Sommer auf AIDAprima: Ein bisschen Karibik – ein bisschen Heimat

von  Stephan Hartmann 10. März 2016 14:24
Sommer auf AIDAprima: Ein bisschen Karibik – ein bisschen Heimat

Wie viele Jahreszeiten kann man in zwei Monaten Aufenthalt in Nagasaki erleben? Mehrere! Die üblichen wie Frühling und Sommer, aber auch Herbst und sogar Winter. Von Temperaturen rund um den Gefrierpunkt inklusive Schnee (ich habe sogar einen Schneeengel auf Deck 15 gemacht!) bis über 20 Grad und Sonne, dann mittendrin die fünfte Jahreszeit in klassischem Werftkostüm: Helm und Overall und alles in allem in beinahe täglichem Wechsel. Armer Wetterfrosch – immer rauf auf die Leiter und wieder runter ;-)

Aber das wird es so auf AIDAprima nie mehr geben, denn bald heißt es hier an Bord: 365 Tage Sommer, Strand und pures Beach-Feeling. Und das Ganze sogar wetterunabhängig. Ganz oben im Schiff – im Beach Club und natürlich auch im Four Elements. Warum das überhaupt möglich ist? Es liegt am Foliendom. Insgesamt ca. 2000 Quadratmeter ETFE-Folie (Ethylen-Tetra-Fluor-Ethylen) erklärt mir ein Kollege. Sonnendurchlässig? Klar! Sonnenbrand? Eincremen hilft. Wer ist dafür zuständig? „Beeil´ dich“, meint ein Arbeiter im Beach Club. „Hans Jürgen ist gerade vom Schiff runter!“ Aha – ein Name – Hans-Jürgen. Ich treffe ihn vor dem Schiff – in beinahe letzter Minute vor seiner Abreise. Sein Job ist getan – er hat mit seinem Team monatelang AIDAprima dafür gesorgt, dass unser neues schönes Flaggschiff das erste (!) Schiff der Welt mit einem ETFE-Folienkissendach ist. „Über 80 riesige Luftkissen, bestehend aus zwei Kammern mit stetiger Luftzufuhr, sorgen für „karibisches Feeling“ bei jeder Jahreszeit“, verspricht Hans-Jürgen. Er kennt sich aus – immerhin ist das nicht sein erstes „Luftkissen“-Projekt.

 

„Neu – und bis dato nur auf AIDAprima – ist allerdings das schraubenlose Profil“, erzählt er. „Eigens für dieses Projekt entwickelt, getestet und erstmalig bei euch verbaut“, sagt er stolz – und mit Dialekt. Hans-Jürgen kommt – so wie auch die Firma, die für die Entwicklung und den Einbau unseres Foliendoms verantwortlich ist, aus Obing in der Nähe des Chiemsees. Mein Fotograf Daniel versteht kein Wort und ich freue mich – heimatliche Klänge mitten in Nagasaki. Ob denn unser Foliendom bzw. die Luftkissen vergleichbar sind mit denen eines großen Fußballstadions in München will ich wissen. Hans-Jürgen grinst: „Ja, viele unserer Mitarbeiter haben damals daran mitgewirkt. Das gleiche Material, aber eine andere Bedruckung wegen der gewünschten Sonneneinstrahlung. Aber im Prinzip identisch!“ Da geht mir als Münchner ein bisschen das Herz auf – ein Stück Heimat an Bord und trotzdem Karibik – mehr geht nicht.

Unser ETFE-Kissendach wird später einmal beleuchtet sein, Videoprojektionen werden den „Himmel“ jeden Abend anders aussehen lassen – ich freue mich. Apropos Farbe: Die Fußball Arena in München – besser in Rot oder Blau will ich wissen. „Blau“, meint Hans-Jürgen und schmunzelt. Ein echter Löwe halt. Zu guter Letzt will ich wissen, wie es denn so war auf dem „Dach“ des Schiffes. Aufregend? Die Aussicht über Nagasaki? „Eine neue Erfahrung war es – aber– Dach bleibt Dach!“

Aber da gäbe es noch eines was ihm fehlt – das hätte er gern. „Ein Foto mit Kussmund“. Das soll erkriegen!
Danke an Hans-Jürgen und sein Team aus Obing – den ewigen Sommer auf AIDAprima verdanken wir Euch!

Herzliche Grüße

Stephan Hartmann

Entertainment Manager

Alle Informationen zu AIDAprima finden Sie hier:

Da reichen aber bald keine 7-Tage-Reisen mehr um alles zu erleben!

von KerstinCz am 10. März 2016 um 19:21 Uhr

Da sind wir sehr gespannt, wie das Ganze im Original aussieht. Am 9.7. ist es soweit!

von Kreuzfahrergerd am 10. März 2016 um 19:09 Uhr

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