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Mit AIDAvita neue Ziele entdecken, Januar 2019, Teil 10 Hoi An

von  Perlenfee 07. März 2019 11:55
Mit AIDAvita neue Ziele entdecken, Januar 2019, Teil 10 Hoi An

22. Januar, Da Nang – bewölkt, 22 Grad

Es ist schon Abend, als wir in Da Nang ankommen. Kaum ist das Schiff für den Landgang freigegeben, machen wir uns auf den Weg zum Treffpunkt unseres privat gebuchten Abendprogramms. Es geht mit einer kleinen Gruppe nach Hoi An. Hoi An, Januar 2019Die Hafenstadt am Delta des Song Thu Bon Rivers ist circa 30 Kilometer weit entfernt und wie es scheint, werden wir wahrscheinlich keinen Regen abbekommen. Aber zur Vorsicht haben wir einen Schirm dabei.

Unser Guide spricht gut deutsch und überrascht mich, denn er trägt um den Hals einen Schal eines bekannten deutschen Fußballvereins. Er nickt freudig und meint „Fußball ist gut!“

Hoi An bedeutet so in etwas wie „ruhige Gemeinschaft oder friedvoller Versammlungsort“. Was ist das besondere an der Stadt mit fast 75.000 Einwohnern? Erstmal zur Geschichte: im vierten Jahrhundert wurde die Stadt von den Cham gegründet und nach der Öffnung des Hafens kamen Händler mit ihren Schiffen aus Japan und China. Händlerfamilien siedelten sich an. Die Stadt war zweigeteilt. Japanische Familien wohnten jenseits der japanischen Brücke (Chua Cau), die wir nachher auch sehen werden und die Chinesen auf der anderen Seite. Nach dem Verbot des Außenhandels mit Japan veränderte sich einiges in Hoi An.

Als erstes wurden europäische Handelsniederlassungen gegründet. Neben Engländern, Franzosen und Niederländern, kamen Portugiesen und auch Inder. Nach politischen Wirren und der Versandung des Hafens verlor Hoi An an Bedeutung für den Handel. Die Schiffe legten im nahen Da Nang an und während einer Rebellion wurde die Stadt zerstört. Danach gab es einen Wiederaufbau und Hoi An hatte das große Glück, dass es während des Vietnamkrieges nicht zerstört wurde.

Die UNESCO erklärte 1999 die Altstadt zum Weltkulturerbe, weil sie als gut erhaltenes Beispiel für einen südostasiatischen Handelshafen vom Beginn des 15. Jahrhunderts bis ins 19. Jahrhundert hinein gilt.

Das Stadtbild ist eine harmonische Mischung der Kulturen und der Architektur und zieht jährlich Touristen aus der ganzen Welt an. So wie uns heute Abend. Der Bus hält auf einem Parkplatz und los geht es.Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019Am Abend hierher zu kommen hat schon was oder? Lampions in bunten Farben erhellen das Straßenbild. Die Häuser aus der französischen Kolonialzeit beherbergen kleine Läden, die wirklich sehenswert sind. Ein Besuch ohne Programm am Tage wäre bestimmt auch toll, einfach ein wenig shoppen – heute haben wir nicht so viel Zeit dafür.Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019Da ich mit fotografieren beschäftigt bin, höre ich nicht, was der Reiseleiter erzählt. Eins kann ich nur, schauen oder hören und aufschreiben. Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019Viele Häuser sind bunt verziert, es gibt eine unendliche Vielfalt von Eindrücken. Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019Wir erfahren, dass es in den verschieden Stadtteilen Versammlungshäuser gibt. Sie sind prunkvoll ausgestattet und sehen für mich aus wie Tempel. Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019In dem kleinen Museum in einem ehemaligen Handelshaus gibt es viel zur Geschichte der Stadt zu sehen.Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019Von einem kleinen Balkon aus habe ich einen wunderbaren Blick auf die Lampions vor dem Haus. Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019In einem Geschäft mit Seidenwaren und Schneiderei sehen wir im Obergeschoss eine riesige Schale mit lebenden Seidenraupen. Deren Leibspeise sind die Blätter des Maulbeerbaumes. Hoi An, Januar 2019Und gleich daneben die Kokons der Seidenspinnenraupen. Hoi An, Januar 2019Um den kostbaren Seidenfaden zu erhalten, werden die Kokons kurz vor dem schlüpfen der Falter in heißes Wasser getaucht und deren Leben ist beendet. Wartet man ab, bis der Falter schlüpft, zerbeißt er den Kokon und das Seidengespinst und damit ist der Faden zerstückelt. Ein paar der Tiere lässt man allerdings zwecks Fortpflanzung am Leben.Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019Weiter geht es durch die belebten Straßen, Fahrräder mit johlenden Kindern fahren an uns vorbei und man muss schon aufpassen, denn oft sind die Bürgersteige schmal und voll gestellt und man muss auf die Straße ausweichen. Es kommt auch schon mal ein Auto leise von hinten …

Großes Gedränge vor dem Wahrzeichen der Stadt, der japanischen Brücke. Sie ist überdacht mit einer Pagode. Hoi An, Januar 2019Unser Reiseleiter wartet, man braucht ein Ticket für die Besichtigung. (Beim Kauf eines Tickets kann man 5 verschiedene Sehenswürdigkeiten besuchen) Die Brücke schaut auf eine lange Geschichte zurück. 1593 begann der Bau durch die Japaner und mit der Brücke waren dann das chinesische Viertel mit dem japanischen verbunden. Sie wurde irgendwann zerstört, wieder aufgebaut und die, die wir heute sehen, stammt aus dem Jahr 1763. Das Bauwerk trägt den Namen Chua Cau - „Brücke aus der Ferne“.Hoi An, Januar 2019Auf dem Weg zum nächsten Halt können legen wir noch eine Pause ein, um ein paar Fotos zu machen. Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019In einem Restaurant sind Tische für uns reserviert und ganz ehrlich, ein wenig Hunger habe ich schon. Hoi An, Januar 2019Die Nudeln in dem Gericht waren ausgesprochen lecker und dann ein Saigon Bier dazu – perfekt.Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019Es bleibt noch etwas Zeit und wir bummeln am Fluss entlang.Hoi An, Januar 2019 Hoi An, Januar 2019

Hoi An, Januar 2019Boote mit bunten Lampions geschmückt fahren an uns vorüber und auf dem Wasser treiben Blüten aus Papier mit Teelichtern drin. Hoi An, Januar 2019Ein paar Fotos noch dann geht es zum Bus zurück. Hoi An, Januar 2019Unterwegs fängt es an zu regnen, da haben wir aber Glück gehabt, Ausflug trocken erleben können! Hoi An, Januar 2019Hoi An am Abend ist wirklich schön mit seinen vielen bunten Lampions – die auch auf Regen vorbereitet sind – hat uns sehr gut gefallen. Schade, dass ich mir keinen Lampion gekauft habe – nicht dran gedacht :-(Hoi An, Januar 2019Auf dem Pooldeck ist es ruhig als wir gegen halb elf wieder eintrudeln.Hoi An, Januar 2019In der AIDAbar trinken wir noch einen Absacker und dann geht ab auf die Kabine. Rucksack packen für morgen. Es geht nach Hue – die ehemalige Kaiserstadt.

 

 

 

 

 

 



 



Wieder einmal ein toller, interessanter Reisebericht mit vielen tollen Bildern von einer traumhaften Reise. Das ist schon sehenswert Hue - Die Kaiserstadt am Fluss mit ihren farbenprächtigen Palästen und den wunderschönen Pagoden. Da hier bald alles Geschichte ist, möchte ich mich bei dir für deine immer und immer wieder interessanten Beiträge bedanken und ich werde sie vermissen. Wünsche dir noch viele, viele Reisen mit super schönen Zielen. Bleibe Gesund und viele Grüße zu Dir mit einem großen Dankeschön.

von Barbuda am 08. März 2019 um 07:51 Uhr

Hi Perlenfee, ja das ist sehr schade,das diese Seite bald nicht mehrt weitzerbestehen wird. Hier konnte man ohne schon mal an den jeweiligen Orten gewesen zu aein, erste und nachhaltige Eindrücke und auch Ausflugs-Tips bekommen, speziell bei Deinen Reiseberichten, Dankeschön.
Liebe Grüße, Autopilot

von Autopilot am 08. März 2019 um 00:54 Uhr

Liebe Perlenfee, da warst du ja wieder flink mit dem nächsten Teil deiner unvergesslichen Reise. Danke, dass ich dies hier noch lesen durfte.
Jetzt steht es fest, AIDA wird hier "das Licht aus machen".
Vielen, vielen Dank für deine sehr schönen Berichte. Ich werde jetzt zwar nicht erfahren, wohin deine Reise mit der Mutti in diesem Jahr gehen wird -es wird doch eine Reise geben;)- für dich und deinen Reisebegleitern viele schöne Momente mit AIDA, vielleicht sieht man sich mal auf einer Tour. Bleib schön Gesund und recht lieb gegrüßt von KOPIE72

von KOPIE72 am 07. März 2019 um 16:15 Uhr

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