Ein herrlicher Platz, des schönen Gedankens wert.

von  Dana Wünsch 28. November 2011 19:50
Ein herrlicher Platz, des schönen Gedankens wert.
"Es ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht hätte. Ein herrlicher Platz, des schönen Gedankens wert. " Mit diesen Worten beschrieb der deutsche Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe Pompeji auf seiner Italienreise im Jahre 1787.
Wie sieht es über 200 Jahre später aus? Mit dieser Frage starteten wir von unserer schönen AIDAvita zur einst blühenden Römerstadt Pompeji.

Römerstadt Pompeji
Über  Mehr als 700 Jahre lebten hier bis zu 15.000 Menschen friedlich und in hohem Wohlstand. Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe produzierten Olivenöl, Gemüse, Getreide und Wein auf dem fruchtbaren vulkanischen Boden. Die Landbesitzer wurden reich, allein durch den Verkauf von Wein. Vor dem Ausbruch des Vesuvs lag Pompeji direkt am Meer. In der Hafen- und Handelsstadt konnten sich auch Kaufleute, Stofffabrikanten, Parfümhersteller oder Goldschmieder reich geschmückte Häuser und Villen leisten. Im Jahre 79 n. Chr. entwickelte sich der Vesuv zum Schicksalsberg der Stadt und begrub sie unter einer 6 Meter dicken Ascheschicht. Bis ins 18. Jh. blieb sie verborgen.

Heute beflügelt kaum eine andere Stadt mehr die Phantasie, als die Ruinen von Pompeji. Die Lava konservierte Gebäude, Plätze, Kunstwerke und Alltagsgegenstände.

Wunderschöne Einblicke Ruinen von Pompeji
Unseren Club Direktor Klaus Große faszinierte besonders das Amphitheater. Auf 35 Sitzstufen bot es 20.000 Zuschauern Platz bei den Gladiatorenkämpfen. Oft spendierten Politiker auf der Suche nach Wählerstimmen dem Volk hier einen Gladiatorenkampf - auch gegen Tiere.
Klaus Große im Amphitheater Historische Stufen
Interessant sind auch die vielen Brunnen. Das öffentliche Kanalsystem funktionierte problemlos. Aquädukte brachten damals das Wasser über Kanäle in die Stadt.
Brunnen
Nach unserer ausgiebigen Besichtigung können wir Goethe nur zustimmen. Ein Besuch von Pompeji lohnt sich in jedem Fall und hinterlässt unvergesslich schöne Eindrücke!

Liebe Grüße aus Neapel, Ihre Dana
Und bitte schön lächeln!

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