Nordamerika New York - New York

von  Ziploop 01. März 2015 13:36
Nordamerika New York  - New York

Nordamerika 4: 27.09. - 11.10.2014

Eigentlich wollten wir unseren Reisebericht ja gar nicht online stellen, da es von der vorherigen Reise einen fast identischen gibt. Aber da unser Bericht schon seit letztem Jahr fertig ist und an diesem Wochenende die Nordamerika-Touren im Wochenendeinkauf angeboten werden, haben wir uns dazu entschlossen, dem vielleicht einen oder anderen Unentschlossenen doch noch mal ein paar Anreize zu geben, diese Route irgendwann einmal zu fahren... ES LOHNT SICH!!!


1. Tag - Anreise


Nach einem individuell gebuchten Flug mit LH ab FRA, mit einem Airbus 380, sind wir um 13:00 amerikanischer Zeit auf dem Flughafen JFK gelandet. Nach mehrfachen Pass-Kontrollen, den Einreiseprozeduren, Zollformularen und Schlangen an den Schaltern waren wir dann endlich um 14:30 aus dem Flughafen raus und New York empfing uns mit 27 Grad und Sonne.


Der Flughafen selber war jetzt nicht das Highlight was man sich so im Vorfeld ausgemalt hatte, hey das ist „NEW YORK“...Frankfurt ist da schon eine andere Hausnummer, aber das nur am Rande.


Da wir individuell gebucht hatten, mussten wir uns um unseren Transfer selbst kümmern. Der Transfer mit Aida hätte das gleiche gekostet und deshalb haben wir uns für ein Taxi entschieden (wir vermeiden Busfahrten wo es nur geht). Für 52$ Festpreis (inkl. Trinkgeld) wird man vom Flughafen bis Manhattan gefahren und muss nicht warten und im Bus sitzen bis alle anderen Gäste da sind.


Hier sollte man die ausgewiesenen, lizensierten Taxis benutzten und sich nicht auf irgendwelche Fahrer einlassen, die einem gleich nach dem Verlassen des Flughafens ihre Dienste anbieten. Die offizielle Taxi-Spur ist ausgewiesen, man bekommt einen Informations-Zettel und die Nummer des Taxis aufgeschrieben.


Die Fahrt nach Manhattan war dann auch das erste Highlight dieser Reise. Für jemanden wie uns, der noch nie in New York war, ist der Anblick der Skyline einfach unbeschreiblich und ein Moment den jeder mal erlebt haben sollte. Am Pier 92 angekommen ging auch das Einchecken auf das Schiff sehr schnell, da die Busse wohl noch irgendwo auf der 50th im Stau standen. Der Cruise Terminal selber ist leider schon etwas in die Jahre gekommen und „schön ist etwas anderes“ aber egal.


Nach dem Bezug unsere Kabine haben wir uns gleich auf den Weg gemacht, die Stadt zu erkunden. Nur nicht hinsetzten oder -legen ist die Devise… Die Zeitumstellung trifft einen dann doch ziemlich schnell. Vom Pier 92 ging es dann einfach die 52nd Street gerade aus hoch in Richtung Manhattan und nach 20 Minuten steht man schon auf dem Broadway - mitten im Geschehen.


Für 19:00 hatten wir uns im Vorfeld schon Karten für Top of the Rocks im Rockefeller Center gekauft und das war auch gut so…Angekommen im Rockefeller Center  betrug die Wartezeit für Ticket Käufer ca 1,5h und da wir unbedingt noch ein bisschen vom Sonnenuntergang sehen wollten, waren wir froh, dass wir ohne Wartezeit zu unsere gebuchten Zeit nach oben durften. Der Fahrstuhl benötigt 34 Sekunden für 68 Stockwerke!!! Der Ausblick war ÜBERWÄLTIGENT. Es war zwar relativ voll aber auch die kurzen Wartezeiten um einen Platz am Fenster zu ergattern hielten sich in Grenzen. Sonnenuntergang, die ersten Lichter der Skyline und immer noch 25 Grad. Ein unvergessliches Erlebnis. 

 


Nachdem wir alles mindestens 5 mal fotografiert hatten, ging es weiter zum Times Square, um umringt von Neonlichtern und Menschenmassen die letzten Eindrücke dieses Tages aufzunehmen... UNBESCHREIBLICH...

Bevor wir uns wieder in Richtung Schiff aufmachten, haben wir noch schnell in einer Sportsbar halt gemacht um uns noch ein bisschen sinnvoll zu ernähren ( Burger und Pommes) und folgendes zu lernen: Man kann in einem Restaurant sitzen und essen  wo 6 50" LCD-Fernseher und 2 Beamer 8 verschieden Football -Spiele gleichzeitig übertragen, die Amerikaner so laut sprechen das man sich wenn man gegenüber sitzt anschreien muss und die Musik so laut ist wie man es von zu Hause nur aus Diskotheken kennt. Und trotzdem sind alle glücklich...  


22:00 wir gaben dem Jetlag nach...

 

 


 

2. Tag - New York


Der Tag startete mit der Seenotrettungsübung um 7:30 L Egal, aufgrund der Zeitumstellung waren wir eh schon um 5:00 „fertig“ mit schlafen.  Nach einem kurzen Frühstück machten wir uns auf in Richtung Central Park -57th wieder hoch bis zu 8th und schon steht man im Grünen und hat aus dem Park einen Super Blick auf die City.



Sonntags ist der Park autofrei und man kann zu mindesten einen Teil zu Fuß erkunden, für den ganzen Park sollte man sich wohl eher ein Fahrrad leihen welches an allen Eingängen zum Mieten angeboten wird. Vom Central Park aus ging es dann die berühmte 5th Avenue herunter wo fast alle Geschäfte ab 12:00 geöffnet hatten (Sonntags)… und vor dem Apple Store ist schon eine Schlange.

 


Sofern man Lust zum Shoppen hat, bleibt hier definitiv kein Wunsch offen. Auf der 5th kommt man dann auch noch am Empire State Building vorbei wo man ebenfalls bis auf das Dach fahren kann, da wir ja gestern schon den Ausblick vom Rockefeller Center hatten sparten wir uns das und machen noch einen kleinen Abstecher zur Grand Central Station, an der 42nd. In vielen Filmen diente diese schon als Kulisse und deshalb muss man die auf jeden Fall mal gesehen haben.



Weiter auf der 5th in Höhe Madison Square Park kommt dann noch das Flatiron Building, das erste Hochhaus in NY, welches 1903 bereits errichtet wurde.



Nach einem kurzen Stopp bei Macys in der 34th haben wir die U-Bahn 1 in Richtung South Ferry genommen und sind an der Chambers Station ausgestiegen, um uns  die Baustelle rund um das World Trade Center anzusehen.


Gleich nebenan in der Cortland Street befindet sich das 21Century, ein Outlet mit allen bekannten Designer Marken... Wir kapitulierten nach wenigen Minuten, da der Ansturm doch zu groß war. Nach einem kurzen Stopp an der Wall Street und dem obligatorischen Foto entschlossen wir uns, den Rückweg mit der Fähre zurückzulegen und nahmen an der Wall Street Ferry (Pier 11) die Fähre zur 34th Straße. Das Ticket ist mit 6$ zwar ein wenig teurer als die U-Bahn, aber bei blauem Himmel ist der Blick auf Lower Manhattan noch imposanter als wenn man direkt im Viertel steht... Sehr zu empfehlen.


Bereits von zu Hause aus haben wir eine Manhattan Bus Nacht Tour mit Grey Line gebucht. Die Abfahrt  8th zwischen 47/48 ist ab 18:00 alle halbe Stunden und die Fahrt dauert je nach Verkehrslage 1,5-2 Stunden. Während dieser Fahrt überquerten wir den East River über die Manhattan Bridge und fuhren nach Brooklyn, mit einem außergewöhnlichen Nachtblick auf Lower Manhattan und die Brooklyn Bridge.


Der Schrittzähler im Handy zeigte 25km und wir hatten einen wunderschönen Tag in Manhattan. Fazit: wer Lust am Laufen hat kann die Highlights ohne weiteres zu Fuß erkunden und jederzeit auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Egal wo wir waren und gefragt haben, es wurde uns immer höflich und freundlich weitergeholfen, egal ob der Passant auf der Straße oder die Dame am Ticket Schalter...


We Love New York ...


 

3. Tag - New York

 

 Für den letzten Tag in NY haben wir noch eine Radtour, NYCB 03, Manhattan morgens mit dem Rad erleben, gebucht.


Es ging noch einmal über die 5th in Richtung, Times Square, Wallstreet und natürlich auf die Brooklyn Bridge.  Obwohl wir viele dieser Ziele bereits gestern zu Fuß erkundet haben erlebten wir immer noch neue Eindrücke, wie z.B.  der grandiose Blick von der Brooklyn Bridge auf Manhattan, der Blick auf die Freiheitsstatue und ein weiteres Highlight: die Highline im Meat District im Stadtteil Chelsea. Die Highline ist eine stillgelegt Bahnstrecke die komplett begrünt wurde und sich über 2.3 km durch Chelsea Richtung Norden zieht...


Pünktlich um 12:00 waren wir wieder am Schiff und um 13:00 heißt es dann Leinen los, Goodbye New York. Die Luna fuhr langsam den Hudson River herunter und wir genossen ein letztes Mal die Skyline von Manhattan vorbei an der Freiheitsstatue.


Bermudas, wir kommen...



4. Tag - Seetag


Der erste Seetag auf dieser Reise lud zum ersten Ausschlafen ein. Für uns heißt "Ausschlafen" erst um 9 Uhr aufzustehen..:-) Die See war ruhig und wir konnten nach einem guten Frühstück mit Recht wenig Gedränge die Zeit mit Lesen, Schlafen und Massage im SPA verbringen.


Jetzt findet sich auch kurz Zeit, um über kleine Veränderungen im gewohnten Aida-Ablauf zu schreiben.


Fangen wir damit an das wir bei unserem ersten Frühstück ohne Besteck am Tisch gesessen haben… Nach kurzer Irritation fanden wir die Bestecke zwischen den Essenstationen verteilt. Die Nachfrage beim Restaurantmanager brachte Licht ins Dunkel. Grund für das Fehlen der Ständer sind die Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen der amerikanischen Behörden. Man teilte uns mit, dass dies im Bereich von amerikanischen Gebieten so üblich sei und wir es leider hinnehmen müssten... 

Gleiches gilt für frisch zubereitete Backwaren wie Pancakes oder Waffeln. Diese werden in einem zurückliegenden Teil der offenen Küche zubereitet.



5. Tag - Hamilton Bermudas

 

7:00 und schon 28 Grad bei leicht bewölktem Himmel. Die Einfahrt zwischen den Inseln in den Hafen beobachteten wir von unserer Balkonkabine. Im Hafen lag  schon die „Norwegian Breakaway“, die wir letztes Jahr noch in der Papenburger Meyer-Werft im halbfertigen Zustand gesehen haben. Schön anzusehen aber unsere Luna ist viel schöner ….

 

 


Wir hatten den Bike-Ausflug Hamilton und Strandvergnügen gebucht. Die Tour war bei 28 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit doch relativ anstrengend und wir waren froh, dass wir genügend zu trinken eingepackt hatten. Nach einem steilen Anstieg ging es zum Aussichtspunkt „Fort Scuar“. Von hier aus hatten wir einen schönen Ausblick über die Halbinsel. Unser Biking Guide hatte an jedem Halt etwas zu erzählen, somit blieb auch der kulturelle Aspekt nicht auf der Strecke. 


Weiter ging es Richtung Horeshore Bay und wir hatten eine Stunde Zeit, das 27 Grad warme Wasser zu genießen und unsere Beine wieder etwas in Schwung zu bringen. Da natürlich fast alle Gäste zu diesem Strand gefahren sind, war es entsprechend voll. Zwischendurch regnete es immer wieder ein bisschen, aber das war eine willkommene Abkühlung.


Da wir aus organisatorischen Gründen in einer Pedelec-Gruppe fuhren, war das Tempo relativ hoch und wir mussten uns an den Bergen des Öfteren überholen lassen. Auf der alten Railway-Trasse ging es weiter Richtung Hamilton wo wir dann die Fähre zurück zum Schiff genommen haben. Die Klimaanlage auf der Fähre war natürlich komplett runtergedreht!!! Also das nächste Mal eine Jacke für die 20 Minuten Überfahrt einpacken… Einige Mitreisende liefen am nächsten Tag mit der Tempobox herum :-)


Als die Fähre anlegte, regnete es in Strömen. Da man bekanntlich selten einen Regenschirm beim Radfahren dabei hat, waren wir komplett durchnässt als wir gegen 16:00 das Schiff erreichten. So einen Regen haben wir noch nicht erlebt... Das war wir Duschen, bei 25 Grad, nur mit Klamotten und draußen...

Nach einer heißen Dusche auf der Kabine und Wasser aus den Schuhen schütten legte das Schiff dann um 17:00 Uhr ab.


Um 20:00 ging es dann für uns zum Aida aktiv Bingo in die Aida Bar. Für Außenstehende mag sich das Aida aktiv Bingo etwas komisch mit ansehen (uns ging es beim ersten Mal genauso, was machen die da, geht es allen gut? können wir helfen?!?!). Aber wenn man weiß wie und warum das alles so läuft, hat man eine Menge Spaß und immerhin die Chance die Urlaubskasse etwas aufzubessern (diese Idee funktioniert aber nicht oft :-))


Bahamas wir kommen…



6. und 7. Tag - Seetag 2 und 3


Wie immer an einem Seetag nutzten wir die Zeit um und ein wenig auszuruhen, zu lesen  und die Annehmlichkeiten einer Balkonkabine zu genießen. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem Espresso an der Bar ging es erstmal auf den Balkon zum Sonnen.


Wenn man so gar nichts zu tun hat, und der Kopf nach mittlerweile 6 Tagen sich endlich auch ein bisschen von dem Alltag zu Hause entfernt, wird man leider immer wieder in den normalen Wahnsinn zurückgeholt. Wir fragen uns, warum es auf jeder Reise immer wieder diese notorische Nörgler und Motzköpfe gibt denen, man aber auch gar nichts recht machen kann. Dem einen sind die Tische zu schlecht angeordnet, der andere meckert darüber dass irgendwas auf dem Buffet fehlt... Der nächste hat gemerkt das wir auf einem Schiff sind und dieses sich bei Wellengang auch bewegt und Geräusche macht... und unsere Lieblingsmitreisenden, die sich am Buffet verhalten, als gäbe es in 5 min nichts mehr zu essen (ich, mir, meins Modus) keine Rücksicht auf Verluste :-). Leider ist es auf jeder Reise das gleiche....

Vielleicht würden wir es vermissen wenn es irgendwann  nicht mehr so wäre J


 

8. Tag - Nassau / Bahamas


Wir hatten den Wecker auf 6 Uhr gestellt, um das Einlaufen in den Hafen von Nassau zu sehen. Wie sich herausstellen sollte, eine lohnenswerte Maßnahme. Von unserem Balkon aus konnten wir zuerst Sternschnuppen und dann einen fantastischen Sonnenaufgang bewundern.


Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns bereits um kurz nach 8 Uhr zu Fuß auf den Weg zum Hotel Atlantis gemacht. Nach einer guten Stunde Fußmarsch haben wir zuerst den Strand "Cabage Beach" erreicht. Was wir sahen war Sonne, türkisblaues Wasser und weißer Sand! Grandios!! Das Wasser war 30 Grad warm und so herrlich, dass man gar nicht mehr raus wollte.

 


Wir hielten uns eine gute Stunde am Strand auf und machten uns dann auf den Weg in Richtung Hotel Atlantis...

In diverse Bereiche kommt man nur mit Hotel-Karte oder Tagestickets. Irgendwie haben wir es aber geschafft, in einen kleinen Teil des Aquariums zu kommen. Man konnte dort unter den Haifischbecken entlanglaufen.

Nach einer kleinen Runde im Riesenareal des Hotels sind wir durch das Casino wieder nach draußen gekommen, danach durch das "Marina Village" geschlendert und zum Fähranleger gegangen. Von dort aus sind wir für 4$ pro Person wieder in Richtung Nassau gefahren.


Da wir noch Zeit hatten, haben wir einen weiteren Strand, den „Western Esplande Beach“ besucht. Dieser war weniger sauber als der Strand auf Paradise Island, aber flacher abfallend und mit weniger starken Wellen. 

 


An diesem Strand haben wir in einer Bar nebenan einen Daiquiri gekauft. Die Bar heißt "Fat Tuesday" und wir haben uns für ca. 15$ eine Sportflasche als Andenken gegönnt, einfach nur weil sie cool war und uns immer an diesen Tag erinnern sollte.

Auf dem Weg zurück zum Schiff sind wir noch durch ein paar Straßen gebummelt, was aber angesichts der Hitze nicht gerade genussvoll war.


Achso... Da es sich bei Nassau um einen beliebten Hafen bei amerikanischen Kreuzfahrern handelt, haben wir die Stadt mit weiteren 12.000 Touristen (5 Schiffe - einschließlich unserem) geteilt.



9. Tag - Miami


Da wir ja wieder in die USA eingereist sind, war um 8:30 erst einmal Face Check bei den amerikanischen Behörden angesagt. Das ganze Schiff wurde in Gruppen eingeteilt und jeder musste sich zur angegeben Zeit in der Aida Lounge mit seinem Reisepass einfinden. Vorher durfte man das Schiff nicht verlassen. Am Hafen Terminal warteten dann schon die ansässigen Hop-on-Hop-Off-Busse und haben ca. 80% der Besucher abgefangen.


Eigentlich hatten wir ja eine Radtour gebucht, die leider im Vorfeld abgesagt wurde, da Aida wohl keine Erlaubnis von den amerikanischen Behörden erhalten hat. In Anbetracht dessen das so gut wie keine Wolke am Himmel war, war dies vielleicht gar nicht mal so schlecht.


Wir haben uns dann dazu entschlossen den Weg zur Central Station (Bayside Marketplace ) zu Fuß zurückzulegen. Wenn man den Weg aus dem Hafen gefunden hat geht es über die Brücke direkt zum Bayside Marketplace der auf der linken Seite am Ende  der Brücke liegt.

Trotz dessen das dieser Tag ein Sonntag war hatten ab 10:00 alle Geschäfte geöffnet. Hier haben wir uns dann doch für ein Kombiticket des Hop-on-Hop-Off-Busses entschieden (Boot + Bus) für 65 $ pro Person. Um 10:00 ging es erstmal für 1,5h auf ein kleines Boot und wir sind um die vielen künstlich angelegten  Inseln gekreuzt, inkl. Fisher Island und haben eine Eindruck darüber gewonnen was passiert wenn Geld keine Rolle spielt.


Die Häuser sind allesamt sehr imposant anzusehen und unsere Tourguide hat uns zu den wichtiges und größten alles erzählt was wichtig ist. Einige Häuser stehen derzeit zum Verkauf, wer also gerade mal 15-20 Millionen über hat, kann sich hier gleich ein Feriendomizil erwerben.


Nach der Bootstour und einem Kaffee haben wir uns für die Bustour blau nach South Beach entschieden und sind direkt in der Nähe vom Miami Beach ausgestiegen. Wenn man einen Tag vorher auf den Bahamas war kann einen eigentlich nichts mehr überwältigen, aber die Größe des Strandes tat es dann doch ein wenig. Alles sehr sauber und gepflegt und genug Platz für alle Touristen. Nach ein bisschen Sightseeingtour über den Ocean Drive sind wir dann mit dem Bus wieder in Richtung Central Station gefahren.


Da sich Miami sehr weitläufig erstreckt, ist hier zu Fuß nicht so viel zu entdecken, wie wir das in anderen Destinationen gewohnt waren, deshalb war der Bus sicherlich nicht die günstigste aber die beste Alternative. Eine Bootsfahrt ist unsere Meinung nach ein "must" wenn man schon mal in Miami unterwegs ist.

Nach abschließendem Shopping ging es mit dem Shuttlebus der Hop-on-Hop-Off-Linie wieder zurück zum Schiff.


Um 18:00 hieß es dann schon wieder Goodbye Miami und wir sind bei einem wunderschönen Sonnenuntergang (Delphine inklusive) auf in Richtung Cape Canaveral.



10. Tag Port Caneveral

 

Wieder mal früh aufstehen, denn bereits um 08:00 war Treffen für unseren gebuchten Ausflug zum Kennedy Space Center und mit uns gefühlt 2/3 des Schiffes.

Die Busse des Space Centers (18 an der Zahl) haben uns direkt im Hafen abgeholt und uns in 30 Minuten zum Space Center gebracht. Unterwegs gab es schon reichlich Informationen was es alles zu sehen gibt, welche Größe das Areal hat und alles Wissenswerte zu der Region. Das Gebiet selber ist ein Schutzgebiet in dem viele Tierarten leben, die vom Aussterben bedroht sind. Die Alligatoren, die man vom Bus aus in der Sonne liegen sehen kann, zählen allerdings nicht dazu J.

 

Der Ausflug war bestens organisiert, überall nette freundliche Tourguides vom Space Center, die auf alles eine Antwort hatten was sie gefragt wurden. Überhaupt ist uns seit Anfang der Reise aufgefallen das die Amerikaner sehr nett, hilfsbereit und immer freundlich Touristen gegenüber sind. 


Angekommen am Center ging es erstmal zum Saturn 5-Raketenzentrum wo es viele Beiträge zu den ersten Schritten und Fehlschlägen der bemannten Raumfahrt gab und auch eine Rakete inkl. Kapsel ausgestellt war. Mächtig groß!!! Da wir nur begrenzt Zeit für unseren gesamten Aufenthalt hatten sind wir relativ zeitnah dann mit dem Shuttle Bus zum Kennedy Space Center Besucherzentrum gefahren.

Das Besucherzentrum ist ein relativ großer Komplex wo meisten Attraktionen  u.a. ein IMAX-Kino, Raketengarten und ein riesige Halle wo das Space Shuttle Atlantis untergebracht ist. Man muss das ganze dort schon mal erlebt haben um sich der Dimensionen klar zu werden, wenn man bedenkt mit welcher zu heutiger Zeit veralteten Technik das ganze damals durchgeführt wurde... Heute hat jedes Handy bessere Technik als die Raumfähren von früher...


Leider war die Zeit viel zu knapp bemessen da die Busse bereits um 12:15 wieder zurück zum Schiff unterwegs waren aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch für nicht Technik interessierte ist das Kennedy Space Center nicht langweilig, man benötigt allerdings viel mehr Zeit um sich alles in Ruhe anzusehen. 14:00 wir verlassen Port Canaveral in Richtung Norfolk.



11. Tag Seetag

Kurz und knapp: die See ist ruhig... Heute machen wir mal gar nix :-) und freuen uns auf unsere nächste Destination - Norfolk.



12. Tag - Norfolk


Um 8 Uhr bei herrlichstem Wetter in Norfolk angekommen haben wir erst einmal ein bisschen die Aussicht vom Schiff genossen bevor wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht haben.


Wir haben an diesem Tag keinen Ausflug gebucht, weil Norfolk selbst (unserer Meinung nach) nicht sehr viel Sehenswertes bietet und wir den Tag zum Shoppen nutzen wollten. Norfolk selbst hat die größte Marinebasis in Amerika und beim Ein- und Auslaufen durch die sogenannte Chesapeake Bay kommt man daran vorbei. Man kann dort U-Boote und auch Flugzeugträger sehen.

In Norfolk selbst liegen wir direkt neben dem Schlachtschiff "Wisconsin", das man auch besichtigen kann.


Wir haben uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Die Stadt ist sehr sauber, es war zu dem Zeitpunkt wenig los und die Leute, die dort herum liefen, kannten wir bereits vom Schiff :-) Wir sind durch ein historisches Viertel mit Häusern aus der Freimaurer-Zeit gekommen. Es war sehr interessant zu sehen wieviel Nationalstolz die Amerikaner haben.


Vor jedem, aber auch wirklich jedem Haus in dieser Siedlung war die amerikanische Flagge gehisst. Genauso haben wir uns so etwas in einem Bundesstaat wie Virginia vorgestellt.


Nach einem kurzen Einkaufsbummel  durch die riesige Shopping-Mall "McArthur" sind wir zurück zum Schiff, um uns an Deck noch etwas die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Beim Abendessen erzählten uns andere Passagiere, das sie mit der kleinen Straßenbahn gefahren sind und das sehr schön gewesen sei.


Um 18 Uhr verließen wir Norfolk bei tollem Sonnenuntergang und waren enttäuscht darüber, dass wir in Port Canaveral im Vergleich viel zu wenig Zeit hatten...


Baltimore / Washington wir kommen...



13. Tag - Baltimore / Washington


Wir hatten auf unserer Reise wirklich Glück mit dem Wetter. Wieder erwartete uns die Sonne, allerdings bei etwas kühleren 13 Grad Außentemperatur...


Wir hatten eine Tour mit dem Fahrrad durch Washington gebucht. Die Tour hieß "BTMB01 - Highlights von Washington".

Die Ausrüstung gab es schon am Abend zuvor, damit wir am Folgetag direkt starten konnten. Die Tour war ausgebucht. Also... Wer sich für eine Biking Tour interessiert, sollte schon von zu Hause aus buchen oder direkt am ersten Tag auf dem Schiff zum Biking-Counter gehen.  


Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit kamen wir an unserem Startpunkt, dem National Air and Space Museum an. Viele Museen in Washington sind kostenfrei, so auch dieses. Auf Grund der wenigen Zeit haben wir die Gebäude jedoch nur von außen gesehen.


Die Tour führte und als erstes zum Capitol, wo wir einen kurzen Foto-Stopp machten. Dann ging es weiter über die National Mall weiter zum ersten "Memorial", und zwar zum Washington Monument. Von hier aus hatten wir einen tollen ersten Blick aufs Weiße Haus, das auch unser nächster Stopp sein sollte. Da der Vordereingang abgesperrt war, sind wir zum hinteren Teil gefahren, den man auch meist aus Film oder Fernsehen kennt. Da diese Idee auch noch andere hatten, war es hier sehr voll, aber man konnte sein obligatorisches Foto machen.


Nun ging es nach einem kurzen Stopp beim WWII (World war II) Memorial weiter zum Lincoln Memorial. Hier hatten wir eine Dreiviertelstunde Aufenthalt, sodass wir das ganze große Areal ansehen konnten. Hier befinden sich auch die Denkmäler für die in Vietnam und Korea gefallenen oder vermissten Soldaten. Das fanden wir sehr beeindruckend, da dort auch viele Veteranen waren, die mindestens einen dieser Kriege selbst miterlebt hatten... Sehr bewegend...


Danach fuhren wir kurz zum Arlington Cemetry, auf dem Soldaten, aber auch JFK begraben sind. Weiter ging es in Richtung Pentagon. Da der direkte Weg dorthin zu weit war, haben wir dieses riesige Bauwerk nur aus der Ferne betrachtet. Hier arbeiten 23.000 Menschen und es gibt allein in diesem Gebäude 6 Mc Donald`s...

Dabei ist uns aufgefallen, dass die Flugzeuge sehr dicht über die Stadt fliegen und dabei extreme Kurven machten. Das liegt daran das sie nicht über das Weiße Haus, das Pentagon oder das Capitol fliegen dürfen. Jeder weiß sicher warum!


Unsere nächsten Stopps waren das Jefferson und danach das Roosevelt Memorial. Beide sehr beeindruckend.

 


Als letztes besuchten wir das einzige Memorial in Washington, das nicht einem Präsidenten gewidmet ist, sondern Dr. Martin Luther King. Das neueste Memorial wurde von Barak Obama am 16.10.2011 eingeweiht.


Um 15.15 Uhr haben wir uns mit allen anderen wieder am Bus getroffen. Mit vielen Staus dauerte die Rückfahrten eine gefühlte Ewigkeit...und wir hatten genug Memorials für die nächsten Jahre gesehen...


Alles in allem kann man sagen, dass wir bei diesem Ausflug gefühlt mehr sehen konnten als diejenigen, die das Ganze zu Fuß gemacht haben. Außerdem hatten wir mal wieder einen sehr netten einheimischen Biking Guide.


Um 18 Uhr lief das letzte Mal auf dieser Reise „Sail Away“und am Samstag heißt es noch einmal früh aufstehen, um das Einlaufen in New York auf keinen Fall zu verpassen.



Letzter Tag – Abreise


Nur der Vollständigkeit halber wollen wir nicht versäumen, auch von der Abreise zu berichten. Wir haben gegen 9 Uhr an Pier 88 fest gemacht. An Pier 92 hat die Aida Bella gelegen und da neben 2 weitere NCL Kreuzfahrschiffe. Kurz um, der Hafen war voll weshalb sich die Zollkontrolle mal wieder etwas hinziehen sollte…


Für das „Von-Board-Gehen“ wurden wir wieder in Gruppen eingeteilt. Jeder Passagier musste von Board und durch die Zollkontrolle, auch wenn der Transfer zum Flughafen noch nicht anstand. Es waren 4 Gruppen. Die ersten beiden mussten ihr Gepäck selbst mit von Board nehmen, die anderen beiden Gruppen sollten es bis 2 Uhr vor die Kabinentür stellen.


Die Gruppen wurden dann über Lautsprecher ausgerufen, sodass sich jeder darauf einstellen konnte. Aida wies extra, ausdrücklich und mehrfach darauf hin, dass man auch Verschiebungen oder Änderungen ansagen würde. Wir vermuten, dass das einigen Ungeduldigen nicht schnell genug ging ;-) und so gab es in den Treppenaufgängen natürlich einen schönen Stau und ein wenig Gedränge was uns nach 14 Tagen Traumurlaub keinen Anlass gab sich nur im entferntesten darüber aufzuregen.. einige andere Gäste allerdings waren schon wieder im ich, mir, meins Modus.


Wir haben unser Gepäck selbst mit von Board genommen. Die Einreise war recht unkompliziert und wir sind dann mit unserem Gepäck zur nächsten U-Bahn-Station gelaufen, da unser Flug nicht vom JFK Flughafen sondern vom EWR Flughafen ging.


Fazit dieser Reise: großartig, fantastisch, überwältigend…

 


Trotz ein wenig Skepsis wegen des langen Fluges und der Größe von New York, war es mit unserer individuellen An-Abreise kein Problem. An vielen Destinationen ist es möglich alles auf eigene Faust zu organisieren und das „Busfahren“ zu vermeiden…

 

New York, wir kommen wieder….

 

Tipp für Port Canaveral (Alternative zum Kennedy Space Center): "PCV07 Per Kajak durch den Manatee Cove!" Man fährt mit dem Kajak gemütlich durch die Mangrovenlandschaft, erlebt Seekühe hautnah, sieht mit etwas Glück Delfine sowie andere Tiere und genießt die schöne Natur Floridas! Ein wirklich tolles Erlebnis, daher meine Empfehlung!

von cruiser007 am 09. September 2015 um 20:07 Uhr

Wer für Port Canaveral nach einer Alternative zum Kennedy Space Center sucht (nur 5h für das große Center), dem sei ein Ausflug in Floridas Natur empfohlen: "PCV07 Per Kajak durch den Manatee Cove!" Man fährt gemütlich durch die Mangrovenlandschaft, erlebt Seekühe hautnah, sieht mit etwas Glück Delfine sowie andere Tiere und genießt die Ruhe in der schönen Natur! Das war ein wirklich tolles Erlebnis letztes Jahr, daher meine Empfehlung!

von cruiser007 am 08. September 2015 um 21:22 Uhr

Wer für Port Canaveral nach einer Alternative zum Kennedy Space Center sucht (nur 5h für das große Center!), dem sei ein Ausflug in Floridas Natur empfohlen: "PCV07 Per Kajak durch den Manatee Cove!" Man fährt gemütlich durch die Mangrovenlandschaft, erlebt Seekühe hautnah, sieht mit etwas Glück Delfine sowie andere Tiere und genießt die Ruhe in der schönen Natur! Das war ein wirklich tolles Erlebnis letztes Jahr, daher meine Empfehlung!

von cruiser007 am 08. September 2015 um 21:17 Uhr

Wer für Port Canaveral nach einer Alternative zum Kennedy Space Center sucht (nur 5h für das große Center), dem sei ein Ausflug in Floridas Natur empfohlen: "PCV07 Per Kajak durch den Manatee Cove!" Man fährt gemütlich durch die Mangrovenlandschaft, erlebt Seekühe hautnah, sieht mit etwas Glück Delfine sowie andere Tiere und genießt die Ruhe in der schönen Natur! Das war ein wirklich tolles Erlebnis letztes Jahr, daher meine Empfehlung!

von cruiser007 am 08. September 2015 um 21:14 Uhr

Wer für Port Canaveral nach einer Alternative zum Kennedy Space Center sucht (nur 5h für das große Center), dem sei ein Ausflug in Floridas Natur empfohlen: "PCV07 Per Kajak durch den Manatee Cove!" Man fährt gemütlich durch die Mangrovenlandschaft, erlebt Seekühe hautnah, sieht mit etwas Glück Delfine sowie andere Tiere und genießt die Ruhe in der schönen Natur! Das war ein wirklich tolles Erlebnis letztes Jahr, daher meine Empfehlung!

von cruiser007 am 08. September 2015 um 21:12 Uhr

Danke für den schönen Reisebericht. Meine Frau und ich sind während einer Kombireise Anfang Nov. 2015 für 3 Tage in NY und sind sehr gespannt darauf. Da wir dann weiterreisen Richtung Karibik sind einige der beschriebenen Ziele auch unsere. Die vielen Tipps werden uns sicher helfen möglichst viel zu sehen und zu erleben.

von Gerhard Sigrid am 12. Juli 2015 um 20:21 Uhr

Ein schöner und ausführlicher Bericht. Da wir diese Jahr im Oktober diese Reise angehen, konnten wir uns schon einen kleinen Überblick verschaffen und werden paar Tipps übernehmen-Danke-
Wir freuen uns schon sehr darauf Lg Gabi&Andreas

von vollstädts am 09. Juli 2015 um 17:22 Uhr

Ein schöner und ausführlicher Bericht. Da wir diese Jahr im Oktober diese Reise angehen, konnten wir uns schon einen kleinen Überblick verschaffen und werden paar Tipps übernehmen-Danke-
Wir freuen uns schon sehr darauf Lg Gabi&Andreas

von vollstädts am 09. Juli 2015 um 17:19 Uhr

Ein schöner und ausführlicher Bericht. Da wir diese Jahr im Oktober diese Reise angehen, konnten wir uns schon einen kleinen Überblick verschaffen und werden paar Tipps übernehmen-Danke-
Wir freuen uns schon sehr darauf Lg Gabi&Andreas

von vollstädts am 09. Juli 2015 um 17:18 Uhr

Super schöner, lustiger Bericht, mit vielen Tipps, die wir im September in unsere Überlegungen einbauen werden! Wir freuen uns jetzt noch mehr auf die Tour! Vielen Dank dafür

von gitti22 am 16. Juni 2015 um 13:48 Uhr

Ein sehr schöner und interessanter Bericht. Locker und lustig erzählt, so dass ich mehrmals schmunzeln konnte. Wir machen die Reise im Oktober diesen Jahres und freuen uns jetzt, nach dem Lesen des Berichtes, noch mehr darauf.
Vielen Dank.

von Nordjoggerin am 31. Mai 2015 um 17:01 Uhr

Sehr schöner Bericht....da werden Erinnerungen wach...:) wir haben diese Tour 2013 gemacht, damals zwar noch mit Charleston statt Norfolk, aber diese Tour ist so oder so einfach nur schön und abwechslungsreich.

von lunatic am 14. April 2015 um 03:48 Uhr

Danke für diesen schönen Bericht! Ich mache diese Route wohl nächstes Jahr im Oktober und freue mich nach diesem Bericht jetzt noch mehr darauf!

von Maerklin1974 am 25. März 2015 um 01:51 Uhr

Super Bericht. Wir machen die Route im diesen Jahr und freuen uns schon riesig.

von jennymax am 16. März 2015 um 11:52 Uhr

Vielen Dank für diesen schönen Bericht und die Fotos von einer sicherlich sehr interssanten Reise!LG Gaby

von Gaby-05 am 06. März 2015 um 21:05 Uhr

Der Bericht macht total Lust auf diese Route. Danke für deine Eindrücke. LG aus Tirol Mike

von 0pfeffer am 03. März 2015 um 10:13 Uhr

Ein sehr schöner interessanter Reisebericht!

von laura2 am 02. März 2015 um 19:02 Uhr

Ein sehr schöner und interessanter Reisebericht.Wir machen die Tour im September und sind schon ganz gespannt.

von Möwe am 02. März 2015 um 11:41 Uhr

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