AIDAsol, Mittelmeer im November 2018, Teil 5 Barcelona und Ende der Reise

von  Perlenfee 05. Dezember 2018 20:56
AIDAsol, Mittelmeer im November 2018, Teil 5 Barcelona und Ende der Reise

16. November, Barcelona – bewölkt 18 Grad

Gestern waren wir noch in Frankreich und heute morgen sind wir in Spanien angekommen. Über Nacht ist mein Bett hierher gefahren, ich habe wunderbar geschlafen. Der Wecker klingelt früh, unser Ausflug heute beginnt schon um 8.30 Uhr. Blick auf den Hafen, alles prima.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Barcelona, was habe ich für Erinnerungen an diese Stadt??? Erstes mal in Barcelona beziehungsweise, durch die Stadt gefahren. Ich hatte gerade meinen Führerschein gemacht (1974) und mir für 500 Mark einen alten Simca gekauft. Mein Selbstvertrauen war groß und so bin ich als Fahranfänger von der Nähe Braunschweigs, quer durch Deutschland und Frankreich gefahren. Ich wollte nach Marokko, wo ich tatsächlich dann 3 Wochen gewesen bin. Auf der Strecke lag natürlich auch Barcelona und ich erinnere mich, als wäre es gestern. Nie im Leben bin ich mit meinem Auto vorher selbst durch eine Großstadt gefahren, schließlich war der „Lappen“ ja so frisch. Mehrspurige Straßen, chaotische Fahrer die ständig hupten. Blinken, war ein Fremdwort, man winkte kurz mit der Hand aus dem Fenster und schon wurde abgebogen. Heulend vor Angst habe ich die Durchfahrt der Stadt gemeistert … gesehen habe ich so gut nichts, musste ich doch auf die Straße schauen und so rauschte die wunderschöne Stadt an mir vorüber. Bei der Rückfahrt schien ich mich beruhigt zu haben – aber wieder nichts gesehen, es war dunkel. Ich schwor mir damals, nach Barcelona muss ich nicht unbedingt noch mal kommen. Zu laut, zu viele Autos und um Himmelswillen, wo soll ich dort parken – wo ich doch noch kein Einparkprofi bin. Das Schicksal schlug zu: 2008, ich bin für jemanden eingesprungen und so kam ich ein zweites Mal nach Barcelona. Nicht mit dem Bus, auch nicht mit dem Zug, sondern mit AIDAdiva. Es war meine erste AIDAreise und das AIDAvirus hat mich bei der Reise voll erwischt.

Was habe ich damals gemacht? Einen Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ich war begeistert von der Placa de Catalunia (die Busse mit dem Namen JULIA tauchen auch heute noch im Stadtbild auf)Barcelona 2008, 1. AIDAreise von der riesigen Kirche die im Bau war (Sagrada Familia),Barcelona 2008, 1. AIDAreisebin an der Casa Batllo vorbeigefahren, war im Park Güell, habe diverse Kirchen besichtigt, bin über die Rambla gebummelt und heute steht der Ausflug „Viva la Vida: Barcelona zu Fuß“ auf dem Programm.

Ich bin sehr gespannt, was ich wiedererkennen werde auf der Tour. Im Bus gegrüßt uns Carlos und er spricht ein einwandfreies Deutsch. Er hat eine Zeit in Deutschland gelebt und so wird es keine Schwierigkeit sein, seinen Ausführungen zu folgen. Der Bus fährt vom Hafen aus in Richtung Stadt. Erste interessante Sehenswürdigkeit ist das unübersehbare Denkmal, welches Christoph Kolumbus darstellt. Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Es wurde anlässlich der Weltausstellung im Juni 1888 eingeweiht. Gekrönt wird das 60 Meter hohe Bauwerk mit der Figur des Kolumbus, der mit ausgestrecktem Arm in Richtung Meer zeigt. Rings um das Denkmal ist ein Gewusel, es ist auch der südlichste Punkt der Rambla (Flaniermeile) und man hat einen sagenhaften Rundblick – unten an dem großen Platz. Man kann aber auch das Denkmal erklimmen und soll von dort oben aus auch eine tolle Fernsicht haben. Schaffen wir heute nicht, vielleicht ein anderes mal. Farbefroh, ganz in der Nähe,  präsentiert sich das Kunstwerk von Roy Lichtenstein, das einen Frauenkopf darstellt.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Von Carlos erfahren wir, das der Hafen von Barcelona … und schon bin ich mit den Augen wo anders und mit den Ohren auch. Eins geht nur, schauen und fotografieren oder zuhören und schreiben. Aber einiges ist doch in der Erinnerung hängen geblieben. Die Hauptstadt Kataloniens (die Einwohner sagen Catalunya) hat 1,65 Millionen Einwohner und zählt man das Randgebiet mit dazu, sind es 3 Millionen. Wir steigen aus und los geht unsere Tour zu Fuß. Die Stadt ist aufgeteilt in vier Stadtviertel – jedes ist für sich sehr reizvoll. Jedes Viertel hat auch eine Markthalle, von denen wir zwei besuchen werden. Barcelona November 2018Als fest stand, dass Barcelona 1992 die Stadt der Olympischen Spiele werden sollte, entstand eine Euphorie, die der Stadt einen großen Aufschwung bescherte. Es wurde vieles renoviert, was renovierungsbedürftig war und Barcelona, die Stadt mit einer langen und schwierigen Geschichte stand im Fokus der Welt. Auch der Beitritt in die EU brachte ihr Vorteile.Barcelona November 2018Ich habe in der Presse vergangenes Jahr verfolgt, dass es ein innenpolitisches Tauziehen gab zwischen den Katalanen und den Spaniern. Es geht um die Unabhängigkeit Kataloniens …

Barcelona ist auf dem Sparkurs, erzählt uns der Reiseleiter, als wir wieder eine kleine Pause einlegen. Die Bürgermeisterin schaut auf die Stadtkasse und sie treibt den Schuldenabbau voran. Es werden Sonderprivilegien gestrichen, es gibt kaum noch Dienstfahrtzeuge und sie selbst kommt mit dem Fahrrad zum Rathaus gefahren. Auch als eine Hotelkette in der Stadt ein neues Hotel erbauen wollte, wurde das Vorhaben nicht genehmigt. Es gibt bereits genug Hotels in der Stadt. 

Ein Erkundungsgang zu Fuß hat einen Vorteil gegenüber einer Panoramafahrt mit dem Bus. Sehenswüdigkeiten rauschen nicht so rasch vorüber und es gibt ein paar Minuten zum Verweilen. Barcelona November 2018Wunderschön die Säulen am Postgebäude. Barcelona November 2018Und weiter geht es. Auf dem Weg zur Basilika „Santa Maria del Mar“ durch die schmalen Gassen, gibt es so viel zu sehen. Fassaden, reich verziert, kleine Balkone und immer wieder der Blick auf irgendeinen Turm.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Angekommen an einem der Wahrzeichens Barcelonas, stehen wir vor der Kirche Santa Maria del Mar. Die gewaltige Front mit den beiden Türmen beherrscht den ganzen Platz. In 55jähriger Bauzeit wurde die Kirche im Jahr 1383 geweiht. Barcelona November 2018

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Barcelona November 2018Auf dem Boden entdecke ich feuchte Stellen und als ich nach oben schaue, sehe ich, dass es Löcher gibt im Dach. Leider, so erfahre ich, fehlt hier das Geld, um notwendige Reparaturarbeiten vorzunehmen.Barcelona November 2018Auch am einem Nebenausgang scheint der morgendliche Regen seine Spuren hinterlassen zu lassen haben. Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Auf dem Weg zur ersten Markthalle, die überwiegend von Einheimischen besucht wird, bleibt mein Blick an diesem Giebel hängen, er gehört zum Picasso Museum „Du, wir sollten echt mal ein paar Tage nach Barcelona kommen. Es gibt so viel zu entdecken“ sage ich und mein Mann nickt. Er ist auch mit schauen beschäftigt.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Carlos zeigt auf das Schild und es bedeutet, hier ist der Eingang und irgendwo wird es eins geben mit „Salida“- Ausgang. Ich werde drauf achten.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Der Santa Caterina Markt war der erste bedeckte Markt in der Stadt und wurde 1848 eröffnet. Barcelona November 2018Drinnen warten Marktstände mit Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse, Wein und vieles mehr – boah, wie lecker das hier duftet. Barcelona November 2018Für Zuhause kaufe ich eingeschweißte grüne Oliven, ich kann doch nicht ohne Souvenir aus Barcelona nach Hause fahren, sage ich zu meinem Mann. Außerdem, der Hunger meldet sich! In einer Ecke sind noch archäologische Überreste zu sehen, die bei Bauarbeiten entdeckt wurden.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Weiter führt uns der Weg zum „Palau de la Musica Catalanes“ - sollte man gesehen haben. Allein schon die Außenansicht ist berauschend in der Vielfalt der Verzierungen. Die feinen bunten Mosaike, die filigranen Figuren, die Säulen .. und wir dürfen uns im Eingangsbereich umschauen... ich lasse einfach die Fotos sprechen.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018 Barcelona November 2018Während ein Teil unserer kleinen Gruppe sich um Carlos versammelt hat, streune ich wieder mal ein wenig herum. Barcelona November 2018Auch ein interessantes Bauwerk mit den wunderschönen Bildern auf der Front. Auf dem Schild über der Tür steht, es ist die Innung der Segelmacher – also ein Zunftgebäude. Die Verzierungen an der Front sind nicht aufgemalt, sondern der Putz wurde abgekratzt und darunter war dann eine weitere farbige Schicht aufgebracht, die dann zu diesem Effekt einer vermeintlichen Malerei führt.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Wer mag bei diesem Anblick gerne an zu Hause denken? Hier hängen die Pomeranzen an den Bäumen und zuhause pustet der Wind das Herbstlaub durch die Straßen. Ebenfalls auf dem Platz vor dem Palast der Musik ist dieses Kunstwerk zu finden - der Kopf eines jungen Mädchen.Barcelona November 2018

Oh, die Gruppe ist schon losgegangen, nun aber zack, zack und nicht wieder trödeln! Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Wir haben ja noch einiges vor uns. Zwischen den Häusern sind schon die Türme der Kathedrale zu sehen, unser nächstes Ziel. Barcelona November 2018Hier war ich 2008 auch gewesen und kann mich gut erinnern. Sie ist der Heiligen Eulalia gewidmet und zieht Massen von Touristen an.Barcelona November 2018 

Barcelona November 2018Hier ein paar Eindrücke aus dem Innenraum der gotischen Kathedrale. Man muss schon Zeit mitbringen, wenn man alles anschauen möchte. Es gibt 29 kleine Seitenkapellen!Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Im Carrer des Bisbe, dem gotischen Viertel gibt es neben der Kathedrale viele schöne Winkel. Juhuuuu, den Briefkasten habe ich 2008 auch gesehen. Hatte aber keine Ahnung, warum dort Schwalben und eine Schildkröte zu sehen sind. Barcelona November 2018Carlos ist stehen geblieben und zeigt auf ihn. Die Tauben symbolisieren, dass gute Nachrichten schnell ins Haus kommen sollen und schlechte Nachrichten mögen so langsam sein, wie eine Schildkröte. Na, das nenne ich doch eine gute Erklärung.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Die Brücke zwischen den Häusern erinnert uns sofort an Venedig. Sie stammt aus dem Jahr 1928. So konnte man ohne Gefahr von einem Gebäude zum anderen kommen.Barcelona November 2018Ich muss dauernd stehen bleiben - dieses Viertel ist eine Schatztruhe ... überall was Sehenswertes! Aber ich habe nicht überall Zeit, zu schauen, was es ist oder Carlos zu fragen. Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Ach schau mal, das ist das Schild SALIDA. Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Durch das Gassengewirr des Viertels kommen wir nach rund 15 Minuten am Placa San Jaume an. Hier befindet sich das Rathaus der Stadt und genau gegenüber der Sitz der katalanischen Regierung.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Nicht entfernt an der Placa Garriga i Bachs kann ich noch schnell einen Blick auf dieses Denkmal werfen. Dafür umrunde ich die Absperrung wegen der Bauarbeiten und habe freien Blick drauf. Es zeigt die 5 Märtyrer, die nach einem versuchten Aufstand gegen französische Truppen, während der Besetzung der Stadt, im Jahr 1808 hingerichtet wurden.Barcelona November 2018Kurzer Halt vor der Kirche Santa Maria del Pi. Barcelona November 2018Wir gehen nicht rein, aber reinschauen ist möglich. Entstanden ist ein eigenartiges Foto. Schemenhaft sind die bunten Fenster der Basilika zu erkennen und in der Scheibe spiegelt sich das Gebäuden gegenüber der Kirche wieder.Barcelona November 2018Wir streben der bekannten Fußgängerzone, der Rambla entgegen, dort ist die große Markthalle, der „Mercat de la Boqueria“. Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Als ich das erste Mal hier war, bin ich echt schwach geworden und hatte viel eingekauft. Menno, was für ein Foodtempel. Unter der lichtdurchfluteten Konstruktion aus Glas und Stahl brechen die Verkaufstische fast zusammen, so groß ist das Angebot. Aber … man kommt nicht unbedingt zum einkaufen hierher. Es werden Tapas gegessen, Wein getrunken, geredet und gelacht. Aber Vorsicht ist geboten, hat man sich einmal aus den Augen verloren und keine Telefonnummer des anderen, könnte ein Wiederfinden schwierig werden. Mein Mann und ich stehen vor dem Eingang und unterhalten uns. Carlos sagt, wir gehen jetzt Salami probieren und was trinken und eh wir uns versehen, sind er und unsere Mitläufer im Gewimmel verschwunden. Oh Schreck lass nach, die finden wir nicht wieder. Laufen kreuz und quer, umrunden das Rondell mit den Fischen. Letzter Ausweg, wir rufen Carlos an – zum Glück haben wir kurz vorher gefragt, ob er eine Visitenkarte für uns hat, falls wir mal wieder nach Barcelona kommen und einen Guide brauchen. Mein lieber Mann ruft ihn an, wir warten draußen an den kleinen Gemüseständen und dann taucht er auf. Wir sind sehr erleichtert, Schwein gehabt – nur die Salami, die ist uns durch die Lappen gegangen. Barcelona November 2018Vor der Markthalle wartet die Gruppe und wir legen das letzte Stück des Ausflugs zurück. Barcelona November 2018Auf der Rambla ist gerade nicht so viel los und so können wir uns nicht verlieren. Bunt leuchtende Mosaiksteine zieren das Pflaster, es ist ein Kunstwerk von Miro. Aber jetzt nicht sagen, wir haben die Kunst mit Füßen getreten … wir haben sie würdevoll überschritten.Barcelona November 2018Ebenfalls an der Rambla liegt auch das „Gran Teatre del Liceu“ (eröffnet 1847) es ist das größte Opernhaus der Stadt. Nach einem großen Brand im Januar 1992 wurde das Theater 1994 wieder eröffnet.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Ein Blick noch auf diese mit Fliesen verzierte Fassade und wir laufen zum Platz am Kolumbus-Denkmal, wo der Bus auf uns wartet. Kurz vorher hatte es ein paar mal getröpfelt – was hatten wir doch für ein Glück bei unserem Spaziergang durch Barcelona.Barcelona November 2018

Barcelona November 2018

In der Ferne schweben die Gondeln der Hafenseilbahn Barchorie elona, die seit 1932 anlässlich der Weltausstellung gebaut wurde. Es geht direkt vom Hafen aus zum 173 m hohen Montjuic – den Hausberg Barcelonas. Nun bekommen wir doch noch ein paar Regentropfen ab, als wir das Hafenterminal erreichen.Barcelona November 2018Ein freundlicher Händedruck, „gracies Carlos“, es war eine tolle Tour.Barcelona November 2018So, jetzt schnell auf die Kabine, Tasche abstellen und noch eine Kleinigkeit essen. Liebevoll zurecht gemacht, finden wir unser Bett vor und die beiden Botschaften sagen auch ganz klar … die Reise ist bald zu Ende. Barcelona November 2018Wir machen eine kleine Siesta, es regnet und so gehen wir nicht mehr an Land. Zeit hätten wir, das Schiff legt erst um 20 Uhr ab.Barcelona November 2018Einmal noch essen wir im Rossini. Das „Farewell-Menü“ hatten wir bisher noch nie getestet, da wir am letzten Abend der Reise meist an der Reeling stehen und etwas traurig auf den schwindenden Hafen schauen. Heute gleiten die beiden anderen Schiffe im Regen an unserer Sol vorbei und der erste Gang wird serviert - weitere folgen. Einfach lecker. Barcelona November 2018

Barcelona November 2018Wieder ein Genuss, was der Chef de Cuisine Reinhard Krause mit seinem Team auf die Teller gezaubert hat. Es hat alles sehr gut geschmeckt und sah zudem auch verlockend aus.Barcelona November 2018Zwischen drin gehe ich mal frische Luft schnappen. Auf dem Pooldeck stehen die Sektgläser bereit für die Farewell-Party. Wir werden sie zum größen Teil verpassen, aber man kann nicht alles haben zur gleichen Zeit – Rossini und Party.Barcelona November 2018Beim Verlassen des Rossinis stehen die „Jungs“ Spalier und als ich frage, ob ich ein Foto machen darf für meinen Reisebericht. Sofort springen sie in Position. Dankeschön!!!Barcelona November 2018Eine kleine Runde über das Deck, es ist ungemütlich und wir schauen noch in der AIDAbar vorbei. Verabschieden uns von „The BandMates“ … ja, wir sehen uns wieder. Dauert nicht mehr ewig. Wünschen ihnen schon mal ein paar schöne Tage zu Hause, bevor sie wieder ein AIDAschiff besteigen.

In der Kabine verstauen wir die restlichen Sachen im Koffer, Reisekleidung ist zurecht gelegt. Jetzt aber schnell das Licht aus – der Wecker geht um kurz vor 4 Uhr. Straffes Zeitprogramm, 4.30 Uhr Frühstück im Markt-Restaurant und da ist echt viel los. Es scheinen viele Passagiere einen frühen Heimflug zu haben. Wir haben Glück, wohnen wir doch auf Deck 5 und müssen nur zum Ausgang auf Deck 3. Die Koffer sind schnell runter geschleppt. Auf einen Fahrstuhl verzichten wir, der ist eh immer voll.

Um 6 Uhr ist das Gepäck im Bus, 6:15 Uhr Transfer zum Flughafen. Palma schläft noch und dann warten wir auf unseren Flug in Richtung Heimathafen. Der Heimat entgegen, November 2018Es gibt keine Verzögerungen und am frühen Nachmittag heißt es „Wellcome at Home“ - ein Gläschen Sekt zur Begrüßung schenken wir uns selbst ein, dann Post anschauen und Koffer auspacken.

Rückblickend sagen wir uns: Es war eine kurze, aber wirklich schöne Reise. Wir haben sehr viel gesehen und hatten wirklich Glück mit dem Wetter.

Und während ich diesen Reisebericht geschrieben habe, gehen mir ständig eine Melodie und Bilder durch den Kopf… ein wenig sentimental … und doch voller Energie … Freddie Mercury und Montserrat Caballé singen gemeinsam im Herzen von Barcelona, als die Olympische Flagge aus Seoul kam, das Lied „Barcelona“. Am Ende des Liedes heißt es … „ Barcelona – so ein wunderschöner Horizont. Barcelona – wie ein Juwel in der Sonne“

Ja, die Stadt hat viel von einem Edelstein – Anziehungskraft. Wir haben uns vorgenommen, wir wollen wiederkommen.

Liebe Perlenfee! Ganz lieben Dank für den schönen Reisebericht mit den
tollen Fotos. Auch wenn man die Route schon kennt, entdeckt man doch noch
einiges Neues.
Ich wünsche Dir und allen Mitlesern eine schöne Weihnachtszeit und noch
viele schöne Reisen.

von 19schnute50 am 10. Dezember 2018 um 11:31 Uhr

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