Eine Reise der Superlative

von  catlady_muc 08. Juli 2009 01:10
Eine Reise der Superlative

Mit der AIDAdiva in die Vereinigten Emirate und den Oman, 26. März bis 2. April 2009

Der Anstoß zu dieser Reise erfolgte sehr spontan. Wir hatten bereits im Sommer 2008 die Ostsee-Kreuzfahrt gebucht und eigentlich nicht vor, noch eine weitere Fahrt zu unternehmen. Aber dann ... dann flatterte im November ein Prospekt der Metro ins Haus. Zu deren Angebot gehören auch Reisen, darunter auch die einwöchige Kreuzfahrt ab Dubai, die uns so reizte, dass wir einfach buchen mussten... Einmal infiziert, immer infiziert. Winken

Die Reisezeit bis ca. April ist für die Emirate günstig, denn da ist es dort noch nicht so heiß. Dreiviertel des Jahres sind die Temperaturen eher backofen-ähnlich, sogar die Bushäuschen sind klimatisiert, da man sich nicht eine Minute draussen aufhalten mag. Damit wurde auch klar, warum die Emirati derart gigantische Shoppingmalls mit den verrücktesten Attraktionen bauen - denn draussen kann man sich im Großteil des Jahres eben einfach nicht aufhalten. Also muss sich das Leben in klimatisieren Räumen abspielen. Aber der Reihe nach...

Anreise

Ungünstigerweise mussten wir von Frankfurt aus fliegen, statt von unserem Heimatort München. Wie wir später erfuhren, war halb Burghausen an Bord. Dort ruft der Bürgermeister jedes Jahr zu einem Gemeinschaftsurlaub auf - und die Flieger aus München waren mit diesen Reisenden proppevoll. Auch von Frankfurt aus gingen zwei Maschinen, die sind komplett von/für AIDA gechartert. Wir brachen also am Nachmittag von München mit dem Zug nach Frankfurt auf, Check-In und Flug lief reibungslos. In Dubai kamen wir früh morgens an und stellten erfreut fest, dass wir uns überhaupt nicht um unsere Koffer kümmern mussten - sie wurden separat direkt zum Schiff transportiert. Die Busfahrt zum Hafen dauerte nicht lange und gab uns auch einen kleinen ersten Eindruck von der Stadt.

Der AIDA-Check-In ging zügig - ohne lange Schlangen am Counter. "Knips", ein Bild für den Bordausweis und dann schnell an den Schalter, an dem die online gebuchten Ausflugstickets abgeholt werden konnten. Bei der nächsten Reise im Juni mit der Luna wurden die Tickets übrigens auf die Kabine geliefert.

 

Willkommen an Bord der AIDAdiva im März '09 Auszug aus meinem Fotobuch Ein Kaffee gefällig? Endlich an Bord, nach langer Anreise Auszug aus meinem Fotobuch  

Bei der Ticketübergabe erlebten wir gleich die erste Überraschung: unser für den Nachmittag geplanter Ausflug - wir wollten ursprünglich ins Atlantis Hotel - war abgesagt worden. Ob aufgrund mangelnder Teilnahme oder wetterbedingt, war nicht zu erfahren. Statt dessen buchten wir um auf "Booming Dubai" - eine mehrstündige Rundfahrt durch die Stadt und auch raus auf die Palmeninsel. Am Schiff waren wir gegen 9.30h, der Ausflug startete gegen 13.00 Uhr. Die Zeit, bis wir auf die Kabine konnten (~ 11.00 Uhr) nutzten wir, um die für uns völlig neue Diva kennenzulernen. Wir kannten die frühere AIDAblu, aber mit der Diva war das kein Vergleich. Unsere Begeisterung hält bis heute an, die Schiffe sind ein Erlebnis für sich!

Der erste Ausflug - das völlig verrückte Dubai

Nach dem Koffer auspacken ging es fast nahtlos zum Ausflug über. Eigentlich waren wir sehr müde, denn im Flugzeug können wir in der Regel nicht schlafen. Aber die zahlreichen Superlative in Dubai liessen uns alle Müdigkeit vergessen. Einer unserer Reiseführer sagte sinngemäss zu uns "Wissen Sie was das für ein Gefühl ist, ich kann als Reiseführer sagen - das ist das größte Gebäude der Welt, das ist das luxuriöseste Hotel der Welt, das wird der größte Flughafen der Welt, eine Insel derart hat noch niemand vor uns gebaut usw. Und der Scheich will noch mehr und noch mehr bauen, denn das Öl wird versiegen und Dubai muss auf den Tourismus setzen." Welcher Reiseführer auf der Welt kann schon solche gigantischen Projekte präsentieren?

 

Booming Dubai Eine Stadt der Superlative. Auszug aus meinem Fotobuch Burj Dubai, ein ganz unglaubliches Gebäude Auszug aus meinem Fotobuch

Was ich nicht erwartet hatte war die Größe, die Weitläufigkeit der Stadt. Klar, ich wusste von den tollen Bauten, vom Burj Al Arab und vom Burj Dubai. Dass es sich jedoch auf so viele Kilometer verteilt, war mir nicht klar. Dubai ist riesig, ein Superlativ neben dem anderen.

Ja - und die größte Baustelle der Welt ist es somit auch. Unvorstellbar und gigantisch, was hier gebaut wird. Man hat den Eindruck, ganz Dubai sei eine einzige Baustelle. Da steht man dann fassungslos vor einem riesen Gebiet mit ca. 200 - teilweise bereits fertigen - Wolkenkratzern (der neue Stadtteil Marina) und die Reiseleitung sagt ganz locker ".... dies wird bis Ende des Jahres fertig sein". Unglaublich!

 

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Bei der Stadtrundfahrt "Booming Dubai" sitzt man zwar sehr viel im Bus, kommt aber gut herum. Als erstes Fahrt auf die Palmeninsel und kurzer Fotostopp vor dem Atlantis Hotel. Von der Palmeninsel waren wir etwas enttäuscht, wir fanden die Gebäude sehr uniform (nachfolgendes Bild). Der Stamm ist gesäumt von lauter gleichartigen, sandsteinfarbenen Hochhaus-Hotels. Würde ich in einem davon wohnen, ich hätte Zweifel, ob ich es wiedererkenne, so gleich sehen die aus.

 

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Das Atlantis Hotel ist ein gewaltiger Bau. Innen wartet es u.a. mit den sog. "Lost Chambers" auf, das sind üppig ausgestattete Räume, die das sagenhafte Atlantis visualisieren sollen. Leider konnten wir dies nicht sehen. 

 

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Danach ging es am Baugebiet der Marina vorbei zur Mall of the Emirates. Eine Shopping Mall mit ca. 650 Luxus-Geschäften und einer der größten Attraktionen: Dubai Ski.

 

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Damit es den Emirati nicht langweilig wird und sie sich auch mal abkühlen können, haben sie einfach eine Halle mit einer künstlichen, 400 Meter langen Skipiste gebaut. Selbstverständlich mit richtigem Schnee samt verschneiten Tannen und Skiliften. Von der Mall aus kann man durch große Schaufenster in die Halle blicken und von aussen ist die silberne Röhre der Abfahrtspiste gut zu erkennen. Unsere Gruppe ging auch in die Halle hinein, Daunenjacken und Moonboots werden verliehen.

 

Mall of the Emirates in Dubai Inzwischen in ihrer Größe übertroffen von der Mall Dubai. Auszug aus meinem Fotobuch Schnee in der Wüste, die Scheichs machen unmögliches möglich Dubai Ski befindet sich in der Mall of the Emirates. Auszug aus meinem Fotobuch

 

Der nächste Stopp war im neuen Stadtviertel "Downtown Dubai", das direkt neben dem Burj Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt errichtet wurde. Der Ausflug sah die Besichtigung eines Souks vor, per Zufall entdeckten wir, dass man ihn nur durchqueren musste - und direkt an seinem anderen Ende lag die Dubai Mall.  

 

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Das derzeit größte Shopping Center der Welt mit integrierten Attraktionen wie einer Eislaufhalle mit olympischen Ausmaßen, einem der Welt größten Aquarien - geht über drei Stockwerke - mit Tausenden von Fischen inkl. Haien sowie einem 24 Meter hohen Wasserfall. Die Mall verfügt über 16.000 Parkplätze, das muss man sich mal vorstellen! Der Burj Dubai war von Downtown aus prima zu fotografieren. Vom Schiff aus fährt - soweit ich weiss - auch ein Shuttle zur Dubai Mall. Darüber hinaus baut Dubai an einer Hochbahn, die soll im September 09 eröffnet werden und ist die große Hoffnung der Einheimischen, die im täglichen Verkehrschaos ersticken. Die Hochbahn fährt bis zum Atlantis auf der Palmeninsel. So kann man Dubai dann problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden.

 

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Kurz vor dem Abendessen kamen wir wieder aufs Schiff zurück. Bei den Anlegestellen in den Emiraten handelt es sich übrigens durchwegs um Frachthäfen, riesige abgeschlossene Gelände, in denen man nicht zu Fuß gehen darf. Die Gäste werden bei Ausflügen mit Shuttles zur Hafeneinfahrt gebracht.

Inzwischen waren wir ziemlich geschafft - obwohl das Abendprogramm wunderbare Unterhaltung verhiess - Welcome Show am Pooldeck - hielten wir nicht durch. Nach dem Abendessen gönnten wir uns noch ein Glas Champagner in der Vinothek und fielen dann ins Bett. Es war 21.00 Uhr und wir waren ca. 37 Stunden ununterbrochen wach gewesen. Kaum hatten wir das Kopfkissen berührt, schliefen wir auch schon .... 

Seetag

Schade übrigens, dass das Wetter in unserer Reisewoche unerwartet schlecht war. Regen in der Wüste, wer denkt schon daran! Wir hatten zwar Glück, weil es entweder nachts oder an Orten regnete, an denen wir gerade nicht waren - aber die Sicht war durch Sandstürme und die Feuchtigkeit überaus diesig. Glitzernde Wolkenkratzer vor strahlend blauem Himmel - so hatte ich mir das eigentlich vor Abreise vorgestellt - aber so war es leider nicht, denn die Skyline versank im Dunst. (Bei nachfolgendem Bild habe ich mit Photoshop ein wenig nachgeholfen, so dass man wenigstens die Silhouette des Burj Dubai einigermassen erkennen kann) .

 

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Der Seetag ging ruckzuck vorbei. Am Vormittag fand die obligatorische Seenotrettung statt, Pflichtübung für alle Passagiere.

 

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Danach ein wenig sonnen an Deck und nach dem Mittagessen die überaus interessante Präsentation über Land und Leute im Oman anhören. Damit meine ich nicht die Ausflugspräsentation, die gab es auch. An Bord der Diva war jedoch auch eine Lektorin, die per Diavortrag jeweils über die Geschichte und Kultur des nächsten Emirates berichtete. Es war hochinteressant!

 

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Die abendlichen Shows hatten auf der Diva regen Zuspruch, das Theater war eigentlich immer brechend voll. Bei der nachfolgenden Kreuzfahrt auf der Ostsee war dies lange nicht so der Fall. Auch die Kunstauktion fand großen Anklang - ganz besonders die Versteigung der sog. "Blind Dates". Hier wird beginnend mit 10 EUR auf ein abgedecktes Bild geboten, niemand weiss, um welches es sich handelt. Wir schwankten, ob wir bieten sollten - hinterher haben wir uns geärgert, war doch das erste Blind Date ein hübsches Bild von James Rizzi, das hätten wir gerne gehabt.

 

Muscat im Oman

Die Route zum Oman führt durch die sog. Straße von Hormus. Eine Meerenge mit ca. 60 km Breite, soll landschaftlich sehr schön anzuschauen sein - sofern nicht, wie bei uns, dass Wetter so diesig ist, dass überhaupt garnichts zu sehen war. Je mehr wir uns dem Oman näherten, desto mehr klarte es dann auf und umso wärmer wurde es. Der Oman ist sehr bergig und bei der Einfahrt in den Hafen sieht man ein schönes Panorama.

 

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Wir hatten eigentlich eine Landrover-Tour durch einen Wadi gebucht um auch etwas von der schönen Landschaft zu sehen. Durch den vielen Regen stand der Wadi jedoch unter Wasser und war nicht befahrbar - der zweite Ausflug der storniert wurde. Statt dessen fuhren wir mit dem Shuttle zur Hafenausfahrt und nahmen uns dort ein Taxi. Zu Fuss kann man zwar problemlos die Promenade entlang gehen und einen Souk besuchen - den Palast oder die prächtige Sultan Quaboos-Moschee bekommt man jedoch ohne einen fahrbaren Untersatz nicht zu Gesicht. Muscat ist eine überaus weitläufige Stadt, sie erstreckt sich über 50 km und die Moschee ist 30 km vom Hafen entfernt.

 

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Eigentlich hatten wir nur gedacht, die Moschee von außen anzuschauen, aber unser Fahrer meinte, das ginge nicht, wir müssten unbedingt hinein. Da Kopftuch und langärmeliges Oberteil bei Frauen zwingend getragen werden müssen, fuhr er mit uns zum Geschäft eines Cousins von einem Freund - oder so ähnlich. Winken Für 10 Dollar erstand ich ein ergreifend schönes Kopftuch Winken und ein Shirt, das ich nie wieder tragen werde, aber die Moschee ist DIE Superlative im Oman. Es wäre zu schade gewesen, sie nicht gesehen zu haben. Hochglänzendender Marmor wohin man schaut, ein Kronleuchter von Swarovski, so hoch wie 5 Stockwerke und ein Meisterwerk an Teppich.

 

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Nach Besichtigung der Moschee fragte unser Fahrer, ob wir gerne eine Quelle sehen würden. Vor meinem geistigen Auge stieg das Bild einer schönen, palmengesäumten Oase mit einem kleinen Teich auf - das wäre sicher schön, denn ansonsten ist der Oman bergig, aber kahl. Wenig grünes. Der Fahrer meinte, nein, nein, es wäre nicht weit. Also fuhren wir hin - ebenso wie manch andere Touristen, die wir mit ihrem Taxifahrer dort trafen. Wasser in der Wüste ist etwas besonders, durchaus. Dieses Wasser war zudem HEISS. Es kam heiss aus der Erde (warum konnte er nicht erklären) und unser Fahrer war total stolz darauf. So heiss wie das Wasser war, so trostlos war aber leider auch die Umgebung. Ein abgegammeltes Waschhaus für Männer, eines für Frauen. Das Wasser kam aus einem Abflussrohr und lief in schmalen Rinnen in die Waschhäuser, insgesamt eine trostlose Umgebung mit hinter Mauern versteckten Häusern.

 

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Anschliessend besichtigten wir den aufwändig gestalteten Sultanspalast (war wiederum ein ganzes Stück zu fahren), und konnten von einer Anhöhe aus über den alten Stadtteil von Muscat und das Fort blicken.

 

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Auf dem Rückweg hätten wir problemlos an der Promenade halten und noch den Souk besuchen können, aber wir waren geschafft. Die Fahrt hatte über 3 Stunden gedauert, so fuhren wir zum Schiff zurück und genossen den Nachmittag an Deck.

Abu Dhabi

Nach einem weiteren Seetag waren wir abends in Abu Dhabi, dem reichsten der Emirate. Wir wollten nach dem Essen zum abendlichen Cocktail mit Häppchen ins Emirates Palace, von diesem Luxus-Hotel hatten wir schon einiges im Fernsehen gesehen. Aber wiederum machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung.  Als wir gegen 20.00 Uhr anlegten, goss es wie aus Kübeln. Mein Mann filmte das später und kam staunend zurück. "Stell Dir vor", sagte er, "draussen spielt trotz strömendem Regen die Band, obwohl weit und breit kein Gast in Sicht ist!" Das nenne ich mal Durchhaltevermögen ...

 

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Zwischen Dubai und Abu Dhabi hatte es ein heftiges Unwetter mit Hagel gegeben, so dass die Strasse unter Hochwasser stand. Dadurch konnten die Shuttle-Busse nicht kommen, AIDA hat einen Vertrag mit einem Unternehmen aus Dubai, das die Busse stellt. AIDA schaffte es dann später noch, zumindest Shuttle-Busse bis zum Hafenausgang zu organisieren, damit die Gäste ins regnerische Nachtleben von Abu Dhabi eintauchen konnten. Wir blieben lieber an Bord, hatten noch Glück gehabt, weil wir auf die Teestunde im Emirates Palace am nächsten Tag umbuchen konnten.

 

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Vormittags brachte uns eine Stadtrundfahrt zum Heritage Village in Abu Dhabi. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Skyline von Abu Dhabi.

 

Die Moschee aus Tausendundeinernacht in AbuDhabi Eine der größten Moscheen der Welt

 

In den Ausflug eingeschlossen war ein Fotostopp mit wundervollem Blick auf die neue, große Moschee. Es ist die drittgrößte Moschee der Welt, 40.000 Gläubige passen hinein. Auch hier ein Superlativ nach dem anderen, die größte Kuppel, der größte Kronleuchter, der größte Teppich ... Ein Gebäude wie aus dem Märchen.

 

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Am Nachmittag dann das Luxus-Märchen: das Emirates Palace. Hier ist alles Gold was glänzt. Der Besuch auf eigene Faust ist nicht anzuraten, die Wachen kennen das Spiel, in der Regel kommt man nicht durch, wenn man kein Gast ist - oder eben Teilnehmer einer Tour. Da kommt man garnicht erst aufs Gelände. Auch als "richtiger" Besucher kann man nur die öffentlichen Bereiche des Hotels besichtigen, in den Garten zum Beispiel darf man nicht. Aber von einem Fenster aus ist er zumindest ein wenig einzusehen. Man sollte auch hier bequeme Schuhe anhaben, das Gebäude ist riesig!!

 

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Im Hotel befindet sich übrigens eine Ausstellung, die die Bauprojekte von Abu Dhabi zeigt. Die Emirate sind ein El Dorado für Architekten, deren kühnste Entwürfe hier umgesetzt werden können. Der Scheich muss nur nicken, schon kann die Verwirklichung beginnen.

 

 

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Bahrain

Unser Ausflug in Bahrain führte uns ins Nationalmuseum, ein schöner, neuer und sehr moderner Bau, im dem u.a. Szenen aus dem Beduinenleben nachgestellt werden.

 

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Anschliessend besuchten wir die Moschee, diesmal mit Innenbesichtigung. Frauen benötigen nur ein Kopftuch, die Abaja wird dort kostenlos verliehen. Bei Ankunft wurden uns die Umhänge in die Hand gedrückt, ich stellte fest, dass es ein etwas dünnerer, schwarzer Umgang war und ein zweiter, roter darüber. Also dachte ich, das schwarze Teil ist vielleicht sowas wie ein "Unterrock", der unter dem roten zu tragen ist. Ich fummle und fummle, es gilt, winzige kleine Druckknöpfe zu schliessen. Dauernd ist mir mein Kopftuch im Weg und habe ich einen Knopf zu, geht an einer anderen Stelle einer wieder auf. Panik steigt in mir hoch, die anderen sind schon fertig. Mir ist heiss. Es will und will nicht zugehen, der Stoff rutscht, die Kamera baumelt, ich krieg' die Hand nicht raus ... Endlich, geschafft. Die Moschee ist sehenswert, der Kronleuchter beachtlich, aber lange nicht so wie im Oman.

Als wir die Umhänge dann wieder abgeben, nimmt die Verleiherin sie entgegen, guckt mich erstaunt an und sagt auf Englisch "Ach, wieso haben Sie zwei Umhänge getragen?" Überrascht

 

DSC06361.jpg DSC06368.zip Für kurze Zeit Muslimin ;-)) In der Moschee in Bahrain. Die Abajas werden dort verliehen, Kopfbedeckung muss man mitbringen


In Bahrain war die Sicht noch schlechter, als in den anderen Emiraten, denn durch vorangegangene Sandstürme und Regen über mehrere Tage, war sehr viel Sand in der Luft. Die Scheiben der Busse und auch des Aussichtsturm, von dem aus man auf die 25km lange Brücke nach Saudi Arabien blicken kann, waren so voller Sand, dass man kaum rausgucken konnte.

 

Auf der Kamelfarm in Bahrain

Zu guter letzt besuchten wir noch die Königliche Kamelfarm, ein sehr nettes Erlebnis. Hunderte Kamele befinden sich auf dem Areal. Die männlichen, älteren Kamele sind am Boden festgebunden, können sich nur innerhalb eines bestimmten Radius bewegen und man sollte sich ihnen möglichst nicht zu sehr nähern, denn sie können beissen. Zahlreiche Jungtiere hingegen waren in großen Gruppen eingezäunt und überaus neugierig und anhänglich. Man konnte sie problemlos streicheln und sie schienen sich über die Zuwendung zu freuen.

 

Sharjah

An unserem letzten Tag besuchten wir das ursprüngliche Emirat Sharjah. Rückwirkend besehen, hätten wir lieber noch eine weitere Tour in Dubai unternommen.

"Heiteres Gebäude-Raten" bei einem letzten Blick auf die Skyline - man konnte noch nicht mal den Burj Dubai erkennen ... und ab ging's wieder nach Hause.

Es war eine kurze, erlebnisreiche Woche. Sie wird uns auch ganz besonders im Gedächtnis bleiben, weil wir zum ersten Mal mit einer der "grossen" drei AIDA's der neueren Generation gefahren sind und wir nicht nur die Emirate, sondern auch die Diva entdecken konnten.

 

AIDAdiva in der Dämmerung in Bahrain

Toller Bericht
Danke für den informativen Bericht und die vielen Fotos. Werden vom 11.-18.12.2009 die Route fahren und sind schon ganz gespannt. 8)

von strohweder am 15. November 2009 um 16:15 Uhr

Suuuper!!!!!
Hallo,super Reisebericht haben gerade die Transarabien im Oktober 2010 gebucht und euer Reisebericht macht uns jetzt schon richtig Lust auf die Fahrt.Vielen Vielen Dank  Gruß Bibi

von Bibi am 17. Oktober 2009 um 11:15 Uhr

Toller Bericht mit schönen Fotos

5***** von uns. Dann muß  diese Tour auch noch auf unsere vorhandene Liste .


LG Brigitte und Reiner

von Biggi-Reiner am 23. Juli 2009 um 23:08 Uhr

Super Toller Reisebericht

Hallo, der Bericht ist ja mega. Du hast viele meiner Fragen beantwortet und ich denke ich werde jetzt mal eine Liste mit Ausflügen anlegen. Ich mach die Tour vom 4.12. - 11.12. ab Frankfurt. Mit welcher Fluggesellschaft seit ihr geflogen ? Habe ich das richtig verstanden ihr musstet euch nicht um die Koffer in Dubai kümmern ? Ich dachte ich muss mich in Dubai mit dem Koffer abschleppen bis in die Kabine :) Wie waren eigentlich die Leute so an Bord, eher jünger und jung gebliebene ? Im Dezember sind bestimmt nicht so viele "Rentner" unterwegs ;) LG aus der Pfalz Claudia


 


P.S. von mir bekommt ihr auch 5 *****

von Blubberline am 20. Juli 2009 um 11:42 Uhr

Super schöner ausführlicher Reisebericht mit tollen Bildern.Natürlich 5 Sterne von uns *****

von Hubigabi81 am 10. Juli 2009 um 23:14 Uhr

ist doch super geworden, 5***** von mir

und von den Schwierigkeiten beim Erstellen merkt keiner was. Ich glaube diese Reise muss auf die Liste


 LG Arndt

von abc.wagner am 09. Juli 2009 um 15:18 Uhr

Dubai

gut dass es solche Infomöglichkeiten auf dieser Seite gibt.  Klasse Bericht !  5 Sterne auch von mir.


Plane diese Route für November 2010.


L.G. Gabriel

von Gast am 09. Juli 2009 um 14:27 Uhr

Sehr schöner Reisebericht...:-) 5*****

.... regt dazu an, nachzudenken, ob wir diese Richtung mit Aida auch mal einschlagen...:-)


LG, Carmen

von paulaline am 08. Juli 2009 um 21:00 Uhr

Kompliment!

Hallo,


kompliment für den tollen Reisebericht. Wir haben 2007 die Transarabien gemacht und es ist wahnsinn was sich alles in der Zeit verändert hat. Die Dubairoute würden wir auch direkt nochmal machen, da sich ja soooo viel verändert hat.


5 Sterne von mir. LG dani


PS. Gute Idee mit der Einarbeitung der Fotobuchseiten.

von dani78 am 08. Juli 2009 um 18:04 Uhr

mit diesem Reisebericht habt ihr die Meßlatte für weitere Berichte sehr hoch gehängt ! 5 Sterne vom Frankfurter

von Frankfurter am 08. Juli 2009 um 16:52 Uhr

Die Dubairoute...offensichtlich sehr beeindruckend.

Dank des sehr informativen Reiseberichtes, steht diese Route einmal mehr auf unserer Bisher-Unerledigt-Liste. 5*Sterne dafür. LG AIDAwolf 

von AIDAwolf am 08. Juli 2009 um 14:30 Uhr

Eine Reise der Superlative
Hallo Cornelia, schade das das Wetter so verrückt gespielt hat. Wir waren über Weihnachten mit der Diva auf Dubairoute bei besten Bedingungen. Mit deinem Bericht hast du viele Erinnerungen bei uns geweckt. DANKE und natürlich 5*Sterne dafür. Lg. MIke & Hildegard

von 0pfeffer am 08. Juli 2009 um 10:54 Uhr

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