Mit AIDAvita neue Ziele entdecken, Januar 2019, Teil 1 Start in Singapur

von  Perlenfee 07. Februar 2019 14:33
Mit AIDAvita neue Ziele entdecken, Januar 2019, Teil 1 Start in Singapur

5. Januar, es geht nach Singapur – Ankunft 6. Januar

Gestern haben wir alles zusammengepackt und fahren mit der Bahn nach Frankfurt, wo unser Flieger in Richtung Singapur mit einem Zwischenstopp in Dubai startet. Na, das fängt ja schon gut an, der Zug hat Verspätung, aber es ist nicht so tragisch. Wir haben einen großen Zeitpuffer eingebaut und so erreichen wir den Flughafen rechtzeitig zum Check-In. Die Koffer sind gut gepackt, es gibt nach oben hin noch Freiraum für diverse Dinge, die unterwegs den Weg ins Innere des Koffers finden werden. Aber … das Handgepäck. Am Gate Gezicke von der Security. Es ist nur ein Stück als Bordgepäck zulässig. Hmmhhh, mein Mann hat einen kleinen Trolli und einen kleinen Rucksack. Nichts da, sagt der gestresste Herr … umpacken bitte. Also wird hin und her geladen … so das jedes Stück noch knapp unter 7 Kilo wiegt und dann dürfen wir durchmarschieren. Die Maschine fliegt eine Stunde später ab, was die Wartezeit in Dubai verkürzt – wir sind eher froh darüber. Auf dem Weg nach Singapur mit Zwischenstopp in DubaiDrei Stunden in der Nacht müde in Dubai herumhängen ist nicht so das pure Vergnügen. Gottseidank, die Zeit dort verstreicht relativ schnell und wir sitzen im Flieger nach Singapur. Ein Blick auf meine Armbanduhr, es sollte eigentlich Zeit für den Abflug sein. Der Pilot meldet sich, erzählt irgendwas von 10 Minuten, ich döse vor mich hin. Die Zeit verstreicht... 10 Minuten, 20 Minuten, eine halbe Stunde, eine Stunde. Wir sitzen angeschnallt im Flieger, die Kehle ist trocken, eigentlich müsste ich mal Pipi … Letztendlich bekommen wir nach gut eineinhalb Stunden ein Glas Wasser und ganze zwei Stunden später erhebt sich der Flieger von der Rollbahn und verschwindet im Dunkel der Nacht. Lesen konnte ich das nicht, aber es saht schon mal gut aus. Auf geht es, Singapur erwartet uns ... Ich habe keine Ahnung was dort geschrieben steht, die Schriftzeichen sind auf jeden Fall interessantEtwas sauer sind wir schon, kommen wir jetzt wesentlich später in Singapur an und dort heißt es für uns erst mal ins Hotel. Unterwegs, es ist schon spät am Abend, sehen wir den beleuchteten Singapur-Flyer.Wellcome in SingapurAngekommen im Hotel in der Nähe vom Singapur River, Koffer abgestellt, Sachen in den Safe und wir vertreten uns die Füße im Viertel, in dem unser Hotel liegt. Ein Bier, zur Beruhigung der gestressten Nerven und wir fallen erschöpft ins Bett. „Du, ich bin froh, dass wir morgen noch nicht aufs Schiff gehen. Ich muss noch etwas runterkommen“ sage ich zu meinen Mann. Er antwortet nicht, ist schon eingeschlafen.

7. Januar, Singapur

Das Morgenlicht weckt uns sanft und ein Blick aus dem Fenster - Sonnenaufgang direkt hinter dem Marina Bay Sands Hotel. Ausgeschlafen ... Blick vom Hotel auf die SkylineAuf dem Fenstersims sitzt ein Vogel und lässt den Wind mit seinen Federn spielen. Hihi, die Frisur sieht aus, wie meine immer auf AIDA! Vom Winde verweht! Der Vogel und ich haben eine Gemeinsamkeit: die Frisur ist immer WindverzaustGut gestärkt machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Mich hat die Nachricht eines Freundes erreicht, dass er mit der Vita schon heute Vormittag eintreffen wird, statt am Nachmittag. Wir machen ein Treffen für den Abend aus und dann lassen wir uns einfach treiben.Bummel durch die City

Bummel durch die CityIn Singapur waren wir schon ein paar mal, haben bereits viel erkundet und deshalb für heute kein Programm gemacht. Entlang des Clarc Quays wollen wir in Richtung Fullerton Hotel laufen. Ja, viele Gebäude kennen wir. Aber es gibt sogar was, was wir noch nicht kennen, wie zum Beispiel die alte Feuerwache. Bummel durch die City SingapurSie beherbergt heute ein Museum, welches die Geschichte des Zivilschutzes, aber auch der Feuerwehr in Singapur präsentiert. Das ist bestimmt was für kleine und große Jungs, Feuerwehrautos schauen … tatütata!

Und endlich schaffen wir es auch mal in das mit den vielen regenbogenfarbenen Fensterläden ausgestattete alte Polizeirevier in der Hill Street reinzuschauen. Im Innenhof gibt es einen schönen Brunnen zu sehen. Bummel durch die City SingapurDas Gebäude war auch mal Singapurs erstes Gefängnis gewesen und heute ist dort das Ministerium für Kultur und Veranstaltungen untergebracht.

 

Auch diesen Tempel haben wir noch nie gesehen. Es ist der Hindutempel Sri Thandayuthapanie mit den vielen bunten Figuren – man weiß eigentlich gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Auf einem riesigen Plakat war zu lesen, dass dort in einigen Tagen zum Thaipusam-Fest man sich den Kopf scheren lassen kann. Bummel durch die City

Bummel durch die City SingapurDie Bäume im naheliegenden Park sind riesig. Bummel durch die City SingapurArchitektonisch ist Singapur mit seinen Hochhäusern, wenn man so was mag, vorzeigbar. Verspiegelte Fronten, Kuppeln, spitze Türme, klare Linien, viel Grün – mir gefällt das sehr gut. Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City SingapurUnd zwischen drin die Bauten aus vergangener Zeit, Häuser und Kirchen – kleine Parkanlagen – harmonisch angeordnet. Bummel durch die City Singapur

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Bummel durch die City SingapurAuch die Menschen hier wirken irgendwie entspannt – aber dezent zurückhaltend. Raucher stehen an Ecken zusammen, denn das rauchen ist nur in an bestimmten Stellen in der Öffentlichkeit erlaubt. Auf den Gehwegen, kein einziges Kaugummi – dank Verbote.

Sollten wir mal wieder nach Singapur kommen, werden wir bestimmt das SAM besuchen. Es ist das SingaporeARTmuseum. Allein das Gebäude von außen ist schon sehenswert. Im Garden of Gethsemane stehen noch die Figuren die der Weihnachtsgeschichte zuzuordnen sind. Warum die noch da stehen, wo doch Weihnachten vorbei ist, keine Ahnung.(Armenische Kirche in der Hillstreet)Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City SingapurEgal wie man läuft, es findet sich zwischen den Hochhäusern immer eine Lücke, durch die man das bekannte Marina Bay Sands Hotel sieht.Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City SingapurAm Clarc Quay machen wir eine kurze Rast. Kleinigkeit trinken und als wir wieder loslaufen, großes Hallo. Wir treffen zufällig zwei AIDAfreunde und die Wiedersehensfreude ist groß. Sie fliegen morgen heim und genießen noch ein wenig das Flair von Singapur.

Entlang des Flusses trifft man auf viele beeindruckende Bronzeskulpturen, die Szenen der Vergangenheit Singapurs darstellen. Wie dieser Kuli, der Säcke von einem Wagen lädt.Bummel durch die City SingapurOh, im Fullerton Hotel (war mal das Hauptpostamt der Stadt) ist ja noch die tolle Weihnachtsdeko zu sehen. Die lassen sich immer was einfallen um die Hotelgäste aber auch die Touristen zu begeistern. Bummel durch die City SingapurAm naheliegenden Clifford-Hotel sprudelt das Wasser unaufhörlich im Wasserbecken.Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City SingapurDichtes Gedränge gewohnheitsmäßig am Merlion, der im hohen Bogen das Wasser ausspeit. Die Chinesen und Japaner machen jedes mal eine Fotosession hier … sie und der Löwe. Wir sitzen in der Sonne und beobachten das Treiben.Bummel durch die City SingapurWeiter geht unser Spaziergang entlang des Rivers. Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City SingapurGeschichte mal anders dargestellt. Man bleibt stehen, ließt die Tafeln und fühlt sich in dem Moment ein wenig in die Zeit zurückversetzt. Bummel durch die City SingapurWo wollen wir hin? Auf jeden Fall ein wenig durch das Bankenviertel. Bummel durch die City Singapur

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Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City SingapurEs ist nicht weit weg zum Lau Pa Sat. Das letzte mal hatten wir keine Zeit, dort einzukehren. Aber diesmal sind wir ja nicht unter Zeitdruck und gehen in Richtung Rallfles Quay. Dort steht das niedrige Gebäude vor den großen Wolkenkratzern und zieht Einheimische, wie auch Touristen an. Bekannt ist der Markt unter dem Namen Telok Ayer Market. Heute nennt man ihn einfach Lau Pa Sat. Früher war das mal ein Fischmarkt und heute, so würde ich es salopp ausdrücken, ist es eine Fressmeile. Bummel durch die City SingapurUnter dem Dach mit den filigranen schmiedeeisernen Streben wird an kleinen Ständen gebrutzelt, gegrillt und gekocht. 1973 wurde das Gebäude zum Nationalen Denkmal ernannt. Es fällt uns schwer zu entscheiden, wo wir was essen und letztendlich entscheiden wir uns für den Imbiss „Mama Thai“. Das Gericht ein Genuss – gut gewählt.Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City SingapurWir streunen ein wenig umher, die Dunkelheit setzt ein und wir treffen unseren Freund Ottmar, der leider morgen von der Vita absteigt. So ist es, einer geht und 3 Freunde kommen an Bord. Bummel durch die City SingapurGemütlich stehen wir noch einmal am Merlion und warten auf die Lasershow. Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City SingapurDanach noch ein Bier in unserem „Stammlokal“ und er berichtet von seiner Tour. Sie sei sehr schön gewesen, es ging über Bali bis hinüber nach Australien. Könnte uns auch gefallen. Zu vorgerückter Stunde läuft er zurück zum Hafen, die Metro fährt nicht mehr und wir laufen zum Hotel. Es sind kaum Menschen unterwegs und wir lassen die bunt beleuchteten Gebäude auf uns wirken. Schnell Licht aus, morgen geht es aufs Schiff.Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City Singapur

Bummel durch die City Singapur

8. Januar, Singapur

Nur keine Hetze am frühen Morgen. Ein Blick aus dem Fenster. Oh ha, da rauscht das Wasser die Straße hinunter. Oh nein, es schüttet ... in SingapurMan gut, wir sitzen trocken im Hotel. Nun erst mal in Ruhe unser Frühstück geniessen mit Nudelsuppe, gebratenem Reis und Kaffee. Man frühstückt anders hier. Der Koffer ist schnell gepackt und schwuppdiwupp, sitzen wir in der Taxe, die uns zum Hafen an der Marina Bay bringt. Auf dem Weg zum Hafen an der Marina Bay

Endlich ... die Vita ist zum greifen nahCheck-In geht flott und die Kabine ich auch frei – besser geht es nicht. Und das Wetter ist wie im April bei uns - auf Regen folgt Sonne!Naja, irgendwann ist das vorbei ...

Spuk vorbei .... wann kommt der nächste ?Der Tag ist programmfrei für uns. Ich packe den Koffer aus, mein Mann schaut nach dem Plan des Fitnessbereiches und wir sitzen mit unserem Freund gegen Regen geschützt an der Anytime-Bar.Singapur ... Sein Flug geht sehr spät und so haben noch Zeit für einen regen Austausch, wie denn seine Tour war. Später trudeln unsere Berliner ein, mit denen wir die nächsten Tage gemeinsam verbringen werden. Ja, auch das ist AIDA stelle ich immer wieder fest. Man lernt nette Menschen kennen und wenn sich eine Freundschaft entwickelt, macht man auch wieder eine Reise zusammen. Es gesellt sich ein weiterer AIDAfreund dazu, den unsere Berliner auch kennen und so feiern wir ein geselliges Wiedersehen. Wie klein ist doch die AIDAwelt. Beim Abendessen im Calypso-Restaurant gibt es jede Menge Gesprächsstoff, denn wir haben uns ja eine Weile nicht gesehen.

Auf dem Pooldeck treffe ich Agnes Halkovics, die Pianistin wieder. Wie schön, dass sie an Bord ist. Ich mag die kleinen Ruhepausen, wenn sie Piano spielt. Der Liegeplatz heute ist grandios, am Abend liegt Singapur ausgebreitet vor uns, hell und bunt erleuchtet.Singapur bei Nacht Für Bewegung ist auch gesorgt. Das ist wichtig bei dem reichhaltigen Angebot in den Restaurants. Tanzen in der AIDAbar mit der Band Sea Dance, das tut gut. Wir zwei Frauen sind uns einig, es wird öfters getanzt! Die Männer können derweil gemütlich an der Bar sitzen. Das ist doch ein guter Kompromiss oder?

9. Januar, Singapur – teils bewölkt 30 Grad

Bereit für die große Reise ... letzte Stunden in SingapurEs ist Zeit für ein kleines Sonnenbad, die Sonne meint es gut mit uns und Regen ist gerade nicht in Sicht. Pflichtprogramm um 12.00 Uhr Seenotrettungsübung – zum Glück waren alle rechtzeitig erschienen und das Thema ist erledigt. 13.00 Uhr unser erstes Sail away. Welch ein schöner Blick zurück auf das schwindende Singapur, am 28.1. werden wir zurückkehren.SingapurFaulenzia den ganzen Nachmittag, herrlich – in der Sonne dösen, was essen, was trinken und aufs Meer schauen. Nebenbei besprechen wir die Unternehmungen mit unseren Freunden. Wer wann wo bei den Ausflügen dabei ist, an welchem Tag wir ins Selectionsrestaurant und und … Auch dieser Punkt kann abgehakt werden.Lasershow und Wellcome-PaartyDichtes Gedränge auf dem Pooldeck so um 21 Uhr. Der Sekt ist eingeschenkt. Nun wissen wir es alle .... "Sie haben Uuuuuuuuuuuuuuuuuurlaub!"Licht an und auf der Bühne stehen der Hoteldirektor Thomas Scharfenberg und Entertainmentmanager Helmut W. Hertel, den alle Helli nennen, sie erheben das Glas und dann ertönen die Worte, die jeden Urlaub auf AIDA einläuten „Zum Wohl, sie haben Uuuurlaub!“

Vor uns liegt ein Seetag mit einer Strecke von 1.361 km oder 735 sm, dann erreichen wir das erste, für uns neue, unbekannte Ziel Muara, die Stadt im Nordosten des Sultanats Brunei, eines der reichsten Länder der Welt. Wir sind sehr gespannt, was wir dort alles sehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

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