Faszination Amazonasurwald

von  Dana Wünsch 27. Januar 2012 19:08
Faszination Amazonasurwald
Liebe Weblounge-Leser,

für viele, die im Winter dem kalten Deutschland entfliehen, ist es das größte Glück, den Tag bei über 30 Grad an einem tollen Strand zu verbringen. Definitiv eine feine Sache. Für mich als totaler Natur- und Wanderfan gibt es allerdings noch etwas Besseres: das dichte üppige Grün des Regenwaldes. Ich glaube kein Maler der Welt könnte so viele Grüntöne mischen, wie es die Natur des Regenwaldes schafft. Dazu die Geräuschkulisse, die der Wind in den riesigen Blättern hinterlässt, gepaart mit dem Rufen der verschiedenen Vögel. Lebendig ist vielleicht das beste Wort, um die hiesige Stimmung zu beschreiben. Unsere momentane Amazonasroute mit AIDAvita ist für mich das Paradies: denn sie ist vollgespickt mit Häfen, die unvergessliche Ausflüge in die Natur ermöglichen.
Zum Beispiel Belém: Dieser Hafen wird auch als das „Tor zum Amazonas“ betitelt. Dabei befindet man sich hier, streng genommen, noch gar nicht auf dem Amazonas, sondern auf dem Pará – eine Meeresbucht, die sich an der Mündung des Flusses Tocantins gebildet hat. Bei erhöhtem Wasserstand ist diese Bucht zeitweilig mit dem Amazonasdelta verbunden. Auf jeden Fall ist man aber schon mitten drin im Amazonasurwald, dem größten tropischen Waldgebiet der Erde. Genau dies lässt sich hier am intensivsten direkt vom Wasser aus entdecken und zwar mit diesen urigen alten Holzbooten, die uns direkt von der, auf Reede liegenden, AIDA abholen.

Holzboot auf dem Amazonas

Eine entspannende Fahrt in die kleinen Seitenarme beginnt. Der Regenwald kommt ein Stück näher und auch das einheimische Leben.
Holzboot auf dem Amazonas Auf dem Amazonas

Unser Guide erklärt uns, warum das Wasser so trüb ist und welche Vielzahl von Fischen hier dennoch lebt. Nach einer guten Stunde – meine Orientierung habe ich schon längst verloren – verlassen wir schließlich das Boot und begeben uns auf eine gemütliche Wanderung quer durchs Gebüsch.
Wohnen am Amazonas Wohnen am Amazonas 2
Wir erleben die gigantischen Kapokbäume, die bis zu 60 m hoch werden und ihre meterhohen Brettwurzeln weit ausbreiten.
Der grüne Dschungel
Wanderung durch den Dschungel
Unser Rundgang führt u.a. vorbei an Kakao-, Mango-, Cashewnuss-, Paranuss-, Papaya-, Passionsfrucht- und Sternenfruchtbäumen. Dass man hier kosten muss, versteht sich von selbst. Besonders imposant sind die Blüten der Guaranábäume, die wie ein „sehendes Auge“ aus dem Blättermeer hervorstechen. Geerntet wird nur die „schwarze Pupille“. Guaraná ist den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt. Die geschälten und getrockneten Samen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt, getrunken. Das Getränk wirkt ähnlich wie Kaffee anregend und dämpft Hungergefühle. Heutzutage findet man auch Schokolade, Kräuter- und Früchtetees, Kaugummis und Energy-Drinks mit Guaranáanteil.
Frucht des Guaranábaum
Die Mutigen von uns nutzen die Gelegenheit, mit einer Tarantel in Kontakt zu treten, während ich mich lieber mit den süßen Faultieren beschäftige. Jedem das Seine ;-)
Tarantel
Auf der Rückfahrt passiert unser Boot breitere Wasserwege und ermöglicht uns so noch eindrucksvolle Aufnahmen von der Skyline Beléms. Für die Metropole bleibt mir heute keine Zeit mehr, aber wir kommen ja wieder. Dann werde ich Ihnen einen Einblick in die „Stadt der Mangobäume“ geben.
Skyline von Belém
Liebe Grüße,

Ihr Shore Operationsmanger Dana

Der Bericht bestätigt uns, dass wir diese Fahrt gebucht haben. Wir kommen am 1.3.12 an Board und freuen uns schon sehr.
Mausmoni aus Frankfurt

von mausmoni am 26. Februar 2012 um 11:50 Uhr

Hallo Dana,
wir haben auch im April 2011 die Transamazonas von Manaus nach Mallorca gemacht. Eine Reise der Superlative - die wir nie vergessen werden. Da dieses Jahr und auch 2013 unsere Urlaubstage schon im großen und ganzen verplant sind, hatten wir für 2014 vor, wieder zu kommen und die Tour von Manaus in die Karibik angepeilt. Zu unserem großen Bedauern müssen wir jetzt feststellen, dass diese Tour nicht mehr angeboten wird. Das ist wirklich sehr schade.
Grüße aus HH
Karin & Jürgen

von HamburgCruiser am 22. Februar 2012 um 22:00 Uhr

Hallo Dana,
wir hatten im April 2009 die Transamazonasroute von Manaus nach Mallorca gemacht und in Belem den Ausflug den du in deinem Bericht beschrieben hast. Für uns war es von den 12 AIDA-Kreuzfahrten die beeindruckenste von allen und überlegen uns bereits ob wir nicht noch die Amazonas / Karibikroute planen sollten. Danke für deinen tollen Bericht. Mike & Hildegard

von 0pfeffer am 22. Februar 2012 um 08:39 Uhr

Hallo Dana,

toller Bericht. Den Ausflug in Belem habe ich auch im Januar gemacht. Es war eine super tolle Reise. Du darfst es ja noch einwig genießen.

LG Sine

von sine am 21. Februar 2012 um 18:01 Uhr

Hallo Dana
Danke für deinen tollen Bericht. Wir werden am 2.3. an Bord kommen und haben diesen Ausflug bereits gebucht. Freuen uns riesig!!!
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Marlies

von Caipi am 21. Februar 2012 um 13:18 Uhr

Hallo Dana!
Danke für Deinen faszinierenden Bericht, der Fernweh weckt. Die Amazonas-Reise steht auch auf unserer privaten Wunschliste, zu schade nur, dass sie aber im neuen Katalog 2013/14 nicht mehr auftaucht! Wir hatten uns diese Route eigentlich für diesen Zeitraum vorgenommen, ich hoffe, es wird in Zukunft wieder mal Amazonas-Reisen geben?! Der kommende Winter 2012/13 ist bei uns"leider" schon anderweitig verplant.
Viele Grüße
Oliver

von Aida-Oli am 20. Februar 2012 um 21:15 Uhr

Hallo Dana!
Was für ein toller Bericht! Nach dieser bildhaften Beschreibung des Urwaldes habe ich kurzzeitig die Augen geschlossen und fühlte mich sofort hineinversetzt in dieses Naturwunder ... Ich kann mir gut vorstellen, dass man diese Tour sein ganzes Leben lang nicht mehr vergisst.
Übrigens: Ich hätte mich auch mit den Faultieren beschäftigt, bei meiner Spinnenphobie ...
Weiterhin noch eine schöne Reise durch die grüne Amazonaswelt. Vielleicht dürfen wir ja bald wieder teilhaben an solch tollen Erlebnissen?!
Liebe Grüße von der Meerelfe

von Meerelfe am 20. Februar 2012 um 20:50 Uhr

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