Island einmal anders

von  Wolfgang Pichler 19. September 2012 12:40
Island einmal anders

Liebe Weblounge-Leser,

heute kommt unser Scout Denise zu Wort, die einen ganz besonderen Ausflug hoch zu Ross unternommen hat. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

Ihr Wolfgang Pichler


Auf unserer Route durch Nordeuropa haben wir unter anderem auch Halt in Akureyri gemacht und dort konnte ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Einmal mit einem Isländer auf Island reiten.

Mit zwölf Jahren lernte ich diese außergewöhnlichen Pferde kennen und lieben und hatte keinen sehnlicheren Wunsch, als das Heimatland dieser Tiere einmal genauer kennenzulernen. Viele werden sich jetzt sicher fragen, was daran so besonders ist? Der Isländer ist eine der ursprünglichsten Rassen der Welt, denn bereits seit einigen Jahrhunderten ist die Einfuhr fremder Pferderassen auf Island verboten. Er ist ein robustes Kleinpferd, das jeglichen Wetterkapriolen trotzt und sich der bizarren und einzigartigen Natur Islands angepasst hat.

Islandpferde

Bereits seit über einem halben Jahr wusste ich nun schon, dass mich meine Route im Sommer mit AIDAcara nach Island führt und seit diesem Zeitpunkt rückte mein Wunsch immer mehr in greifbare Nähe. Am 29. Juni war es dann endlich so weit. Morgens um 08:30 Uhr wartete ich auf der Pier auf meine zwölf Gäste, die dieses Erlebnis heute mit mir teilen würden, und meine Vorfreude wurde immer größer. In voller Reitmontur konnte ich es kaum noch erwarten, dass meine Gruppe endlich vollzählig wurde und wir uns zu unserem Kleinbus begeben konnten. Pünktlich um 08:45 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserem Abenteuer. Nach etwa 10 Minuten Fahrt erreichten wir dann den Ausgangspunkt unseres Ausrittes, wo unsere Begleiter für die nächsten knapp 1 ½ Stunden bereits auf uns warteten.

Reitausflug

Vor Ort erfolgte dann die Einteilung der Pferde und eine kurze Einweisung. Mir wurde Quistur zugewiesen, ein kleiner niedlicher Fuchs, der mir auf Anhieb sympathisch war. Dann ging es endlich los. Vor der Kulisse des wunderschönen, noch schneebedeckten Bergmassivs starteten wir zu unserem Ausritt. Kaum hatten wir uns auf den Weg gemacht, klarte der Himmel auf und schenkte uns ein wenig Sonnenschein. Unser Weg führte uns im Schritt entlang eines Ausläufers des Fjordes Eyjafjördur. Ein besonderes Erlebnis war der kurze Ritt durch den Fluss auf eine kleine Insel und zurück.

Denise auf Quistur

Das absolute Highlight erwartete uns dann allerdings auf dem Rückweg, denn auf dem letzten Stück durften die erfahrenen Reiter einmal den rasanten Tölt ausprobieren. Der Tölt ist eine besondere Gangart der Islandpferde, denn diese beherrschen neben den üblichen Gangarten Schritt, Trab und Galopp auch noch den Tölt und den Pass. Wieder an unserem Ausgangspunkt hieß es dann Lebewohl sagen. Oder vielleicht doch lieber auf Wiedersehen, denn dies war hoffentlich nicht mein einziger Ausritt auf einem Isländer in Island.


Viele Grüße aus der Ferne sendet Ihnen Scout Denise

Hallo Denise,
Schöner kleiner Bericht.Ich weiß wie schön das sein kann.Ich war im Juli auch auf Island und habe einen Ausflug zu Pferd gemacht.Und es wird nicht das letzte mal gewesen sein! Island ist wunderschön und ich hoffe es nächstes Jahr noch mal dorthin zu schaffen.Jetzt freue ich mich erst mal auf Silvester das Feier ich mit meiner Familie nämlich auf der AIDASol :-)

von JenniB am 16. Oktober 2012 um 19:43 Uhr

@ closer: Auf jeden Fall! Es war ein tolles Erlebnis.
@ kono: Nein nicht ganz aber da das Pferd beim tölt fast dahingleitet gar nicht mal ganz so abwegig ;)

von Denisep194 am 28. September 2012 um 00:09 Uhr

Das hat sich doch gelohnt

von closer am 25. September 2012 um 21:04 Uhr

Hallo Denise,

was ist ein Tölt??? Ein Pferd auf Kufen...grins.
VG

von kono am 23. September 2012 um 20:36 Uhr

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