AIDAsol, Mittelmeer im November 2018, Teil 4 Marseille

von  Perlenfee 30. November 2018 21:16
AIDAsol, Mittelmeer im November 2018, Teil 4 Marseille

 

14. November, auf dem Weg nach Marseille – bewölkt 19 Grad

Ein Seetag ist ein Tag, an dem man viel oder so gut wie nichts macht. Man verpasst ja eigentlich nichts. Mein Mann wählt die Option 1 und geht schon vor dem Frühstück in den Fitnessbereich, während ich mich der Option 2 widme, mich im Bett noch einmal umdrehe und mich dann gemütlich für das Frühstück zurecht mache. Ein Blick von Deck 5 nach draußen sagt, das Wetter ist ganz ordentlich für November. Etwas Wind, aber kein Regen – da können wir uns nachher draußen hinsetzen.

Um 15 Uhr meldet sich Frau Kapitän Langosch mit der Durchsage. Der Lotse wird um 15.30 Uhr an Bord kommen, die Küste ist ja schon zu erkennen. Sie gibt den Hinweis, dass die Kathedrale Notre Dame de la Garde im Dunst sichtbar ist. Marseille November 2018Auch, dass ein Shuttle vom Schiff zum Alten Hafen fährt (Anmerkung von mir: Ticket wurde auf die Kabine geliefert und erst bei Benutzung berechnet. Kostet für einen Tag 9,99 und für zwei Tage 16,99 Euro). Sie informiert, dass es zwischen 18 und 21 Uhr einen Gedenkmarsch in der Stadt zum Gedenken der Opfer geben wird, die beim Einsturz von 2 Häusern vor ein paar Tagen ums Leben kamen. Dann hören wir die nautischen Daten; einen halben Meter hohe Wellen (für uns der wahre Ententeich), das Wasser hat eine Temperatur von 20 und die Luft 19 Grad.

Auch zu den Flaggen, die gehisst und eingezogen werden, hat sie viel zu berichten. Hängen geblieben ist, dass die Lotsenflagge gelb ist. Auf Deck 6 befindet sich am Bug eine Europaflagge. Da kann sie von der Brücke aus gut sehen, woher der Wind weht. Eine Flagge heißt Papa und ist weiß/blau – sie ist die Bunkerflagge und Bravo heißt die Flagge für Treibstoffaufnahme. So, nun habe ich was dazu gelernt: ohne Papa und Bravo läuft nichts an Bord!

Ich hole mir was zu trinken und schau mit meinem Mann auf das näher kommende Ufer. Da fällt uns ein, dass wir die Straße entlang der Küste schon zweimal mit unserem alten Wohnmobil abgeklappert haben. Über St. Tropez, Toulon, Bandol haben wir Marseille durchquert und fuhren weiter über Montpellier, Sete bis Narbonne. Ja, wir sind echte Frankreichliebhaber seit langer Zeit und fühlen uns wohl in dem Land. Die Sicht auf die riesige Bucht des Golfe du Lion ist einzigartig.Marseille November 2018Heute auch, es tauchen Berge auf, die Marseille von allen Seiten her umrahmen. Die Bahn fährt oberhalb der Küste auf einer erhöhten Trasse in Richtung Port-du-Bouc. Viele Tunnel sind auf der Strecke zu durchfahren.Marseille November 2018 Die kleinen Inseln vor der Stadt sind in unser Sichtfeld gerückt. Vom Land her kommt das Lotsenboot angerauscht und bald werden wir in Marseille anlegen. Ich habe eine Weile mit meinen französisch Kenntnissen gebraucht, um auch Ortsnamen halbwegs gut auszusprechen. Also Marseille wird nicht wie Mar seile ausgesprochen, sondern Mar sej. Aber wenn die Leute einen Dialekt sprechen, hört man auch schon mal „Mar sej je“.Marseille November 2018

Marseille November 2018Die Einfahrt zum Liegeplatz präsentiert sich im Sonnenschein. Mit uns sind noch zwei weitere Kreuzfahrtschiffe im Hafen und natürlich auch Fähren, die unter anderem die nordafrikanische Küste, Tunesien, Algier, Korsika, Ajaccio, Sardinien und Porto-Vecchio anlaufen. Marseille ist übrigens die älteste und zweitgrößte Stadt Frankreichs und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. So um 600 v. Chr. gründeten die Pokäer die Stadt Massalia, sie haben das Land von einem Fürsten geschenkt bekommen. Am Anfang vertrugen sich alle, der Handel florierte und dann fing der Streit um die begehrte Hafenstadt so richtig an. Der Süden Frankreichs wurde römisch, es kamen die West- und Ostgoten, die Franken und Herrschaften aus Burgund und alle wollten das Sagen haben. So was kann nicht gut gehen und auch die Raubzüge im Mittelalter setzten Marseille schwer zu. Es folgten Zerstörungen und Wiederaufbau und endlich, 1481 wurde die selbständige Republik mit Frankreich vereint. Kaum war Frieden eingekehrt, raffte die verheerende Pest die Hälfte der damaligen Bevölkerung dahin und später sorgte die französische Revolution für neue Unruhen. Kurz von Ende des 18. Jahrhunderts sangen Soldaten aus Marseille beim Einzug in Paris das Lied mit dem Titel „Kriegslied für die Armee“ (Chant de Guerre pour l'armée du Rhin) und drei Jahre später wurde es die Nationalhymne mit dem Titel „Marseillaise“. Wer Fußball begeistert ist, kennt die Hymne – sind die Franzosen ja bei den letzten großen Spielen der EM und WM sehr erfolgreich gewesen.

Upps, nun ist es doch ein wenig viel Geschichte geworden – das liegt sicher daran, dass ich Frankreich so mag. Eigentlich hatten wir vor, morgen unsere Freundin aus Montpellier zu treffen, um mit ihr Marseille zu erkunden. Leider hat ihr Dienstplan dieses Vorhaben verhagelt. Sie war ebenso traurig wie wir, dass es mit dem Treffen nicht klappt. So wird es im Sommer ein Wiedersehen am Atlantik geben.Marseille November 2018Ach du meine Güte, wo kommt dieser Piepmatz her? Scheint irgendwo entflogen zu sein. Heute werden wir nicht an Land gehen und genießen es, einfach nur hier zu sitzen. Die Sonne versinkt am Horizont und gibt dem Wasser einen schwachen Goldschimmer. In der Anytime-Bar ist die Deko für die Black&White Party angebracht. Da wird ja was los sein nachher, sage ich zu meinem Mann.Marseille November 2018

Marseille November 2018Wir essen heute im Markt-Restaurant. Themenabend Frankreich! Leckere feine Pasteten vorweg, ein Stück knackiges Baguette und ich bin zufrieden. Bon appétit.

Im Theatrium vor der Tanz- und Artistenshow „Augenblicke“ scheint etwas Ratslosigkeit zu herrschen. Weiße Würfel werden über den Bühnenboden geschoben, aber so richtig scheinen sie nicht zu gleiten. Marseille November 2018Crewmitglieder kommen und ölen den Boden ein, aber es bringt nicht viel und so fällt die Show heute aus. Aber man ist ja flexibel und kurzerhand kommt der Pianist Andrija auf die Bühne und mit ihm die Sängerinnen und Sänger und die Unterhaltung des Abends ist gerettet. Bravo kann ich da nur sagen, innerhalb kurzer Zeit ist alles hergerichtet, die Mitglieder des Showensembles geschminkt und gestylt und los kann es gehen.

Gehen wir noch eine Runde?“ frage ich meinen Mann. Na klar, seine Antwort. Jacke an und wir schauen auf das Lichtermeer von Marseille, trinken noch einen kleinen Absacker an der Pool-Bar und suchen unsere Kabine auf. Ich sichere meine Fotos, mein Mann liest sein Buch weiter und dann fällt mir auf, es gibt keine Schiffsbewegungen beim einschlafen. Haha, overnight ist auch mal schön.

15. November, Marseille – bewölkt 19 Grad

Sport am morgen macht fit – mein Mann hat mich schlafen lassen, als er ging. Voller Energie kommt er auf die Kabine und meint nur „Allez hop, petit déjeuner“ - heißt „los aufstehen, kleines Frühstück wartet!“ Ich beeile mich, damit wir noch was bekommen im Buffalo. Dann sehe ich, es hat geregnet heute Nacht oder gegen Morgen. Marseille November 2018

Marseille November 2018Ein Glück, die Regenwolken haben sich verzogen, die Sonne scheint und unser geplanter Ausflug „Panoramafahrt durch Marseille & Shopping“ wird somit keine Wassertour.Marseille November 2018Im Bus nehmen wir Plätze zur Stadtseite hin ein und bei der Rücktour kann ich dann die Wasserseite in Augenschein nehmen. Erst hatten wir noch überlegt, ob wir auf eigene Faust los wollen, zum Alten Hafen und zur Kirche auf den Berg. Aber nachdem ein guter Freund vor einiger Zeit mit AIDA hier war und zu Fuß den Berg gelaufen ist, haben wir das Vorhaben gestrichen und lassen uns fahren. Er hatte nur gemeint „oh, es war steil dort hoch, sehr steil und jede Menge Treppen!“ Na, wenn das jemand sagt, der jünger ist als wir, dann müssen wir uns nicht quälen und sparen die Kräfte für den Bummel anschließend auf.

Die Reiseleiterin im Bus erzählt viel über die Entwicklung Marseilles, die Geschichte und die Bauwerke. Ich schreibe heute mal nicht viel auf, nur markante Punkte, so habe ich mehr Zeit für meine Fotos. In dem einzig sichtbaren modernen 110 m hohen Gebäude hat eine der größten Reedereien der Welt ihren Firmensitz.Marseille November 2018Das kleine Stück Schnellstraße haben wir passiert und schon fahren wir an prachtvollen Bauten vorbei. Marseille November 2018Breit und mächtig präsentiert sich die Kathedrale La Major, mit einer Länge von 141 m und die höchste Kuppel ragt 70 m hoch. Sie ist der Erzbischofssitz und gilt als eine der größten Kathedralen, die nach dem Mittelalter erbaut wurde. Marseille November 20181852 wurde der Grundstein gelegt und im Jahr 1896 war das Bauwerk vollendet. Und wieder kommen mir die vielen Bauarbeiter in den Sinn. Was haben die dort Steine geschleppt. Gegenüber des Forts St. Jean steht die St. Laurent Kirche, die einen Turm hat, der mich an einen Leuchtturm erinnert.Marseille November 2018

Marseille November 2018Der Bus fährt etwas langsamer am „Hotel de ville“ vorbei. Marseille November 2018Nein, nein, es ist kein Hotel und heißt nur so. Es ist das alte Rathaus von Marseille. In kleinen Ortschaften trägt das Rathaus den Namen „Mairie“. Am Anfang habe ich mich immer gewundert, dass es in vielen Orten ein Hotel gibt, das den gleichen Namen trägt. Naja, im Schwarzwald gibt es auch viele Hotels, die den gleichen Namen tragen wie „Hotel zum Bären“ - „Hotel zum Ochsen“ - „Hotel zur Post“ , grins – dort residiert aber kein Bürgermeister.Marseille November 2018Eine imposante Häuserfront reiht sich an die andere, Marseille November 2018im letzten Moment sehe ich, es gibt auch hier eine Filiale des berühmten Luxuskaufhauses Lafayette. Vielleicht schauen wir nachher mal dort ein. Strahlend weiss steht die Èglise Saint-Ferréol les Augustins zwischen den Gebäuden.Marseille November 2018Oh, das freut mich, jetzt kommen wir auf etwas zu sprechen, das einfach zu Frankreich gehört. Marseille November 2018Man trinkt einen Anisschnaps mit Wasser verdünnt und Eiswürfel drin. Durch das Mischen vom klaren Schnaps und dem Wasser wird die Flüssigkeit trüb (kennt man vom Uzo) Auf keinen Fall darf man den Fehler machen und sich einen Pernod oder Pastis als Verdauungsschnaps bestellen. Entrüstet hat ein Ober mich mal belehrt, dass man ihn vor dem Essen sozusagen als Aperitif trinkt und hat mir keinen nach dem Essen serviert!! Und die Marke Pernod 51 trinkt man hauptsächlich hier unten im Süden. Ich habe eine Flasche von dem rosefarbenen im Sommer mitgebracht und habe mir beim Schreiben des Reiseberichts einen eingeschenkt, er schmeckt nach Anis und roten Beeren.La vie est dureAm Ufer des Vieux Port findet man das Nationaltheater, das „Theatre La Criée“. Es sieht nicht so pompös aus, war es doch ursprünglich die Fischmarkthalle des Alten Hafens. Trotz der Neugestaltung der Fassade Anfang des 20. Jh. hat es doch den Charakter der Fischhalle behalten.Marseille November 2018

Marseille November 2018Vorbei am Fort St. Nicolas biegen wir ein in die Corniche J.F. Kennedy, die Küstenstraße mit tollen Aussichtspunkten. Der Bus hält und wir haben einen Fotostop. Das Monument Aux Morts des Orients auf dem großen freien Platz über dem Meer berührt mich sehr. Marseille November 2018

Marseille November 2018Die großen Statuen rechts und links des Torbogens und mitten drin eine Freiheitsstatue, deren Hände sich gen Himmel strecken, haben eine starke Anziehungskraft.Marseille November 2018Rechts neben dem Monument ist eine Badeanstalt zu sehen Marseille November 2018

Marseille November 2018und links fällt mein Blick auf den kleinen Fischereihafen Vallon des Auffes. Die Häuser dahinter stehen inmitten einer Felsenlandschaft. Marseille November 2018

Marseille November 2018Sogar die Sol kann ich in der Ferne erspähen. Auch die vorgelagerte Insel mit dem Fort ist gut zu erkennen.Marseille November 2018

Marseille November 2018Das Chateau d'If ist nicht zu übersehen. Es liegt auf einer vorgelagerten Insel und ist eine Touristenattraktion erfahre ich. Mit einem Boot sei man ratzfatz drüben und kann die Burganlage besichtigen. Mitte des 16. Jahrhundert war sie ein Gefängnis, gut gelegen, konnte ja niemand ausbrechen und flüchten. Jetzt, wo ich mit Reiseleiterin über die Insel rede, fällt es mir wieder ein. Berühmt wurde das Chateau durch den Roman "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas. Den Film habe ich doch gesehen, mit Jean Maris in der Hauptrolle - ist schon viele Jahre her. 

Wir fahren weiter, es geht bergauf, vorbei an noblen Villen und durch enge Straßen. Marseille November 2018

Marseille November 2018

Marseille November 2018

Marseille November 2018Oben auf dem Berg angekommen, reiht sich unser Bus in die Schlange der dort parkenden Busse ein. Marseille November 2018Wir haben genügend Freizeit, um uns dort umzuschauen und die Église Notre-Dame de la Garde zu besuchen. Marseille November 2018

Marseille November 2018Aber bis wir wirklich am Portal ankommen, heißt es … Treppen steigen. Nicht so viele zum Glück. Marseille November 2018Die Aussicht auf die Hauptstadt des Département Bouches-du-Rhone liegt wie ein Teppich unter uns. Die goldene Marienfigur, auf dem Glockenturm glänzt in der Sonne. Marseille November 2018Die neubyzantinische Kirche, erbaut Mitte des 19. Jh. ist auch das Wahrzeichen der Stadt und wohl die Hauptattraktion für viele Touristen. Gleichzeitig ist die Kirche auch das Ziel vieler Pilger, die sich im August zu einer Wallfahrt treffen. Marseille November 2018Prunkvoll ist die Innenausstattung der Basilika und von der Decke hängen an langen Seilen verschiedene Schiffsmodelle. Marseille November 2018

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Marseille November 2018So, jetzt wollen wir einmal außen herumlaufen. An der Mauer der unteren Kapelle sind noch Spuren des zweiten Weltkriegs sichtbar.Marseille November 2018Ach, wir besuchen noch die kleine Kapelle unterhalb der Basilika, wer weiss wann wir mal wieder hier hoch kommen. Marseille November 2018

Marseille November 2018 „Schau mal da, die Fahrräder! Die AIDAausflügler sind tatsächlich hier hoch geradelt. Respekt!“ flüstert mir mein Mann zu.Marseille November 2018

Marseille November 2018Ein Blick auf die Uhr, wir müssen zurück zum Bus. Nun geht es bergab zurück ins Zentrum. An einer Stelle muss der Busfahrer mit viel Fingerspitzengefühl den Bus rangieren, damit er durch dieses Nadelöhr kommt.Marseille November 2018

Marseille November 2018

Marseille November 2018Wieder unten am Alten Hafen angekommen, folgt nach viel Sehenswürdigkeiten und Geschichte, der Teil Freizeit. Bevor wir uns in ein Bistro setzen, schauen wir uns im Hafen um. Unendlich viele Boote liegen verzurrt an den Stegen. An der Promenade stehen Tannen mit Kunstschnee drauf, kleine Buden rechts und links und dann mitten drin, das große Riesenrad. Über die Straßen sind Lichterketten gespannt - ach ja, Weihnachten liegt ja wieder völlig unerwartet vor der Tür.Marseille November 2018Bei dem Streifzug kommen wir auch bei der Èglise Saint-Ferréol vorbei, die ich vom Bus aus gesehen hatte. Marseille November 2018Ein Blick hin und schon laufen wir weiter. Schwer beeindruckt uns der Palast der Börse. Marseille November 2018Es ist der Sitz der Industrie- und Handelskammer und dort ist auch das Marinemuseum untergebracht. Marseille November 2018Bestimmt toll von innen, aber alles können wir heute nicht mehr anschauen. Ein ander mal. Dank Lektor Axel C. Brüggemann, haben wir die Säulen erkannt, es sind korinthische Säulen. Hinter ihnen sind fantastische, in Stein gehauene Skulpturen zu sehen.Marseille November 2018In einem kleinen Supermarkt kaufe ich noch etwas Gebäck für daheim, schmecken zum Pastis und dann setzen wir uns in ein kleines Restaurant. Zeit für einen Snack, herrlich der Blick auf der Hafen. La vie est belle – das Leben ist schön. Den Augenblick genießen, Gedanken schweifen lassen, ein wenig träumen, Meerluft atmen, die Augen schließen und alles ist gut.Marseille November 2018

Marseille November 2018Im Bus auf dem Weg zum Hafen, sitze ich an der Wasserseite und mache noch ein Schnappschüsse. Wir sind rechtzeitig wieder zurück, 16.30 Uhr war alle Mann an Bord angesagt.Marseille November 2018

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Marseille November 2018Die Offiziere allesamt in weiß gekleidet, stehen bereit zum „Offiziers-Shaken“. Marseille November 2018GM Thomas hat ganz schön angerichtet, gegen Ende der Veranstaltung gab es für eine Marke 4 Cocktails, sozusagen sein Abschiedsgeschenk. Marseille November 2018

Nach der Tour verabschiedet er sich in den Urlaub – denn wenn wir Urlaub haben, muss er für uns arbeiten. „Nö, wir nehmen nur zwei Gläser. Bei 4 Stück erlebe ich den Abend nicht mehr!“ sage ich zu meinem Mann.Marseille November 2018 Wir finden ein Plätzchen zum Auslaufen achtern und haben 3 nette Mitreisende am Tisch. Es entwickelt sich ein lustiges Gespräch und eh wir uns versehen, verlässt die Sol den Hafen von Marseille. Marseille November 2018Au revoir - du schöne Stadt. Die Sol wird zurückkehren und macht eine zweiwöchige „Schönheitskur“ im Hafen von Marseille.Marseille November 2018Im East-Restaurant ist heute Themenabend Indien … wir lieben die indischen Speisen. Da kommen viele Erinnerungen zurückliegender Reisen hoch – Asien mit AIDAbella, einfach toll.

Bei der Abendrunde stellen wir fest, an unserer Absackerbar ist heute Rambazamba angesagt. Marseille November 2018Alpenglühn mit allem Drum und Dran, ein Bier und Schmalzbrot und weg sind wir. Es ist leider Kofferpacken angesagt, denn morgen erreichen wir das letzte Ziel der Reise und dort spricht man katalan und spanisch. Den letzten Abend der Reise werden wir morgen im Rossini verbringen und nach einem solchen Abend habe ich meist keine Lust auf die Packerei. Also los, erledigen wir das heute.

 

 

 

Was für ein schöner Bericht. Wir machen diese Reise über Weihnachten. Gerade auf Marseille freue ich mich besonders. Frankreich ist einfach schön.

von Filderhas am 05. Dezember 2018 um 16:32 Uhr

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