Auf den Spuren von Lawrence von Arabien

von  Tanja Engel 19. April 2012 14:29
Auf den Spuren von Lawrence von Arabien
Liebe AIDA Weblounge Leser,

kennen Sie Thomas Edward Lawrence? Nein? Dann aber bestimmt den Film „Lawrence von Arabien“?
„Lawrence von Arabien“, das bildmächtige und siebenfach Oscar-prämierte Wüstenepos aus dem Jahr 1962 mit Peter O’Toole sowie Anthony Quinn und Omar Sharif in den Hauptrollen wurde zu einem Klassiker.
Auf unserer Route im Roten Meer, besser gesagt in Jordanien, konnten wir uns auf die Originalspuren dieses großartigen Films und der dahinter steckenden Geschichte begeben.
Von Aqaba startend, begaben wir uns auf Spurensuche und gingen auf große Entdeckungsreise. Herzlich begrüßt von unserem jordanischem Reiseleiter, fuhren wir zunächst im Bus in Richtung Wadi Rum. Hinein in eine prärieähnliche Landschaft - das jordanische Hinterland. Wer hier eine karge Wüste erwartete, war weit gefehlt. Wir fuhren entlang der Mekkabahn, die vor etlichen Jahren von Damaskus bis nach Mekka reichte. Damals wurde sie von bis zu 7000 osmanischen Streitkräften erbaut und ist noch heute in Jordanien eine wichtige Transportstrecke für Phosphate. Entlang der nie endenden Gleisbetten eröffneten sich im Nebel die Berge des Wadi Rums. Das Wort Wadi lässt darauf schließen, dass es in diesem Gebiet vor langer, langer Zeit viel Wasser gab. Und so war es auch. Denn diese rot schimmernde Wüste war einmal tief begraben in den Wellen des Mittelmeeres. Bevor sich die tektonischen Platten auseinander bewegten, das Wasser verdrängten und eine mondgleiche Landschaft schufen. Angekommen am Eingang des Wadi Rums begrüßten uns die sieben Säulen der Weisheit mit einer sanften Wüstenbrise.
Sieben Säulen der Weisheit
Auf den SpurAnmutig erstreckte sich diese Felsformation inmitten der sandigen Weite. Am kleinen aber feinen Besucherzentrum warteten dann schon die Jeeps auf uns, es hieß aufsatteln. Auf der Ladefläche der landestypischen Jeeps saßen wir auf Sitzbänken mit Ziegenfell und fuhren ins Wadi Rum. Nach einer kurzen Karambafahrt, hatten wir dann auch schon die Möglichkeit eine Düne inmitten der Berge zu erklimmen und uns die Gesteine genauer anzuschauen. Das Raufklettern lohnte sich, denn ein traumhafter Ausblick erwartete uns dort oben.
Was für ein Ausblick
Es schien einem, als ob die Felsen viele Geschichten erzählten. Die ein oder anderen zeigten sogar Dinosaurier. Mit ein bisschen Fantasie erkennt man ihn, den Tyrannosaurus Jordaniens.
Tyrannosaurus von Jordanien
Und weiter ging es ... Wir fuhren durch die Berge, die sich immer mal wieder mit der Wüste vereinten und innig umarmten. Manchmal konnte man sogar die einzelnen Gesteinsschichten erkennen und sich vorstellen, wie sie sich wohl über die Jahre hinweg mit Wind und Wetter verändert haben. Sich klar zu machen, dass all die schöne Natur mal vom Wasser begraben war, gab uns ein erhabenes Gefühl. So stoppten wir nach einer rasanten Fahrt an einer Gesteinsformation, in der noch urige Inschriften sichtbar waren, die die Geschichte der arabischen Revolution erzählen.
Inschriften
Beduinen hatten an diesem Punkt ihre Lager aufgeschlagen und empfingen uns mit arabischem Tee, der mit all seinen Aromen unsere Geschmacksnerven erfreute. Die Wüstenbewohner, die in Stämmen zusammenleben und von Ort zu Ort mit ihren Karavanen ziehen, waren sehr gastfreundlich und boten uns die verschiedensten einheimischen Dinge an. Ob traditioneller Schmuck, Gewürze oder eine typische Kopfbedeckung, für jeden war etwas dabei. Und auch mit ihren Kamelen durften wir reiten.
Bei den Beduinen

Kamel der Beduinen
Authentischer konnte es einfach nicht mehr werden. Das pure Jordanien, die pure Wüste, das pure Erlebnis. Wir bedankten uns freundlich und machten uns just auf den Weg zum Mahnmal von Lawrence von Arabien und dem König Abdullah. Beide wurden sie inmitten der riesigen Berge in Stein gemeißelt und bleiben dort so lange, bis Mutter Natur sie irgendwann gehen lässt.
Lawrence von Arabien
König Abdullah
Nicht nur die Bedeutsamkeit dieses Ortes, sondern auch die Kombination mit der Moderne, sich in einem Gebiet zu bewegen, in der die Männer auf den Tod für ihre Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich gekämpft haben und gleichzeitig der Oscar-prämierte Film „Lawrence von Arabien“ gedreht wurde, machten diesen Ausflug zu etwas ganz Besonderem. Den krönenden Abschluss bereitete uns eine Dünenabfahrt, die doch dem einen oder anderen ein zauberhaftes Kribbeln in der Magengegend verschaffte. Im Captains Camp empfing man uns mit zuckersüßen Datteln, die gleich im Mund dahin schmolzen. Bei selbst gebackenen knusprigen Sesamkeksen und einem wohlmundenden arabischen Tee ließen wir das Erlebte noch einmal in Ruhe Revue passieren.
Leckeres Essen im Captains Camp
Mit leuchtenden Augen machten wir uns dann auf den Rückweg zu AIDAblu und wussten genau, dass wir am heutigen Tag ein Stück großartige (Film-) Geschichte hautnah erleben durften ...

Bis bald,

Ihr Shore Operations Manager
Tanja Engel

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von Neznakomka am 11. September 2012 um 19:38 Uhr

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von miniwhitecar am 23. August 2012 um 16:54 Uhr

Ein Ausflug in die Vergangenheit auf den Spuren
alter Kulturen und natürlich kennen wir den Film Lawrence von Arabien. Toller Bericht und weiterhin gute Reise.

von sonnenwind am 28. April 2012 um 10:23 Uhr

hallo tanja...ich gebe two thumps up!!
viele grüße antje

von phatka am 23. April 2012 um 20:52 Uhr

Ich kann dem nichts mehr hinzufügen und schließe mich den super Kommentaren an.
Danke
VG

von kono am 23. April 2012 um 00:20 Uhr

Ein geschichtsträchtiges Gebiet, das für jeden etwas bietet - prima von Tanja vorgestellt.

Danke, Tanja!

Achim

von joachimmeertal am 22. April 2012 um 23:01 Uhr

Hallo Tanja,
was für ein toller Bericht! Ich hatte echt das Gefühl, tatsächlich mit dabei gewesen zu sein! Ich denke, einen solchen Ausflug wird man niemals mehr vergessen. Und eins weiß ich jetzt sicher: Die Route durchs Rote Meer steht auf meiner Wunschliste ohnehin sehr weit oben. Sollte ich diese Reise buchen, dann auf jeden Fall diesen Ausflug zu den Schauplätzen von "Lawrence von Arabien". Weiterhin noch eine schöne Reise auf AIDAblu und bis zum hoffentlich bald folgenden tollen Bericht von Dir.
Viele Grüße von der Meerelfe

von Meerelfe am 22. April 2012 um 22:50 Uhr

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