wir lediglich vorbei um Richtung Invalidenpalast zu fahren. Von diesem Moment an ging ein „Ohhh“, „Wow“ und „ist das schön“  nach dem anderen durch den Bus. Wir wussten gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte. Das Klicken der Kameras nahm kein Ende und wir waren damit beschäftigt den Sitzplatz ständig zu wechseln :). Nachdem wir den Invalidenpalast, mit seiner wunderschönen goldenen Kuppel, gesehen hatten, fuhren wir weiter und eine Sehenswürdigkeit jagte die nächste -  Militärschule, Grand Palais, Place de la Concorde, Place de la Madeleine, Place Vendome, Place du Luxembourg, das Panthéon, das Musée du Louvre, Notre Dame und so vieles mehr. Unser toller Fahrer fuhr uns durch die engen Straßen, wo es manchmal ganz schön knapp wurde und im Kreisverkehr drehte er des Öfteren eine ganze Runde. Zusammen mit unserer Reiseleiterin waren sie ein eingespieltes Team. Die Erzählungen waren so detailliert und sie wusste zu jeder Statue und zu jeder Brücke etwas zu erzählen, denn wir überquerten einige Male die Seine.
Nach Beendigung unserer Stadtrundfahrt fuhren wir zurück zum Musée du Louvre und hielten hier in der Tiefgarage. Quenn, unsere Reiseleiterin, führte uns zum kleinen Triumphbogen am Louvre, denn hier war nach zwei Stunden Freizeit wieder unser Treffpunkt. Quenn hat uns schon während der Zeit im Bus viele Möglichkeiten aufgezählt, was wir in unserer Freizeit machen können, z. B. mit der U-Bahn, mit dem Bus und mit der RER, auch eine Art U-Bahn, oder mit dem Fahrrad zu fahren. Sie teilte uns auch mit, welche Linie man nehmen sollte und wie lange man ungefähr brauchte.

Wenn man gar nichts von dem nutzen wollte, konnte man auch einfach zu Fuß einen kleinen Teil der „Stadt der Liebe“ erkunden. Ich machte mich zu Fuß auf den Weg. So schlenderte ich mit einem waschechten französischen Baguette die Champs Élysées entlang. Ich überquerte den größten Platz der Stadt um weiter in die Richtung des gigantischen Triumphbogens zu kommen, der in der Ferne sehr imposant das Ende der Champs Élysées zeigt. Dann habe ich noch kurz ein Andenken gekauft, bevor es zurück zum vereinbarten Treffpunkt ging.

Geschafft nach einem traumhaften Tag in dieser faszinierenden Stadt, fielen bei dem Einen oder Anderen die Augen zu.

Á tout a leur, Paris – Ihre AIDAluna Scouts

Schöner Bericht, der Lust auf die Stadt macht.

Ganz dezent wird dabei auf einen Umstand/Unart hingewiesen der leider immer weiter um sich greift. Da werden Häfen wie Le Havre, Dover, Civitaveccia usw. als Paris, London oder Rom "verkauft". Letztendlich ist man jedoch weit weg vom angepriesenen Ziel. Unternehmungen sind nur mit (zu teuren?) Ausflügen möglich. 3 Stunden Busfahrt, das ist nicht das was ich mir unter Stadtbesichtung vorstelle.

Ich weiß, AIDA vermittelt nur ;-) aber im Interesse der Gäste könnte die "Vermittlung" durchaus preiswerter sein.

An dieser Stelle aber auchmal ein Lob an die Scouts! Überall wo wir waren habt ihr einen guten Job gemacht. Geholfen wo ihr konntet und den ein oder anderen durch eure Aufmerksamkeit vor Schaden bewahrt.

von Waschbaer1105 am 10. Mai 2011 um 15:01 Uhr

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