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Mit AIDAvita neue Ziele entdecken, Januar 2019, Teil 13 Ho Chi Minh-City und Ankunft Singapur - Ende der Reise, fast ...

von  Perlenfee 10. März 2019 15:49
Mit AIDAvita neue Ziele entdecken, Januar 2019, Teil 13 Ho Chi Minh-City und Ankunft Singapur - Ende der Reise, fast ...

26. Januar, Ho Chi Minh City – welch ein Geschenk, 29 GradHo-chi-Minh-City, Janaur 2019Also wirklich ausgeschlafen war ich nicht, aber der Frühstückskaffee hat die Lebensgeister etwas wach gerüttelt. Die Einfahrt in den Hafen Phu My haben wir verpasst. Aber es ist nicht sooo tragisch, denn wir waren schon einmal mit der Bella hier und sogar über Nacht. Damals haben wir am ersten Tag eine wunderschöne Mekongtour gemacht, den Abend und die Nacht in Ho Chi Minh City (mit Hotelübernachtung) verbracht und am nächsten Tag wurde die City erkundet. Oh, was war der Abend in der Stadt aufregend … es war die Nacht zum chinesischen Neujahr – Jahr des Pferdes. Unbeschreiblich, was da los war – alles was zwei Beine hatte war unterwegs, zu Fuß oder mit dem Moped. Ich werde das Geräusch der Fahrzeuge nie vergessen. Nun aber zum heutigen Tag.Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019Unten auf der Pier stehen die kleinen Busse unseres Touranbieters und welch eine Freude, Van ist wieder unsere Reiseleiterin. Sie wohnt hier und so werden wir viel erfahren.

Die Stadt, die früher mal Saigon hieß, wurde zu Ehren des Revolutionsführers Ho-Chi-Minh 1976 umbenannt. Sein großes Standbild findet man vor dem Rathaus. Die Metropole gilt als modernste Stadt Vietnams. Das haben wir seinerzeit auch festgestellt. Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019Es gibt riesige Hochhäuser (auch im Vorstadtbereich), doch ein großer Teil spiegelt noch den Charme der Kolonialzeit wider. Es gibt breite Alleen, Parkanlagen und wunderschöne Kolonialbauten, an denen wir nachher vorbeifahren und einige davon besuchen werden. Die Stadt ist aufgeteilt in 17 Bezirke und ein großer Teil der circa 6,8 Millionen Einwohner sind Einheimische und der Rest ist aus anderen Provinzen hinzugezogen. Die Landessprache ist vietnamesisch, englisch die erste Fremdsprache in den Schulen. Wenn man Glück hat, trifft man aber auch Menschen, die noch französisch können. Deutsch ist nicht unbekannt, denn es gab viele Vietnamesen, die in den Staaten des Ostblocks studiert oder gearbeitet hatten.

Auf dem Weg in die Stadt fällt der Blick immer wieder auf herumliegenden Müll. Ja, das sei schon ein Problem in Vietnam, hören wir von Van. In HCM zahlt man umgerechnet 10 Euro für die Müllentsorgung – ich habe vergessen, für welchen Zeitraum. Auf dem Land wird der Abfall einfach verbrannt oder in den Mekong geworfen. Im achten Bezirk, wo die Pfahlbauten zu finden sind, ist es für den Saigonriver katastrophal. Die Abwässer sowie der Müll werden auch dort in den Fluss entsorgt. Meine Meinung dazu, wir sollen aber bitteschön nicht mit dem Finger auf die Länder zeigen, in denen die Müllentsorgung sehr unzureichend ist. Auch hier in Deutschland wird es immer mehr zur Mode, das Autofenster zu öffnen und die Fastfoodverpackungen raus zuwerfen. Alte Kühlschränke und Sperrmüll werden in Wäldern entsorgt. An der französischen Atlantikküste habe ich am Strand Müll aufgesammelt, der von der Strömung angeschwemmt wurde. Einfach unverständlich, wo wir doch in Europa eine gut funktionierende Müllabfuhr haben. Ich bin jetzt vom Thema abgekommen – ist mir halt gerade eingefallen.

Angekommen im 7. Bezirk besuchen wir einen Morgenmarkt. Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019Hier leben Einheimische und kaufen für den täglichen Bedarf ein. Der Parkplatz ist voller Zweiräder. Fast jeder Haushalt hat 2 davon. Eins benutzt man für die Fahrt zur Arbeit und eins nur für die Urlaubsfahrten. Erlaubt sind 4 Personen auf dem Doppelsitz (2 Erw. und 2 Kinder). Ja, manchmal sitzen auch 3 Erwachsene drauf, habe ich gesehen. Und einen Helm muss jeder tragen, bei Verstoß zahlt man schnell 20 Euro Strafe und das ist viel Geld hier! Man soll sich nicht wundern, wie vermummt die Menschen auf diesen Maschinen sitzen. Gesichtsmaske, Handschuhe, Jacke mit langen Ärmeln, lange Hose an und Schirmkappe unter dem Helm – nicht wegen der Abgase, neeeiiiiiiiiiiin, man will nicht braun werden!!Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch – wieder alles in frischer Qualität. Die Präsentkörbe sind kunstvoll gefüllt und verpackt.Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Auf der Fahrt in den 5. Bezirk überqueren wir den Fluss und schauen auf die Skyline.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019 Unterwegs schlägt Van vor, wir könnten noch einen Blumenmarkt besuchen, wenn wir wollen. Alle sind dafür und so machen wir einen kurzen Halt. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Die Blumen sind genauso frisch, wie das Obst im Markt. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Fein säuberlich nach Farben und Sorten stehen sie im Wasser und warten auf Kundschaft. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Ich kann zwischen den breiten Schirmen einen Blick nach oben werfen. Unterwegs gibt es auch so viel zu sehen ...Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019In Chinatown, dem quirligen Bezirk angekommen, besuchen wir den Ba Thien Hau Tempel – Tempel der Meeresgöttin. Ja, wir erkennen ihn wieder. Durch das eiserne Tor gelangt man über einen Innenhof in die große Halle. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019An den Decken hängen die Räucherspiralen, die Luft ist schwer vom Duft. Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Heute muss ein besonderer Tag sein, denn viele junge Leute in traditionellen Kleidern sind anwesend. Meist sind es Brautpaare, die hierher in den chinesischen Tempel kommen, um sich fotografieren zu lassen. Die jungen Frauen sehen wunderschön aus, perfekt gestylt und geschminkt. Ich fotografiere ein Brautpaar und gratuliere ihnen. Ein kleine Konversation auch mit deren Freunden, wo wir her kämen usw. Ich zeige ihnen meine Fotos und bekomme sofort das okay, sie für meine Berichte zu verwenden. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Auch andere Besucher des Tempels sind einverstanden und so zeige ich ein paar meiner Aufnahmen …Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Es bleibt noch etwas Zeit und wir schauen uns in dem Tempel um. Man sollte ihn unbedingt gesehen haben, wenn man nach HCM kommt.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Die Fahrt durch das Viertel geht weiter und wir stehen vor der Pagode Chua Va Phart. Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019Es sollen über 1000 Buddha-Figuren zu sehen sein. Es gibt 5 Stockwerke zu erkunden und überall stehen Altäre mit goldglänzden Buddhas. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019Auf den angrenzenden Balkonen glimmen Räucherstäbchen und je höher wir kommen, desto mehr erblicken wir von der Umgebung.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019

Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019Hinter Glas stehen geschützt mit roten Ledereinband versehene Bücher und Scultpuren. Ho-chi-Minh-City, Janaur 2019Auf einer Etage stehen Menschen beieinander, um von einem Verstorbenen Abschied zu nehmen. Die Besucher stehen andächtig vor den Altären.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019 Ein beeindruckender Ort, den wir jetzt auch kennen gelernt haben.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Es ist Mittagszeit und wir setzen uns in einem schönen Restaurant an den gedeckten Tisch. Das Gebäude stammt noch aus der französischen Kolonialzeit und wurde wirklich schön hergerichtet. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Und das Essen - wieder ein Genuss.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Gut gestärkt fahren wir die Tour weiter. Diesen Ort zu besuchen, hat mich sehr beschämt. Es ist das Museum der Kriegsverbrechen. Früher hieß es „Museum der Amerikanischen Kriegsverbrechen“. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Ein trauriges Kapitel in der Geschichte Vietnams. Folter, Mord, Giftgas, Bomben, Vergewaltigung – ein Leid ohne Ende. Ich konnte nicht durch das komplette Museum gehen, der Anbau mit den Gefängniszellen und Dokumentationen von Folter war schlimm. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Eine Gruppe junger Leute steht neben mir und sie schauen mich an. Denken sie, ich sei Amerikanerin??? Wir kommen ins Gespräch, ich erzähle, wir seien aus Deutschland und die Gesichter hellen sich auf. Uffz, Erleichterung auch meinerseits. Da fällt mir ein, es werden immer noch vereinzelt missgebildete Kinder geboren - in den Gebieten, wo das Giftgas versprüht wurde.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Von hier aus geht es noch zum höchsten Punkt über der Stadt, in den Bitexco Financial Tower. Dort oben gibt es eine Bar und bei einem leckeren Eiskaffee genießen wir die Aussicht auf die Stadt. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Kommt uns bekannt vor, ich werde zu Hause mal die Fotos vergleichen. Ob sich viel geändert hat?Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Alle sind wieder pünktlich am Bus und wir fahren in Richtung der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt, wie das historische Postamt und die Kathedrale Notre Dame. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Ein Stück zu Fuß tut gut und so stehen vor der im klassizistischen Stil erbauten Oper.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Jetzt noch in Blick noch zum Postamt Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019und dann rüber zur Kathedrale – wunderbar.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Ein Blick auf die Uhr, es wird Zeit für den Treffpunkt – immerhin ist es schon fast 17 Uhr und wir haben noch etwas Fahrzeit vor uns. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019

Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Ich konnte noch eine Schachtel lokaler Zigaretten kaufen. Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Nein, ich rauche nicht. Die sind für einen Bekannten, der Zigaretten aus der Welt sammelt. Natürlich verschenke ich den Inhalt, denn mit der Einfuhr von Zigaretten in Singapur gibt es zolltechnisch Probleme. So freut sich die Crewmannschaft wieder und ich packe die leere Schachtel nachher in den Koffer.

Die Sonne versinkt gegen 18 Uhr und wir sind nach fast 10 Stunden wieder auf dem Schiff. Van hat uns den Tag schön gestaltet und wir nehmen die Erinnerungen gerne mit nach Hause.Ho-Chi-Minh-City, Januar 2019Viel Abendprogramm nach dem Tag machen wir nicht mehr. Wir wollen noch die Koffer packen, denn am letzten Tag bedeutet das Stress. Also los …

27. Januar, Seetag nach Singapur – sonnig, 30 Grad

Heute morgen ist die Passausgabe und bald das Ende der Reise. Kurz vor 18.30 Uhr treffen wir Jana und Walter zum Farewell-Dinner im Calypso-Restaurant. Alles ist nett eingedeckt.Seetag nach Singapur, Januar 2019

Seetag nach Singapur, Januar 2019

Seetag nach Singapur, Januar 2019Der Wettergott hat einen Strich durch die Offizielle Verabschiedung gemacht. Der Farewell-Sekt wird statt auf dem Pooldeck vor dem Theater gereicht und drinnen auf der Bühne sind sie alle aufmarschiert um sich von uns zu verabschieden. Dankeschön sagen auch wir, es war eine wunderschöne Zeit.Seetag nach Singapur, Januar 2019Wir verabschieden uns auch von den Bands, Agnes und Yoolio und hoffen, dass wir uns bald mal wieder sehen.

28. Januar, Singapur – warm, 29 Grad

Den Nachmittag verbringen wir wieder in der City, rund um den Clarke Quay. Was essen und trinken mit Jana und Walter. Singapur, 28. Januar 2019

Singapur, 28. Januar 2019Wir Frauen kaufen Schuhe, wie gehabt in Singapur, später noch die Lasershow und Mitternacht ist Zapfenstreich für uns. Einmal noch umarmen wir unsere Freunde und wünschen uns gegenseitig eine gute Zeit und dass wir gesund bleiben. Singapur, 28. Januar 2019

Singapur, 28. Januar 2019Morgen früh, kurz vor sieben Uhr fahren wir zum Flughafen – es geht noch für ein paar Tage nach Bangkok. Man fliegt gerade mal eineinhalb Stunden und dort werden wir auf jeden Fall nach Ayutthaya fahren.

AIDAsehen, irgendwo, irgendwann …..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank für deinen Abschlußbericht eine bestimmt wieder unvergeßliche Reise mit AIDA. Ich werde deine und natürlich auch die anderen Reiseberichte in dieser Form schmerzlich vermissen. Leider habe ich es nicht mehr geschafft meine restlichen Reiseberichte von unserer Ostseetour hier einzustellen.LG Gaby

von Gaby-05 am 23. März 2019 um 12:09 Uhr

Vielen Dank für die vielen spannenden Reiseberichte.
Auch diesen habe ich sehr genossen.
Wir waren auch im Januar in Ho-Chi-Min-Stadt und ich habe mich gefreut einige vertraute Ausblicke zu entdecken.

von Mmo1972 am 11. März 2019 um 14:49 Uhr

Hi Perlenfee, offiziell wird die Webseite zwar heute beendet, aber ich kann mir schlecht vorstellen, daß von der AIDA-Seite diese "Werbe-Ebene" nicht mehr weiter unterstützt wird. Die neue Webseite läßt ja nur jeweile ein Foto mit begrenztem Text zu, was für aussagefähige Reiseberichte, die zweifelsohne eine Werbung auch für AIDA's eigene Ausflüge darstellt, ....keine Basis ist.
Mal schauen, was die nahe Zukunft hierzu bringen wird.
Danke auch von meiner Seite für Deine tollen Foto´s und Reiseberichte, bis bald, Autopilot

von Autopilot am 11. März 2019 um 00:25 Uhr

Punktlandung mit dem letzten Teil. Danke, danke, danke!!!

von Rebelbarb am 10. März 2019 um 23:30 Uhr

Vielen lieben Dank für die wunderschönen Reiseberichte. Habe schon mit Spannung auf den letzten Teil gewartet,der natürlich auch wieder mit schönen Fotos versehen war. Ich wünsche jedenfalls der Perlenfee und den Familien Mitreisenden viele weitere schöne Reisen.Mit lieben Gruß Aidafan Brigitte

von Aidafan14 am 10. März 2019 um 17:14 Uhr

Liebe Perlenfee, vielen Dank für Deine Reiseberichte, mit denen Du diese Plattform bereichert hast.
Sie waren wie immer spannend und schön zu lesen. Natürlich machen sie neugierig auf diese fernen Orte.
DANKE
LG Syrenka

von Syrenka am 10. März 2019 um 16:46 Uhr

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