Annas Tagebuch: Mein erstes Date ...

von  Anna Nikolaou 18. März 2011 16:12
Annas Tagebuch: Mein erstes Date ...
... mit der AIDAsol steht an. Ich mache mich am Donnerstag, den 10. März 2011 mit meinem treuen Wägelchen auf den Weg nach Papenburg. Der Weg ist lang, Zeit genug für Tausende von Gedanken. Wie hat eigentlich alles angefangen? Im Mai 2009 stand fest, dass das Reisebüro, in dem ich meine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau begonnen hatte, schließen würde. Als rettender Engel für die Fortsetzung meiner Ausbildung erwies sich die Flugbörse in Salzgitter. Sie übernahm mich und fortan war alles anders. Während ich in meinem alten Büro überwiegend "Ich möchte billig verreisen"-Kunden hatte, zeigte sich die Flugbörse als Flugreisen- und Kreuzfahrtspezialist. "Wir gehören zu den TOP 250 AIDA-Agenturen" empfing mich meine Chefin und machte mir deutlich, dass von mir umfassende AIDA-Kenntnisse erwartet werden. Hatte ich bis dahin nicht. Also war klar, dass für mich eine AIDA-Schulung anstand mit Videofilmen von den AIDA-Zielen und -Schiffen, mit Erlebnisberichten meiner Kollegen (die hatten doch glatt 2005 alle einen Betriebsausflug mit der AIDA gemacht) und ...

...mit einer abschließenden Wissensprüfung durch die Chefin. . Kann sich eigentlich irgend jemand vorstellen wie grausam das war? Alle aus meinem Büro waren schon auf einer AIDA nur ich noch nicht. Und für viele Kunden habe ich anschließend AIDA-Reisen gebucht, ihnen von den tollen Schiffen vorgeschwärmt, ihnen das überzeugende AIDA-Konzept präsentiert und sie zu treuen AIDA-Fans gemacht - aber selbst konnte ich noch keines der Schiffe kennenlernen. Dabei war ich durch meine Kenntnisse längst schon selbst zum AIDA-Fan geworden - so was wie eine platonische Liebe verband mich halt mit der AIDA. Ja, und dann kam eines Tages meine Chefin zu mir und meinte, ich sei die ideale Kandidatin für die Taufpatin der AIDAsol, ich solle mich bewerben. Sie und unser ganzes Reisebüroteam würden mich voll unterstützen. Es folgten aufregende Voting-Wochen mit emotionale Höhen und Tiefen.

Meine Gedanken kehren in die Gegenwart zurück und ich zuckele mit meinem Auto weiter gen Papenburg. Um die Kurve gefahren und da ist sie - die AIDAsol. Wie hingemalt wirkt sie in der Landschaft. Ist sie das wirklich? Kein Plakat, keine Fata Morgana? Sie ist es und ich kann meine Gefühle in diesem Moment nicht in viele Worte fasse. Es ist einfach unglaublich.

An der Werft angekommen zeigt mir der Pförtner, wo ich mein Wägelchen parken kann. Auf dem Weg zum Schiff fliege ich samt Koffer fast weg, so windig ist es. Das erklärt, warum die Emsüberführung vorverlegt ist.

Um einzuchecken, frag ich ein paar mir entgegenkommende Arbeiter, wohin ich denn gehen muss. Sie zeigen auf einen gelben Kasten, also ich dahin und eingecheckt, dann zur Rezeption auf Deck 5. Hhhmmm, heißt es da, der gelbe Container ist zwar schön, aber falsch. Du musst im grauen Container einchecken, also dann üben wir das noch mal. Ich also wieder runter, in gelb ausgecheckt und in grau eingecheckt. Und jetzt halte ich meine allererste AIDA-Bordkarte in der Hand.

Ab in den Fahrstuhl und hoch auf Deck 8 zur Kabine, denke ich, als der Fahrstuhl vor mir hält. Jaaa, er ist proppevoll mit Arbeitern und alle lächeln mich ganz lieb an. Sie bilden eine kleine Lücke und ich kann noch mit in den Fahrstuhl schlüpfen. Am Zielstockwerk angekommen ist die Fahrstuhltür von außen vollgestellt mit Paletten. Hiiilfe, wir sind im Fahrstuhl gefangen. Nein, Quatsch, die lieben Arbeiter erweisen sich als ganz hilfsbereite Geister, schaufeln den Bereich zum Teil von den Paletten frei und heben mich über den Rest dann einfach drüber. Wirklich nett!

Nach einem tollen Abend mit vielen Gesprächen falle ich dann irgendwann in meiner Balkonkabine ins Bett. Die AIDAsol steht still auf ihrem Platz und wartet auf den großen Auftritt am nächsten Tag. Am Morgen fit wie ein Turnschuh aufgewacht, merke ich, dass sich die AIDAsol bewegt. Wir fahren also bereits. Voller Vorfreude reiße ich, nur mit Hemd und Höschen bekleidet die Vorhänge auf. Ach du je! Ich habe das Gefühl, unzählige Blicke treffen mich. Viele Menschen begleiten die AIDAsol am Emsrand stehend. Wenn die mich genauso sehen wie ich sie, wie peinlich ist das denn, denke ich beim ruckartigen Wiederzuziehen der Vorhänge. Duschen, Anziehen und dann erst einmal auf das noch menschenleere Pooldeck, die Ruhe vor dem Sturm genießen. Dann wird es ernst - na ja, mit viel Spaß dabei. Als Fußbekleidung sind Highheels angesagt. Erste Bewährungsprobe auf dem Kabinengang, der noch mit Luftpolsterfolie, sog. Bubblefolie, ausgelegt ist. Knall, knall, knall ... mit jedem Schritt zerplatzen unter den Hacken meiner Highheels Luftpölsterchen - das Geräusch der platzenden Polster verfolgt mich bis zum Fahrstuhl.  Oh Gott, denke ich, auch hier ist noch alles mit Folie ausgelegt, aber wenigstens nicht mit Bubble-Folie. Hoffentlich bleibe ich da nirgendwo mit den Highheels hängen. Kaum gedacht - schon gemacht. Täusche ich mich oder schmunzeln die Arbeiter, die auch hier noch letzte Hand anlegen, meinetwegen. Na, ich gehe mal davon aus, dass sie mich einfach nur lieb anlächeln wie überall auf dem Schiff. Ich muss an den AIDA-Slogan "Hier ist das Lächeln zuhause" denken.

Der ganze Tag ist gefüllt mit Terminen. Klar, war ja auch zu erwarten. Besonders toll ist das Lauftraining. Da ist mir wieder einmal klar geworden, was man so alles blödsinniges denkt, wenn man in unerwartete Situationen kommt. Was macht ihr, wenn ein Hacken eurer Highheels abbricht? Lautete die Fragestellung. Antwort: Den kaputten Schuh ausziehen und gekonnt (das bedeutet, mit dem Fuß ohne Schuh auf Zehenspitzen) weiterlaufen. Und was denke ich? Gott, was für Socken habe ich jetzt an! Als wenn das in einem solchen Moment das Wichtigste wäre.

Natürlich mussten wir auch alle zur Anprobe des TOP3-Kleides. Da ja die 2. Fanreise unmittelbar an die 1. anschließt, bleibt keine Zeit, nur für die dann feststehenden TOP 3 - Kandidatinnen Kleider zu nähen. Also wird für alle TOP 5 ein Kleid erstellt. Das ist schon wirklich ein Traum. Mehr wird aber nicht verraten. Und das eigentliche Kleid der Taufpatin ist ohnehin TopSecret.

Liebes Tagebuch, die ersten Seiten sind beschrieben. Ich hoffe, dass noch gaaaanz viele Seiten dazukommen.

Als ich am Abend die AIDAsol in Emden mit einem Blick zurück auf das unglaublich farbenprächtige Innen-Design verlasse, habe ich eigentlich nur einen Wunsch. Es mögen möglichst viele Menschen mit der AIDAsol die Meere bereisen, damit sie das Feeling haben, das ich jetzt auf dieser Emsüberführung ansatzweise erlebt habe. Denn das richtige AIDA-Feeling kommt ja erst mit den vielen Fans an Bord. Und auch denjenigen, die noch nie auf einem AIDA-Schiff waren und in Zukunft an Bord gehen, verspreche ich: Ihr werdet von der AIDAsol oder einem der anderen AIDA-Schiffe verzaubert werden. Glaubt es mir.

Eure Anna

P.S. Da ich meinen ersten Blog vom 16.03. in Word geschrieben habe, gab es technische Probleme. Ich habe deshalb den Blog nochmal neu geschrieben, freue mich aber natürlich über die bis dahin erfolgten 603 Aufrufe. Und jetzt fange ich bei Null wieder an :-)

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von Neznakomka am 26. September 2012 um 15:29 Uhr

Good! Arbeiter erweisen sich als ganz hilfsbereite Geister, schaufeln den Bereich zum Teil von den Paletten frei und heben mich über den Rest dann einfach drüber. Wirklich nett bluemanspill.com

von amandabl am 20. Juli 2012 um 11:39 Uhr

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von bobdoskaen6 am 10. Juli 2012 um 14:29 Uhr

Hallo Anna,

allein um die Fortsetzungen lesen zu können, drücke ich Dir die Daumen !

Auch wenn ich inzwischen im "Ruhestand" bin, kann ich Deinen Bericht vom fast gescheiterten AZUBI zur AIDA-Taufpaten-Kandidation gut nachvollziehen.

Alles Gute !

BolleKoeln

von bollekoeln am 21. März 2011 um 10:01 Uhr

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