07.12.2018: Abflug Frankfurt am Main, Regen ca. 4 Grad


Endlich hatte das lange Warten eine Ende. Nach 431 Tagen des wartens, war der Tag der Anreise gekommen. Wir sind schon 3 Nächte vorher nach Mauritius gereist um noch etwas im Hotel zu entspannen und die Insel Mauritius etwas zu erkunden. Unser Abflug war um 16:10 Uhr mit Condor. Mit etwas Verspätung sind wir dann um 16:30 Uhr gestartet, um dann pünktlich um 06:40 Uhr auf Mauritius am nächsten Tag zu landen. Wir haben mit den 3 Nächten im Hotel mit All-In und den seperat gebuchten Flügen, fast genau so viel bezahlt wie wenn wir das AIDA Anreisepaket gebucht hätten. Außerdem war auch noch die Premium Class bei Condor mit drin und der Rückflug sollte mit Emirates über Dubai gehen. Wer also individuelll anreisen kann der sollte schon ein paar Tage früher hinfliegen. So kommt man auch ganz entspannt am Schiff an.

 

 

08.12.2018: Mauritius, Hotel Radisson Blu Poste Lafayette, sonnig 29 Grad



Schon beim Landeanflug hatte man einen wunderschönen Blick über Mauritius und man konnte sehen wie herrlich grün diese Insel ist.

 

 

Nach dem wir pünktlich gelandet waren, sind wir zügig durch die Einreisekontrolle gekommen. Hier haben wir die beiden Zettel die wir im Flieger ausgefüllt hatten abgegeben. Koffer war auch schon da, dank unseres Premium Fluges. Am Hafenausgang haben wir dann unser Transferunternehmen gefunden, welches uns zum Hotel im Nordosten der Insel bringen sollte. Das Unternehmen hieß Maki-Transfers und wir haben für ca. 1 Stunde Privattransfer 36€ bezahlt. Am Hotel angekommen, hatte man einen tollen Blick über die offene Anlage bis hinaus auf das Meer.

 

 

Es war herrliches Wetter. Für unser empfinden noch etwas drückender wie in der Karibik. Wir konnten schon alle Annehmlichkeiten des Hotels nutzen, obwohl unser Zimmer erst ab 13 Uhr zur Verfügung stand. Somit haben wir uns ein schattiges Plätzchen am Strand auf einer Liege gesucht. Leider haben wir uns hier trotz Schatten schon einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Der Strand war wunderschön. Man konnte nicht weit rein zum baden, aber dafür sehr gut schnorcheln. 

 

 

Um 13 Uhr haben wir dann unser Zimmer bezogen und haben unsere Sonnencreme aus den tiefen des Koffers geholt und legten uns bis Abends noch auf die Liege. Früh am Abend ging es dann ins Bett, denn der Anreisetag war doch sehr lange und anstrengend.

 

09.12.2018: Hotel Radisson Blu Poste Lafayette, bewölkt ca. 28 Grad


Heute war der Himmel den ganzen Tag sehr bewölkt. Die Sonne kam nur ganz kurz mal raus. Wir machten uns nach dem Frühstück einen entspannten Tag am Pool. Die Liegen waren sehr bequem durch die dicken Auflagen. Auch sehr schön fanden wir das Pooldeck gestaltet, von hier hatte man einen tollen Blick über das funkelnde Meer.

 

 

Sehr gut war auch der Service im Hotel. Man brachte uns die Getränke immer bis zur Liege, so stellt man sich Urlaub vor. So wurde es trotz des stark bewölkten Himmels ein schöner Pool- und Strandtag.

 


10.12.2018: Hotel Radisson Blu Poste Lafayette, bewölkt mit starken Schauern ca. 26 Grad


Für heute stand ein von zu Hause gebuchter Ausflug durch den Süden von Mauritius an. Gebucht hatten wir diesen bei Raj Gopaul. Dieser holte uns pünktlich um 08:30 Uhr an der Rezeption unseres Hotels ab. Es ging in den Süden Richtung Hindutempel und Heiliger See. 

 

 

Vorbei an Plantagen von Ananas und Vanille.

 

 

Bis hin nach Chamarel. Hier hatte man herrliche Ausblick über die Küste. Und auch der bekannte Wasserfall und die 7-farbige Erde sind hier.

 

 

Bei der 7-farbigen Erde gab es auch noch ein Gehege, in dem man Schildkröten bestaunen konnte.

 

 

Zum Abschluss der Tour fuhr uns Raj noch an den Strand von Le Morne, wo wir noch etwas Zeit zum Baden hatten. Hier war blauer Himmel und schönstes Wetter.

 

 

Leider gingen oft starke Regenschauer runter, weswegen wir manche Aussichtspunkte gar nicht sehen konnten. Die Tour mit Raj ging 7-8 Stunden und kostete zusammen 100€. Sie war sehr gut und informativ, also definitiv weiter zu empfehlen. Den letzten Abend im Hotel haben wir an der Strandbar mit 2 befreundeten Frauen verbracht. Diese sind auch früher angereist und wir hatten vorher schon über Facebook Kontakt mit ihnen. Es wurde ein lustiger Abend mit ganz viel Bier und Cocktails.

 


11.12.2018: Hotel Radisson Blu Poste Lafayette - AIDAblu, sonnig ca. 29 Grad


 

Am letzten Tag im Hotel konnten wir bis 12 Uhr unsere Zimmer nutzen. Somit haben wir bis 11 Uhr noch an Pool und Strand gelegen. Das Wetter war heute wieder vom feinsten. Auf 12 Uhr hatten wir unseren Transfer bestellt. Wieder über Maki-Transfers. Diesmal hatte er etwas Verspätung, aber alles noch im Rahmen. Kosten 33€. Nach ca. 45 Minuten sind wir am Schiff angekommen.

 

 

Ohne Wartezeit konnten wir direkt einchecken und in unsere schon fertige Kabine gehen. Es ist immer wieder super individuell anzureisen, man kommt ganz entspannt und ausgeschlafen auf das Schiff. Nicht so wie andere die den langen Flug in den Knochen haben und erstmal 2 Tage brauchen um anzukommen. Nach dem wir unsere Sachen abgelegt hatten, sind wir für einen Burger in den California Grill gegangen. Dann folgte ein kleiner Rundgang über das Schiff mit dem Ausblick auf Port Louis.

 

 

Gegen 14 Uhr gingen wir dann an der Pier zum vorderen Ende des Schiffes (Bug), um dort mit dem Wassertaxi für 2€ pro Fahrt nach Port Louis zu kommen. Sobald die Boote einigermaßen voll sind wird los gefahren. Die fahrt dauert ca. 10 Minuten. Man fährt direkt unter dem Kussmund hindurch.

 

 

 

In Port Louis angekommen sind wir etwas durch die Straßen geschlendert und haben ein paar Kleinigkeiten besorgt.

 

 

Leider war es für uns so heiß das wir nach ca. 1 Stunde wieder mit dem Wassertaxi zum Schiff zurück gefahren sind. Wieder zurück auf dem Schiff waren dann auch endlich die Koffer in der Kabine gestanden. Beim Abendessen haben wir dann auch endlich unsere Whatsapp Gruppe an Bord gefunden. Wir waren insgesamt 11 Leute die sich von einer früheren Reise mehr oder weniger kannten. So hatten wir schon 1 Jahr vor dieser Reise eine Whatsapp Gruppe, in der wir alle Ziele besprachen und fast alle Ausflüge gemeinsam unternommen haben. Am Abend war dann noch Welcome Poolparty angesagt. 

 

 12.12.2018: Mauritius, sonnig, ca. 29 Grad



Für heute haben wir mit unserer gesamten WA-Gruppe den Ausflug mit Roman Duda zur "Ile aux Cerfs" gebucht. Treffpunkt war um 08:00 Uhr vor dem Schiff. Roman wartete schon auf uns. Mit einem kleinen Bus wurden wir nach Trou d´Eau Douce gebracht. Die Fahrt sollte 1 Stunde dauern, leider hatte sich unser Fahrer verfahren und wir brauchten fast 100 Minuten bis wir ankamen. Dort sind wir dann auf einen Katamaran aufgestiegen. Wir waren ca.15 Leute auf diesem Katamaran, also nicht zu viele. Die Fahrt ging durch das Türkisblaue Meer zum ersten Stop an dem man schnorcheln und baden konnte.

 

 

Nach kurzer Weiterfahrt sind wir auf ein kleines Motorboot umgestiegen um zu einem Wasserfall zu fahren.

 

 

Anschließend sind wir wieder auf den Katamaran gestiegen und haben zu Mittag gegessen. Es gab Fisch und Hühnchen. Sehr lecker. Zur Verpflegung gehörten auch Getränke, somit fehlte es an nichts. Angekommen an der Ile aux Cerfs hatten wir etwas Freizeit um zu baden oder einfach nur zu genießen. Es ist wirklich sehr schön dort gewesen und das Wetter passte auch.

 

 

Leider bin ich in einen Seeigel getreten und ich sah 7-8 Stacheln die in meinem Fuß steckten. Zum Glück gab es vor Ort einen Arzt, dieser hat mir mit einer Nadel alle Stacheln entfernt und hat alles desinfiziert und den Fuß etwas verbunden. Also Vorsichtig auf Mauritius sein mit Seeigeln. Danach sind wir wieder mit dem Katamaran und dem Kleinbus zurück zum Schiff gefahren. Diesmal dauerte die Busfahrt nur 60 Minuten. Der Ausflug kostete 95€ pro Person und er war sein Geld absolut Wert. Wir waren alle sehr begeistert.

Am Schiff angekommen bin ich erst nochmal zum Bordarzt um meine Wunde am Fuß begutachten zu lassen. Dieser meinte das der Kollege am Strand beste Arbeit geleistet hätte. Für einen Blick auf meinen Fuß gab es dann auch eine saftige Rechnung von 80€.

Um 17 Uhr war dann die Seenotrettungsübung angesagt. Diese ging recht schnell vorbei und war auch ganz angenehm zu ertragen, denn aufgrund der Hitze musste man keine Rettungsweste tragen. Nach der Übung um 18 Uhr sind wir dann auch ausgelaufen und konnten den Sonnenuntergang bestaunen.

 

 

 

13.12.2018: Le Port - La Reunion, Sonnig ca. 30 Grad



Heute hieß es früh aufstehen. Dies wurde mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt.

 

 

 

Um 8 Uhr war Treffpunkt am Hafenausgang für unseren Ausflug mit Laurent Hoareau. Man wurde mit einem kostenlosen Shuttle-Bus vom Schiff zum Hafenausgang gebracht.

 

 

 

Laurent wartete schon auf uns. Er hat einen 8-Sitzer, weswegen auch nur ein Teil unserer WA-Gruppe dabei war. Gebucht waren bei ihm Salazie und der wilde Süden. Zuerst ging unsere Fahrt Richtung Salazie. Hierfür fuhren wir an der Hauptstadt Saint Denis vorbei. In Zalazie erwartete uns eine unglaubliche Natur mit zahlreichen Wasserfällen.

 

 

Weiter ging die Fahrt an 2 sehenswerte Kirchen.

 

 

Die Zweite Kirche von Notre Dame wurde wie durch ein Wunder beim letzten Vulkanausbruch nur haarscharf von der Lava verfehlt. Anschließend fuhren wir zur Anse des Cascades. Hier hatten wir 1 Stunde zur freien Verfügung und zum Mittagessen. Hier fand man eine schöne Küste vor, ein Restaurant und viele Wasserfälle.

 

 

Die Fahrt ging weiter von Ost nach Süd, vorbei an Traumhafter Natur und Lavaströmen.

 

 

Unser nächster Halt war das "Cap Mechant". Ein toller Aussichtspunkt auf das Meer und die rauen Wellen.

 

 

Der nächste Stop war dann am Plage Grand Anse zwischen Saint Pierre und Saint Joseph. Der Strand war mehr fürs Auge wie zum baden geeignet, da er riesige Felsplatten im Meer hatte.

 

 

 

Zum Abschluss machten wir noch Halt an einem Supermarkt, an dem wir uns mit allem möglichen eindecken konnten. Ab hier begann es auch etwas zu regnen, dies soll hier aber immer so sein ab Nachmittag. Die Tour mit Laurent war mit eines der Highlights auf dieser Kreuzfahrt. Er war 9 Stunden mit uns unterwegs und wir haben die komplette Insel einmal mit ihm umrundet. 5 Stunden davon waren wir im Auto gesessen, aber das wussten wir vorher. Er erzählt leidenschaftlich und ganz viel über seine Insel. Er fragte uns ständig was wir sehen wollen und was nicht, also ganz auf uns abgestimmt. Die Tour mit ihm kostete nur 50€ pro Person.

 

 

 

 

 14.12.2018: Le Port - La Reunion, sonnig, später Regen, ca. 28 Grad



Nach dem schönen aber auch anstregenden Ausflug vom Vortag, sollte für heute Strand auf dem Programm stehen. Wir sind um 8 Uhr mit 6 Leuten aus unserer WA-Gruppe zum Hafenausgang gefahren. Dort haben wir uns ein Taxi klar gemacht, welches uns nach Saint Gilles bringen sollte und auf dem Rückweg auf den Markt in Saint Paul. Es ging auf direktem Weg zum "Plage des Roches Noires" in Saint Gilles. Hier fanden wir einen doch recht schönen Strand zum baden vor. Hier werden ab 10 Uhr dann auch die Hainetze gespannt, um sorgenlos baden zu können. Es gab jede Menge Restaurants vor Ort, somit auch die Möglichkeit um auf die Toilette zu gehen oder was zu trinken zu besorgen.

 

 

Dem Taxifahrer sagten wir er solle uns um 12 Uhr wieder abholen und er stand überpünktlich wieder am vereinbarten Ort. Auf dem Rückweg hatten wir dann noch 1 Stunde Zeit um über den Markt von St Paul zu schlendern. Der Taxifahrer wartete. Der Markt war sehr schön, doch wie auf jedem Markt gab es an fast jedem Stand das gleiche.

 

 

Gegen 14 Uhr sind wir wieder am Hafen angekommen. Der Taxifahrer bekam für den ganzen Tag 20 pro Person, was für uns absolut gerechtfertigt war. Leider regnete es nun in strömen und das sogar bis wir ausliefen.

 

 

15.12.2018: 1. Seetag zu den Seychellen, sonnig, ca. 28 Grad


Heute war endlich mal entspannen angesagt. Nach dem Frühstück ging es erstmal in den Whirlpool. Gegen 11 Uhr war dann das Wasserurlaub- und Facebooktreffen in der Anytime Bar angesagt. Es waren ca. 60-70 Leute die kamen. Es gab eine Ansprache des Entertainment Managers Dominik und jede Menge Sekt zum verkosten. Der Mittag wurde dann wieder auf dem Pooldeck bei beistem Wetter verbracht.

 

 

Am Abend war dann Aktiv-Bingo angesagt, leider fehlte noch eine Zahl:(

 

 

16.12.2018: 2.Seetag nach Seychellen, stark bewölkt, leichter Regen, ca. 26 Grad



Der zweite Seetag begann mit gutem Wetter, nur leider begann sich schon früh zu bewölken. Am Mittag waren sogar ein paar Regentropfen mit dabei. Dies blieb den ganzen Seetag so. Leider hatten wir auch schon die Kunde das auf den Seychellen das Wetter nicht besser werden soll. Unser privat gebuchter Ausflug nach Praslin und La Dique wurde deswegen auf den zweiten Tag verschoben. 

 

 

Am Abend stand dann ein weiteres Highlight für uns auf dem Programm, die Silent Party. Diese wurde auf Grund des schlechten Wetters vom Pooldeck in die Anytime Bar verlegt. Wir fanden es war die beste Party die wir je auf AIDA mitgemacht haben. Schade war nur das der nächste Tag Landtag war und niemand ausschlafen konnte. Hier wäre eine besseres Planung nötig gewesen.

 

 

 

 17.12.2018: Mahe - Seychellen, Stark bewölkt - Starke Schauer ca. 28 Grad


Erster Blick vom Balkon und unsere Vorhersage bestätigte sich für das Wetter. Es war komplett bewölkt und in den Bergen hingen große Regenwolken.

 

 

Aufgrund des Wetters wurde unsere individuelle Tour nach Praslin und La Dique auf den zweiten Tag verschoben und für heute war eine Rundtour über Mahe angesagt. Beide Ausflüge waren mit Payet Geralda. Sie erwartete uns im Hafen. Für die beiden Tage war die komplette WA-Gruppe mit am Start.

 

 

Zuerst ging es vorbei am Clocktower zum Hindutempel mit ganz kurzer Besichtigung.

 

 

Anschließend ging es zu Fuß zu einer kleinen Markthalle mit kurzem Aufenthalt.

 

 

 

Mit dem Bus sind wir dann über den Berg zum "Beau Vallon Beach" für einen kurzen Fotostop gefahren. Leider war das Meer sehr aufgewühlt.

 

 

Die Fahrt ging weiter Richtung Süden zur Mission Lodge, von der man einen tollen Ausblick über die Südseite von Mahe hat.

 

 

Nach kurzer Weiterfahrt kamen wir am Strand von Port Launay an, wo wir 30 Minuten Zeit hatten. Hier war das Meer etwas ruhiger, da die Bucht gut geschützt ist. Es ist eine schöne Bucht mit Puderzuckersand.

 

 

Nach einem Mittagessen ging es zur Takamaka Rumfabrik zur Verköstigung.

 

 

Am Nachmittag hatten wir dann etwas Zeit am Strand von Anse Royale. Es kam sogar mal ganz kurz die Sonne durch, doch auf diese folgte eine heftiger Regenschauer, der uns komplett Nass machte, da es hier kaum etwas zum unterstehen gab.

 

 

Komplett geduscht wurden wir wieder abgeholt und zum Botanischen Garten in Victoria gebracht. Hier war wieder ein Highlight der Reise. Wir fanden ganz viele Schildkröten vor, die man mit einem riesigen Blatt füttern und berühren konnte. 1 Blatt kostete 5€, aber absolut zu empfehlen.

 

 

 

Dann gegen Abend wurden wir wieder zum Schiff gebracht. Die Tour war trotz des schlechten Wetters toll. Wir haben tolle Strände gesehen und der Abschluss mit den Schildkröten war super. Auf dem Schiff haben wir mitbekommen das AIDA die Ausflüge mit der Fähre nach Praslin und La Dique knallhart durchgezogen hatte. Viele müssen sich übergeben haben und das Wetter war nicht viel besser wie bei uns.

 

 

18.12.2018: Mahe - Seychellen, bewölkt - Regen - leicht bewölkt, ca. 28 Grad



Um 7 Uhr morgens sind wir bereits wieder von Payet abgeholt worden. Leider hatte sie schlechte Nachrichten für uns. Auch heute sei der Wellengang zu stark um nach Praslin und La Dique zu fahren. Sie hatte daher schon etwas anderes für uns geplant. Nochmal eine Mahe-Tour nur mit anderen Stationen und wenn das Wetter besser wird sollte es auf eine kleine Insel gehen. Wir waren einverstanden. Los ging es zum La Misere Aussichtspunkt. Von hier hat man einen schönen Blick über die vorgelagerten Inseln von Victoria.

 

 

Dann ging es wieder Richtung Süden zur Teefabrik, Diese war leider geschlossen, aber man hatte einen schönen Ausblick von hier oben. Nun sind wir wieder Bergab gefahren zum "Sauzier Wasserfall".

 

 

 

Der nächste Stop hieß "AnseTakamaka". Ein sehr schöner Strand, nur wieder aufgewühltes Meer. 

 

 

Bis jetzt ist das Wetter trocken geblieben aber es sollte nicht mehr lange halten. Wir waren nun auf dem Weg zur Bel Ombre Marina im Westen. Es begann heftig zu regnen und es hörte gar nicht mehr auf. Dort angekommen sollten wir in ein Boot steigen, dass uns auf die Schildkröteninsel Namens "Therese" bringen sollte.

 

 

Es regnete in strömen. Das Meer war sehr Rau. Man versicherte uns auf der Insel sei das Wetter schön und die See ist nicht so rau wie sie aussieht. Keiner hatte wirklich lust darauf, denn wer garantiert, dass das Wetter wirklich besser wird. Nach etwas Überredungszeit versicherte man uns das wir das Geld zurück bekommen würden wenn sich die Bootsfahrt nicht lohnen würde. Also sind wir dann doch auf das Boot aufgestiegen. Zum Glück war es überdacht. Die Fahrt dauerte 20 Minuten. Die See war rau aber auf dem Speedboot war es ganz gut zu ertragen. Es hat sogar Spaß gemacht. Es war wie verhext, kaum hatten wir unser Ziel in Sicht schon rissen die Wolken auf und die Sonne kam heraus. Vom Boot aus war es eine Trauminsel.

 

 

Wir sind zwar nicht nach Praslin und La Dique gekommen, aber was wir hier vorfanden war auch richtig geil. Wir hatten quasi für 13 Leute eine Privatinsel für uns alleine, mit Traumstrand und jeder Menge Rum im Gepäck. Es wurde ein richtig geiler Tag hier am Strand. Wenn uns das einer 2 Stunden vorher erzählt hätte, den hätten wir für verrückt erklärt. Wir wollten ja eigentlich nur noch zurück in dem strömenden Regen. So genossen wir 2-3 Stunden auf dieser wunderschönen Insel.

 

 

Gegen Nachmittag sind wir dann wieder per Boot zurück zur Bel Ombre Marina. Die Rückfahrt war sehr abenteuerlich mit der ein oder anderen Schramme. Mit dem Kleinbus sind wir dann zur AIDA zurück gebracht worden. 

Die beiden Ausflüge mit Payet haben uns sehr gut gefallen. Es war etwas chaotisch, was aber auch an dem schlechten Wetter lag. Sie hat immer wieder versucht per Handy was für uns zu organisieren. Leider kann sie kein deutsch sprechen. Absolut toll war das sie uns für den zweiten Tag noch das Boot zur Schildkröteninsel organisiert hatte. Das hat definitiv den Tag gerettet. Für beide Tage haben wir 200€ pro Person bezahlt.

Am Abend fand dann wieder die Seenotrettungsübung statt. Wieder ohne Rettungswesten. Danach war das Auslaufen und Welcome Poolparty angesagt.

 

 

19.12.2018: 3. Seetag nach Antsiranana, sonnig, ca. 28 Grad



Es wurde endlich wieder schönes Wetter und das den kompletten Seetag über. So verbrachten wir den ganzen Tag am Pooldeck mit dem ein oder anderen Salitos;)

 

 

 

20.12.2018: Antsiranana - Madagaskar, leicht bewölkt, ca. 31 Grad




Die Einfahrt in die Bucht von Antsiranana war mit Abstand die schönste Ein-oder Ausfahrt der gesamten Reise. Man konnte schon von weitem das Smaragdgrüne Meer erkennen und die eine oder andere Strandbucht sichten.

 

 

Heute stand die 3 Buchten Tour mit Juluot Randriamanantena auf dem Programm. Juluot empfing uns um 09:15 Uhr am Hafenausgang. Unsere komplette WA-Gruppe war wieder am Start und wurde auf zwei 8-Sitzer verteilt. Erste Haltestation war ein Aussichtspunkt zum Zuckerhut.

 

 

Die Straßen waren bis jetzt noch gut fahrtauglich, aber ab hier waren die Straßen, wenn man sie so nennen mag, nur noch in ganz schlechtem Zustand. Also die Fahrt ist auf jeden Fall Abenteuerlich. Gut das die Sitze dick gepolstert waren. Nächster Halt war bei einem Baobab-Baum. 

 

 

 

Dann ging das Gehoppel weiter zur ersten Bucht bei der wir nur einen Fotostop hatten. Die Bucht war ein Traum, nur leider waren hier auch viele andere von der AIDA unterwegs. Das Meer war flach abfallend, schneeweißer Sand und leichter Wellengang.

 

 

Dann fuhren wir kurz weiter zur zweiten Bucht. Hier hatten wir 90 Minuten Zeit zum baden. Hier war keine Manschenseele. Der Strand war auch schön aber nicht so wie der erste. Dafür war hier das Wasser ganz still wie ein Ententeich und wir hatten den Strand für uns alleine.

 

 

Dann folgte die letzte Bucht. Diese befand sich in Ramena. Hier wurde dann auch zu Mittag gegessen. Es gab gegrillten Fisch und Fleisch und dazu Reis und Obst. Man solte hier aber vorsichtig sein das alles gut durchgebraten ist.

 

 

Auch war hier ein kleines Dorf. Wir hatten ein paar Spielsachen mit dabei. Diese wurden uns gerade so aus den Händen gerissen. Es war alles sehr ärmlich hier. Aber die Kinder haben sich darüber gefreut. Zum Abschluss der Tour hatten wir noch 30 Minuten in der Stadt zum einkaufen und dann ging es mit dem TUK TUK zurück zum Schiff. Gegen 17 Uhr waren wir dann wieder am Schiff.

 

 

Die Tour Mit Juluot war toll. Wir haben ganz vieles gesehen und erlebt. Er hat uns einiges über sein Land erzählt und lustig war er auch noch. Er konnte gutes deutsch. Für 60€ pro Person absolut weiter zu empfehlen.

 

 

21.12.2018: Nosy Be - Madagaskar, leicht bewölkt, ca. 30 Grad



Für heute stand das absolute Highlight auf dem Programm. Ein Tour mit Patrick Amidany zur Nosy Iranja. Es war Tendern angesagt. Wir sollten um 8 Uhr festmachen und um 07:30 Uhr sind wir Richtung Ausgang gegangen. Es gab 2 Ausgänge. Einer für AIDA-Ausflüge und einen für individuelle Ausflüge. Wir sind gegen 07:45 Uhr mit dem ersten Tender nur halbvoll Richtung Nosy Be gefahren. Dort waren dann alle individuellen Anbieter zu finden. Man hatte einen tollen Blick auf AIDAblu.

 

 

Patrick hatte 3 Speedboote für Nosy Iranja geplant. Wir saßen im ersten und fuhren um 08:45 Uhr los. Vorbei an Nosy Tanikely war der erste Stop nach 45 Minuten auf Nosy Antsoha. Hier leben ganz viele Lemuren die ganz zutraulich sind.

 

 

Nach 30 Minuten ging es weiter zur schon sichtbaren Insel Nosy Iranja. Man konnte schon von weitem die herrliche Sandbank ausmachen, welche die beiden Inseln verbindet. Nach weiteren 40 Minuten waren wir im Paradies angekommen. Schneeweißer Sand, kaum Wellengang, türkisblaues Meer und mindestens 30 Grad warmes Wasser. Das schönste was ich bis jetzt gesehen habe. Isla Saona mit Seavis in der Karibik war schon ein Traum, aber das hier war noch einen Tick besser. Wir hatten ca. 90 Minuten Zeit die Sandbank zu erkunden. Länger Zeit hatte man sowieso nicht, da die Flut die Sandbank dann überflutet hatte.

 

 

 

Nach der Erkundung war das Mittagessen an einem anderen Strand auf der Insel angesagt. Wer wollte konnte unten am Meer entlang gehen, die anderen konnten einen kleinen Aufstieg zum Leuchtturm machen und die Insel von oben begutachten. Den Blick von oben wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Es folgte ein 30 minütiger Marsch hoch zum Leuchtturm und an der Rückseite wieder hinunter zum Strand. Was eine Aussicht von hier oben. Der Weg hat sich absolut gelohnt.

 

 

Am Strand angekommen gab es schon das Mittagessen. Wieder gab es Fisch und Hühnchen. Außerdem waren die Getränke auch im Preis enthalten. Nach dem Essen hatten wir noch 90 Minuten Zeit um an dem wunderschönen Sandstrand zu baden. 

 

 

Anschließend ging es per Boot wieder 90 Minuten zurück nach Nosy Be. Kurz vor dem Ziel ging uns der Sprit aus und das 3. Boot von Patrick musste uns einen Kanister Benzin bringen, damit wir weiter fahren konnten, aber alles kein Problem. Auf Nosy Be angekommen, gab es eine ewig lange Schlange fürs Tendern. Wir mussten eine ganze Stunde in der Schlange warten bis wir zurück fahren konnten. Die Gäste wurden aber mit Getränken versorgt.  

Die Tour mit Patrick war der Hammer. Wir haben 60€ bezahlt, also die Hälfte von dem was AIDA will. Die Tour ist absolut zu empfehlen. Macht diese Tour egal mit wem.

 

 

22.12.2018: 4. Seetag nach Toamasina, sonnig und windig, ca. 27 Grad



Das Wetter sollte wieder perfekt für einen entspannten Pooltag werden. So erholten wir uns von den letzten beiden wunderschönen aber auch anstrengenden Tagen.


 

 

23.12.2018: Toamasina - Madagaskar, leicht bewölkt ca. 30 Grad



Das letzte Ziel auf Madagaskar stand auf dem Programm. Das Einlaufen war recht unspektakulär, direkt in einen Industriehafen. Das Wetter war bombig.

 

 

 

Für dieses Ziel haben wir uns ganz schwer getan, was die Ausflugsplanung angeht. Wir haben uns gesagt wenn wir schon mal hier sind dann gehen wir auf jeden Fall von Bord. Somit haben wir über Madax den Ausflug Ivoloina Park mit kurzem Aufenthalt auf dem Markt gebucht. Dieser kostete 35€, somit konnte nicht viel kaputt gehen. Das Schiff machte schon um 9:15 Uhr fest. Madax empfing uns nun schon im Hafen und es konnte gegen 09:30 Uhr los gehen. Die Fahrt führte direkt zum Ivoloina Park. Erst auf normalen Straßen, später dann über holprige Wege. Am Park angekommen fanden wir eine schöne Natur vor. Der Park war schön an einem See gelegen.

 

 

Wir hatten ca. 60 Minuten Zeit für den Park. Leider hat uns der Park überhaupt gar nicht zugesagt. Die vielen Lemuren die hier sind, waren alle in Käfigen. Das war schon traurig mit an zusehen, wenn man sie 2 Tage vorher in freier Wildbahn gesehen hatte. Ein paar Schildkröten waren auch dort aber auch eingezäunt. Das hatten wir uns etwas anders vorgestellt.

 

 

Das einizgste gute an dem Ausflug war, dass wir die ersten in dem Park waren. Kurz bevor es für uns wieder zurück ging, kamen die AIDA-Ausflüge. Was hier viele Busse kamen, unvorstellbar. Es war so voll, dass wir froh waren wieder Richtung Stadt zu fahren. Auf der Rückfahrt haben wir viele Arbeiter mit Bambus an den verschiedenen Kanälen gesehen.

 

 

Dort angekommen sind wir in eine Markthalle gegangen. Schon beim aussteigen aus dem Bus wurden wir von armen Leuten belästigt. Hier fanden wir die Armut ganz schlimm. Unser Guide hatte sie schnell verjagd. Die Markthalle war wie immer, viele Souvenirs und an jedem zweiten Stand das gleiche.

 

 

Gegen 14 Uhr wurden wir wieder zum Schiff zurück gebracht. Wir fanden den Ausflug von Madax gut durchgeführt und auch der Preis war in Ordnung. Nur leider war es hier sehr ärmlich, uns hat es überhaupt nicht gefallen. Später auf dem Schiff haben es auch viele gesagt, dass man sich diese Station hätte schenken können. Sollten wir mal wieder hier her kommen, dann bleiben wir auf jeden Fall auf dem Schiff. Am Abend sind wir dann mit unserer WA-Gruppe in der AIDA-Bar versackt.

 

24.12.2018: 5. Seetag nach Mauritius, leicht bewölkt, ca. 27 Grad


Es war ein schöner letzter Tag auf See. Die Sonne strahlte vom Himmel und wir machten es uns am Pooldeck gemütlich. Um 17 Uhr fand dann die Weihnachtsgala im Theatrium statt. Überall waren Weihnachtsbäume aufgestellt.  Die Weihnachtsgala war ganz ok, aber wir hatten schon bessere in der Karibik. 

 

 

Für den letzten Abend haben wir für unsere WA-Gruppe einen 11er Tisch im Bella Donna Restaurant auf 18 Uhr reservieren lassen. Hier haben wir nochmal gut zusammen gespeist und auf den Urlaub zurück geblickt. 

 

 

Nach dem Essen machten wir noch das ein oder andere Erinnerungsfoto und nahmen noch einen Drink an der Bar zu uns. Nebenbei legte unser Schiff gegen 21 Uhr im Hafen von Mauritius an.

 

 

25.12.2018: Mauritius Abreise, leicht bewölkt, ca. 29 Grad



Viele Gäste wurden schon ganz früh abgeholt, denn deren Flieger sollte schon kurz nach 8 Uhr Richtung Heimat gehen. Zum Glück sind wir individuell abgereist. So hatten wir noch einen entspannten letzten Tag auf dem Schiff. Wir mussten um 9 Uhr aus der Kabine raus und haben unseren Koffer in ein bereit gestelltes Zelt vor dem Schiff abgestellt. Dann haben wir es uns noch ein bisschen auf dem Pooldeck gemütlich gemacht. Wir haben die Aufenthaltsverlängerung für 23€ pro Person gebucht, so konnten wir bis zu unserem gebuchten Transfer auf dem Schiff bleiben. Gegen 11:30 Uhr haben wir im Saunabereich geduscht und im Bella Donna nochmals zu mittag gegessen. Um 13 Uhr ging unser Transfer Richtung Flughafen. Der Fahrer war überpünktlich, so waren wir um 13:45 Uhr am Flughafen. Die Fahrt hatte zusammen 33€ gekostet. Die Koffer konnten wir gleich einchecken. Der Rückflug sollte mit Emirates über Dubai gehen. Pünktlich sind wir gegen 17 Uhr mit dem A380 los geflogen. Es war schon ein tolles Erlebnis im A380 zu sitzen. Der Flug war ruhig und dank des Entertainment Systems kurzweilig.

 

 

In Dubai hatten wir dann fast 4 Stunden Aufenthalt. Das war gar nicht so schlecht. So konnte man sich mal die Beine vertreten und wir musste sowieso das Terminal wechseln, was bei so einem großen Flughafen etwas dauern kann. Der letzte Flug nach Frankfurt war auch pünktlich mit einer Boing777. Der Flug war sehr unruhig und mit vielen Turbulenzen versehen. Nach Plan landeten wir wieder im kalten Deutschland und wir bekamen erstmal einen Kälteschock.

 

Fazit:

Es war ein toller Urlaub. Wir hatten alles dabei. Tolle Landschaften, geile Strände, viel Erholung und das ein oder andere mal auch Abenteuerurlaub. Es war sehr heiß jeden Tag mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Wir fanden es drückender wie in der Karibik.

Viel zu lachen hatten wir mit unserer Whatsapp Gruppe. Auch an verregneten Tagen hatten wir ganz viel Spaß. Aber auch abends an den Bars gab es viel lachen. Vlt bekommen wir ja mal wieder eine so tolle Fahrt zusammen hin.

Die schönsten Ziele waren die Seychellen, Nosy Be und La Reunion. 

Wenn man rechtzeitig plant kann man viele Ausflüge individuell mit deutsch sprechenden Personen machen und teilweise nur die Hälfte zahlen von dem was AIDA für die Ausflüge will. Wir hatten alle individuell gebucht und sind gut damit gefahren.

Auch sehr gut war es früher anzureisen. Das haben wir jetzt das dritte mal so gemacht und es ist einfach sowas von entspannt. 

Von der AIDAblu waren wir etwas enttäuscht. Wir fanden das es an Seetagen auf dem Pooldeck nicht viel Unterhaltung gab. Es wurde zwar ein Quiz gemacht aber ein bisschen mehr Poolradio hätte schon sein können. Auch abends fanden wir die Auswahl an Unterhaltung nicht so prickelnd. Was uns sehr gut gefallen hatte, war die Silent Party. Nur leider fand diese am Abend vor den Seychellen statt. Blöd das wir, wie viele andere auch, früh raus mussten. Auch der Zustand der Blu konnte besser sein. Überall sieht man rostige Flecken (z.B.Balkon)und im Poolbereich hängen die Gummis in alle Richtungen.

Essen waren wir meist im Marktrestaurant oder im Brauhaus. Mit dem Essen waren wir sehr zufrieden. Besonders gefallen hatte uns das Personal im Brauhaus, hier wurde immer nachgefragt ob alles gut sei und ob es geschmeckt hat.

Ein Problem was die Blu wirklich nicht in den Griff bekommt ist das Thema Magen-Darm. Es soll ja schon seit dem Sommer in der Adria ständig Probleme mit dem Magen-Darm Virus geben. Und auch danach hörte man in verschiedenen Foren davon. Auch bei unserer Fahrt hörte man an jeder Ecke immer was davon. Es waren viele betroffen davon, auch welche aus unserer Whatsapp-Gruppe. Beim Arzt muss immer viel los gewesen sein.

Trotz des ein oder anderen negativen Punktes war es eine Traumhaft schöne Reise mit tollen Zielen. Das Wetter spielte bis auf die Seychellen gut mit, deswegen können wir die Reise nur weiter empfehlen.

 

Auf AIDAsehen

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