Auf Jeep-Tour zum Grand Canyon

von  Tanja Engel 12. März 2012 15:54
Auf Jeep-Tour zum Grand Canyon
Liebe AIDA Weblounge Leser,

vor zwei Jahren hatte ich das große Glück mit dabei sein zu dürfen, als unsere AIDAblu in Dienst gestellt wurde. Die Taufe in Hamburg war fantastisch. Die Jungfernreise mit Schnee und Kälte bleibt genauso in Erinnerung.

Nun, fast auf den Tag genau zwei Jahre später, bin ich wieder auf AIDAblu angekommen. Der größte Unterschied ist jedoch, dass wir nun in wesentlich wärmeren Gefilden unterwegs sind - im Gegensatz zum kalten Februar damals in Deutschland und Nordeuropa. Ein besonderes Erlebnis war für mich natürlich die zweijährige Geburtstagsfeier am 9. Februar.

Nach so einem tollen Start, genieße ich nun die letzten Tage im Orient. Und bevor wir uns Richtung Rotes Meer begeben, möchte ich Sie mitnehmen in einen Traum aus Tausend und einer Nacht.
Da dies mein erster Bericht hier in der Weblounge ist, möchte ich mich aber zuerst bei Ihnen vorstellen: Mein Name ist Tanja Engel, ich bin 30 Jahre alt und komme aus Bad Orb. Dieser kleine Ort liegt mitten im Spessart - also ganz weit weg von der See. Trotzdem hat es mich aber schon immer an die Küste gezogen. Aus diesem Grund habe ich 2008 den Entschluss gefasst mich mit AIDA auf die Weltmeere zu begeben. Ein Leben auf See – für mich ein wahr gewordener Lebenstraum. Fast täglich entdeckt man neue Kulturen, neue Städte, lernt neue Menschen kennen und jeder Tag hält eine Überraschung bereit. Damals habe ich als Scout angefangen, dann  folgten weitere Einsätze als Reise Service Manager, Tour Manager und seit September 2011 als Shore Operations Manager.
Und nun wo nur noch ca. eine Woche im Orient vor uns liegt, nutze auch ich die Möglichkeit an einer Grand Canyon Tour im Sultanat von Oman teilzunehmen. Eine Erfahrung an der ich Sie gern teilhaben lassen möchte:

Bereits morgens um 8 Uhr kitzelte ein warmer Sonnenschein um unsere Nasen und lud unsere Gäste zu einem abenteuerlichen Ausflug ein. Auf der Pier in Muscat begrüßten uns, wie immer herzlich, die jungen Omanis in ihren strahlend weißen Dishdashas und mit Kuma oder Turban als Kopfbedeckung. So konnte es also auch gleich losgehen - auf Jeeptour in das Jebel Akhdar Gebirge (Jebel = Berg, Akhdar = grün).
Unsere Fahrer auf der Tour
Hinter uns ließen wir die schöne Hauptstadt des Omans, Muscat, und gleichzeitig auch das Großstadtleben und gaben uns der prächtigen Landschaft hin. In einer Kolonne von zehn Geländewagen, fuhren wir vorbei an der imposanten Sultan Qaboos Moschee, am Regierungs- und Ministerien-Viertel und auch an saftig grünen Parkanlagen. Hier werden selbst im Winter 27°C verzeichnet. Überall zwischen den hell gestalteten Häusern tauchte immer mal wieder ein Minarett einer filigran gestalteten Moschee auf. Auch Dattelpalmen waren nie weit weg. Angekommen auf den Highways, die den Oman durchkreuzen, erstreckten sich im morgendlichen Nebel die Berge des Jebel Akhdar Gebirges. Arabischer Markt
Unsere Fahrt führte uns unter anderem durch „Fanja“, deren Region auf einem Berg niedergeschrieben ist, und deren Umland von Überwachungstürmen aus Koloniezeiten nur so umsäumt scheint.
Und so erreichten wir nach einer angenehm klimatisierten Fahrt, die Oasenstadt Nizwa. Nizwa war noch vor ein paar Jahren das belebteste Handelszentrum der omanischen Küstenregion. Der Fischmarkt, der Gemüsemarkt und auch der Gewürzmarkt gehören zu den traditionellen und ältesten Souks des gesamten Omans. Freundlich wurden wir auf eine spannende Zeitreise mitgenommen. Auf den Spuren der Vergangenheit besuchten wir das Nizwa Fort, welches sich auf vielen Ebenen über den Souk hinweg, bis zu den Dattelpalmenplantagen, erstreckt.
Geländewagen-Kolonne
Dann haben wir den Abwehrturm der Nizwa Festung erklommen. Ein gutes Gefühl zu wissen, dass dieser Turm nie zum Einsatz kommen musste und keine feindlichen Angreifer mit klebrigen, heißen Dattelsaft abgewehrt wurden. Dafür bot sich  uns eine traumhafte Aussicht, über all den Dattelpalmen hinweg zum anmutig emporstehenden Gebirge.
Blick vom Abwehrturm
Danach schlenderten wir gemütlich über den Souk. Auf dem arabischen Markt  kauften ein paar orientalische Gewürze, Tontöpfe und natürlich Postkarten. Weiter ging es dann in unseren Jeeps zum Zusammenfluss von Wadi Nakhar und Wadi Ghul. Am Rande der zurzeit trockenen Flussbetten, erstrecken sich kleine Landwirtschaften, die grüne Chilis, Tomaten aber auch Dattelpalmen kultivieren. Dahinter befand sich eine kleine Siedlung in der es sich die Bauern, vor den Mauern ihrer Vorfahren, heimisch gemacht haben. Noch vor der Zeit des Zements wurden in mitten der Berge, kleine Hütten, Stein für Stein errichtet.
Canyon von Oman
Der Canyon war nun nicht mehr weit. Nun ging es Offroad die Berge hinauf, wobei man ab und zu eine zwirbelnde Sandrose erkennen konnte.
Kurze Zeit später hatten wir unseren Stopp direkt am Schlund des Canyons. Dies ist die zweitgrößte Schlucht der Welt. Neben etlichen kleinen Bergziegen waren auf dem Trekkingweg ganz klitzeklein einige Wanderer zu erkennen.
Orientalisches Restaurant Jebel shams in den Bergen
Nach diesen Eindrücken mussten wir uns erst einmal stärken. In den Bergen war ein reichlich gefülltes orientalisches Buffet für uns zubereitet. Die Qual der Wahl lag zwischen knackigem Salat mit erfrischenden Dressings, gegrilltem Hühnchen und natürlich der aus Kichererbsen zubereitete Humus mit typisch arabischem Brot, „Humus Khubz“ genannt. Danach gab es dann, ganz nach landestypischer Tradition, frisch gebrühten Kaffee mit fruchtig-süßen Datteln. Einige unserer Gäste genossen noch einen Augenblick in der prallen Sonne mit frischer Bergluft und beobachteten neugierig unsere Jeepfahrer bei ihrem Mittagsgebet. Dann hieß es „Einsteigen bitte!“ und wir machten uns auf den Rückweg zur AIDAblu. Ein paar flauschige Bergziegen kreuzten des Öfteren unseren Weg und erheiterten unsere Gemüter.
Bergziegen im Oman
Außerdem sahen wir an diesem Sonntag uniformierte Schulkinder, die ihren Schulschluss feierten und uns freundlich zuwinkten. Hier im Oman sind nämlich Donnerstag und Freitag das Wochenende. Deshalb ist der Sonntag hier der zweite Arbeitstag. So ging unser schönes Wochenende dann mit den Bergen und der untergehenden Sonne im Rückspiegel dem Ende entgegen. Wir hatten sogar zwei der drei wunderschönen Landschaften im Oman gesehen. Die bergeumsäumte türkisblaue Seeseite und die anmutig gefaltete Gebirgskette, die sich durch das ganze Land zieht. Für meinen nächsten Besuch, und vielleicht haben Sie nun auch Lust bekommen, nehmen wir uns dann die sagenumwobene Wüste der Wahiba Sands vor.

Bis dahin, alles Gute
Ihr Shore Operations Manager
Tanja Engel

Nice!Ein besonderes Erlebnis war für mich natürlich die zweijährige prix viagra online Geburtstagsfeier am 9. Februar.

von mashaviko am 20. Juli 2012 um 15:17 Uhr

Hallo Tanja, dies war ein sehr schöner Bericht.
Herzlich Willkommen hier in der Weblounge. Wir kennen uns ja schon von so einigen Reisen und aus Hamburg. In 11 Tagen geht es auch bei uns wieder los - auf die Luna. Genieße weiterhin den Orient - da möchte ich auch mal sooo gerne hin.
Liebe Grüße aus Hamburg von Tina, Lutz + Tanja;-)

von AidaTina am 13. März 2012 um 15:32 Uhr

Hallo Tanja,
eigentlich sehr schade, dass Du Deinen ersten Bericht erst jetzt geschrieben hast. Denn Du kannst wunderschön formulieren und hast mich durch Deine Schilderungen auf eine tolle Tour mitgenommen. Auch mich hat der Oman Anfang Februar total in seinen Bann gezogen. Wenn ich das so lese, muss ich nächstes Mal unbedingt auch eine Jeep-Safari buchen.
Weiterhin einen schönen Aufenthalt an Bord und grüß die AIDAblu von mir.
Liebe Grüße von der Meerelfe

von Meerelfe am 12. März 2012 um 20:45 Uhr

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